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Was ist denn verhältnismäßig?
26. Juni 2020
12:32
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Amfortas
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Forumsbeiträge: 263
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25. Oktober 2019
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@Christine

Das trifft doch ganz genau auch auf Sie zu! Wer falsch liegt, das liegt im Auge des Betrachters.

Nein, das liegt NICHT im Auge des Betrachters. Die Wahrheit ist NICHT relativ!

Kurz sprach vor ein paar Wochen von erwartungsgemäß 100.000 Toten in Österreich. Das ist aus heutiger Sicht ganz eindeutig FALSCH. Und Kurz kann sich nicht damit entschuldigen, indem er behauptet, er hätte kein besseres Zahlenmaterial zu Verfügung gehabt. Das wäre glatt gelogen. Er hat bereits zugegeben, dass die mathematischen Modelle, mit denen man auf seine wahnwitzigen Zahlen kam, falsch waren - wenigstens das. Wenn er ehrlich gewesen wäre, hätte er darüber hinaus noch zugegeben, dass er sich ganz vorsätzlich FÜR das falsche mathematische Modell entschieden hat, weil er nur so die Panik erzeugen konnte, um die es ihm ging. Diese Tatsache wurde durch Gesprächsprotkolle von Regierungssitzungen mittlerweile nachgewiesen.

Ich sprach davon, dass wir ein paar Hundert, höchstens ein paar Tausend Tote haben werden - wie jeden Winter. Wer hatte nun Recht? Hatten die Recht, die behauptet haben, jeder würde in Österreich in seiner Familie Tote zu beklagen haben? Nein - alles, was wir bisher aus der Erfahrung und aus wissenschaftlichen Studien gesehen haben zeigt, dass nichts, aber auch gar nichts schlimmer verläuft als jedes Jahr auch, wenn im Winter Grippeviren und andere Krankheitserregerung herum sind, die zu grippalen Infektionen führen. Der weltweit bedeutendste Virologe, Prof. John Ioannidis, ging sogar so weit zu behaupten, dass uns die Corona-Pandemie nicht einmal aufgefallen wäre, wenn die Medien das Thema nicht so hochgespielt hätten. Alle Studien weisen genau in diese Richtung.

"Ja, aber es gibt nur deshalb so wenig Tote weil wir so drastsich reagiert haben" werden Sie nun entgegnen. Auch das wäre falsch! Denn die epidemiologischen Studien zeigen, dass die Zahl der Infektionen und Neuinfektionen bereits Tage VOR der Verhängung der drastischen Maßnahmen zu sinken begannen. Das ist nämlich der völlig natürliche Verlauf von Coronaepidemien, wie wir ihn seit Jahrzehnten kennen. Es war von Anfang an NICHT zu vermuten, dass es dieses Jahr anders sein könnte. Manche Statistiken wurden jedoch dadurch verfälscht, dass man die Zahl der positiven Testergebnisse mit der Zahl der Erkrankten gleichsetze, was natürlich unseriös ist, denn natürlich erhält man um so mehr positive Testergebnisse, je mehr Tests man durchführt.

Ich habe schon sehr viele Virologen zu dem Thema gehört, Ihrer Meinung nach schätzen jene, die von den Regierungen gehört werden, alle die Lage falsch ein.

Nein - anders herum. Die Regierungen suchen sich ganz gezielt jene Berater aus, die ihre Vorgaben mittragen. Der Fall des Dr. Martin Sprenger, ausgewiesener Experte in Sachen öffentlicher Gesundheit, hat das deutlich gezeigt. Als er sich kritisch zu Shutdown & Co. in der Corona-Taskforce in Wien geäußert hat und auf die katastrophalen Kollateralschäden hingewiesen hat, wurde er schlicht ignoriert. Deshalb blieb ihm nichts anderes übrig, als aus diesem Gremium auszusteigen. Ähnliches haben wir aus Deutschland, Italien und Frankreich auch erfahren. Der weit überwiegende Teil der Epidemiologen weiß längst, dass die Prognosen falsch waren. Denn nichts anderes haben bisher alle Studien gezeigt. In den Regierungsgremien und den Talkshows der öffentlich rechtliche Medien kommt natürlich immer die gleiche Hand voll an "Experten" zu Wort, die brav das reproduzieren, was von oben verlangt wird. Christian Drosten aus Deutschland hat sich mit dieser Rolle und als Erfinder eines Coronatests bereits eine goldene Nase verdient. Und das, obwohl seine Prognosen in Sachen Vogelgrippe und Schweinegrippe in den vergangenen Jahren genau so falsch waren wie seine Prognosen in Sachen Corona.

"Heute wird niemand mehr COV 19 mit der Grippe vergleichen".

Auch da irren Sie sich! Die neuesten Studienergebnisse zeigen, dass Covid-19 sehr gut mit Grippe vergleichbar ist. Prof. Sucharit Bhakdi schreibt: "Je nach Land und Region verlaufen insgesamt 0,02 bis 0,4 % der Infektionen tödlich, vergleichbar mit saisonaler Grippe". Ist der Infektionsepidemiologe und langjährige Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene in Mainz etwa "niemand"?  Auch der Infektionsweg ist bei Coronaviren und Grippeviren ähnlich: Schmier- und Tröpfcheninfektion. Sogar die Symptomatik ist schwer auseinander zu halten. Der bedeutendste Unterschied liegt bei den Risikogruppen: Während Influenzaviren auch viele schwere Verläufe bei jungen Menschen zeigen, sind nur 5 % aller Coronatoten jünger als 65 Jahre, das Durchschnittsalter liegt bei 83 Jahren. Ein weiterer Unterschied wurde neuerlich durch die gestern erschiene Studie über die Infektionen in Ischgl gezeigt: Während Grippeinfektionen praktisch immer zu Fieber, Gliederschmerzen und ausgeprägtem Krankheitsgefühl führt, verläuft der weit überwiegende Teil aller Coronainfektionen völlig symptomlos und wird vom Infizierten nicht einmal bemerkt.

Eine Aussage des schwedischen Epidemiologen habe ich übrigens im Fernsehen gehört. Da ich nicht schwedisch kann, musste ich mich auf die Übersetzung verlassen. Wurde er also auch falsch übersetzt als er Fehler eingestand??

Ich habe Ihnen das bereits lang und breit an anderer Stelle erklärt. Anders Tegnells Äußerung wurde in vielen Systemmedien nur verkürzt veröffentlicht. Es wurde nur der erste Teil seiner Aussage gezeigt, in dem Tegnell Fehler in Schweden einräumt. Dass diese Fehler NICHT im verabsäumten Shutdown bestehen, sondern im unzureichenden Schutz spezieller Risikogruppen, wurde von den meisten Medien dann genau so ausgeblendet wie sein klares Bekenntnis zum typischen schwedischen Weg in Sachen Corona. Als Tegnell am Folgetag erkennen musste, dass man seine Aussage (vorsätzlich) beschnitten hatte, äußerte er sich nochmals zu dem Thema und stellte nochmals das selbe fest wie am Vortag. Sie sind einer Meinungsmanipulation aufgesessen! Schlimmer noch - obwohl Sie es bereits seit Wochen besser wissen könnten, wenn Sie sich richtig informiert hätten, verbreiten sie diese Falschinformation immer noch weiter.

Hier nochmals das vollständige Zitat von Anders Tegnells Klarstellung, das sie ganz leicht überprüfen könnten, wenn Sie denn wollten: 🙂

"Es wäre sehr viel besser gewesen, wenn man in Alten- und Pflegeheimen besser vorbereitet gewesen, aus denen mehr weit als die Hälfte aller Todesfälle gemeldet werden. Dort hätte man auch mit dem Testen schneller sein müssen. Es gebe Dinge, die Schweden hätte besser machen können. Aber ich denke, die grundsätzliche Strategie hat gut funktioniert. Ich sehe nicht, wie wir es auf eine ganz andere Art hätten machen sollen." (Zitat aus "Dagens Nyheter")

Geht's noch eindeutiger? "Ja, aber in Schweden gibt es mehr Tote als bei uns." werden Sie jetzt wieder entgegnen. Und hier hätten Sie sogar Recht. Aber wenn man die durchschnittliche Zahl der Toten bezogen auf 100.000 Einwohner vergleicht, stellt man fest, dass Schweden europaweit im Mittelfeld liegt und dass die Länder, die drastische Shutdown verhängt haben (Belgien, Frankreich, Italien, Spanien) deutlich schlechter abschneiden. Also: Es war NICHT der Shutdown, nicht die Einschränkung der Bürgerrechte, nicht die Einführung polizeistaatlicher Methoden, die die Zahl klein gehalten hat.

Auch in jenen Ländern, deren Staatschefs das Virus verharmlosen, sind die Opernhäuser und Theater geschlossen oder beschränken sich auf eine Art von Liederabenden.

Außer dem Präsidenten von Weißrussland Lukaschenka "verharmlost" niemand Covid-19 - im Gegenteil. Ob es in Weißrussland Opernhäuser gibt, weiß ich nicht. Aber so viel ist klar: Je mehr Leute wie Sie denken, desto später werden die Opernhäuser wieder geöffnet.

"Es ist leichter, die Menschen zu täuschen, als sie zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind." (Mark Twain)

25. Juni 2020
23:46
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Lohengrin
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17. Juni 2020
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Icih war in der vorigen Fassung ...

Zweit-Besetzung bleibt Zweit-Besetzung!

25. Juni 2020
21:37
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Christine
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7. September 2019
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Amfortas Sie schreiben: "Es ist schon erstaunlich, mit welcher Beharrlichkeit Menschen an ihre Überzeugungen auch dann noch glauben, wenn die Realität ihnen längst gezeigt hat, dass sie falsch liegen". Das trifft doch ganz genau auch auf Sie zu! Wer falsch liegt, das liegt im Auge des Betrachters. Sie glauben Virologen und andere Menschen glauben anderen Virologen. Ich habe schon sehr viele Virologen zu dem Thema gehört, Ihrer Meinung nach schätzen jene, die von den Regierungen gehört werden, alle die Lage falsch ein. Auf "You tube" kann man andere hören, aber die werden mir teilweise immer suspekter. Unlängst gab es eine Aussage in einer Fernsehsendung - sinngemäß zitiert: "Heute wird niemand mehr COV 19 mit der Grippe vergleichen". Oh doch, dachte ich, Amfortas im Merker! Eine Aussage des schwedischen Epidemiologen habe ich übrigens im Fernsehen gehört. Da ich nicht schwedisch kann, musste ich mich auf die Übersetzung verlassen. Wurde er also auch falsch übersetzt als er Fehler eingestand??

Aber um auf die Kunst im weitestens Sinn des Wortes zu kommen: Auch in jenen Ländern, deren Staatschefs das Virus verharmlosen, sind die Opernhäuser und Theater geschlossen oder beschränken sich auf eine Art von Liederabenden. Es wird interessant sein, wie die einzelnen Länder mit der Öffnung Ihrer Theater- und Opernhäuser im Herbst umgehen werden. Ich hoffe, Herr Cupak wird darüber ausführlich berichten.

25. Juni 2020
20:25
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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Lohengrin2, lassen Sie es bleiben! - Sie sind und bleiben nur die Zweit-Besetzung!

Was soll denn das nun wieder?
Icih war in der vorigen Fassung des Forums als Lohengrin angemeldet! Irgendein Wichtigtuer versucht sich vorzudrängeln, soll er doch, er ist doch ein Epigone und kleines Nachmacher-Würstchen!!!!!

25. Juni 2020
18:25
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alcindo
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lieber Chenier, ein reduzierte orchester kling ganz gut in einem reduziertem raum oder in einem raum der fuer so etwas konzipiert wurde, wie barocke saele oder kirchen mit ihrer ueberakustik..in einem grossen theaterraum ist das ergebnis dann armseelig.  auch fuer die saenger wird es schwierig, wenn man die begleitung schwach hoert, da gibt es dann haeufig intonationsprobleme......siehe die letzten konzerte des "Ensembles der Wr Staatsoper"  wo zt recht schoen distoniert wurde.

mit gruss alcindo

25. Juni 2020
18:19
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alcindo
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27. Februar 2018
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Amfortas: leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie im bezug auf die verhaeltnisse in Spanien falsch informiert sind oder sie gar nicht kennen: waehrend in Oesterreich und wahrscheinlich auch in Deutschland das infiziertendiagramm nach dem 1.4. deutlich absinkt und immer weniger wird, in Spanien ist dies erst 2 wochen spaeter der fall, wie gesagt die sozialkommunistischen demonstrationen am 8.maerz mit ihren sicheren weiterinfektionen kommen erst spaeter zum tragen...ja wenn sich da 300.000 allein in Madrid um den hals fallen, sich kuesse geben, singen und schreien, da ist es halt so wie in Ischgl oder in einem fussballstadium....nach Spanien kam das virus ja hauptsaechlich ueber ein fussballspiel Bergamo - Valencia ins land; in der region Valencia waren ja auch die ersten massiven faelle, nur auf Gomera gab es zuvor einen einzelfall eines deutschen urlaubers.  von wegen "altersheime ausgestorben": der leninistische podemoschef Iglesias war fuer die altersheime verantwortlich und verbot alte patienten  in spitaeler zu bringen, weil diese ja ohnehin schon kollabiert waren und schickte grosse mengen an morphinen und paracetamol  in diese heime, in Spanien gibt es altersheime in denen viele hundert alte leben oder sterben, und in manchen sind fast alle weggestorben, die pflegerinnen brachten das virus asymptomatisch mit sich und infizierten die insassen, denen dann meist nicht mehr zu helfen war.....das und nicht das was Sie meinen ist die realitaet, und diese toten zaehlt die spanische(sozialkommunistische) regierung nicht mit, die sind alle irgendwie gestorben, aber jeder weiss woran sie gestorben sind, auf jeden fall gibt es in Spanien im beobachtungszeitraum diese jahr 50.000 mehr tote als in den vergangenen jahren, das wuerde aber schlechte propaganda fuer die regierung bedeuten, weil man dann weltmeister in toten pro million einwohner waere, so ist man "nur" am 3. platz.  mit einem klinikchef des Herz Jesu krankenhauses in Wien habe ich vor kurzem gesprochen, und der sagte mir, dass auch dieses krankenhaus vorbereitet wurde um fuer corona bei bedarf einzuspringen, was dann ja nicht notwendig war, und dass er ueberzeugt ist, dass waeren die massnahmen der regierung eine woche spaeter erfogt , es auch in Oesterreich zur katastrophe gekommen waere

25. Juni 2020
17:56
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Chenier
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alcindo sagt
Amfortas was sagen Sie aber zu den todesraten in Italien England Belgien und vor allem Spanien, wo es bei ca 280.000 faellen offiziell 28.000 tote, das ist aber gefaelscht, in wahrheit 45.000 bis 48.000 tote gibt, also weltrelord an faellen pro million EW......

Ich denke, man sollte zwischen medialer Darstellung und Realität unterscheiden, und da liegen allegorisch möglicherweise Lichtjahre dazwischen. Und wie interpretiert man die Todesraten, die je nach Staat zwischen zwischen rund 1 und fast 20 % liegen? Mit statistischer Unschärfe oder mangelnder Signifikanz durch kleine Stichproben ist das nicht erklärbar. Eben.

Zur Eingangsthese: Warum nicht Schmalspuroper, besser als gar keine Oper. Ich kenne extrem kleine Orchester von der Wiener Kammeroper, klingt hervorragend, und könnte man in größeren Häusern etwas anfüttern.

25. Juni 2020
15:10
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Lohengrin
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Lohengrin2, lassen Sie es bleiben! - Sie sind und bleiben nur die Zweit-Besetzung!

25. Juni 2020
14:56
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Lohengrin2
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AUFHÖREN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

25. Juni 2020
14:55
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Amfortas
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25. Oktober 2019
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@alcino

Mittlerweile gibt es Hunderte Studien über Covid-19. Und das Fazit dieser Studienlage ist ganz deutlich: Das neue Coronavirus lässt sich hinsichtlich Infektiosität und Letalität mit der Grippe vergleichen. Dort, wo es dramatische Todesraten gab, gab es in den vergangenen Jahren mit der Grippe das selbe. Dort war nicht das Virus das Problem sondern die strukturellen Mängel in der medizinischen Infrastruktur. In Bergamo, London, New York gab es bei der letzten Grippewelle 2017/18 die selben Bilder - aber niemand interessierte sich dafür. In New York mussten schon vor Jahren in den Wintermonaten Krankenhäuser Notzelte aufstellen um die Zahl der Patienten versorgen zu können. All das wäre in Österreich (oder Deutschland) nie zu erwarten gewesen. Alle Prognosen haben sich als fahrlässig übertrieben herausgestellt und wurden durch die Realität mittlerweile widerlegt.

Wenn man nur Schwerkranke testet, erhält man bei jeder Infektionskrankheit dramatisch hohe Letalitäten. Wirklich seriöse Studien testen eine repräsentative Gruppe aus der Allgemeinbevölkerung und untersuchen dabei, wieviele positive Testergebnisse es gibt, wieviele Infizierte, wieviele Erkrankte und wieviele an der Infektion Verstorbene. Solche Studien wurden mittlerweile in mehreren Ländern durchgeführt und haben gezeigt, dass die Letalität von Covid-19 EXAKT dort liegt, wo sie zu erwarten war - nämlich bei etwa 0,5 %, wie bei allen grippalen Infekten auch.

Angesichts des hohen Durchschnittsalters der Covid-19-Toten (83 Jahre), das dort liegt, wo die normale Lebenserwartung bei uns liegt, lässt sich mittlerweile sagen, dass das neue Coronavirus weit weniger zur Übersterblichkeit in den Wintermonaten beitragen wird als z. B. das Grippevirus. Selbst in Österreich sind trotz Impfung und spezifischer Therapie mehr Menschen an Influenza als an Covid-19 gestorben. Damit dürfte klar sein, was die schwerere Erkrankung ist.

sind die altersheime ausgestorben ...

Mit Verlaub - aber das ist Bullshit. Nirgendwo sind Altersheime ausgestorben, nirgendwo auf der Welt mussten Massengräber o. ä. ausgehoben werden. Die angeblich kilometerlangen Konvois mit LKWs, auf denen Tote aus Bergamo gebracht wurden, zeigten bei genauer Betrachtung, dass man 11 Leichen mit 11 LKWs abtransportiert hat und sich die Medien auf diese Bilder gestürzt haben wie die Geier auf das Aas. Die Panikmache hatte System und funktioniert nur, weil Regierungen und Massenmedien gleichermaßen davon profitieren.

regierung setzte erst am 9.3. massnahmen ...

Wie gesagt: Alle mittlerweile erhältlichen epidemiologischen Studien zeigen, dass der Höhepunkt in der zweiten Märzwoche überschritten (in Italien, Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Spanien) war. Alles, was man an Maßnahmen danach verhängt hat, war überzogen und hat mehr Schaden angerichtet als genützt.

 

@Christine

Wieso die Pandemie seit März vorbei sein soll, erschließt sich mir zwar nicht, aber sei's drum ...

Erstens war von Europa die Rede und zweitens würde sich Ihnen das Problem erschließen, wenn Sie sich mit den entsprechenden Fachpubllikationen beschäftigen würden. Auch auf die Gefahr hin, dann Fehler eingestehen zu müssen. Wie gesagt: Der R-Faktor lag zum Zeitpunkt des Shutdowns bei 0,7. All das ist ganz leicht überprüfbar.

Wenn der schwedische Chefepidemiologe Fehler zugibt, meinen Sie, er werde bei uns falsch zitiert.

Bleiben Sie fair und geben Sie zu, dass ich Ihnen die entsprechenden Originalzitate damals geliefert habe. Daraus lässt sich ganz klar schließen, dass er falsch zitiert wurde. Nochmal werde ich die entsprechenden Quellennachweise nicht heraus suchen.

Viel mehr würde mich interessieren wie es in der Oper und im Theater weiter gehen soll.

Ganz einfach: Wenn wir nicht endlich aufhören, uns Angst einjagen zu lassen, werden wir Opern und Theateraufführungen nie mehr so erleben, wie wir es gewohnt sind. So lange wir den Panikmachern die Möglichkeit geben, so in unser Leben einzugreifen, werden sie es tun. Wenn wir die Augen endlich öffnen und uns gegen das Anlügen zur Wehr setzen, uns sachlich informieren und nicht per ORF, ZDF oder Kronenzeitung, dann werden wir zu einer Normalität zurück kommen - andernfalls nicht.

Sie sind eher auf der Seite von Menschen, die zwar demokratisch gewählt wurden, aber in vielen Fällen ein für mich etwas eigenartiges Verständnis für Demokratie haben wie Trump, Bolsonaro, Putin, Lukaschenko

Wer Ausgangssperren und das Aussetzen von Bürger- und Menschenrechten befürwortet, sollte sich über mangelndes Demokratieverständnis im Ausland nicht zu große Sorgen machen. Hätten wir in Österreich ausschließlich Leute wie Sie, würden wir bis an unser Lebensende eingesperrt bleiben mit der Begründung, auf der Straße wäre es zu gefährlich für uns.

Jeder, der weiterhin unreflektiert das nachplappert, was die Massenmedien vorgeben, trägt eine Mitverantwortung an dieser kulturellen, gesellschaftspolitischen und gesundheitspolitischen Katastrophe. Wenn wir einfach die Augen vor der Realität verschließen und uns einer Politik unterordnen, die unsere Wirtschaft, unsere Kultur und unser gesellschaftliches Miteinander zerstört, dann sind wir selbst Schuld.

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Beharrlichkeit Menschen an ihre Überzeugungen auch dann noch glauben, wenn die Realität ihnen längst gezeigt hat, dass sie falsch liegen. So wie es in den USA einen Ort gibt, an dem sich JEDE WOCHE Menschen einfinden um das Eintreffen von UFOs zu erwarten und jede Woche wieder neu enttäuscht werden, so fürchten wir uns weiterhin von einem Virus, von dem wir längst wissen, dass ausnahmslos alle Horrorprognosen falsch waren.

Ein Literaturtip für alle, die sich abseits der Mainstream-Massenmedien informieren wollen:

Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Prof. Dr. Karin Reiß:
Corona-Fehlalarm - Zahlen, Daten, Hintergründe
Goldegg-Verlag, ISBN-13: 978-3990601914

25. Juni 2020
13:29
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Christine
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Amfortas, Sie haben mir einmal vorgeworfen, ich würde mich wiederholen. Was tun Sie denn? Sie wiederholen sich "bis zum geht nicht mehr" wie man auf gut wienerisch sagen würde. Ich glaube, es wissen alle, dass Sie die Coronamaßnahmen für übertrieben halten. Wieso die Pandemie seit März vorbei sein soll, erschließt sich mir zwar nicht, aber sei's drum. Was demokratische Regierungen verfügt haben, halten Sie für nicht angemessen, Sie sind eher auf der Seite von Menschen, die zwar demokratisch gewählt wurden, aber in vielen Fällen ein für mich etwas eigenartiges Verständnis für Demokratie haben wie Trump, Bolsonaro, Putin, Lukaschenko. Wenn der schwedische Chefepidemiologe Fehler zugibt, meinen Sie, er werde bei uns falsch zitiert. Das wird ermüdend.

Viel mehr würde mich interessieren wie es in der Oper und im Theater weiter gehen soll.Wenn ich an das Rotarier Treffen in Salzburg denke, zeigt sich, dass das Virus weitergegeben werden kann, selbst wenn die Abstandsregeln eingehalten werden, es aber einen sogenannten Superspreader gibt. Es kann also jeder Besucher von Oper und Theater nur hoffen, dass die Superspreader nicht in der gleichen Vorstellung sind wie er oder dass er zumindest nur eine Erkrankung mit leichtem Verlauf bekommt. Wem das zu unsicher ist, der muss zu Hause bleiben. Ich sehe im Moment keine andere Möglichkeit!

25. Juni 2020
11:57
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alcindo
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Amfortas was sagen Sie aber zu den todesraten in Italien England Belgien und vor allem Spanien, wo es bei ca 280.000 faellen offiziell 28.000 tote, das ist aber gefaelscht, in wahrheit 45.000 bis 48.000 tote gibt, also weltrelord an faellen pro million EW......laut spanischer (ultralinker sozilkommunistischer) regierung sind die altersheime ausgestorben und diese toten werden nicht mitgezaehlt,  weil ploetzlich  die meisten pensionisten niedergefallen sind oder herzinfasrkt hatten!!  und in Spanien (ca 47 mill EW ) sind 50.000 aezte und sanitaetspersonal infiziert, also in aerztekreisen fast die herdenimmunitaet...diese sozialkommunistische regierung setzte erst am 9.3. massnahmen und trieb noch am 8.maerz zum (angeblichen) tag der frau millionen leute zu masseveranstaltungen au die strasse -allein in Madrid ueber 300.000 um sich akklamieren zu lassen. dort haben sich 3 ministerinnen, die frau und die mutter von Sanchez und natuerlich auch viele andere angesteckt und corona weiter und weiter gegeben, nach ansicht vieler regierungsunabhaengiger experte hat  die haelfte der faelle und toten ihren ursprung in diesen versammlungen. in Europa waren schon um de 5.maerz herum veranstaltungen mit ueber 1000 teilnehmern verboten oder mit praktisch undurchfuehrbaren auflagen verbunden

mit gruss alcindo

25. Juni 2020
9:40
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Amfortas
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25. Oktober 2019
sp_UserOnlineSmall Online

Demnach scheint mir - realistisch gesehen - eine ambitionierte Planung mit großer Oper vor voll besetztem Haus für die nächste Spielzeit im Moment kein sinnvolles Vorgehen zu sein.

Mir schon! Und es würden auch wesentlich mehr Menschen solche Veranstaltungen aufsuchen, wenn Regierungen und Medien endlich mit der Wahrheit herausrücken würden - auch auf die Gefahr hin, dann eigene Fehler eingestehen zu müssen. Die Corona-Pandemie ist in Europa seit Mitte März vorbei. Seither sinken die Neuinfektionen deutlich. Sie begannen in praktisch allen europäischen Ländern VOR den Shutdowns bereits dramatisch zu sinken, wie das bei allen Corona-Epidemien in den vergangenen Jahrzehnten (Jahrtausenden) auch der Fall war. Der mittlerweile allseits bekannte R-Wert lag z. B. in Deutschland zum Zeitpunkt des Lockdowns bei 0,7. Wir wissen mittlerweile, dass die Vorfälle in Bergamo oder New York nicht mit einem "Killervirus" sondern mit strukturellen Fehlern zu erklären sind, die auch in den vergangenen Jahren in diesen Brennpunkten bereits ähnliche Todesraten brachten. Außerdem haben wir mittlerweile genügend Daten gesammelt, um wissenschaftlich einwandfrei nachweisen zu können, dass Covid-19 mit einer Letalität von 0,2 - 0,5 % um nichts gefährlicher ist als jede normale Grippe. Und da wir in der Vergangenheit nicht so verrückt gewesen sind, wegen Grippewellen das gesellschaftliche Leben abzuschaffen, sollten wir jetzt nicht so verrückt sein und weiter Maßnahmen veranlassen, die nachweislich überzogen sind und nach allen durchgeführten Studien wesentlich mehr Kollateralschäden bringen als sie Schaden abwenden.

22. Juni 2020
9:31
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MRadema796
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22. Mai 2020
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Lieber Merker,

Der Tageskommentar bemerkt: "Wenn .. ein Corona-Spielplan mit kleinerer Orchesterbesetzung stattfinden kann, ist das wohl das Ende der Oper. Ist das verhältnismäßig? Sicher nicht."

Dazu möchte ich anmerken:

Gestern fand in der Düsseldorfer Tonhalle ein Test-Sinfoniekonzert (fast 2 Stunden und mit Pause - mit Tomasz Koniecny in Mahler-Liedern, Mozart- und Haydn-Sinfonien, Dirigent Adam Fischer) mit freiem Vorverkauf statt. Laut Intendant Michael Becker bei der Einführung dürfte das Pulbikum nach aktueller Regelung der Landesregierung Düsseldorf wieder dichter sitzen. Das Problem ist aber, dass gar nicht so viele Leute kommen, dass man die Tonhalle überhaupt gem. der Regelung von vor dem 12. Juni ausverkauft bekommt, und die Leute wahrscheinlich noch vorsichtiger würden, wenn man sie dichter setzen wollte. Nach meiner Überschlagsrechnung kommen nur etwa 3%-5% der normalen Sinfoniekonzertbesucher (also 3 fast volle Tonhallen gegenüber vielleicht gestern 300 Leuten - Anzahl der Anwesenden lässt sich aber schwer schätzen) im Moment freiwillig zu kurzfristig angesetzten Konzerten. Das bedeutet, dass die Konzert- und Opernhäuser für die nächsten ca. 12 Monate große Probleme zu erwarten haben, ein interessiertes Publikum zu erreichen.

Demnach scheint mir - realistisch gesehen - eine ambitionierte Planung mit großer Oper vor voll besetztem Haus für die nächste Spielzeit im Moment kein sinnvolles Vorgehen zu sein.

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