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VOLKSOPER WIEN
31. März 2021
19:06
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Chenier
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28. Februar 2021
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Abdrazakov hat den Attila auch in Rom unter Muti gesungen, mit Serjan, 2012 war das, optisch traditionell inszeniert und musikalisch hervorragend.

31. März 2021
17:55
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Christine
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22. Januar 2021
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Die Regisseure sind unterschiedlich, Bühnenbildner und Kostümbildnerin auch. Aber die Tiroler berge sind halt immer die gleichen.

31. März 2021
16:16
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walter
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8. März 2021
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Auf Youtube findet man eine Aufnahme der Bregenzer Wally aus 1990, deren Optik mich frappant an das erinnerte, was ich 2017 an der Volksoper gesehen habe. Weiß jemand , ob Wien diese Produktion übernommen hat?

walter

31. März 2021
10:15
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Attila gabs sehr imposant mit Abdrazakov an der Scala vor eingen Jahren. Er hat die Partie auch in Russland gesungen (Ausstattung wie aus Hollywood 😉 )

31. März 2021
10:11
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Chenier
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28. Februar 2021
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Ich weiß, wird gelegentlich inszeniert, aber in Summe ist FS unterbewertet, was seine Opern betrifft.

Anstatt zum 100. Mal Traviata, Boheme oder Lohengrin wären mehr Raritäten vielleicht besser. Auch Verdis Attila, ein geniales Frühwerk, hat man in den 80ern ausgegraben, um es sukzessive wieder verschwinden zu lassen.

31. März 2021
10:01
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Fierrabras gabs in Zürich (zuletzt 2010) mit Kaufmann und  in Salzburg mit Schade 2014.

31. März 2021
9:55
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Chenier
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28. Februar 2021
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Auch von Schubert gäbe es einige aufführenswerte Opern, wird ebenfalls weitgehend schubladisiert.

31. März 2021
8:02
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Wir heute, dagegen,.....

....haben von vielen Komponisten des 18. und 19.Jahrhunderts nur Bruchteile ihres Schaffens, weil der überwiegende Teil Massenware war.

Eine Arie macht noch keine (erfolgreiche) Oper.

Paisiello hat über 100 Opern geschrieben, heute ist nur Nina bekant und die wird sehr selten gespielt. Von Haydn gibt es 17 Opern; welche ist im Repertoire? Selbst von Verdi bleibt das frühe Drittel meist im Schrank und wenn dann mal eine dieser Oper angeboten wird, zeigt sich, dass sie - gegenüber den späteren Meisterwerken - eben noch aus der Lehrzeit stammt und wieder weggelegt wird.

Oft ist es völlig ausreichend, dass die einzelnen herausragenden Arien bei Konzerten auf dem Programm stehen und der ganze Schinken dem Publikum erspart bleibt, einschließlich Styropor-Felsen.

30. März 2021
23:22
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walter
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8. März 2021
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Zweifellos, Chenier, allein diese Arie ist es wert, das Werk nicht beiseite zu schieben. Andererseits muss man schon zugeben, dass manche Opernwerke dieser Zeit- und es war eine späte Blüte dieser Kunstgattung- so erfolgreich sie auch damals gewesen sein mögen, in die zweite Reihe zurücktreten müssen. Beneiden könnte man aber das Publikum von damals: Welch eine großartige Auswahl hatten die damals! Wir heute, dagegen,.....

walter

30. März 2021
23:05
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Chenier
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28. Februar 2021
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Die Inszenierung war gewöhnungsbedürftig, zweifellos, und das Werk gibt nicht allzuviel her, aber die Szene um "Ebben...." ist einfach grandios, und die Arie sowieso. Verdient insgesamt durchaus, aufgeführt zu werden.

30. März 2021
22:45
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walter
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8. März 2021
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Ich erinnere mich, die Produktion der Volksoper gesehen zu haben. Sängerisch/ musikalisch war das ganz in Ordnung, nur, der Plot gibt nicht all zu viel her. Es ist nun mal eine sperrige Geschichte, und geht zwangsläufig unter in dieser Phalanx von Werken des Verismo, welche damals das Licht der Welt erblickten. Einige davon waren einfach besser konstruiert.

Ich erinnere mich aber noch sehr genau an die Styroporfelsen, die ich schlichtweg als Armutszeugnis empfand. Auch so kann man ein Werk umbringen. Wann haben die Bühnenarchitekten eigentlich verlernt, solche Dinge vernünftig darzustellen? Das gab es doch schon im Barock.......

walter

30. März 2021
22:13
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Eduard Paul
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19. Januar 2021
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auch am Stadttheater Klagenfurt gab es  im Herbst 2008 eine Neuproduktion "La Wally" - eine sehr gute Produktion ( in der Direktionsaera von Josef E. Koepplinger - jetzt Intendant am Staatstheater Gaertnerplatz München)

an der Volksoper Wien gab's eine Neuproduktion von "La Wally" im März 2017 !!! (ua mit K.Rydl, Schirrmacher - Dirigent: Marc Piollet etc...) 

an der Wiener Staatsoper: ?????????

30. März 2021
18:14
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Chenier
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28. Februar 2021
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Danke auch für diesen Hinweis, kann mich vage erinnern, dass ich damals die Besetzung nicht wirklich goutiert und die Aufführung nicht weiter verfolgt habe.

30. März 2021
16:37
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BalthasarZorn
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Forumsbeiträge: 36
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21. Januar 2021
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Im Wiener Konzerthaus gab es in der Reihe "Oper konzertant" im Oktober 2005 eine Aufführung unter Carlo Franci mit

Violetta Urmana, Francesco Hong, Ambrogio Maestri, Dan Paul Dumitrescu und Nadia Krasteva

30. März 2021
12:18
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Chenier
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Forumsbeiträge: 229
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28. Februar 2021
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Genau, Dalmont, danke, jetzt klingelts bei mir wieder. Das war der Film Anfang der 1980er, der leider kaum mehr aufgetaucht ist und diese Arie und damit die Oper bekannt gemacht hat. An die Wally in Bregenz kann ich mich erinnern, anscheinend wurde diese Oper vorher wirklich noch nie in Österreich aufgeführt.

Ist auch ein Verdienst der VO, chapeau.

30. März 2021
1:51
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Dalmont
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22. Januar 2021
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Ich bin überzeugt, gelesen zu haben, dass Mara Zampieri in Bregenz die erste (Geier)Wally in Österreich war, und das war 1990. Demgemäß liefert das Staatsopern-Archiv schon die richtigen Informationen. Mit Sicherheit weiß ich, dass die Oper erst mit dem Kultkrimi „La Diva“ so richtig in‘s Gespräch kam, ein toller Film damals, der seltsamerweise nirgendwo mehr auftaucht. Die Arie „Ebben? Ne andrò lontana“ war in dem Film zentral wichtig und dann überall zu hören, auch auf Ö 3. So ist man hierzulande auf diese Oper aufmerksam geworden, was ja etwas verwundert, weil etliche „Geyerwally“-Filme sehr publkumswirksam waren. Vor etlichen Jahren habe ich in Innsbruck eine ganz interessante Aufführung gesehen (und gehört), in die stilisierte archaische Hochalpentalsbräuche eingearbeitet waren. Und wenn Wikipedia schreibt, dass Gustav Mahler in Hamburg die deutschsprachige Erstaufführung dirigierte (und als „beste italienische Oper“ bezeichnet haben soll), ist es schon zu wundern, dass er die Oper nicht als Hofoperndirektor nach Wien holte. Wer da wieder intrigiert hat.

29. März 2021
23:16
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Chenier
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Forumsbeiträge: 229
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28. Februar 2021
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Da ist ja eine ganz intensive Diskussion entstanden.

Weiß jetzt jemand, ob La Wally jemals an der WSO inszeniert wurde? Im Archiv konnte ich nix finden.

29. März 2021
23:12
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alcindo
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21. Januar 2021
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gut mme lohengrin, um Ihr wissen zu erweitern: im orchesterraum vom Stadttheater Baden ist nicht genug platz fuer ein regulaeres Straussorchester, in Baden wird immer in einer reduzierten orchesterfassung gespielt, zb mit 6-4-3-2-1 streicherbesetzung oder mit nur einer oboe.... man sieht, dass Sie ueber dieses thema sehr informiert sind

29. März 2021
23:06
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Da sieht man wieder, dass alcindo Wien für den Nabel der Welt hält. Wenn die Zuschauer aus Baden, Mödling, Mistelbach etc. nach Wien fahren, müssen sie auch wieder nach Haus kommen!

29. März 2021
23:01
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alcindo
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21. Januar 2021
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die VO hat ca 1500 plaetze, Baden schaetze ich ca 500,  die anfahrt, fuer die, die kein auto haben ca 90 minuten plus 10 bis 15 minuten fussweg, was besonders angenehm bei der rueckfahrt wird, E Paul warum gehen Sie aus hoeflichkeit und gutem benehmen ueberhaupt auf so eine dumme idee ein??

das ist ja, als ob man in NY die Cityoper nach Newark in New Jersey verlegt

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