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VOLKSOPER WIEN
5. April 2021
22:15
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Lyonel
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5. April 2021
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copy sagt
Der Aderlass im VOP-Ensemble wird sicher Konsequenzen für die Auslastung des Hauses haben, wie AC heute schon skizzierte. Und die offensichtliche Ahnungslosigkeit der neuen Direktrice manifestiert sich auch im Abhalten von 15minütigen Vorsingen. Denn wie will man etwa die so wichtigen Buffo-Partien in Operetten bewerten? Bühnenpräsenz, Ausstrahlung, Schlagfertigkeit, Tanzen und was sonst noch alles dazu gehört und wie es heute etwa ein Jakob Semotan und früher ein Sandor Nemeth so perfekt beherrschte. Nemeth wäre bei so einem Vorsingen sicher durchgerasselt.  

Nach den bisherigen Informationen ist es mir sehr unklar, wie Sie darauf kommen, dass es im VOP-Ensemble einen "Aderlass" geben soll. Ich hatte das Ganze so verstanden, dass die bisherigen Ensemble-Mitglieder durch neue ersetzt werden und nicht die Ensemble-Stellen ersatzlos gestrichen werden sollen. Habe ich das falsch verstanden? Das wäre in der Tat merkwürdig. Alles, was ich bisher gehört habe, klingt für mich als Nicht-Österreicher aber erstmal ziemlich normal.

Es ist doch eigentlich an jedem deutschen Haus, vom kleinen Mehrspartenhaus bis zu den ganz großen Häusern, sowohl in der Oper wie auch im Tanz und im Sprechtheater, eher die Regel als die Ausnahme, dass neue Intendanten ihr eigenes Ensemble mitbringen (häufig von der letzten Wirkungsstätte) und ca. 90% des bisherigen Ensembles durch Sänger ersetzten, mit denen Sie gut und gerne zusammenarbeiten - meistens übrigens ohne ein Vorsingen! Das ist auch genau so vom deutschen Bühnenrecht gedeckt. Ist das in Österreich anders? Das kann ich mir kaum vorstellen!

Das man bei einem "Vorsingen", zumal im Buffo-Fach, nicht nur den Gesang, sondern auch Bühnenpräsenz, Ausstrahlung, Dialogsprechen, Tanz usw. beurteilt, versteht sich doch wohl hoffentlich von selbst. Und das kann man schon in 15 Minuten beurteilen, wenn man Erfahrung hat und sich vorher informiert hat.

Ich finde, es gibt hier eine ganze Reihe an Unterstellungen an die neue Direktion, zu denen ich bisher keinerlei Belege gesehen habe. Ich habe hier eher das Gefühl, dass die künstlerische Richtung, für die die neue Direktion steht, nicht gefällt (wie auch die Tatsache, dass es sich um eine Frau und - schlimmer noch - eine Ausländerin handelt), und jetzt nach Gründen gesucht wird, warum die Direktion untragbar ist, bevor sie überhaupt den Dienst angetreten hat und man etwas beurteilen kann. Das scheint mir nun in der Tat eine recht wienerische Sache zu sein.

5. April 2021
22:13
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Christine
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Wien wird mit der Operette besonders in Verbindung gebracht weil es hier viele Uraufführungen von Operetten gab und auch immer ein Publikum. Viele ausländische Gäste besuchen Operettenaufführungen, sogar die englische Königin wollte bei ihrem Staatsbesuch eine Operette sehen. Ich glaube nicht, dass sie sich das bei Staasbesuchen in anderen Ländern auch gewünscht hat. Wir sollten unsere Traditionen pflegen und die Volksoper hat hier eine Tradition. Es geht ja nicht darum, dass es in anderen österreichischen Städten auch gute Operettenaufführungen geben kann, sondern darum, dass es diese in der Volksoper weiterhin geben soll. Vielleicht sucht die neue Volksoperndirektorin bei ihrem Vorsingen ja nach der idealen Diva oder dem besten Tenor, der spritzigsten Soubrette und dem lustigsten Buffo? Ich glaub's aber eher nicht. Helga Papouschek odre Adolf Dallapozza könnte man übrigens fragen, ob sie bei jedem Direktorenwechsel vorsingen mussten.

5. April 2021
21:43
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alcindo
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gute mme, der 3.akt Zigba spielt in Wien.....es ging doch nicht um die libretti oder sujetsm sondern um das wirken dieser komponisten....das mit dem Wasserkopf spricht - pardon -fuer provinzielle mentalitaet. 

o g 

5. April 2021
20:00
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Lohengrin2
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Der Zigeunerbaron spielt in Wien, klar...., auch Eine Nacht in Venedig oder Carneval in Rom, um nur 3 aus dem Schaffen von Johann Strauss Sohn zu nennen. Da erübrigt sich Ihr Geschwafel.....

Wenn Sie des sinnerfassenden Lesens mächtig wären, hätten Sie gesehen, dass ich auf den Sog des Geldes in der Hauptstadt der Monarchie hingewiesen habe!

By the way: Beethoven und Mozart waren auch Wiener! Mahler auch! Oder vielleicht doch nicht?

Sie können es drehen wie Sie wollen, Wien ist nach wie vor der Wasserkopf, dem das Wasser aus der Steiermark lebenswichtig ist!

5. April 2021
19:50
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alcindo
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zu mme lohengrin:  die von Ihnen genannten komponisten haben alle den groessten teil ihres lebens in Wien verbracht und in Wien gearbeitet...das hat die operette mit Wien zu tun!!   naechstens besser googeln, und die biographien lesen!

5. April 2021
19:06
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alcindo
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21. Januar 2021
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chere mme lohengrin: der grossteil der operetten dieser komponisten aus den kronlaendern spielen in  Wien oder haben mit Wien zu tun, die meisten wurden auch in Wien uraufgefuehrt, nicht in Graz und nicht in Pressburg, 

5. April 2021
19:02
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Lohengrin2
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Glauben Sie nicht, dass auch andere KöchInnen erstklassige Wienerschnitzen zubereiten können? Ausserdem sind die Schnitzel ein Import aud Italen und heissen anderswo in der Welt Milanesas........

Dass die Großmeister der Operette in Wien ihre Erfolge feierten, lag nicht an den WienerInnen, sondern an der Hauptstadt, wo das Geld war.

Wie Sie sicher wissen, stammt zwar die Familie Strauss aus dem heutigen Stadtgebiet von Wien, die großen weiteren Operettenkomponisten aber aus der gesamten Monarchie:

Franz von Suppé aus Dalmatien
Carl Zeller aus Niederösterreich
Richard Heuberger aus Graz
Franz Lehar aus der Slowakei
Robert Stolz ebenfalls aus Graz
Emmerich Kálmán aus Ungarn

Bitte: was will Wien da in Anspruch nehmen?

5. April 2021
19:01
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alcindo
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lieber copy, was haette Fred Liewehr wohl vorsingen muessem, Il mio tesoro? oder Guggi Loewinger, die Zerbinetta? und Heesters den Kalaf? 

5. April 2021
18:54
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copy
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Bevor es ganz obskur wird und wir darüber diskutieren ob die steirische Vorherrschaft über die Opernwelt anzuerkennen ist: Die Reputation der Wiener Volksoper in Sachen Operettenhaus hat leider schon unter Robert Meyer etwas gelitten, ein Ausweichen von bewährten Kräften nach Baden konnte auch festgestellt werden. Michael Lakner hat dort leider bisher auch nicht alle Erwartungen eingelöst, die man sich nach seiner Ischler Zeit erhoffte. Auch dort nahmen Zeitgeistiges immer mehr überhand. Der Hinweis auf Budapest ist ein guter, dort lebt die Operettentradition weiter, auch an den kleinen Bühnen der östlichen Nachbarstaaten findet man gelungenes (mit dem Nachteil der Sprachprobleme). Es bleibt natürlich jedem Opernfreund vorbehalten, über die kleine Form die Nase zu rümpfen. Aber in Gesprächen mit Andreas Schager bestätigte mir dieser heutige Wagner-Tenor die Schwierigkeiten und die Ansprüche, die Operettenpartien mit sich bringen. Kommen wir also nochmals auf den Ausgang der Diskussion zurück: Der Aderlass im VOP-Ensemble wird sicher Konsequenzen für die Auslastung des Hauses haben, wie AC heute schon skizzierte. Und die offensichtliche Ahnungslosigkeit der neuen Direktrice manifestiert sich auch im Abhalten von 15minütigen Vorsingen. Denn wie will man etwa die so wichtigen Buffo-Partien in Operetten bewerten? Bühnenpräsenz, Ausstrahlung, Schlagfertigkeit, Tanzen und was sonst noch alles dazu gehört und wie es heute etwa ein Jakob Semotan und früher ein Sandor Nemeth so perfekt beherrschte. Nemeth wäre bei so einem Vorsingen sicher durchgerasselt.

5. April 2021
18:33
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Eduard Paul
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19. Januar 2021
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ad Lohengrin2

ob Sie es gerne hören, oder nicht: die Bezeichnung "Wiener Operette" kennt man auf der ganzen Welt - ähnlich wie: Wiener Kaffee, Wiener Schnitzel etc.....ich liebe auch die Steiermark..kenne aber nur "Steirisches Wurzelfleisch" ( sehr schmackhaft) und "steirisches Kernöl" (geschmacksache)

Der Einfluß Wiens war so groß, daß die Sparte Operette, die eigentlich in Frankreich ihren Ursprung hatte ( Offenbach &Zeitgenossen) von der Stadt an der Donau sich so volkstümlich  weiter entwickelt wurde, daß der weltweite Begriff "Wiener Operette" daraus wurde. Die Komponisten wie J.Strauß, Millöcker, Zeller, Ziehrer sind geborene , Lehar, Fall, Kalman,Stolz (geb.in Graz) eingebürgerte Wiener. Und das 2. Wiener Haus heißt VOLKSOPER und hat somit die Pflicht, diese traditionelle und weltweit anerkannte Kunstform "Wiener Operette" zu pflegen ( steht auch im Anforderungsprofil bei der Bewerbung)

Lohengrin2: ob Sie es gerne hören, oder nicht, auch das Granteln, das Nörgeln, das Raunzen hat einen gewissen Charme ( siehe der unvergessene Hans Moser, oder der Mundl) und wurde somit zu einem Markenzeichen

Da unsere derzeitige Regierung die,  an Kunst interessierte, als "Kulturverliebte" abtut ( sind damit auch wir hier im Forum gemeint), so kann man auch nicht erwarten, daß diese die besten, die geeignetesten Kandidat*Innen zur Leitung von Kulturinstituten ( Volkstheater, Wr.Festwochen, Volksoper) auswählt.

5. April 2021
12:42
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Können Sie sich nicht endlich auf Ihre kleine Seele beschränken und still sein?

Wien ist mitnichten der Nabel der Welt, nicht mal der Operettenwelt, auch wenn Wien ein "Operetten-Staat" zu sein scheint. Witz jedenfalls hat dort keine Heimat, nur Häme und Grantigkeit. Das wussten wir SteirerInnen aber schon immer!

5. April 2021
12:30
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alcindo
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21. Januar 2021
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in der osterliturgie: "herr, vergieb Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun"....mme lohengrin ins stammbuch geschrieben

5. April 2021
11:08
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Die Idee, einzig die VO hätte das Recht und die Pflicht, Operette zu spielein is typisch Hauptstädtisch" und damit unsinnig.

Wie schon erwähnt: die beste Fledermaus war am ROH, NICHT in Wien! Immer wieder erfreulich Mörbisch.....

Wien hats vergeigt und zwar schon seit langer Zeit!

5. April 2021
10:26
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Eduard Paul
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ad 93 Lohengrin2

wie können Sie es wagen den Vorschlag zu unterbreiten, man solle von der VOP die Sparte "Operette" nach IRGENDWOHIN (ich zitiere Ihre Schreibweise) verlagern. Unglaublich dieses maßlose Ansinnen - eher sollte man fragwürdige Direktionsbestellungen nach IRGENDWOHIN verlagern

5. April 2021
8:02
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Lohengrin2
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Mit die beste Fledermaus gab es am ROH.....

4. April 2021
22:48
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alcindo
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21. Januar 2021
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@michael koling: bitte genauer lesen und dann protestieren::ich schrieb::meiner hoechst bescheidenen meinung nach sollte der direktor der VO Oesterreicher und wenn moeglich Wiener sein. schon bei Mentha hat man die vor allem fuer die operette traurigen konsequenzen gesehen....der ekelhafte Bettelstudent ist mir noch als paradestueck, wie

wenn Sie mich zititeren und das verbum "muessen" ins spiel bringen, dann haben Sie mich falsch interpretiert - sollte ist nicht muss -  hoffentlich nicht mit absicht. zu Menthas "internationalen operetten"  die von offenbach war trostlos, viel zuviel dialog...die "Generala" mit einem Dario Schmunck und Arona Bogdan gut besetzt, aber kein wirklich representatives exemplar. dieses genres.....und die zarzuela lebt sehr vom spanischen wortwitz, von der "chuleria"...den kann man  hier nicht verstehen und der laesst sich nicht uebersetzen. Haette man Marina oder Donha Francisquita genommen waere der erfolg weit besser gewesen, weil diese stuecke schlager haben. nur fuer die Marina braucht man saenger, die die VO im repertoire nicht hat. eine Fledermaus in Madrid wird wahrscheinlich auch eine raritaet bleiben, eine Graefin Maritza wahrscheinlich ein halbes fiasko sein.  .................zur neuen direktion der VO wissen oder ahnen die meisten insider sowieso woher der wind weht. Sie haben wahrscheinlich auch eine vermutung.....

4. April 2021
22:29
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Wobei die Freundschaft zu Franz Morak jetzt nicht gerade die beste Referenz istLaugh ich habe diesen Herrn als ich an der Burg statierte leider miterlebt, kein Ruhmesblatt für die Schauspielerzunft

4. April 2021
22:03
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michael koling
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Nur ein paar Worte zu Dominique Mentha:

Er war ausgebildeter Sänger (wie auch seine Vorgänger und Nachfolger Dönch, Wächter oder Berger) und hat Regie bei August Everding studiert (das soll, wie auch sein Gesangslehrer Ernst Haefliger, nicht die schlechteste Adresse sein) und hatte bei seiner Bestellung bereits Erfahrung in der Leitung eines Theaters.

Von einigen der von Mentha neu engagierten Sängern hat die Volksoper jahrelang profitiert, bis sie das Haus aus künstlerischen, privaten oder sonstigen Gründen verlassen haben (so ganz schnell fallen mir da Kulman, Bobro, Simonian, Davislim ein).

Und, weil im Zusammenhang mit der Volksoper - absolut berechtigt - immer wieder die Operette genannt wird. Mentha war es , der neben der Wiener Operette das Proekt "Europäische Operette" gestartet hat und neben Gilbert and Sullivan und unbekanntem Offenbach auch die Zarzuela nach Wien gebracht. Aber wie sagt schon ein altes Sprichwort - "Was der Bauer nicht kennt ...". Und auch am Opernsektor gab es in seiner Direktionszeit eine ganze Reihe interessanter Werke zu sehen.

Dass Thomas Hengelbrock als damals vor allem Barockspezialist kein idealer Musikchef war, steht auf der Negativseite. Und ja, nicht alle Produktionen waren wirklich gelungen (und ich meine damit nicht die Reaktionen eines damals wie heute geschmacklich extrem konservativen Stammpublikums). Dass seine Entscheidung, das von seinem Vorgänger getätigte Engagement von Edita Gruberova zu widerrufen, ihm auf Dauer geschadet und den Blick auf seine Arbeit nachhaltig beeinträchtigt hat, ist ein Faktum (aber wenn ich heute lese, der Volksopendirektor - und ich wähle jetzt absichtlich die rein männliche Bezeichnung - muss ein Wiener sein, dann wundern mich manche Vorverurteilungen, vor 20 Jahren wie auch heute, nicht).

 

Nachsatz: Wenn im Zusammenhang mit der Bestellung von Lotte de Beer immer wieder von "politischer Besetzung", "Freunderlwirtschaft" uä. gesprochen wird, möchte ich daran erinnern, dass Robert Meyer seine Berufung zum Volksoperndirektor der Freundschaft (und dem gemeinsamen Kampf gegen Claus Peymann) zum damaligen Kulturstaatssekretär und ehemaligen Burgschauspieler Franz Morak zu verdanken hat.

4. April 2021
16:03
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alcindo
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liebe frau lehrerin, ich weiss, dass ich von Ihnen nachhilfe brauche...in bezug auf wo und wie man die Wiener operette spielen soll

4. April 2021
16:00
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Christine
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Ich ging in die Volksoper seit der Zeit von Direktor Moser. Moser und Bachler kamen aus der Steiermark, Dönch aus Deutschland (war aber schon sehr "eingewienert") Berger wuchs in Innsbruck auf, Meyer kommt aus Bad Reichenhall, sehr nahe der österreichischen Grenze), Holender aus Timisoara, nur Wächter war ein echter Wiener. Die einzige wirklich schlimme Zeit bescherte uns Dominique Mentha, der von der Operette keine Ahnung hatte und auch sonst mit der Volksoper nicht viel anfangen konnte. Wer hat den eigentlich ausgesucht? Wer die Direktion der Volksoper übernimmt, sollte einen engen Bezug zu Österreich haben. Ob das auf die neue Direktorin zutrifft, weiß ich nicht, habe aber meine Zweifel. Ihr Verhalten bezüglich Vorsingen in Corona Zeiten empfinde ich als eigenartig. Es ist ja jetzt leider nicht möglich, aber ein Direktor/eine Direktorin sollte sich doch in Aufführungen setzen und sich dort die Leute ansehen. Es gibt ja auch einige Aufnahmen aus der Volksoper, wenn auch viel zu wenige. Aber diese könnte sie auch anschauen. Warum Leute vorsingen müssen, die schon am Haus arbeiten, ist überhaupt komisch. Mirjana Irosch, Sonja Mottl, Guggi Löwinger, Helga Papouschek, Peter Minich, Adolf Dallapozza, Erich Kuchar: mussten die jedem neuen Direktor vorsingen?

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