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VOLKSOPER: der Tod in Venedig | OnlineMerker | Forum

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VOLKSOPER: der Tod in Venedig
1. Juni 2022
18:56
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HansLick2
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25. Januar 2021
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ich bin den vorpostern 1 alcindo und 13 gurnemanz gefolgt und habe den abend interessiert verfolgt, hörte das werk vor zig jahren während meiner londoner tage und hatte null erinnerung. trost, seine interpretation vor allem textverständlichkeit sollen hervorgehoben sein! danke für den tip.

31. Mai 2022
23:10
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Gurnemanz
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31. Januar 2022
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Di., 31. Mai 2022: WIEN (Volksoper): Benjamin Britten, Der Tod in Venedig

Auch die heutige (leider letzte) Aufführung von Brittens „Tod in Venedig“ hat mir insgesamt super gefallen, wobei im Vergleich zu jener am vergangenen Samstag insofern Abstriche zu machen sind, als Rainer Trost heute ein kleines bisschen schwächer war als am Samstag (aber nichtsdestoweniger eine tolle Leistung bot) und Gerrit Prießnitz am Dirigentenpult leider NOCH langsamer dirigierte (ich habe genau auf die Uhr geschaut). An der Inszenierung stört mich der langweilig organisierte Auftritt Apolls am Ende des ersten Aktes, als er wie ein normaler Reisender auf der Bühne wandelt, diese Szene könnte man phantasievoller gestalten. Die genannten Mängel schmälerten für mich aber nicht den insgesamt sehr überzeugenden Gesamteindruck: Wer das Wiener Opernhighlight der Saison 2021/22 verpasst hat, ist selbst schuld.

31. Mai 2022
22:35
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Chenier
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28. Februar 2021
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Ich sehe für die Zukunft schwarz, unter dem neuen Direktorat. Ich habe dort in den letzten Jahren einige interessante Aufführungen erlebt, das Haus spielt aber trotzdem zweite Geige hinter der WSO, oder sehen Sie das anders?

31. Mai 2022
18:41
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HansLick2
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25. Januar 2021
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soso, die VO ist also auch nicht genehm?

30. Mai 2022
15:24
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Chenier
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28. Februar 2021
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An meinem persönliche Geschmack, das ist das Maß aller Dinge. Laugh

29. Mai 2022
20:08
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Gurnemanz
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31. Januar 2022
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Chenier sagt
Vielleicht wollte ich damit nur den Stellenwert des Werks und des Ortes der Aufführung relativieren.

Woran machen Sie denn den "Stellenwert" dieser Oper fest? 

29. Mai 2022
17:39
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Chenier
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28. Februar 2021
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Vielleicht wollte ich damit nur den Stellenwert des Werks und des Ortes der Aufführung relativieren.

Es geht ja im Forum um Dialektik, also These und Antithese, im besten Fall Synthese.

29. Mai 2022
13:30
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Gurnemanz
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31. Januar 2022
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Chenier sagt
Kein Problem, de gustibus.... etc. Das ist eben nicht meine persönliche Musikwelt und jeder soll das hören, was ihm gefällt.

Sehe ich auch so, aber ich verstehe den Sinn Ihres Eintrags (mit dem Sie nur betonen wollen, dass es nicht ihre Musikwelt ist) nicht.

29. Mai 2022
12:53
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Chenier
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Kein Problem, de gustibus.... etc. Das ist eben nicht meine persönliche Musikwelt und jeder soll das hören, was ihm gefällt.

29. Mai 2022
12:05
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Gurnemanz
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31. Januar 2022
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Chenier sagt
Meinen Sie tatsächlich "lange" oder nicht vielleicht doch semantisch "langatmig" oder "langweilig"? 

Ich meine das, was dasteht. Die Rolle des Aschenbach ist deutlich länger als eine durchschnittliche Opern-Hauptrolle und insofern sehr herausfordernd.

Dafür, dass Sie dieses (meiner Wahrnehmung nach großartige) Werk (für das ich 2018 dreimal nach Linz gefahren bin) offenbar langweilig finden, kann ich nichts.

29. Mai 2022
10:29
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Chenier
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28. Februar 2021
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Meinen Sie tatsächlich "lange" oder nicht vielleicht doch semantisch "langatmig" oder "langweilig"?

28. Mai 2022
23:59
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Gurnemanz
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31. Januar 2022
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Sa., 28. Mai 2022: WIEN (Volksoper): Benjamin Britten, Der Tod in Venedig

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, und dieses Sprichwort passt perfekt auf die Direktion Robert Meyers, die aus meiner Sicht überwiegend schlechte oder mittelmäßige Produktionen bot (von wenigen tollen Produktionen, wie beispielsweise „Rusalka“ und „Albert Herring“, abgesehen; das Interessanteste waren jedenfalls konzertante Aufführungen wie „Feuersnot“, „Wunder der Heliane“ und „Porgy and Bess“ und Wiederaufnahmen wie „König Kandaules“), jetzt aber zum Abschluss eine ausgezeichnete Produktion von Brittens „Tod in Venedig“ brachte: Ich war heute in der vorletzten Aufführung, freue mich schon sehr auf die Dienstagsaufführung und ärgere mich, dass ich nicht öfter gehen kann (denn nach dieser Serie kommt die Produktion wohl nie wieder an die Volksoper). Sicherlich handelt es sich hierbei um mein Opernhighlight der Saison 2021/22.

Rainer Trost sang heute die sehr herausfordernde (weil sehr lange) Rolle des Aschenbach hervorragend, sein technisch ausgezeichneter, schön timbrierter und wortdeutlicher Tenor passt dafür sehr gut; der heutige Abend zeigte ihn in absoluter Topform (sein Krenek-„Reisebuch“-Liederabend 2019 zeigte ihn deutlich schlechter disponiert), und insgesamt kann man vor seiner heutigen Leistung nur den Hut ziehen. Martin Winkler in den sieben unheilvollen Gestalten gefiel mir ebenfalls gut, auch wenn er zeitweise etwas zu knarrig sang (aber das ist bei ihm ja nichts Neues). Thomas Lichtenecker war ein solider Apollo (seine Stimme gefällt mir in der hohen Lage nicht gut, aber das ist oft mein Problem mit Countertenören). Unter den Sängern der vielen kleinen Rollen gefiel mir Christian Drescher (Hotelportier) am besten. Ausgezeichnet das Orchester unter Gerrit Prießnitz (der durchaus schnellere Tempi hätte wählen können). Die Inszenierung von David McVicar finde ich (zu meiner Überraschung) sehr gut.

Wer in Wien stationiert ist, sollte diese tolle Produktion keinesfalls verpassen: Hingehen!

25. Mai 2022
11:47
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Gurnemanz
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31. Januar 2022
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Danke für die Schilderung, die sich im wesentlichen mit dem deckt, was mir bisher berichtet wurde. Ich werde am 28. und höchstwahrscheinlich am 31. Mai dort sein und freue mich schon sehr.

alcindo sagt
es gibt noch 3 vorstellungen!!!

Nur mehr zwei (28. + 31. Mai)

25. Mai 2022
11:30
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alcindo
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21. Januar 2021
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im ausland habe ich die guten kritiken der premiee mitbekommen, also habe ich gestern die VO besucht, die eigentlich gar nicht so gut besucht war....schade, aber diese produktion ist fuer mich so ziemlich das beste, was man in der VO seit langem serviert bekam. die regie stimmt, sie passt zur musik und zum gesungenen wort, in der pause hoerte ich: englisch waere doch besser...in der VO sicher nicht. und Deutsch kann man sehr gut und schoen singen, und das tat Rainer Trost im uebermass, eine phantastische leistung, er singt mit der stimme, die ihm der iiebe gott gegeben hat, ganz natuerlich und extrem textklar. seine intonation ist perfekt und seine kondition bewundernswert. hat die faehigkeit hohe toene auch aus dem piano zu entwickeln, bei ihm wackelt nichts, es wird nicht gestemmt oder geknoedelt, es gibt keine verfaelschten vokalfarben und jeder ton sitzt..BRAVO!    Martin Winkler beeindruckt durch die wucht seines organs, weniger durch die schoenheit desselben...gewisse voksalverfaerbungen sollten korrigierbar sein(UUU), beeindruckt aber in seinen figuren.  so gut die diktion des protagonisten war, so medioker war die der meisten restlichen mitwirkenden, bei denen es einige nicht sehr angenehme stimmen zu hoeren gab....der fruehere studienleiter Klaus Busch hat da viel mehr auf den text geachtet.... Tadzio machte seine sache gut, war aber als typ nicht richtig besetzt, zu erwachsen und zu athletisch, es fehlte das androgyne.....ein grosser abend, dank der memorablen leistung von Rainer Trost und der guten inszenierung, die nicht am werk vorbeiging

es gibt noch 3 vorstellungen!!!

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