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Trojaner
19. Oktober 2018
18:37
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Tristan62
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Forumsbeiträge: 26
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28. Februar 2018
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Und bei uns steht bei den "Trojanern" am Programmzettel unmittelbar nach Info über Pausen:

Dekorations- und Kostümherstellung: Royal Opera House, Covent Garden

Koproduktion mit dem Royal Opera House, Covent Garden usw.

 

Ich nehme an, in der DO steht die Info über die jeweiligen Premieren auch nicht an der Spitze des Zettels.

19. Oktober 2018
15:10
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 241
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Bravo!

19. Oktober 2018
14:46
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 346
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Ich verstehe nicht, warum das in Wien oder evtl. anderswo so ein Problem ist. Hier ein Beispiel von der DO vom Boris in dieser Spielzeit, wird direkt immer auf dem Besetzungszettel und im Internet so kommuniziert

Premiere am Royal Opera House Covent Garden, London, am 13. März 2016.
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 17. Juni 2017

19. Oktober 2018
14:06
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 241
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Diskutiert wird in unserem Leserkreis, ob diese ständige Wiederverwertung von bereits in Umlauf befindlichen Produktion sinnvoll – oder ein Etikettenschwindel ist.

Etikettenschwindel, wenn die Produktion durch Stillschweigen oder versteckte Information den Anschein einer Neuinszenierung erweckt.

Sonst ist doch dagegen nichts einzuwenden, Produktionen einzukaufen.

19. Oktober 2018
0:16
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 241
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Mich störts, wenn Informationen nicht klar gesagt werden. Egal ob bei der WSO oder sonstwo.

18. Oktober 2018
23:54
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 51
Mitglied seit:
29. September 2018
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Chenier sagt
Die Szene hat nicht gestört und war optisch ok, eine Augenweide gegen den Unsinn im TaW einen Tag vorher.  

Da ich heute im Theater an der Wien war, kann ich mich dazu äußern. Ich sehe das exakt umgekehrt! Die Torsten-Fischer-Produktion von Guillaume Tell finde ich  spannend und gut gemacht, wohingehen mich die "um jeden Preis opulente und prächtige" Ausstattung (Inzenierung ist es ja keine) der Trojaner weit mehr als dezent stört. Zudem singen im Guillaume Tell auch sehr gute Leute! (ja, ich weiß schon, dass es Sänger im THADW leichter haben als in der Staatsoper) Guillaume Tell halte ich für eine ausgezeichnete Produktion; spannendes Musiktheater findet in Wien halt am ehesten im THADW statt. Erst der Verzicht auf idyllische alpenländische Klischees macht es mir möglich, das Stück als das zu begreifen, was es ist - als eiskaltes Freiheitsdrama. Also ich würde der Meinung, es sei ein Unsinn, stark widersprechen!

 

Tristan62 sagt
ad Gurnemanz: Sie haben meinen Betrag mißverstanden. Ich wollte nicht mitteilen  daß wir diese Inszenierungen bekommen, sondern daß Herr Roscic das gleiche machen wird, was man Herrn Meyer jetzt vorwirft: Nämlich Inszenierungen von anderen Häusern einzukaufen. Und man möge sich nicht der Ilussion hingeben, daß die Regisseure selbst in Wien tätig sein werden. Die schicken ihre Assistenten und kommen bestenfalls zur Hauptprobe, weil sie im Grunde ihre "alten" Produktionen nicht mehr interessieren. Wirklich innovativ wäre es, würde Herr Roscic die genannten Herrn - man mag zu ihnen stehen wie man will - einladen, für Wien echte neue Inszenierungen, welcher Werke auch immer, zu erarbeiten.

Ihre Info, daß die alten Inszenierungen von "Traviata" und "Elektra" wieder aufgenommen werden, halte ich, so sehr mich dies bei der "Traviata" freuen würde, für unwahrscheinlich und ein typisches Wiener Gerücht. Meines Wissens, werden die Ausstattungen, wenn Werke neuinszeniert wurden, ehebaldigst entsorgt.

Oh, alles klar, danke! Dann wars wirklich ein Missverständnis. Ich würde es zum Beispiel sehr begrüßen, wenn für den nächsten Wiener Ring Konwitschny verpflichtet wird! Der hat meines Wissens erst eine Götterdämmerung gemacht, jedenfalls noch keinen ganzen Ring. Mittlerweile stößt er auch keinen mehr vor den Kopf, auch wenn ers früher ganz cool gefunden hat zu provizieren. Ich halte die meisten seiner mir bekannten Produktionen dennoch für genial Smile

Was die Traviata und die Elektra betrifft, habe ich mich auch gewundert, aber das Elektra-Gerücht wurde mir von meheren Leuten unabhängig voneinander erzählt. Naja, mal abwarten. Aber was ist mit der alten Nozze? Die wird doch noch quer um den Globus bei Gastspielen gezeigt, wohingegen man uns Wienern den Martinoty-Blödsinn vorsetzt. Was soll das eigentlich?!

 

Chenier sagt
Absolut transparent, die Eigenschaft als Ko-Produktion ist in Insiderkreisen schon lange bekannt. Ist letztlich wurscht, solange das Gesamtkonzept passt, und das tut es. Niemand besucht eine Vorstellung oder geht umgekehrt nicht hin, weil es sich um eine Gemeinschaftsproduktion handelt, der Stellenwert hält sich in Grenzen.  

Da stimme ich Ihnen allerdings vollinhaltlich zu!

 

Lohengrin2 sagt
Wien tut so, als hätten sie diverse Produktioen selbst gemacht und verstecken den Hinweis auf die "Vergangenheit" im Kleingedruckten. Das tun seriöse Geschäftspartner einfach nicht und die Oper ist Geschäftspartner der Ticketkäufer.

Ich verstehe nach wie vor nicht, wo das Problem liegt. Es ist mir doch völlig egal, ob die Produktion schon wo gezeigt wurde oder nicht bzw. ob das explizit angegeben ist. Ich bilde mir ein, gehört zu haben, dass unsere Barbiere-Produktion von Günther Rennert schon einige Jahre zuvor in Hamburg (?) gelaufen ist, bevor sie nach Wien gekommen ist. Das wird auch nicht extra ausgewiesen, und keinen störts.
Man sollte lediglich dafür sorgen, dass man gute Produktionen übernimmt...

18. Oktober 2018
17:15
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 241
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28. Februar 2018
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Da wird das ursprüngliche Thema mal wieder um 90-180° verdreht.

Wien tut so, als hätten sie diverse Produktioen selbst gemacht und verstecken den Hinweis auf die "Vergangenheit" im Kleingedruckten. Das tun seriöse Geschäftspartner einfach nicht und die Oper ist Geschäftspartner der Ticketkäufer.

Wie übrigens die fast 100  Auslastung zustande kommen, kann ich schwer nachvollziehen. Es wurde von nur zum Teil gefüllten Stehplatzbereichen bei den Trojanern berichtet und wenn ich den Spielplan mit den noch vorrätigen Tickets - bei durchaus populären Opern - anschaue, müssen noch ganz schön viele Spontanbesucher kommen. Für den Abend mit Schager und seiner Frau sind noch ca. 500 (von 1700) Plätzen + Stehplätze zu haben...... Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich mal die täglichen Angebotsstände aufschreiben. 9908 % Auslastung kann ich mir kaum vorstellen.

18. Oktober 2018
16:42
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Chenier
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Forumsbeiträge: 162
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Absolut transparent, die Eigenschaft als Ko-Produktion ist in Insiderkreisen schon lange bekannt. Ist letztlich wurscht, solange das Gesamtkonzept passt, und das tut es. Niemand besucht eine Vorstellung oder geht umgekehrt nicht hin, weil es sich um eine Gemeinschaftsproduktion handelt, der Stellenwert hält sich in Grenzen.

18. Oktober 2018
16:09
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Tristan62
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Forumsbeiträge: 26
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28. Februar 2018
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Einmal ganz ehrlich:

Das mit dem Vorwurf der "Geheimhaltung" finde ich, ehrlich gesagt, lächerlich. Gegenüber Menschen die sich mit Oper befassen, kann man nichts geheimhalten, die wissen in der Regel Bescheid. Und den anderen ist es wahrscheinlich egal. Ein Recht zur Aufregung hätten nur die Häuser, denen er die Produktion abgekauft hat.

Im übrigen steht am Programmzettel zumindest der "Trojaner" - weiter zurück zu recherchieren fehlt mir momentan die Zeit - sehr wohl, daß es sich um eine Koproduktion handelt. Bei der szt. Premiere der "Regimentstochter", die nach dem gleiuchen System funktionierte und unter Holender stattfand, fehlt dieser Hinweis übrigens.

18. Oktober 2018
14:41
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Chenier
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Forumsbeiträge: 162
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28. Februar 2018
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Kurt Vlach hat in seiner Kritik der gestrigen Vorstellung, die sich mit denselben handelnden Personen vermutlich nicht wesentlich von der Premiere unterschieden haben dürfte, übrigens das Gesamtbild sehr gut beschrieben - die vielen Stärken und die wenigen Schwächen der Aufführungsserie. Und ja, es war trotz der Länge relativ kurzweilig.

18. Oktober 2018
14:33
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Chenier
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Forumsbeiträge: 162
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28. Februar 2018
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Konwitschny und "SchülerInnen" nicht vergessen, Toni, sonst völlige Übereinstimmung mit Ihrer Darstellung.

18. Oktober 2018
14:31
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Chenier
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Forumsbeiträge: 162
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Danke, Tristan62, werde ich vormerken.

18. Oktober 2018
12:53
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 241
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28. Februar 2018
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sondern daß Herr Roscic das gleiche machen wird, was man Herrn Meyer jetzt vorwirft

Immer diese Verdrehungen !!

Herrn Meyer wird NICHT vorgeworfen, dass er Produktionen einkauft, sondern dass er das versucht, geheim zu halten und so tut, als sei es eine eigene Neuproduktion.

Die schicken ihre Assistenten und kommen bestenfalls zur Hauptprobe.

Das ist doch ganz normal, niemand glaubt, dass der Regisseur derartige Wiederaufnahmen selbst leitet. In Paris hat Christiane Lutz den Lohengrin aus Mailand betreut, Claus Guth kam nur für die "neuen" Hauptdarsteller vorbei.

18. Oktober 2018
12:19
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Tristan62
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Forumsbeiträge: 26
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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ad Gurnemanz: Sie haben meinen Betrag mißverstanden. Ich wollte nicht mitteilen  daß wir diese Inszenierungen bekommen, sondern daß Herr Roscic das gleiche machen wird, was man Herrn Meyer jetzt vorwirft: Nämlich Inszenierungen von anderen Häusern einzukaufen. Und man möge sich nicht der Ilussion hingeben, daß die Regisseure selbst in Wien tätig sein werden. Die schicken ihre Assistenten und kommen bestenfalls zur Hauptprobe, weil sie im Grunde ihre "alten" Produktionen nicht mehr interessieren. Wirklich innovativ wäre es, würde Herr Roscic die genannten Herrn - man mag zu ihnen stehen wie man will - einladen, für Wien echte neue Inszenierungen, welcher Werke auch immer, zu erarbeiten.

Ihre Info, daß die alten Inszenierungen von "Traviata" und "Elektra" wieder aufgenommen werden, halte ich, so sehr mich dies bei der "Traviata" freuen würde, für unwahrscheinlich und ein typisches Wiener Gerücht. Meines Wissens, werden die Ausstattungen, wenn Werke neuinszeniert wurden, ehebaldigst entsorgt.

 

ad Chenier: Österreich 1 sendet am kommenden Samstag eine Aufnahme der Premiere und 2. Aufführung ab 19.30 Uhr. Eine TV-Aufzeichnung wird es wahrscheinlich nicht geben, da es von dieser Produktiuon ohnehin schon eine DVD gibt.

18. Oktober 2018
11:47
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toni
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Forumsbeiträge: 34
Mitglied seit:
7. März 2018
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Ich finde die McVicarisierung immer noch viel besser als eine Koskysierung oder Neuenfelsisierung und wie diese "Genies" sonst noch heißen!

18. Oktober 2018
10:48
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Chenier
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Forumsbeiträge: 162
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Dacore, Pwolf, ihrem Befund ist nichts hinzuzufügen, sehe es genau so. Gehe seit ca. 40 Jahren regelmäßig in die Oper, auch international, und glaube schon, das richtig einschätzen zu können. Bin natürlich im Gegensatz zu einigen Postern, die scheinbar Profis sind, nur Amateur und schlichter Opernbesucher.

Der Abend (Premiere) war einfach  schön und unterhaltsam, wobei die Folgevorstellungen erfahrungsgemäß nur besser sein können.

Weiß jemand, ob und wann es eine Radio- bzw. TV-Übertragung gibt?

18. Oktober 2018
3:17
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Pwolf
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Forumsbeiträge: 11
Mitglied seit:
18. Oktober 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich war gestern in der Vorstellung - diese war meiner Meinung nach ein seltener Glücksfall.

Über die Inszenierung kann man jedenfalls sagen, dass sie die Handlung und Musik nicht gestört hat und das ist finde ich schon einmal gut.
Musikalisch fand ich es wirklich traumhaft - leider wird dieses Qualitätsniveau viel zu selten geboten. Wahrscheinlich die bisher beste Produktion der Ära Meyer.
Das fängt schon mit dem Orchester an und dem exzellenten Dirigat von Altinoglu, der es schafft jede Sekunde dieser 5 Stunden zu einem Erlebnis zu machen.
Und ja die Didon von DiDon(ato) war einfach traumhaft und atemberaubend gut - sowas würde ich als Sternstunde bezeichnen; schon lange nicht so eine intensive musikalische und darstellerische Leistung gehört/gesehen. Gegen Sie sind natürlich die übrigen Protagonisten abgefallen, aber dieses Maß zu erreichen ist wirklich nur wenigen vergönnt. Brandon Jovanovich bot vor allem in den Szenen mit ihr und auch im 5. Akt durchaus hohes Niveau und tlw. sogar Spitzenniveau, also wirklich kein echter Grund zum Meckern. Für eine Zweitbesetzung war M. Bohinecs Kassandra sehr gut, natürlich wäre Antonacci voraussichtlich besser gewesen und auch der Rest war zumindest gut.

Also sicher eine der besten Vorstellungen in der Wr. Staatsoper seit langem.

17. Oktober 2018
19:50
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 51
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29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Chenier sagt
Lieber Gurnemanz, ja, ich schätze Ihre Beiträge üblicherweise als sehr sachkundig, umso enttäuschter war von Ihrem Verriss der Trojaner. Ist auch nicht unbedingt meine Lieblingsoper, aber musikalisch war die Darbietung top und auch die Szene war ok, wobei Hollywood ja nicht unbedingt negativ zu werten ist. Habe schon eine Menge ausgezeichneter Filme von dort gesehen und  erst unlängst wieder einige Studios in LA besucht, die verstehen was von ihrem Metier.  

Lieber Chenier! Danke für Ihr Lob. Vielleicht reden wir beide einfach aneinander vorbei. Ich kann mich nicht erinnern, die Trojaner jemals verrissen zu haben. Ich habe lediglich geschrieben, dass ich mit diesem Inszenierungsstil Probleme habe (wobei eine "klassische" Inszenierung der Trojaner für mich viel eher möglich ist als von einigen anderen Stücken), und dass die musikalische Seite sehr gut war, aber eben noch Verbesserungspotential besteht. Aber es war ja die erste Aufführung. Diesen Sonntag bin ich fix wieder drinnen; durchaus sehr gut möglich, dass es noch besser wird! Wenn Sie möchten, werde ich dann hier kurz meinen Eindruck festhalten!

Übrigens ist mir Szilvia Vörös sehr positiv aufgefallen! Da bin ich auf ihre weitere Entwicklung sehr gespannt!

 

Tristan62 sagt
Sie werden sich alle wundern. Wenn das stimmt, was Manuel Brug vor einigen Wochen im "Profil" geschrieben hat, so sind die ersten drei Inszenierungen von Bogdan Roscic eingekaufte Uraltinszenierungen, nämlich "Entführung" von Neuenfels, "Carmen" von Bieito und "Onegin" von Tscherniakov. Soviel zu Staatsoper 20 .  

Lieber Tristan! Das halte ich für eine sehr gute Neuigkeit! Ich freue mich, dass die Bechtolfisierung und McVicarisierung der Staatsoper offenbar beendet wird und statt dessen interessante Regissuere ans Haus geholt werden! Im Juli habe ich zB Bietos Gezeichneten-Inszenierung an der Komischen Oper Berlin gesehen und war davon sehr angetan!

Ich habe auch gehört, dass Roscic die alten Elektra- und Traviata-Inszenierungen reaktivieren will. Wenn das stimmt, verliehe ich ihm sofort einen Orden.

Die Zefirelli-Carmen zu ersetzen finde ich aber nicht notwendig. Da könnte man besser eine Rarität als Premiere bringen und die Zefirelli-Carmen halt alle zwei, drei Saisonen auf die Bühne stellen.

17. Oktober 2018
18:50
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Tristan62
Member
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Forumsbeiträge: 26
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Sie werden sich alle wundern. Wenn das stimmt, was Manuel Brug vor einigen Wochen im "Profil" geschrieben hat, so sind die ersten drei Inszenierungen von Bogdan Roscic eingekaufte Uraltinszenierungen, nämlich "Entführung" von Neuenfels, "Carmen" von Bieito und "Onegin" von Tscherniakov. Soviel zu Staatsoper 20 .

17. Oktober 2018
15:50
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Chenier
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Forumsbeiträge: 162
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Lieber Gurnemanz, ja, ich schätze Ihre Beiträge üblicherweise als sehr sachkundig, umso enttäuschter war von Ihrem Verriss der Trojaner. Ist auch nicht unbedingt meine Lieblingsoper, aber musikalisch war die Darbietung top und auch die Szene war ok, wobei Hollywood ja nicht unbedingt negativ zu werten ist. Habe schon eine Menge ausgezeichneter Filme von dort gesehen und  erst unlängst wieder einige Studios in LA besucht, die verstehen was von ihrem Metier.

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