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Traviata Paris
7. März 2018
16:36
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UwePaul
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Kann ich eigentlich nicht sagen, aber um das richtig zu beurteilen, ist natürlich das Konzerthaus nicht der ideale Ort und die Aufnahme aus Athen müsste ja wohl von2014 sein..

7. März 2018
15:25
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Chenier
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Forumsbeiträge: 93
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Kenne beide nicht, Ganci klingt recht gut, dürfte aber eine eher kleine Stimme haben, weil er ziemlich zugedeckt wirkt.

Im Vergleich dazu der junge Pavarotti:

6. März 2018
14:48
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 202
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Danke,

im Stiffelio hat sie wohl letztes Jahr hier gesungen, den leider damals versäumt.

Aber Ihre Einschätzung kann ich nach dem gestrigen Abend nur bestätigen. Die beiden haben mich und einen Großteil des Publikums aus den Sitzen gerissen. Will jetzt nicht wieder vergleichen,hatte vor einiger Zeit die Nebtrebko als Johanna gesehen und gehört, die würde ich Fr. Katzarava stehen lassen.

Der erste Auftritt von Ganci war schon elektrisierend. Falls Sie den Saal des Konzerthauses kennen sollte, den durchschritt von hinten durch die Zuschauerreihen im Mittelgang und sang seine Auftrittsarie.

Die große Szene Vater, Johann und Carlo war einfach zum hinknien, von dem großen Duett der beiden ganz zu schreigen.

Möchte ich beide auch gerne wieder hören. Staune eigentlich, unser Operndirektor Seuferle hat so oft ein gutes Händchen, hoffe er hört von dem Konzert gestern.

6. März 2018
14:08
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Michta
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6. März 2018
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Nun möglicherweise sind Tenor und Sopran in Berlin unbekannt. Beide zusammen - Katzarawa und Ganci - waren letzten Oktober beim Verdi-Festival in Parma in Stiffelio im Einsatz. Der Sopran hat eine schöne Karriere bereits, Ganci ist für mich überhaupt einer der besten Tenöre überhaupt, sein Stiffelio war Weltklasse, er ist auch sehr beschäftigt....

4. März 2018
19:14
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UwePaul
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

PWolf

stimme Ihnen da zu, aber es gibt auch ohne Starrummel zum Glück noch Aufführungen, die gut bis sehr gut besucht sind. Ich gehe morgen Abend z.B. ins Konzerthaus Berlin, da gibt es ein Laiengruppe, Berliner Operngruppe e.V. die jedes Jahr dort eine konzertante Aufführung bringen, dieses Jahr Die Giovanna d Arco mit mir völlig unbekanntes Sängern, ausser Alfredo Daza von der Staatsoper, und ist sogar nahezu ausverkauft. Aber das ist natürlich auch nicht allgemein gültig

https://www.konzerthaus.de/de/programm/berliner-operngruppe/2944

4. März 2018
18:57
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Pwolf
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Ich persönlich hör ihn mir auch nicht mehr an - außer auf Konserve - aber ich kann verstehen, dass er weiter engagiert wird, wegen der Publicity.

Leider funktioniert heute nichts mehr ohne gute Werbung. Und manchmal sind mediale Stars auch tolle Sänger(innen) z.B Netrebko, Kaufmann und Beczala. Aber leider gibt es viele sehr gute Sänger(innen) oder Musiker(innen), die keine medialen Stars sind und daher weniger Leute in eine Vorstellung locken. Und das ist meiner meinung heute eines der Hauptprobleme des Klassikbetriebes, dass wir zu wenige toll vermarktete Stars haben.

Wie man - ohne sich allzusehr zu verbiegen - so ein Starmarketing fulminant hinkriegt, zeigen in Österreich die Wiener Philharmoniker vor. Aber es braucht viel mehr davon, um den Klassikbetrieb auf Dauer in der derzeitigen Vielfalt zu erhalten. Denn auf steigende Subventionen kann man wahrscheinlich nicht mehr zählen.

Und, obwohl ich persönlich jeden Starrummel hasse und auch jedwedes Effekthaschen nicht mag, ist beides für einen langfristigen dichten Weiterbestand des Klassikbetriebes  heutzutage leider glaube ich unumgänglich.

Daher stören mich diese Dinge heutzutage weniger als früher.

4. März 2018
0:39
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 46
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2. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich verstehe nicht, warum es Leute gibt, die dem Domingo noch immer die Türen einrennen!!

Fan-Sein schön und gut... ich bin auch Fan einiger Sänger, aber man darf halt nicht die Ohren an der Garderobe abgeben.

Es hat ja keiner was dagegen, wenn sich verdiente Sänger in den entsprechenden Altersrollen verdingen, aber was Domingo macht, ist was ganz anderes, er tourt durch die ganze Welt mit Rollen, die er offenbar nur schlampig gelernt hat. Da bleibt dann keine Zeit, sich mit einer Rolle zu beschäftgen, die Figur genau zu verstehen, sondern da gehts halt um die Statistik und um die Rekorde. Schade!

Vor ein paar Monaten habe ich Franz Grundheber mehrmals gehört (geboren 1937 und damit älter als Domingo!), unter anderem als Holländer und Barak: Jedesmal ein Erlebnis, völlig unverbrauchte Stimme, perfekte Technik, unglaublich viel Gestaltung, einfach alles perfekt!

Aber der hat halt kein riesen Management, das für ihn die Werbetrommel rührt. Da rennt man lieber einem ausrangierten Tenor in für ihn völlig unpassenden Rollen nach.

Viele Leute orientieren sich am Namen und Ruf eines Sängers, nicht an dessen Leistungen... wenn dem nicht so wäre, wäre der völlig unbekannte Peter Mikulas einer der meistbeschäftigten Bassisten der Gegenwart... Aber naja, keine Publicity -> keine Bekanntheit, so ist das halt.

3. März 2018
20:00
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UwePaul
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

PWolf

ich gehe nicht in die Oper um eine Altersklasse zu hören, sondern gute, wenn möglich überragende Leistungen, aber nicht um zu erleben, wie ein alter Mann (bin ich auch) zu hören.

Genauso peinlich, wie ein gewisser Herrr Kollo, der tourt und seine Gäste zukrächzt, wie er es letztes Jahr auf dem Gedarmenmarkt machte. Gut, wird keiner gezwungen, sich das anzutun, aber das ist nur noch peinlich

3. März 2018
19:46
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Pwolf
Gast
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Also mit Sängern wie Domingo geht es nur mehr um die sportliche Seite. Natürlich ist die Stimme nicht mehr das, was sie einmal war. Aber für sein Alter ist die Stimme noch erstaunlich und in seiner Altersklasse kann man die noch auf großen Opernbühnen auftretenden Sänger neben ihm nicht mehr finden. Damit ist so eine Vorstellung daher ein seltenes Ereignis, das die Leute nur aus diesem Grund beklatschen, auch wenn es zahllose jüngere gibt, die das besser können.

Und da die Leute das selbst mit eigenen Ohren hören wollen, lässt sich das gut verkaufen. Es ist daher sowohl für den Sänger als auch für den Intendanten ein gutes Geschäft und das Publikum ist auch zufrieden - also spricht eigentlich nichts gegen  solche Veranstaltungen. Man muss ja schließlich nicht hingehen. Und solange es für alle Beteiligten positiv ist, wird es auch weitergehen.

Dass es den Opernintendanten um die Kunst an sich geht, halte ich für ein nicht belegbares Gerücht, es geht hier eher um Medienwirksamkeit und Anerkennung bei denen, die über deren Schicksal entscheiden. Und das sind heute leider selten feinsinnige Kunstliebhaber.

Daher gibt es auch zu wenig Musikkünstler unter den Intendanten.

3. März 2018
18:57
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UwePaul
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Solange die Zuschauer die Häuser stürmen, wenn Domingo sein Unwesen treibt, gehts den Intendanten wohl nicht mehr um die Kunst, sondern um die Kasse. Ich hätte mich um Karten für den Macbeth an der Staatsoper mit Netrebko bemüht, habe aber wegen Domingo drauf verzichtet.

Über die Kritik an Fr. Rebeka wundere ich mich nicht, habe sie zwei Mal erlebt und war nicht sehr angetan.

Castronovo wird wohl wirklich der Lichtblick gewesen sein. Sein Don Jose kürzlich war sehr sehr hörenswert

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