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Tosca - Martin Kusej | Seite 6 | OnlineMerker | Forum

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Tosca - Martin Kusej
20. Januar 2022
16:49
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Chenier
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28. Februar 2021
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Lohengrin2 sagt
Welche Aspekte sollten denn mit dem erheblichen finanziellen Aufwand einer Neuproduktion beleuchtet werden, die nicht schon in Wallmanns Inszenierung zu finden sind?

Bitte das Bühnenbild weglassen und die Protagonisten nach Können agieren lassen; das ist genauso wirksam wie das alte Zeug, was auf der Bühne mit viel Muskelkraft aufgestellt wird.

Deckenluster: der ist genauso nichtssagend wie das Tosca-Bühnenbild, 50er Jahre halt.

  

Wallmann forever, Renaissance für Zeffirelli.

20. Januar 2022
16:24
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Chenier
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Forumsbeiträge: 642
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28. Februar 2021
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Donizettis phantastische "Maria di Rohan" hat man an der WSO erst 2x aufgeführt, zuletzt 1880 (sic!!!!), das wäre an der Zeit. Rossinis "La Donna del Largo" oder Verdis allererstes Werk "un Giorno di Regno fehlen überhaupt. Da besteht größerer Handlungsbedarf als renommierte Produktionen auszumustern und in unfähige Regie zu investieren, beliebig fortsetzbar.

20. Januar 2022
16:17
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 1057
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20. Januar 2021
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Welche Aspekte sollten denn mit dem erheblichen finanziellen Aufwand einer Neuproduktion beleuchtet werden, die nicht schon in Wallmanns Inszenierung zu finden sind?

Bitte das Bühnenbild weglassen und die Protagonisten nach Können agieren lassen; das ist genauso wirksam wie das alte Zeug, was auf der Bühne mit viel Muskelkraft aufgestellt wird.

Deckenluster: der ist genauso nichtssagend wie das Tosca-Bühnenbild, 50er Jahre halt.

20. Januar 2022
16:01
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Toscanini
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Solange es noch eine sehr die originalen Interessen der Werkschöpfer reflektierende Inszenierung wie jene an der Wiener Staatsoper gibt, ist es mir eigentlich weitgehend gleichgültig, ob andernorts mehr oder minder gelungene Experimente und Verfremdungen stattfinden. Diese Produktionen verschwinden ohnehin ziemlich rasch, und nach wenigen Jahren erinnert sich kaum mehr jemand daran. Relativ stärker von Bedeutung für das Genre Oper ist aus meiner Sicht hingegen, ob die musikalisch-sängerischen Leistungen von Belang sind.

Zu Tosca im Allgemeinen: Zu diesem Stück ist interpretatorisch praktisch alles gesagt. Und ich wüsste nicht, weshalb etwa die Wiener Staatsoper eine neue Tosca benötigen würde. Welche Aspekte sollten denn mit dem erheblichen finanziellen Aufwand einer Neuproduktion beleuchtet werden, die nicht schon in Wallmanns Inszenierung zu finden sind? Ich kann mir eigentlich nur ästhetische Veränderungen/Neuerungen vorstellen (anderes Bühnenbild, andere Kostüme, anderes Licht). Aber sonst? Da möge man lieber Geld und Energie für die Erarbeitung anderer Stoffe sparen. Etwa Norma - erste und bisher einzige szenische Realisierung 1977 - oder Der ferne Klang - erste und bisher einzige szenische Realisierung 1991 mit 8 Vorstellungen - oder Rossinis Mosè - dieses Meisterwerk wurde noch nie im Haus am Ring gezeigt. Eine neue Tosca hat die Staatsoper so nötig wie einen neuen Deckenluster.

20. Januar 2022
12:52
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alcindo
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21. Januar 2021
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nach dem zu schliessen, was ich bis jetzt an ausschnitten gesehen und in verschiedenen kritiken gelesen habe, scheint das die unverschaemteste RTinsz zu sein, die ich je gekannt habe. jetzt erfrecht sich ein regisseur den originaltext fuer seine seltsamen intentionen zu manipulieren. Puccini haette daran sicher grosse freude gehabt. leider kann Puccini oder Ricordi nicht mehr zu gericht gehen von wegen usurpation seiner schoepfung fuer ein machwerk

20. Januar 2022
12:52
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HansLick2
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25. Januar 2021
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die rett wird schon eine lobhudelei finden. noch ist ja zeit.

in den heutigen tagesnachrichten findet sich eine ORF besprechung von heinz sichrovsky der TaW, Kusej und die aufführung mit "daumen runter" zerpflückt und er empfiehlt den besuch der staatsoper. dort sei man besser bedient.

20. Januar 2022
12:34
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Barak
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Im zweiten Akt rennt die Gräfin Attavanti auf die Bühne und kotzt in den Schnee. Damit ist alles über diese "Inszenierung" gesagt. Diese Aufführung ist zum Kotzen! Und dazu noch handwerklich schlecht gemacht (Angelotti versteckt sich hinter einem Schneehaufen, Sekunden später kommen Scarpias Schergen, sogar mit einem Spürhund, und finden Angelotti nicht! Tosca lässt im 2. Akt den Passagierschein am Sessel im Wohnwagen liegen, im 3. Akt zeigt sie ihn aber Cavaradossi!) 

Und so ein Scheißdreck wird vom ORF auch noch aufgezeichnet und ausgestrahlt. Bin schon gespannt, wie der ORF in seinem Trailer diese Sendung ankündigen wird. Wahrscheinlich als "Opernereignis des Jahres" inszeniert von "Starregisseur" Kusej. 

20. Januar 2022
11:22
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Chenier
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28. Februar 2021
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Quentin Kusej? Für Hollywood fehlen ihm Begabung und Talente, nur mit Holzhammer und Verhunzung anerkannter Werke funktioniert dort nichts. Und Spartacus handelt vom römischen Sklavenaufstand, eingebettet in entsprechende Kulissen und Kostüme, detto die 3 Musketiere in Frankreich des 17. Jahrhunderts oder  Django im Wilden Westen. Ben Hur im Nadelstreifanzug, wie Parsifal auf der Opernbühne, und als Go-Kart-Fahrer im 20. Jahrhundert interessiert niemanden, aber dem Opernpublikum sind solche Verdrehungen und Perversionen offensichtlich zumutbar. Und dann kommt es zum Automatismus des Oppositionismus, einfach justament Gefallen an dem zu finden, was eine deutliche Mehrheit ablehnt.

20. Januar 2022
10:24
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.. na dann hätte er gleich die "Hateful Eight" inszenieren können 😉

20. Januar 2022
10:13
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niklausvogel
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es war nur eine frage der zeit (lang hat´s gedauert), bis der epochale film der cohen-brüder "fargo" für die bühne adaptiert wird. ich liebe den stimmig-trockenen, ja sägenden sound-track dazu. umso enttäuschender, dass kusej diesen unbegabten, sentimentalen italiener genommen hat - wenn schon italiener, dann morricone !

20. Januar 2022
2:01
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alcindo
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Forumsbeiträge: 828
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21. Januar 2021
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Kusej soll sich aufs schauspiel beschraenken, dort kann man das wort im mund umdrehen. in der oper geht das nicht, weil auch die musik eine sprache spricht, der er nicht  das musikalische wort im mund umdrehen kann

20. Januar 2022
1:31
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Figaro1992
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20. Januar 2022
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Wenn Herrn Kusej das Stück nicht interessiert, warum lässt er sich dann dazu herab, es zu inszenieren? Dann soll er sich doch eine neue Oper schreiben lassen, anstatt das bestehende Werk zu dekonstruieren.

Man sollte ihn für diese Vergewaltigung nicht bezahlen, sondern Steine klopfen schicken, damit er einmal deutlich spürt, was arbeiten heisst.Denn diese seine "Arbeit" ist bestenfalls Publikums-Verarscherei.

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