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Tosca an der Wiener Staatsoper
8. Februar 2019
20:58
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 533
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Glückliches Wien, bei uns werden Repertoirevorstellungen, egal wie besetzt, nie in den Medien, ausser in dem einem oder anderen Internetblog, nie mehr erwähnt

8. Februar 2019
20:38
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 303
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Christine Sie haben vollkommen recht! Immerhin heisst die Oper TOSCA!

8. Februar 2019
20:16
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Christine
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Forumsbeiträge: 42
Mitglied seit:
3. Oktober 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Im Fernsehen gab es soeben zwei Berichte über die Tosca Vorstellung. Gesprochen wurde eigentlich nur über Herrn Beczala, wieviel Beifall er bekam und ob er die Arie hätte wiederholen sollen, der Dirigent wäre bereit gewesen. Er hat es nicht gemacht weil es zu viel gewesen wäre, sagt Beczala. Empört hat mich, dass die Darstellerin der Tosca in keinem der Beiträge namentlich erwähnt wurde. Das finde ich weder als Opernbesucherin noch als Frau in Ordnung!

8. Februar 2019
18:06
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alcindo
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Forumsbeiträge: 198
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

hallo, Christine, ich meinte natürlich, dass Beczala nicht an diStefano in seiner glanzzeit herankommt. Gobbi habe ich noch gesehen, er war ein grosser schauspieler, seine stimme war nicht auf gleichen niveau mit Taddei, der hatte beides.   werfen auch Sie einen blick in eine Toscapartitur oder klavierauszug, dann werden Sie bemerken, wie unsinnig-im musikalischen und auch dramatischen sinn-die wiederholung ist. wiederholen sollte man nur, wo ein ende da ist, bei e lucevan gibt es kein ende, sondern eine weiterleitung, einen uebergang

gross von alcindo

8. Februar 2019
17:49
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Christine
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Forumsbeiträge: 42
Mitglied seit:
3. Oktober 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

An Dalmont: Was das Alter betrifft: Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, geht Gurnemanz seit etwa zehn Jahren in die Oper und da gehe ich davon aus, dass er doch um einiges jünger ist als Frau Dr. Wagner und ich. Ich kenne nicht viele Tosca Inszenierungen außer der Wiener. Die Aufführung in Bregenz hat mir nicht so gut gefallen und in der Arena von Verona ist ja alles überhaupt anders.

An Alcindo: Die gute alte Stehplatzzeit habe ich nicht mehr erlebt. Ich kann mich nur an Applaus nach der Arie erinnern. Domingo hat die Arie wiederholt, wer das außer Kaufmann noch getan hat, weiß ich nicht. Taddei war ein ausgezeichneter Scarpia, aber besser als Beczala war er sicher nicht, denn dieser singt die andere Rolle. Besser als Hampson aber meiner Meinung nach schon. Leider hat Tito Gobbi die Rolle nicht mehr in der Zeit gesungen als ich begann in die Oper zu gehen. Ich kenne ihn daher nur von den Aufnahmen aus Paris und London mit der Callas.

8. Februar 2019
17:48
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 303
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

....nicht nötig. um Pardon zu bitten.

Wenn Domingo was darf, dürfen das auch andere (falls es vom Publikum ausdauernd gefordert wird)?

8. Februar 2019
17:09
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alcindo
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Forumsbeiträge: 198
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

zu 15: lieber HansLick2, wo ich gerade bin, habe ich keinen Toscaklavierauszug, also habe ich mir bei Petrucci die partitur angeschaut: pause hat der Cavaradossi und die 1.u2.violinen;   bratschen, cello und kbass, sowie flöten und klarinetten spielen weiter.   in unserer guten alten stehplatzzeit hat es auch nach e lucevan nur sehr selten applaus gegeben, ich glaube nicht, dass Karajan den applaus geduldet hat, und erinnere mich, dass er bei applausversuchen immer weiterdirigierte. und das ist auch vollkommen richtig, wenn man sich die partitur anschaut, auch die wiederholung wird deshalb zu einer fragwuerdigen unsitte, pardon mme Lohengrin

8. Februar 2019
16:41
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alcindo
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Forumsbeiträge: 198
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

noch zu #10:  der vergleich zw dem tenor aus Pressburg und Beczala und Waltraud Meier und Vermillion hinkt etwas.......glaube ich

8. Februar 2019
16:40
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 169
Mitglied seit:
14. März 2018
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@ 14 alcindo tosca

sie haben sicher einen klavierauszug bei der hand, ist nach e lucevan am ende ein pausenzeichen?

8. Februar 2019
16:37
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alcindo
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Forumsbeiträge: 198
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

zu Gurnemanz in #10:  dass Ihnen die sternenarie besser liegt, kann sein, und wird an Ihren stimmlichen Fähigkeiten liegen.....wenn Sie in einer professionellen auffuehrungdie sternenarie in den ersten akt versetzen, wird auch sie für den Cavaradossi schwierig....erst 4 oder 5 töne gesungen( che fai.....dammi colori), nervositaet, die akustik abtesten....und recondita wäre-in den 3.akt versetzt- um eines leichter leichter, wenn man schon gut eingesungen ist und schon viele exponierte phrasen hinter sich hat.

8. Februar 2019
16:28
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Chenier
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Forumsbeiträge: 310
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Sie haben völlig Recht, HansLick2, es war die Boheme, sorry. Bei soviel Puccini bringt man schon alles durcheinander, aber ich habe damit nicht angefangen. Frown

8. Februar 2019
16:26
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Chenier
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Forumsbeiträge: 310
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Puh, Gurnemanz, mühsam, das ist schon wieder fast 10 Jahre her und ich war dazwischen wahrscheinlich an die 150 mal in der Oper. War halbwegs konventionell und authentisch und hat den musikalischen Ablauf nicht gestört, mehr erwarte ich nicht von einer Inszenierung. Ich kann mich nur erinnern, dass ich mich nicht wirklich ärgern musste, weil das Genre und der Inhalt verschaukelt werden, und musikalisch war es wirklich top, auch Hampson und zusätzlich Kaufmann, der hat mir allerdings Jahre später in Wien besser gefallen.

Vor allem normal, nicht schrill oder provokant, was will man mehr.

8. Februar 2019
16:17
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 169
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14. März 2018
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@ 9 - tut mir leid, kleiber hat nie tosca dirigiert!

8. Februar 2019
16:16
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 301
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29. September 2018
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alcindo sagt (im Thread: Oper in Nachbarländern Österreichs) 

werter Gurnemanz: [...]

übrigens will ich sie fragen, studieren Sie gesang?.....  wie kommen Sie auf die Idee, dass recondita armonia schwerer ist als die sternenarie? das ist wohl individuell verschieden, wer kein gutes mezzovoce hat, wird im dritten Akt auch Schwierigkeiten haben, und wer eine gute höhe hat, spielt sich mit recondita.

 

den tenor, den Sie aus Pressburg als Cavaradossi zitieren kenne ich (noch) nicht, aber er ist halt in Pressburg engagiert,  und Beczala in allen grossen opernhäusern der welt.......um wieder weit zurueckzugreifen, einmal hörte ich diStefano mit Leontine Price und  Giuseppe Taddei, der für mich der beste Scarpia war und wahrscheinlich bleiben wird, da kommt Beczala sicher nicht heran 

Ich habe ihren Beitrag hierher kopiert, er passt hier besser als dort. 

Werter Alcindo! Nein, ich studiere nicht Gesang, aber ich lerne singen (aber zum Spaß für mich und nicht weil ich damit Geld verdienen will), und ich finde die zweite Arie deutlich leichter. Sie hat einfach eine leichtere Gesangslinie und liegt leichter in der Kehle. 

Bis zu einem gewissen Grad ist das subjektiv, aber mir ist schon aufgefallen, dass eigentlich alle Tenöre, die ich in dieser Rolle gehört habe, die Arie im dritten Akt deutlich besser gemacht haben als die Arie im ersten. Das lässt gewisse Rückschlüsse auf die Schwierigkeit zu, denke ich.

Dass Beczała bekannter ist, stimmt natürlich. Aber ich finde, das sagt nicht alles aus. Vergleichen Sie zum Beispiel Waltraud Meier und Iris Vermillion als Klytämnestra. Für mich (und alle, mit denen ich darüber gesprochen habe) wie Tag und Nacht - obwohl Meier einen großen Namen hat und Vermillion nicht.

8. Februar 2019
16:07
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Chenier
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Forumsbeiträge: 310
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Nein, UwePaul, nicht in der kritisierten Form, dass nämlich früher alles besser war und man etwa  seit der Kleiber-Tosca mit Pavarotti/Freni vor mehr als 3 Jahrzehnten in Wien und in NY (die beide übrigens ganz hervorragend waren) nicht mehr zu Tosca gehen kann, so etwas würde ich nie schreiben. 

 

Anbei eine kleine Presse-Rundschau, der Vergleich macht sicher:

 

https://derstandard.at/2000097741517/Intensives-Morden-und-Singen-bei-Tosca-an-der-Staatsoper

https://k.at/headlines/beczala-gab-umjubeltes-tosca-debuet-an-der-staatsoper/400402028

https://www.kleinezeitung.at/service/newsticker/5576344/Beczala-gab-umjubeltes-ToscaDebuet-an-der-Staatsoper?xtatc=INT-920

https://www.sn.at/kultur/musik/beczala-gab-umjubeltes-tosca-debuet-an-der-staatsoper-65419612

8. Februar 2019
16:02
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 301
Mitglied seit:
29. September 2018
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Da hat sich doch eine schöne Diskussion entwickelt, wunderbar!

@ Chenier: Ja, das stimmt, ich bemühe mich, möglichst vorurteilsfrei die Aufführungen zu besuchen und daher alle Sänger gleich streng zu beurteilen, egal ob sie alt/jung, bekannt/unbekannt, weiß/schwarz oder was auch immer sind. Es stimmt, dass ich ziemlich hart mit allen ins Gericht geh, aber ich finde es so besser, ich hab halt recht hohe Anforderungen (aber ich gehöre nicht zu denen, die sich daheim Platten anhören und sich dann beschweren, dass die Sänger nicht klingen wie die vor 100 Jahren). Sofern man trotzdem gerecht ist, seh ich da kein Problem. Und generell bin ich ein optimistischer und freundlicher Mensch, dass ich hin und wieder provozier und anecke, ist mir bewusst, aber so bin ich einfach. Sie haben meine Kritikpunkte viel negativer dargestellt, ich habe an allen drei Hauptrollensängern auch Positives gefunden (aber nicht, weil ich unbedingt Positives finden wollte, sondern weil es da war). Ich bin mit einer recht neutralen Erwartung hingegangen, ich war auf Radvanovsky gespannt, und Beczała wollte ich nach einigen Jahren wieder einmal hören. Natürlich werd ich durchaus auch positiv überrascht, zum Beispiel war der Rigoletto vorgestern in Bratislava viel besser als ich es mir vorgestellt hatte (hier im Forum nachlesbar). Ich bin übrigens neugierig, was Sie von der Vorstellung am 10. berichten werden! 

@ Christine: Schön, dass Sie auch dort waren! Zum Applaus: ich hatte den Eindruck, dass gestern zahlreiche eher nicht opernaffine Leute im Haus waren, die stark gejubelt haben - ist auch deren Recht und in Ordnung, aber ich habe nicht das Bedürfnis gehabt, bravo zu schreien. Meines Wissens ist ein Applaus nach dieser Arie nicht vorgesehen, es sei denn, der Dirigent bricht ab, was aber natürlich den musikalischen Fluss stört. Aber von mir aus. Ich bin mir nicht ganz im Klaren, wie Sie das mit dem Alter meinen, ich möchte Oper eigentlich generell interpretiert sehen, das heißt ja nicht unbedingt "neu interpretiert". Aber Ansichten sind verschieden - gut so!

@ Dalmont: Ich bin generell Ihrer Meinung! Aber wenn es darum geht, eine Premiere Puccini zu widmen, würde ich zB das Trittico oder Edgar vorschlagen. Nicht die Tosca, denn die haben wir in einer praktikablen Produktion eh im Repertoire. Lieber eine andere Puccini-Oper und dafür vielleicht einmal im Theater an der Wien eine neue Tosca? Aber das ist wahrscheinlich eine blöde Idee.

@ UwePaul: Daran hab ich auch gedacht! An der Met wird ja bekanntlich verstärkt, aber vielleicht hat sie sich gedacht: "Die Wiener Staatsoper ist so groß, da kann ich kein Piano singen". Wer weiß... Aber sie hat mir gestern wirklich gut gefallen! 

@ Chenier: Können Sie bitte kurz die Carsen-Inszenierung beschreiben bzw was Ihnen daran gefallen hat? Würde mich interessieren! 

8. Februar 2019
15:39
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 533
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28. Februar 2018
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Sie könnten recht haben, aber mir ist das dann auch lieber. Stimmt, jetzt wo Sie es schreiben, was die Marton betrifft. Aber jetzt vergleichen wir schon wieder, da wird dann bald wieder einer platzen....

8. Februar 2019
15:34
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Chenier
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Forumsbeiträge: 310
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28. Februar 2018
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Sie ist relativ laut, UwePaul, kann aber trotz allfälliger Pianodefizite hervorragend singen, erinnert in ihrem Gesamtauftritt an Eva Marton. Ist mir persönlich lieber als ein Stimmchen, vor allem in solchen dramatischen Rollen.

Und, dalmont, ich kann mit der alten Wallmann-Inszenierung sehr gut leben, kenne in Wien auch nichts anderes. International finde ich die Züricher Carson-Inszenierung, die an der Met (kenne ich allerdings nur als Kino-Übertragung) und die Inszenierung von Audi an der Bastille-Oper recht gelungen, alle traditionell und authentisch und ohne Umdeutung.

8. Februar 2019
14:39
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 533
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich habe Fr. Radvanovsky vor3 Jahren als Tosca und Manon gehört und fand sie einfach großartig. Wenn Sie jetzt zu laut erschien, lag es vielleicht daran, das Sie u.U. vielleicht gerade an der Met gesungen hat. Durch die Größe des Hauses muss dort wahrscheinlich "gebrüllt" werden. Kann mich z.B. an den von mir sehr verehrten Ingvar Wixell erinnern. Wenn der aus New York zurückkam, konnte man die ersten 2 Vorstellungen nicht ertragen. Er musste ich immer an das kleinere Haus gewöhnen.

8. Februar 2019
12:32
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dalmont
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28. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich bin über den Satz Dass ich - was die Inszenierung betrifft - auch mit Frau Wagner übereinstimme, liegt vielleicht auch am Alter gestolpert. Ist Frau Dr. Wagner so alt, dass sie noch die Premiere der Tosca vor 60 Jahren miterlebt hat? Glaube ich nicht. Ich kann mich noch an Publikationen von Frau Wagner zum Wiener Volkstheater erinnern, und ich glaube mich nicht zu täuschen, dass ein Nestroy-Band Bändchen von ihr auch in meiner Bibliothek steht. Und war sie nicht auf Ö1 sehr präsent? Will jetzt nicht annehmen, dass auf Grund meines eigenen Alters das Langzeitgedächtnis mir einen Streich spielt, aber so lang kann’s nicht her sein. Soviel zum Alter, aber Frau Dr. Wagner will eine Opern- und Theaterzeit zurück, die ist definitiv passé. Dem „Merker“ musste ich entnehmen, dass Holender die Wallmann-Tosca seinen pekuniären Vorstellungen angepasst hat. Von Inszenierung dürfte wohl da nix mehr vorhanden sein. Muss aber zugeben, dass schon zu der Zeit, als ich noch die Puccini-Trias an der Staatsoper besuchte, und das ist lange vorbei, das keine Inszenierungen mehr waren: Für mich war die Bohème nach Kleiber-Freni-Pavarotti nicht mehr zu toppen, ebenso die Tosca nach Pavarotti-Kabaiwanska-Wixell, und in die Butterfly (mit der ich mir persönlich schwer tue, obwohl ich sie für ein genial komponiertes Stück halte) bin ich nicht mehr gegangen, weil ich immer nur Luisa Bosabalian (pace all’anima sua) in der Rolle der 16jährigen Cio-Cio-San gehört habe . Ich will nicht um jeden Preis Neuinterpretationen, ich erwarte Interpretationen. Die kann es natürlich nicht geben, wenn die Aufführungen 5, 7 oder 9 Jahre nach meiner Geburt Premiere hatten. Und ich halte Sie ,Christine, und auch Frau Dr. Wagner für jünger als ich es bin.

Und – um meinen langen Sermon abzuschließen: Ich bin überzeugt, man sollte dem Wiener Publikum eine neue Sicht auf Puccinis Trias ermöglichen.

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