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Tosca an der Wiener Staatsoper | OnlineMerker | Forum

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Tosca an der Wiener Staatsoper
26. Februar 2019
9:36
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Sorry, kotozzo, mea culpa, danke auch Gurnemanz für den Hinweis.

Inhaltlich bleibe ich allerdings bei dem Befund, dann eben an walter, ich habe Green mindestens 10mal live erlebt und er war für mich immer Substandard, leider, auf Sachebene, nix persönliches.

25. Februar 2019
18:05
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kotozzo
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ad. 118) Lieber Chenier, Ihnen dürften ein paar Beiträge durcheinander gekommen sein. Ich habe Green gar nicht erwähnt, schon gar nicht positiv hervorgehoben (frage mich auch, was er an einem großen Opernhaus macht). Wo habe ich von einem mittelmäßigen Dirigenten gesprochen? Und ich "kenne die Dinge nicht aus der elektronischen Konserve als Ferndiagnose", sondern natürlich live. Auch nicht vom Stehplatz aus, das schaffe ich nämlich nicht mehr. Mein Beitrag war 107! Bitte nochmals lesen statt pöbeln. Und "meckern" ist nicht meine Art. Ich versuche zu begründen, wenn ich kritisiere.

25. Februar 2019
17:22
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Eine neue Tosca von McVicar?! Nein, wirklich nicht. Da kann man ja gleich die alte behalten anstatt guten Kitsch gegen (vermutlich) schlechten Kitsch zu tauschen.

Und:

Chenier sagt
kotozzo, gerade Green, der in letzter Zeit in so vielen Vorstellungen die Schwachstelle (glücklicherweise in Kleinstrollen) war, positiv hervorzuheben, gleichzeitig Beczala und Hampson herunterzumachen, beweist nicht unbedingt professionelles Beurteilungsvermögen.

Vielmehr beweist es kein "professionelles Beurteilungsvermögen", auf die sachlichen und kenntnisreichen Äußerungen von kotozzo derart herablassend zu reagieren, weil Sie ihnen offenbar nichts Fachliches entgegensetzen können. Und wo hat Kotozzo bitteschön Green positiv hervorgehoben? Bissl genauer lesen bevor man meckert, wär angebracht.
Die positive Hervorhebung Greens stammt von Walter, nicht von Kotozzo. Bitte in unser aller Interesse neue Forumsteilnehmer sympathischer empfangen und sie nicht vergraulen.

25. Februar 2019
15:15
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Habe nur Cavalleria in Salzburg und Chenier in München geehen und das war jeweils vom Allerbesten.

25. Februar 2019
14:59
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UwePaul
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Habe nur eine gesehen, die ich wirklich gut fand, war der Holländer an der Staatsoper hier und eine die akzeptabel war, der Rienzi an der DO. Diese Saison noch zu "erleben"

25. Februar 2019
14:55
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UwePaul
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Au ja, so albern wie sein alberner Troubador, sein Faust und Parsifal an der DO, oder Cavalleria in Salzburg oder Chenier in München?? Ein Inszenierung bescheuerter als die andere, aber den würde ich nicht mal den Wienern "gönnen"

25. Februar 2019
14:48
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Wenn McVickar engagiert wird, kann gleich die alte Tosca bleiben......Kent denkt wenigstens ein bißchen um die Ecke.

Ich würde Stölzl vorschlagen.

25. Februar 2019
14:30
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tenorissimo
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Falls es wirklich zu einer neuen Tosca kommen sollte (was wirklich nicht nötig ist), würde ich dem zukünftigen Direktor den Import von Jonathan Kent oder Sir David McVicar empfehlen und mit anständiger „Puccini-affiner“ Sänger-und Dirigenten-Besetzung (Netrebko, Gheorghiu, Yoncheva; Kaufmann, Beczala, eventuell Calleja; Terfel, Salsi; Nézet-Séguin, Pappano). 

25. Februar 2019
12:51
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Tristan62
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Liebe(r) itsme:  Das von einer neuen Tosca wurde in der Radiosendung sehr wohl gesagt, und zwar in der Moderation zwischen dem 2. u. 3. Akt (siehe Link). Das haben Sie offenbar überhört.

http://www.mediafire.com/file/.....n.mp3/file

25. Februar 2019
9:20
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Gast
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kotozzo, gerade Green, der in letzter Zeit in so vielen Vorstellungen die Schwachstelle (glücklicherweise in Kleinstrollen) war, positiv hervorzuheben, gleichzeitig Beczala und Hampson herunterzumachen, beweist nicht unbedingt professionelles Beurteilungsvermögen. Was wollen Sie? Bei Persönlichkeiten auf der Bühne meckern Sie, also No-Names in einem kleinen Haus und dazu einen zweitklassigen Dirigenten? Unverständlich.

Und ich kenne die Dinge nicht aus der elektronischen Konserve als Ferndiagnose, sondern live und aus der Position ordentlicher Plätze und das sitzend, weil man heutzutage nicht einmal mehr im Fußballstadion stehen muss. Das erste und letzte Mal auf Stehplatz war ich übrigens vor über 50 Jahren mit 17, eine Salome mit Anja Silja.

24. Februar 2019
20:49
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itsme
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ad 116

Ihre Bemerkung ist nachvollziehbar, aber wenn keine Bearbeitung erfolgte, dann muss ich Mr. Green Abbitte leisten...

24. Februar 2019
20:40
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Christine
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"Die Stimme bei Ryan Speedo Green muss für die Übertragung bearbeitet worden sein. Ich war am 17. vor Ort und da klang sie leider ganz anders...". Ryan Speedo Green ist ein Sänger dem ich nicht gerade viel Beachtung schenke. Ich kann mir schwer vorstellen, dass sich der ORF die Mühe macht seine Stimme zu bearbeiten.

24. Februar 2019
20:00
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itsme
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Halli an alle Forumsteilnehmer,

lese mit Freude immer den Merker bzw. auch das Forum. Habe fest vor, einmal auch persönlich eine Veranstaltung zu besuchen. Herzlichen Dank für alles an Herrn Cupak!!!

Höre mir gerade nochmals die Tosca über Ö1 an. Dazu zwei Bemerkungen:

1. Es wurde nicht gesagt, wann die Tosca neu kommen sollte, weder jetzt noch später.... Falls überhaupt, würde ich es unserem momentanen Direktor zutrauen...

2. Die Stimme bei Ryan Speedo Green muss für die Übertragung bearbeitet worden sein. Ich war am 17. vor Ort und da klang sie leider ganz anders... Interessanterweise klingt Moisuc bei der Übertragung leider wie immer....

LG Nannerl

24. Februar 2019
14:13
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Die Sitzplätze in der Staatsoper sind nicht billig, das stimmt. Aber ich denke, dass die zweitbilligste Kategorie schon ausreichend ist (zB die Plätze auf der Galerie), auch wenn ich dort noch nie gesessen bin. Generell muss man aber alles ein bisschen im ganzen betrachten, für einen Kinobesuch legt man ja auch 10 Euro hin... Aber die Frage, welche Preise gerechtfertigt sind und welche Sitzplätze empfehlenswert sind, ist eine andere, aber lohnende. Wobei: Ein Schwammerlsucher verrät seine Plätze auch nicht. :-)) 

24. Februar 2019
14:00
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Christine
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Ein Besuch in der Oper ist ziemlich teuer wenn man gut sehen und hören will und auf einen Sitzplatz angewiesen ist weil man aus Altersgründen nicht mehr so lange stehen möchte oder kann. Was die Stehplatzkarten betrifft, ist die Wiener Staatsoper einmalig, aber wie gesagt, nur so lange man sie nützen kann. Und wenn nicht, wird es schwierig "vernünftige" -  also leistbare - Plätze zu finden. Wenn man nicht das Glück wie Walter hat zumindest eine zeitlang gute Karte zu bekommen ohne zu viel zahlen müssen.

24. Februar 2019
1:41
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Danke für Ihre Entgegnung! Was Green angeht, sind wir komplett unterschiedlicher Meinung, aber macht ja nix. ("Speedo" ist übrigens sein zweiter Vorname)

Lulu ist einer meiner Lieblingsopern, sie fasziniert mich, obwohl darin nur gestörte Leute auftreten (und ein so grindiger Typ wie der Schigolch), aber die Oper finde passagenweise extrem schön und berührend ("Lulu, mein Engel, lass Dich noch einmal sehn!").

Ich war heute beim Ballett auf der Galerie Ganzseite, der Orchesterklang ist dort super. Aber Opern möchte ich dort nicht hören, die Stimmen klingen verzerrt. Beziehungsweise bin ich halt darauf nicht eingehört.

Ich weiß nicht, wie Sie die Karten kaufen, aber ich bin mir ganz sicher, dass man gleichzeitig zwei Karten in unterschiedlichen Kategorien kaufen kann (Culturall oder an der Kassa - fragen Sie da einmal nach), aber der Vorverkauf in Wien ist wieder ein ganz eigenes, sehr seltsames und undurchsichtiges, Kapitel. Ich finde sowieso, dass Hochkultur für alle leistbar sein muss (ist sie in Wien eh - äußerst billiger Stehplatz in der Staatsoper bzw. Live-Übertragungen am Karajan-Platz bzw. Hunger auf Kunst und Kultur in der Volksoper), und wer sich es leisten kann/will, kann ja gern mehr Geld ausgeben.

Schön, dass Sie ihren Enkel mitnehmen, vielleicht geht er ja in absehbarer Zeit selbst auf den Stehplatz! Dass Sie Kreuzprobleme haben, tut mir leid, die wären für mich eine ziemliche Katastrophe...

24. Februar 2019
0:28
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walter
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Speedo Green hat eine schöne Stimme, es mag für einen Sparafucile noch zu wenig sein, aber es gibt genug Rollen, wo ich ihn mir gut vorstellen kann. 

In der Stop bin ich wohl schon überall einmal gewesen, nur der Stehplatz hat mich nur einmal gesehen, das war eine Lulu, etwa 1970 oder 71. Zu meiner eigenen Überraschung war ich fasziniert, obwohl das Ding ohne Szene kaum zu verdauen ist. Darauf folgten an die 25 Jahre hauptsächlich auf den billigen Plätzen, die hinteren Logenplätze habe ich noch in schlechtester Erinnerung. Häufig war es auch eine Galerie Seite, genauso frustrierend, oder eine Balkon- Seite. Letzten Endes war das auch immer eine Frage der Finanzen. 

Irgendwann, etwa ab den 1990er-Jahren, fand ich dann einen Zugang, der mir Plätze erster Kat. verschaffte, und auf einmal fand ich mich in der Mittelloge, im Parkett, in Logen 1. Reihe, es war wie im Wunderland. Leider ist diese Quelle versiegt, und heute muss ich voll bezahlen. Wenn ich von "vernünftigen" Plätzen spreche, so denke ich an 80 - 120 euro, wobei ich immer Logen oder guten Balkon dem Parkett vorgezogen habe, aus Gründen der Akkustik. 

Logentheater wie die Stop sind nun einmal mit vielen Hörplätzen gesegnet. Das Verkaufsschema heute finde ich ziemlich unflexibel, zumindest bin ich noch nicht darauf gekommen, wie man z. B. in einer Loge an einen vorderen Platz, etwa für den Enkel, und einen in der zweiten Reihe für den Opa, der das schon gesehen hat, kommt. Vielleicht bin ich auch nur zu dumm dafür. Man kann seinen Enkel aber nicht auf den Stehplatz mitnehmen, weil es auch für einen selbst nicht machbar wäre. Das Kreuz.....

walter

23. Februar 2019
23:47
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@107: Vielen Dank für Ihren sehr interessanten und äußerst treffenden Beitrag, ich kann ihn komplett unterschreiben! Mit einer Ausnahme, denn ich unterscheide nicht zwischen "Oper" und "Musiktheater", aber ich verstehe natürlich, was Sie damit ausdrücken wollten. Es würde mich sehr freuen, wenn Sie später wirklich Zeit fänden, um Ihre Ankündigung wahrzumachen.

@109: Ich denke, es müsste sich zumindest ein Wunder ereignet haben, wenn Ryan Speedo Green einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat. Der Mann macht doch ziemlich alles falsch, was man nur falsch machen kann. Was gefällt Ihnen an ihm (würde mich wirklich interessieren)? Darüber hinaus würde ich mich, wie im Beitrag 106 gefragt, interessieren, was für Sie ein "vernünftiger Platz" in der Staatsoper ist. Akustisch vernünftig sind doch gerade die billigen (Steh-)Plätze. Oder was meinen Sie?

23. Februar 2019
20:58
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walter
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Nachdem es heute die aktuelle Tosca im Radio gab, habe ich nochmals hineingehört. Allerdings weiß ich nicht, ob es der selbe Abend wie im TV ist, im Kurier sind sogar zwei Aufnahmedaten angeführt! Jedenfalls ergab sich ohne das visuelle Erlebnis ein etwas differenzierteres Bild:

Speedo Green machte einen sehr guten Eindruck. Es gab schon einige Beurteilungen, die eher negativ ausfielen, aber die Stimme scheint mir vielversprechend. Moisiuc war ganz in Ordnung. Beczala funktioniert nicht gut, ich werde mir den Rest noch anhören, vielleicht wird es besser, aber der 1. Akt war enttäuschend. Kotozzo zählt eine ganze Mängelliste auf, so streng wäre ich jetzt nicht gewesen, aber es war bestenfalls akzeptabel. Vor allem der Wobbel macht mir Sorgen, vielleicht doch zu viele Lohengrins? Spinto- Partien sind gefährlich für ihn, ich dachte mir das schon beim Maskenball, und von Trovatore etc. sollte er sich hüten.

Radvanovsky scheint mir eine ideale Tosca zu sein, sie hinterließ auch bei der TV- Übertragung den besten Eindruck. 

Hampson ist nur eine Notlösung, da fehlt viel zu einem guten Scarpia. Vielleicht zu spät?

Bei Armiliato bin ich unsicher. Ich glaube, er könnte und wollte schon aufdrehen, war aber sehr vorsichtig. Das kann kein Vorwurf sein, eher ein Kompliment.

Jedenfalls habe ich noch zwei Akte vor mir, die muß ich mir für später aufheben.  

walter

23. Februar 2019
20:43
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