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Tosca
25. August 2021
13:50
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Jede(r) mag gerne persönliche Massstäbe hben und danach handeln, will heissen nach Verona oder Bregenz pilgern oder auf die Saison in den Häusern warten.

Halbszenisch oder konzertant mag ich die Tosca, bei der die Musik so bildhaft ist, lieber als in dem alten Gerümpel an der WSO. Der Gesang muss stimmen, nicht die Kulisse (mehr ist das in Wien nicht). Unübertroffen Pappano mit seinem Londoner Orchester, aber selbst weniger eindrückliche Orchetserleistungen hält dieser Puccini aus. Wenn aber er Tenor schwächelt und die Sopranistin Noten nach Vorschrift produziert, hilft das naturalistischste Bühnenbild auch nichts.....

Zu getanzten Oratorien oder Liedzyklen (Verbrechen an der Winterreise z.B.) gehe ich erst gar nicht hin.

25. August 2021
13:36
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Amfortas_3
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24. August 2021
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Halbszenische oder gar konzertante Aufführungen von Opern gehen am Wesen der Oper vorbei. Opern sind Gesamtkunstwerke aus Musik, Literatur, Bühnenbild, Regie und darstellender bzw. darbietender Kunst. Wer die Oper auf die Musik reduziert, verstümmelt sie zwangsläufig. Genau so widersinnig wie die konzertante Darbietung von Oper ist übrigens die Inszenierung und szenische Darbietung von Oratorien oder Passionen, wie in letzter Zeit häufiger zu sehen. Dabei ist mir letzteres noch lieber als ersteres. Niemand bezweifelt, dass die musikalische Leistung auch dann stimmen kann, wenn im Konzerthaus Oper dargeboten wird, aber es ist halt dann keine Oper im eigentliche Sinne mehr.

Leider interessieren sich viele Forenteilnehmer offenbar nur für die gesangliche Leistung bei einer Opernaufführung. Die Tosca in Graz war gesanglich durchwegs gut, Orchester und Dirigat aber bestenfalls mittelmäßig. Gerade bei Werken aus der (Spät)Romantik übernimmt der Orchesterpart jedoch eine so wichtige Rolle, dass Mittelmäßigkeit jede Aufführung schmälert. Deshalb war für mich die Grazer Aufführung der Tosca insgesamt unerträglich weil orchestral mäßig und halbszenisch dargeboten - Gesang hin oder her.

25. August 2021
13:31
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Dalmont
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22. Januar 2021
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Christine, warum glauben Sie, an meine Toleranz appellieren zu müssen? Habe ich verlangt, halbszenische Aufführungen nicht zu gestatten?  Nein, solange es Leute gibt, die hingehen, sollen sie stattfinden. Ich persönlich finde sie (besonders bei den naturalistischen Opern des ausgehenden italienischen Ottocento) lächerlich, meist peinlich und – das ist das wichtigste - die Intentionen der Autoren völlig negierend. Chacune à son gout. I

Ich geh nicht in „halbszenische“ Aufführungen, wie ich auch keine Freiluftaufführungen von Opern mehr besuche (einmal war ich in Verona, und einmal bei einer Seebühnenaufführung in Bregenz, beides mit großer Freude und großem künstlerischen Gewinn erlebt). Opern wurden für Innenräume geschrieben. Jede und jeder, die in Steinbrüchen, Schloss- und Klosterhöfen das opernkonsumatorische Heil zu finden glauben, soll(en) seine/ihre Bedürfnisse befriedigen können.

Sie vertreten Ihre Haltung immer vehement, warum werfen Sie mir, der das auch macht, meist sich auf die Werke und die veröffentlichten Aussagen der Autoren berufend, also Intoleranz vor?

In Ihrer selektiven Wahrnehmung sind Sie natürlich nicht darauf eingegangen, was man machen soll, wenn einem die musikalische Seite einer Aufführung nicht gefällt. Haben Sie da einen Rat? Ohren runter klappen? Aufhören plärren?

25. August 2021
13:05
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 573
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20. Januar 2021
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Teziers Einsatz hat bestimmt auch mit der engen persönlichen Freundschaft mit Jonas Kaufmann zu tun.....

25. August 2021
12:25
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Christine
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Forumsbeiträge: 265
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22. Januar 2021
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Zu Dalmont: Ich appelliere an mehr Toleranz Ihrerseits. Ihnen gefallen halbszenische Aufführungen nicht, diese Meinung ist zu respektieren. Sie müssen Sie aber nicht derartig abwerten wie Sie es in Ihrem Beitrag tun. Eine halbszenische Aufführung kann einem Opernbesucher besser gefallen als eine - seiner Meinung nach - schlechte, von einem sich selbst verwirklichen wollenden Regisseur auf die Bühne gebrachte szenische Aufführung. Viele Menschen gehen nicht in die Oper um dort den halben oder ganzen Abend die Augen zu schließen wie Sie es Herrn Schmid raten. Vielleicht hat der gute Eindruck der halbszenischen Grazer Aufführung dazu beigetragen, dass selbst ein Star wie Frau Netrebko keinen unmittelbaren Vergleich zulassen möchte. Die Tatasache, dass Herr Tezier bereit ist, zwischen Salzburg und Graz hin und her zu fahren, ist möglicherweise auch ein Indiz, dass ihm die Grazer Version eher entgegen kommt. Am Geld allein wird das bei einem Sänger, der ja auch ein Star in seinem Fach ist, wohl nicht liegen.

25. August 2021
12:03
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HansLick2
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25. Januar 2021
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Vorweg ich mag konzertante Opernpräsentationen und habe dazu diverse unvergessliche Erinnerungen, zuletzt die konzertante Tosca bei den Pfingstfestpielen, oder die da Ponte Opern ( Solti, London Festival Hall mit der jungen Rene Fleming), Le Cid ( Bumbry, Domingo, Carnegie Hall), La Donna del Lago (Ricciarelli, Horne), Il Giuramento ( Baltsa, Zampieri, Domingo, Staatsoper) auch im Wiener Konzerthaus hatten wir einige solcher Abende. Und ich mag Frack und Abendkleid, " halbszenisch" mag ich nicht!

Die Wallmann Tosca bestätigt nach zig Jahren ihre Spielbarkeit, auch mit Netrebko, deren Rolle die Tosca nun mal nicht ist. Soll sein. Im Gegensatz zu Wallmann der lächerlich, dämmliche Sturminger von 2018, heuer zusätzlich aufgemotzt. Die Gage für die Wiederaufnahe muss verdient werden. Leider zuviel Sturminger im Freunderl Salzburg. Wie einfallslos doch dieser Hinterhäuser ist.

Die Pawlatschen Tosca von Graz war zeitweise grotesk. Auf engem Raum spielte man auf Teufel komm raus, das üppige Abendkleid kostete noch mehr Platz. Apropos, wie kam der der tote Scarpia vom Podium? Der Abgang wurde den GIS Zahler*innen verwehrt. Cavaradossi drapierte sich klug um einen Bürosessel. - Die Wiener Philharmonier werden für Tosca kritisiert aber es gab große Zustimmung für " die Grazer" trotz der fragwürdigen Ton/Klang Balance, ein ORF Übel.

Und doch ist die Oper so populär, San Francisco spielt momentan auch eine Serie. Für Wien im September gibt es noch Karten.

25. August 2021
11:24
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Wolfram
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20. Mai 2021
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Zu 12/ Walter

 

Das Originalzitat von Karl Valentin lautet:  „Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen“

Was Walter schrieb, nämlich dass es nich nicht allen gesagt wurde, bedeutet etwas anderes,

und kann sich nicht auf Valentin beziehen.

 

Sehen Sie, so etwas ist mir wichtig.

 

Ob jetzt Tosca im Fernsehen kommt oder nicht, oder der exakte Karriereverlauf von Netrebko oder

Eyvazov, ist für mich eigentlich belanglos.

 

Ich fand die junge Netrebko, mit schlankerer Stimme, sehr gut, und so wurde sie ja auch bekannt.

Und Eyvazov ist sicher ein tüchtiger, verlässlicher Tenor.  Allerdings besteht aus bekannten Gründen 

keine "Suchtgefahr".

25. August 2021
10:13
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25. Januar 2021
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Sinkovics schreibt in der "Presse", dass in ihrem Vertrag eine Klausel steht, dass sie bei Indisponiertheit eine mediale Verwertung untersagen kann. Meine Güte, wer gestaltet solchen Verträge? Mediale Verwertungen sind ökonomische Zwänge in Subventionsbetrieben! Und indisponiert ließ sich die Diva auch nicht ansagen, also da wären wohl einige Fragen noch zu klären! BTW: Mir geht es bei ihr wie @Dalmont: Früher war ich super happy eine Karte ergattert zu haben, mittlerweile bemühe ich mich gar nicht mehr darum.

25. August 2021
7:39
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MRadema796
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20. Januar 2021
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Dalmont sagt
Heute würde ich nicht mehr wie vor 15 Jahren Ebay bemühen, um eine überteuerte Karte für Netrebko zu kriegen.

Das ist auch nicht nötig, denn es sind derzeit Karten im Vorverkauf erhältlich (teure und wenige, aber immerhin - sicher weniger teuer als frühere Schwarzhandelspreise).

Die Kleine Zeitung schreibt:

"Gerüchte besagen allerdings, dass Opernstar Netrebko den Mitschnitt kurzfristig nicht freigegeben habe"

Frage in diesem Zusammenhang:  Wurden Kameras gesichtet? Es ist etwas anderes, ob eine (bereits hergestellte) Aufnahme nicht freigegegeben oder eine Aufnahme nicht hergestellt wird.

25. August 2021
0:14
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Dalmont
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22. Januar 2021
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 Mit allem Respekt: „Halbszenisch“ ist eine der absurdesten Erscheinungsformen der Opernkonsumation, hochgehalten in der Regel von denjenigen, die den Gehalt in Opernführern zu finden glauben.rnWas heißt denn „halbszenisch“? Peinliches Gegestikuliere in eigenartiger Gewandung neben dem Dirigenten? Schmachtendes Geschaue und Gefuchtle, wenn ein Liebesduett angesagt ist? Wildes Augapfelgerolle und Aufgestampfe, wenn ein Bösewicht sich bemerkbar macht?rnWarum nicht eine ehrliche konzertante Aufführung? Statt dem zwittrigen „Halbszenisch“. Die Sänger müssen heutzutage nicht mehr in Fummel und Frack auftreten, das ist ohnedies obsolet und für viele - in der Regel sind es Jüngere im Publikum – bereits lächerlich.rnNamentlich bei den naturalistischen Opern Puccinis wirkt „halbszenisch“  - mit Verlaub - doof, und es gibt gerade bei der „Tosca“ (in der sogar das Schließen eines Fensters auskomponiert wurde) auch anderes als die nicht schlüssige Salzburger szenische Lösung. Puccini, Giordano, Cilea, Mascagni, Leoncavallo et al. gehören auf die Bühne wie Mozart, Weber, Wagner und Strauss, alles andere ist blaustrumpfisch.rnAn das Lamento M.A.Schmids und seiner Nachbeterinnen gerichtet: Wenn M.A. Schmid eine Inszenierung nicht goutiert, kann er die Augen schließen und hat dennoch den von ihm erwarteten musikalischen Genuss. Was macht jemand, dem die musikalische Interpretation nicht zusagt?rn rnUnd zu Walter:rnIch habe Anna Netrebko 2002 als Donna Anna in Salzburg kennen gelernt, und war hingerissen. Und bin es auch heute noch, wenn ich sie live erlebe, und ihre Tatjana war eine der grandiosesten Sängerinnen-Leistungen, die ich kenne. Sie dürfte das sein, was man ein Theaterpferd nennt. Im Theater schlägt sie mich in ihren Bann, über Audiomedien weniger. Ich hielt sie immer für eine der ehrlichsten Sängerinnen: Sie hat Werbung gemacht; Seitenblicke und alles, was damit zusammenhängt, für ihre Zwecke benutzt. Sie hat es jedoch offen gemacht und nie verschämt, was ich schätzte. Eine ihrer heute ebenfalls berühmten Kolleginnen hat damals darüber die Nase gerümpft, übertrumpft sie sie jedoch gegenwärtig. rnSopran-Tenor als Ehepaar scheint mir doch wesentlich schwieriger als andere Konstellationen. Fiorenza Cossotto und Ivo Vinco und Diana Damrau und Nicolas Testé  sind wunderbare Paare, die sich künstlerisch ergänz(t)en. rnGanz ehrlich gesagt: Heute würde ich nicht mehr wie vor 15 Jahren Ebay bemühen, um eine überteuerte Karte für Netrebko zu kriegen. Ist das aktuelle  Ehepaar angekündigt, würde ich mich überhaupt nicht mehr für ein biglietto interessieren. rnOb der Ehemann dadurch zu einem Hemmschuh wird, mag ich nicht bewerten. Mich tät jedoch sehr interessieren, wie er sich in seiner Rolle einschätzt ("Frau im Spiegel" und anderes erde ich dennoch nicht abonnieren). 

24. August 2021
23:15
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walter
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8. März 2021
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"Hier wurde schon fast alles gesagt, nur noch nicht Allen!"

Für eine so treffende Formulierung bin ich nicht zuständig, hab' sie mir nur ausgeborgt, aber da es nun dieses Tosca- Gewusel vom letzten Wochenende gibt......

Ich verfolge die Karriere der Frau Netrebko seit mehr als zwanzig Jahren ( wer nicht? ), und bin ihr sozusagen hörig geworden. So viele großartige Vorstellungen, und wenn ich mir ihre Performance in Baden- Baden mit "Meine Lippen, die küssen, so heiß...." in Erinnerung rufe, oder im Liebestrank aus New York, dann weiß ich auch, warum.

Seltsamerweise wird sie von meiner Gattin gehasst, und ich kenne noch andere Damen, die ähnlich denken. Man verzeiht ihr offensichtlich nicht, mit welcher Verve sie uns Männer erobert hat.....

Leider trampelt die Zeit über alles hinweg, aber auch Mme. Netrebko wird leider nicht jünger. Bis jetzt ging es ja noch recht gut, und wenn die Ehe mit Herrn Eyvacov gut funktioniert, so freut mich das für sie, nach den eher turbulenten Jahren mit Erwin Schrott ( wie Sie sehen, lese ich auch gerne Illustrierte......)

Gerade heraus gefragt: Wie sehr schränkt sie sich selbst ein, indem sie ihren Gatten mit sich herumschleppt? Er ist gewiss ein netter Mensch, aber selbst sie kann ihm nicht zu einem attraktiveren Timbre verhelfen. Power wäre ja genug da....

Wird die Sache für sie- auch wenn man ihr die besten Absichten einer liebenden Ehefrau unterstellt- auf die Dauer ein Hemmschuh sein?

walter

24. August 2021
20:23
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MRadema796
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20. Januar 2021
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Hunding50 sagt
Laut Arte concert ist die Tosca ab 15.9 zu sehen.

Dies ist tatsächlich auf https://www.arte.tv/de/videos/.....-in-tosca/ derzeit so zu lesen. Aber eine nicht existierende Aufnahme wird nicht gesendet werden. So viel ist wohl sicher.

24. August 2021
16:47
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Christine
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22. Januar 2021
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Das PS von Niklaus Vogel verstehe ich nicht. Wie soll man Tezier mit Terfel "mischen", wenn Terfel überhaupt nicht singt und Tezier an beiden Orten auftritt. Die Probleme mit der ORF Übertragungsqualität werden wohl auch nicht der Grund sein. Da man nicht bei jeder interessanten Aufführung persönlich anwesend sein kann, muss man halt zufrieden sein mit dem, was man bekommt. Für mich war die Grazer Tosca jedenfalls ein schöner Abend in toller Besetzung. Die Salzburger Aufführung hätte mich auch interessiert, obwohl ich die Idee, dass nicht Tosca Scarpia tötet sondern er sie, ausgesprochen dumm finde.

24. August 2021
15:14
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Amfortas_3
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24. August 2021
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@niklausvogel

Das von Ihnen geschilderte Probleme mit der eingeebneten Dynamik ist mir bei Aufnahmen des ORF in den letzten Jahren mehrfach aufgefallen. Die Aufnahmeleiter oder Tontechniker haben offenbar von klassischer Musik mit den für sie typischen Lautstärkenschwankungen keine Ahnung. Wen wundert's, wenn die Tontechniker-Ausbildung sich primär mit den Verhältnissen in Pop- und Rockmusik beschäftigt, wo die Dynamik bekanntlich keine große Rolle spielt.

Jedenfalls war die Tosca-Aufnahme wieder einmal derartig dynamisch verflacht, dass zwischen Passagen für Solo-Flöte und Tutti-Passagen praktisch kein Lautstärkenunterschied festzustellen war. Ärgerlich ist so etwas!

24. August 2021
15:02
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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In Graz singt heute Jordan Shanahanbe den Scarpia, morgen wieder Tezier ......

24. August 2021
14:42
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niklausvogel
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25. Juli 2021
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eine frage zur "übertragungstechnik" des orf : so gut wie jede dynamik-steigerung wurde sofort zur bedeutungslosigkeit abgeschwächt, als säßen dort techniker, deren auftrag lautet: oje, jetzt san´s z´laut, obifahr´n ! glaube ich aber nicht. es klang auch nicht komprimiert, wie das öffentl.-rechtl. im pop-bereich so gern tun, damit ja alles gleich laut und aufdringlich ist; vielmehr klang´s wie zu jener zeit, da tape-recorder als letzten schrei einen limiter hatten; da konnte man nach herzenslust aussteuern, kann eh nicht übersteuert werden, wir haben ja einen limiter ! und so klang´s dann auch - eingeengt, ohne saft und kraft, schon die ersten akkorde hätten einen das fürchten lehren müßen. hab nur ich diesen eindruck gehabt ?

gruß, nikki

ps.: vielleicht will man tezier nicht mit terfel mischen...

24. August 2021
12:29
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Christine
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22. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Wer scheut den Vergleich mit Graz? Das könnte ja nur der Tenor sein, dem seine Ehefrau zu Hilfe eilt. Oder fühlt sich die Netrebko auch nicht fit genug um im Fernsehen glänzen zu können?

24. August 2021
10:06
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Meine Programmvorschau geht nur bis 14. September........

Bis dahin können 3 Vorstellungen aufgezeichnet und kombiniert werden; das ist ja durchaus üblich, und der Konkurrenz-Abstand zu Graz ist groß genug 😉

24. August 2021
9:34
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Hunding50
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27. Juli 2021
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Laut Arte concert ist die Tosca ab 15.9 zu sehen. 

24. August 2021
8:49
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MRadema796
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20. Januar 2021
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Meiner Erinnerung hat es einen vergleichbaren Fall bei den Salzburger Festspielen noch nicht gegeben. Vor allem irritiert, dass keine nachvollziehbaren Gründe angegeben sind. Wenn es sich z. B. um einen Covid-19-Fall im Produktionsteam handelte, bräuchte es m. E. nicht diese Geheimnistuerei. Genauso wenig wird in der Regel verschwiegen, wenn ausführende Künster die Übertragung nicht freigeben. Da vorigen Sommer am 30.7.2020 von Deutsche Grammophon auf "DG Stage" eine Tosca mit Anna Netrebko aus Neapel gestreamt wurde, könnte man eventuell Zusammenhänge vermuten, aber dann würde die bisher abgegebene Pseudo-Erklärung gar nicht passen.

Weiterhin überrascht, dass anscheinend nicht mal eine Hörfunkübertragung vorgesehen ist.

Dass dieses Jahr bei den TV-Produktionen einiges anders läuft, ist mir bereits aufgefallen. So habe ich erstmals eine Ü-Wagen-Einrichtung des Schweizer Fernsehens vor dem Festspielhaus gesehen. Das war wahrscheinlich am 28. und/oder 29. Juli.

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