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Tobias Kehrer
20. Januar 2019
1:11
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 301
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29. September 2018
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Ja, das stimmt, danke für die Ergänzung! Ich weiß nicht, was los ist, aber ich würde aus der Ferne vermuten, dass er nicht mehr so viele Angebote bekommt und daher nehmen muss, was er bekommt. Aber das ist nur eine Vermutung.
Als Alberich und Klingsor kann ich mir ihn aber sehr gut vorstellen - das könnte wirklich was sein!! Und ja, seine Artikulation ist freundlich gesagt teilweise merkwürdig, realistisch gesagt katastrophal.

19. Januar 2019
21:58
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RagnarDanneskjoeld
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Forumsbeiträge: 2
Mitglied seit:
12. Dezember 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Struckmann ist ein merkwürdiger Fall: nachdem er eine Zeit lang Bass- statt (Bass-)baritonrollen in Angriff genommen hat (Daland statt Holländer; Hagen statt Gunther; Heinrich statt Telramund; Rocco statt Pizarro; Gurnemanz statt Amfortas, Hunding statt Wotan; etc.), singt er aktuell quer durch den Gemüsegarten (im Dezember 2018 dann doch wieder Pizarro). Neue Partien seit kurzem sind der Alberich und Klingsor.

Meine Wahrnehmung: bei Struckmann ist fast egal, was er singt. Der hat eine derartige Bühnenpräsenz und Lust am Spiel, dass sein "Luftpumpen" und die teilweise merkwürdige Artikulation gar nicht mehr ins Gewicht fällt. 

19. Januar 2019
19:32
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 301
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Kein Problem, ich habe es auch nicht als Abwertung verstanden ☺️

Ja, er hat schon vor ein paar Jahren begonnen, sein Repertoire um Bassrollen zu erweitern, aber ich denk, das hängt damit zusammen, dass er schon vor ein paar Jahren Stimmprobleme gehabt hat (er hat ja eine seltsame "Technik"). Struckmann ist/war ein wirklich guter Sänger in den nicht ganz großen Rollen (Holländer, Scarpia, Kurwenal, Jago, Telramund, Amfortas etc), für Wotan und Sachs wars halt doch zu wenig, auch zu seinen guten Zeiten. Aber wir sind uns über ihn eh großteils einig ☺️

19. Januar 2019
19:23
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susana
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Forumsbeiträge: 60
Mitglied seit:
16. September 2018
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Gurnemanz sagt
Liebe Susana!

Ich stimme vollkommen zu, dass Struckmann in einer völlig anderen Liga spielt (schon allein deshalb, weil er kein Tenor ist und Tenöre nun einmal berühmter sind). Aber ich finde trotzdem, dass es große Ähnlichkeiten gibt. Struckmann schafft die Höhen nicht mehr, singt deshalb Bassrollen, obwohl er die Tiefen auch nicht hat, aber das fällt den Leuten nicht so auf.. Das erinnert mich an Domingo, der ja im Baritonfach singt, um die Karriere noch zu verlängern. Genausowenig wie Domingo nach Bariton klingt, klingt Struckmann nach Bass.

Struckmann ist jetzt mit 61 auch nicht mehr der Jüngste. Und ich schätze - wie geschrieben - seine Stimme! Ich nehme an, dass er nicht mehr so viele Angebote bekommt, aber seine Zeit ist halt großteils vorüber (ich habe ihn zuletzt im September 2018 als Freischütz-Eremiten gehört und in den Jahren davor zweimal als Hagen. War halt ein sehr baritonaler und in der Stimme brüchiger Eremit und Hagen). Es ist eh noch im akzeptablen Bereich, aber trotzdem im falschen Stimmfach und deutlich nicht mehr das, was es früher war. Aber wenn er seine Karriere beendet, werde ich ihn sehr vermissen (was ich wirklich nicht von allen Sängern sagen kann).

Dafür war ich heute im Musikverein bei Gerhahers Winterreise - der ist ein wirklich wirklich guter Sänger. Und er weiß genau, was er kann und was er nicht kann.  

Ich möchte hier schon noch betonen, dass es KEINE Abwertung von Struckmann war, aber so wie Sie Gurnemanz schreiben, Tenöre sind mehrfach mehr an der PR dran, verdienen mehr, mit denen kann man viel mehr Geschäft machen - jemand der wie Struckmann sein ganzes Leben Bass-Bariton war wird nie diese gorße, heftige PR erreichen, so gut er auch ist. Das ist einfach Tatsache - nicht mehr nicht weniger.

Ausserdem hat er - soviel ich weiss - korrigiert mich wenn jemand es besser weiss - schon vor 5 oder 6 Jahren begonnen sich zu verändern.

Ich habe Struckmann sehr sehr oft gehört, in sehr vielen Rollen Seine Stimme lag mir nie besonders, er war trotzdem für mich immer ein großer und ganz wichtiger Künstler in seinem Fachgebiet. Vorallem mit einer starken Persönlichkeit - die ich - wie schon öfters erwähnt heutzutage am meisten vermisse. Stimmen gibt es viele gut, interessante Persönlichekeit leider kaum mehr .. Ich hoffe, dass er immer wieder für ihn gute Rollen bekommt! In seinem Alter leider nicht immer so eine Selbstverständlichkeit. Denn ausser PD (und das meine ich auch nur als reinen Fakt) - hat wohl jeder Künstler in einem gewissen Altersbereich nicht mehr selbstverständlich Rollenangebote.

19. Januar 2019
3:39
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 301
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Liebe Susana!

Ich stimme vollkommen zu, dass Struckmann in einer völlig anderen Liga spielt (schon allein deshalb, weil er kein Tenor ist und Tenöre nun einmal berühmter sind). Aber ich finde trotzdem, dass es große Ähnlichkeiten gibt. Struckmann schafft die Höhen nicht mehr, singt deshalb Bassrollen, obwohl er die Tiefen auch nicht hat, aber das fällt den Leuten nicht so auf.. Das erinnert mich an Domingo, der ja im Baritonfach singt, um die Karriere noch zu verlängern. Genausowenig wie Domingo nach Bariton klingt, klingt Struckmann nach Bass.

Struckmann ist jetzt mit 61 auch nicht mehr der Jüngste. Und ich schätze - wie geschrieben - seine Stimme! Ich nehme an, dass er nicht mehr so viele Angebote bekommt, aber seine Zeit ist halt großteils vorüber (ich habe ihn zuletzt im September 2018 als Freischütz-Eremiten gehört und in den Jahren davor zweimal als Hagen. War halt ein sehr baritonaler und in der Stimme brüchiger Eremit und Hagen). Es ist eh noch im akzeptablen Bereich, aber trotzdem im falschen Stimmfach und deutlich nicht mehr das, was es früher war. Aber wenn er seine Karriere beendet, werde ich ihn sehr vermissen (was ich wirklich nicht von allen Sängern sagen kann).

Dafür war ich heute im Musikverein bei Gerhahers Winterreise - der ist ein wirklich wirklich guter Sänger. Und er weiß genau, was er kann und was er nicht kann.

18. Januar 2019
22:30
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susana
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Forumsbeiträge: 60
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16. September 2018
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Gurnemanz sagt
Tja... Das ist das Domingo-Symptom, nur eine Stimmlage tiefer.  

Sehe ich nicht ganz so krass ausserdem spielt Struckmann in einer anderen Liga. Da geht es nicht um große PR , großen Kartenumsatz,ständig neue DVD`S in den neuen Rollen. Auch nicht um Rekorde - schaut her noch eine Rolle dazu.. etc.

Struckmann hatte lange immer wieder stimmliche Probleme, er fand jetzt in den tieferen Lagen jetzt eher seine Bestimmung, und ich sehe auch von den Rollen, dass er einfach in einem Bereich liegt wo er einfach in beidem zu Hause ist, dazwischen lag. Es kommt einfach auf die Rollen an.

Live habe ich ihn sehr lange nicht mehr gehört, in Frankfurt hörte ich Ausschnitte aus einem tollen Blaubart. Und ich hatte den Eindruck, dass er jetzt weg von den vielen Wotan Auftritten jetzt eher gefestigter ist.

Es gibt immer wieder Sänger die in eine ander Stimmlage gehen, weil ihnen die Rollen besser liegen, so wie auch zb Nadja Michael

Bei PD war es eindeutig , dass er als Tenor nicht mehr durchkam, stimmlich gesehen aber noch weiter "verdienen" wollte  (also so hat es für mich den Eindruck) und da hat er mit den Baritonpariten ein gutes Feld gefunden, seine Karriere noch unendlich zu verlängern. Und da er eine große Fangemeinschaft hat, der es egal ist wie er diese Rollen singt , somit ist ja seine Idee vollkommen aufgegangen, er verdient noch genug, und die Häuser verkaufen seine Vorstellung bestens.. also eine ideale Symbiose .. für viele ... nicht alle...

Das ist aber bei Struckmann ganz sicher nicht der Fall.

Ich persönlich freue mich, dass sich Struckmann mit den neuen Partien wohler fühlt (also so weit ich es aus der Ferne beurteilen kann).

hätte Dominge mit 50 und nicht als 70 jähriger umgesattelt (um es jetzt krass zu sagen) wäre es anders zu beurteilen gewesen..

16. Januar 2019
19:32
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 301
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29. September 2018
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Tja... Das ist das Domingo-Symptom, nur eine Stimmlage tiefer.

16. Januar 2019
19:25
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UwePaul
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28. Februar 2018
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Gurnemaz

Struckmann habe ich längere Zeit nicht mehr gehört, mir ging es mit ihm ähnlich wie Ihnen. Werde ihn im Mai als Daland hören, weil ich mal wieder einen Holländer hören wollte...

16. Januar 2019
19:08
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Gurnemanz
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29. September 2018
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Chenier sagt
Terfel und Struckmann waren absolute Weltklasse, sind nach wie vor sehr gut, aber beide haben abgebaut. leider, der Zahn der Zeit.

Barta sagt mir überhaupt nix, wo und was soll der singen?  

Bei Struckmann ist es interessant: Obwohl er mit zahlreichen Unarten singt (wogegen ich normalerweise allergisch bin) hat er mich trotzdem in seinen Rollen berührt. Für mich zu seiner Zeit einer der besten Sänger, der aber den Nachteil gehabt hat, dass mindestens einer (nämlich Grundheber) trotzdem immer besser war. Dass Struckmann jetzt großteils im Bassfach singt, weil er die Höhen nicht mehr hat, gefällt mir überhaupt nicht.

Bárta singt ein breites Repertoire hauptsächlich (aber nicht nur) in Tschechien, ich hab ihn bisher als Telramund, Boris Ismailov und Jaroslav Prus gehört und mich jedesmal gefragt, warum dieser tolle Sänger nicht besser bekannt ist. (erst drei Livebegnungen sind zu wenig für ein Urteil, aber trotzdem) Auf Youtube gibts eh einiges mit ihm.

UwePaul sagt

Sie werden sicherlich lesen, wie er war.....  

Sehr gut!

16. Januar 2019
8:25
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Chenier
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28. Februar 2018
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Terfel und Struckmann waren absolute Weltklasse, sind nach wie vor sehr gut, aber beide haben abgebaut. leider, der Zahn der Zeit.

Barta sagt mir überhaupt nix, wo und was soll der singen?

16. Januar 2019
8:08
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 533
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28. Februar 2018
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Sie werden sicherlich lesen, wie er war.....

16. Januar 2019
0:04
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 301
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29. September 2018
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Terfel als Boris? Hmm, das könnte aber funktionieren! Ich hab diese Oper sehr gern. Viel Vernügen!

15. Januar 2019
20:16
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UwePaul
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28. Februar 2018
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Werter Gurnemaz,

nehmen Sie mir nicht die Freude auf Terfel, der singt in Kürze den Boris...

15. Januar 2019
20:00
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 301
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29. September 2018
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Chenier sagt
Konieczny ist ein solider Sänger, multifunktional einsetzbar, aber nicht mehr als das und schon gar nicht sensationell gut.

Das war er früher. Aber ich finde, er hat sich wirklich gesteigert und zählt derzeit zur Oberliga der Baritone. Für mich besser als zB Schmeckenbecher, der zwar eine schöne Stimme hat, aber halt nicht mehr. Martin Bárta ist übrigens ein super Bariton, der viel zu wenig bekannt ist. Terfel und Struckmann sind nicht mehr, was sie einmal waren. 

Das, was Susana über die Besetzungen generell schreibt, kann ich nur unterschreiben... 

15. Januar 2019
19:17
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susana
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16. September 2018
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Chenier sagt
Konieczny ist ein solider Sänger, multifunktional einsetzbar, aber nicht mehr als das und schon gar nicht sensationell gut.

Bei Plachetka hängt es ab, welche Rolle er singt: Als Don Giovanni war er so schlecht, dass ich vorzeitig gegangen bin, in den Trojanern hingegen recht gut,  im Liebestrank überraschend gut und sogar humoristisch, ebenso als Basilio und Alidoro, da muss man differenzieren und darf nicht pauschalieren.  

Dem schliesse ich mich absolut an. bei beiden Sängern.

Allerdings ein kleiner Hinweis, ich hatte ja auch erwähnt, dass ich Plachetka als Massetto besser fände. Er ist meiner Meinung nach kein schlechter Sänger - nur einfach falsch besetzt , das kann man ihm nur zum Teil anlasten.

Auch das ein teil meiner allgemeinen Kritik, Sänger werden vorallem in größeren Häusern, in Wien besonders in nicht passenden Rollen eingesetzt sondern dort wo es billig, praktisch vom Vertrag aus ist oder was auch immer.

Natürlich kann kein Haus der Welt für jede Partie die idealen Sänger haben, aber ich hab schon das Gefühl das Aussehen oder der Preis viel wichtiger sind als die richtige Partie für die Stimme,  dem Typus des Sängers. Mir ist auch klar, dass man es nicht jedem Recht machen kann....

15. Januar 2019
16:23
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Chenier
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28. Februar 2018
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Konieczny ist ein solider Sänger, multifunktional einsetzbar, aber nicht mehr als das und schon gar nicht sensationell gut.

Bei Plachetka hängt es ab, welche Rolle er singt: Als Don Giovanni war er so schlecht, dass ich vorzeitig gegangen bin, in den Trojanern hingegen recht gut,  im Liebestrank überraschend gut und sogar humoristisch, ebenso als Basilio und Alidoro, da muss man differenzieren und darf nicht pauschalieren.

15. Januar 2019
13:55
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Gurnemanz
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29. September 2018
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Michta sagt
auch die Begeisterung für Konieczny konnte ich nie teilen,  und schon gar nicht als Wotan!!

Ich finde, Konieczny ist ein toller Sänger, der in den letzten Jahren kontinuierlich besser geworden ist (die Stimme wird immer prächtiger und sein Deutsch immer besser). Aber die Stimme ist und bleibt, wie sie ist (ich sag immer: Brunnenvergiftertimbre), deshalb ist er natürlich ein Alberich und sollte nicht unser Wotan vom Dienst sein, ja.

Ansonsten kann ich den meisten Meldungen nur zustimmen. Kleinere Häuser zeigen regelmäßig, was ein Ensemble bieten kann.

Plachetka ist wirklich komplett überschätzt - spätestens bei seinem Heerrufer (eine sehr dankbare Partie!) hab ich mich gefragt, was manche sooo toll an ihm finden. Aber er ist halt jung und schaut gut aus. Naja.

Tobias Kehrer hab ich aber noch nicht gehört.

15. Januar 2019
13:40
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susana
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16. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Chenier sagt
"....dass wir in Wien nicht mal annähernd so gute "Haussänger" haben." Speedo-Green, kein Argument gegen diese These? Laugh   

Lieber Chenier - wir sind ja nicht immer einer Meinung, was ja an sich nicht schlimm ist - aber Ihre Bemerkung macht Sie mir gleich besonders sympathisch..danke für das Lächelns des Tages.. - wünsche ihnen einen angenehmen Tag 🙂

...und ad Michta : Ich habe grundsätzlich nichts gegen Konieczny, er ist halt Haussänger und von vielen geschätzt , aber wenn man mal einen anderen Wotan hören will in Wien hat man keine Chance.. das finde ich bedauerlich . Die Wiener Staatsoper galt halt viele Jahre, vorallem durch das vielfältige Repertoire auch als abwechslungsreiches Sängerensemble. Das ist - für mich gesehen nicht mehr der Fall , viele Sänger werden in Rollen eingesetzt die sie zwar irgendwie ausfüllen, aber (noch) nicht für das große Haus geeignet sind. Dass ein Adam Plachetka als Giovanni eingesetzt wird - wo er als Massetto sicher besser aufgehoben wäre,  zeigt mir dass es entweder keine guten (also sängerisch und auch als Persönlichkeit vorhandene ) Sänger gibt, oder man sich diese nicht leisten will /kann... und immer nur auf billig geht. Plachetka hat mir nicht mal als Harlekin in der Ariadne gefallen, und sein Papageno in Salzburg war nicht festspielwürdig.. wobei das sowieso ein anderes Thema wäre....

Ich bin davon überzeugt dass es genug Potenzial gibt, die Deutsche Oper zeigt es immer wieder, aber auch andere Häuser die nicht so einen großen Namen haben, wo  es nicht Eintrittspreise bis zu 250 Euiro gibt , wo man um 80 Euro noch was sieht (auch wenn das oft entbehrlich ist ) und nicht wie in der Wr Staatsoper meist nur einen Hörplatz ist... Ich weiss auch dass es sehr schwer ist .. aber das normale Repertoire in Wien ist echt sehr sehr vom Niveau gesunken.. im Vergleich zu den extremen Preisen die man verlangt!

15. Januar 2019
13:13
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Michta
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6. März 2018
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auch die Begeisterung für Konieczny konnte ich nie teilen,  und schon gar nicht als Wotan!!    Mamma mia...    es ist was faul im Staat ( sopernensemble )  ..

15. Januar 2019
9:12
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Chenier
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Forumsbeiträge: 310
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

"....dass wir in Wien nicht mal annähernd so gute "Haussänger" haben." Speedo-Green, kein Argument gegen diese These? Laugh 

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