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Themen zur Kultur
29. September 2019
23:46
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 663
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Werter Frommer Gast! Was Inszenierungen betrifft, habe ich einen Geschmack, der dem Geschmack von Hrn. Prochazka wohl diametral entgegengesetzt ist. Aber nichtsdestoweniger schätze ich sehr, dass er eine KONKRETE Meinung schreibt. Ihr kann man zustimmen oder nicht. Aber er schreibt was Handfestes und steht dazu - und damit ist er meiner Meinung nach lesenswert im Unterschied zu all den opportunistischen Schreibern, die nur ja nirgendwo anecken wollen und deshalb völlig nichtssagendes Blabla produzieren. Ich bin zwar Ihrer Meinung, dass er nicht den Eindruck erweckt, an einer Diskussion interessiert zu sein - aber es ist auch nicht seine Pflicht/Aufgabe, diesen Eindruck zu erwecken. 

An den Ausgangsposter: Haben Sie mittlerweile einen Beleg für Ihre Behauptung gefunden oder wollten Sie nicht doch einfach nur künstliche Aufregung versprühen und einen fachlich kompetenten Schreiber anpatzen?

29. September 2019
23:02
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Frommer_Gast
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Forumsbeiträge: 12
Mitglied seit:
26. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Thomas Prochazka hat eine klare Vorstellung davon, was richtig ist.
Abweichende Meinungen sind für ihn keine abweichenden Meinungen sondern Fehler ("Falsch! Falsch! Falsch!"),

unterschiedliche ästhetische Auffassungen zieht er nicht in Betracht, Unterschiede im Geschmack sind für ihn Fehler in der Wahrnehmung.

In Regiefragen fällt es den meisten von uns leichter, Gegenmeinungen zu artikulieren & zu argumentieren, von Gesangstechnik versteht er wohl mehr als viele von uns -

die Möglichkeit unterschiedlicher Lösungen für ein Problem - oder auch unterschiedlicher Bewertungen eines Kompromisses - lässt er auch hier nicht zu.

Man kann das schätzen, amüsant oder auch unsympathisch finden - es ist letztlich unerheblich, weil er nicht den Eindruck vermittelt, an einer Diskussion interessiert zu sein.

Die Verwendung des "Spielvogts" allerdings sehe ich als tic , mehr nicht.

29. September 2019
17:31
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niklausvogel
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Forumsbeiträge: 5
Mitglied seit:
15. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

lieben brüder in christo, dass die sach´ ein end´hat: die nummerierung geht auf kerr zurück; dass eine sache im verlaufe der begebenheiten klar werden würde verdankt sie dem zerrissenen; oje, oder sind´s am ende doch frühere verhältnisse? schnell nachschau´n! den spielvogt hätt´ich auch bei kerr vermutet, allein, den fand ich (auf die schnelle) nicht, spielmeister u.ä.

entsprechende nazi-kritiken (meine ständige nachtkastl-lektüre) kann und will ich nicht suchen...übrigens, das heute so gern bei tschärities geäußerte "tue gutes und sprich darüber" geht auf rüstungs-ceo´s und nazi-bonzen zurück, wer genau und wann is´wuascht, sagen darf man´s nie und nimmer.

und wenn jetzt jemand sagt, das ganz oben angeführte sei ja gestohlen, sage ich-na und ? wissen´s an besser´n? und da jetzt alles geklärt ist, freue ich mich auf weitere artikel von meister prochazka, um sie mit genuss und belehrung zu lesen.(das findet der geneigte detektiv bei torberg).

ps. "der teo und die fidelen stehgeiger" ist von mir.

gruß,niki

29. September 2019
15:38
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Gurnemanz
Member
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Forumsbeiträge: 663
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Opernfan sagt
Warum schreibt Herr Thomas Prochazka in seinen Artikel "Kritische Zeiten für eine Kunstform" immer über einen "Spielvogt"??? Ich finde diesen Ausdruck äußerst gefährlich, wurde doch in der NS Zeit der Regisseur so bezeichnet!! Haben wir das heute notwendig????

Inhaltlich kann ich mit dem Artikel ziemlich viel anfangen, da diese darin beschriebenen Situationen sehr oft spürbar zutreffen!  

Mir geht der blasierte Schreibstil der Prochazka-Artikel auch auf die Nerven, aber Sie werden doch kaum in Abrede stellen, dass er von Gesangstechnik und Opern wirklich viel Ahnung hat. Weil ich ihn für einen hochkompetenten Schreiber halte, lese ich seine Texte trotzdem mit Interesse.

Es wäre schön, wenn Sie einen handfesten Beleg liefern, dass "Spielvogt" tatsächlich ein im NS-Regime entstandener Begriff ist oder von den Nazis konkret missbräuchlich verwendet wurde. Aber ein "dieses Wort haben die Nazis irgendwo verwendet, das darf man heute nicht mehr verwenden, auch wenn das Wort jahrhundertelang davor existiert hat" ist doch völlig sinnlos.

Versteckte Hiebe mit der Nazikeule halte ich für eine Gemeinheit. WENN jemand mit diesem Regime sympathisiert, dann ist er ein gefährlicher Idiot. Aber nur weil jemand den Begriff "Spielvogt" (der mir vor 5 Minuten noch komplett unverdächtig erschien) verwendet, ist das kein Grund, ihn unter Generalverdacht zu stellen.

Daher: Bitte konkrete Belege, nicht nur "der Regisseur wurde in der NS-Zeit so bezeichnet", das ist ein bisserl dünn.

Oder wollen Sie einfach nur Zores machen und das Forum wiedermal politisch/weltanschaulich aufmischen? Oder eventuell erreichen, dass die Prochazka-Texte nicht mehr veröffentlicht werden - eben weil er kritischer und inhaltlich besser schreibt als die allermeisten anderen?

29. September 2019
15:06
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Schnabl
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Forumsbeiträge: 3
Mitglied seit:
3. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Der übliche deutsche Ausdruck für Regisseur ist "Spielleiter" und wurde so natürlich auch während des "3. Reiches" verwendet. Der Ausdruck "Spielvogt" wird selten verwendet. Bei einem kurzen "Rundflug" durch's Internet habe ich ihn soeben in so unverdächtigen Medien wie "Standard", "FAZ" und "Die Zeit" gefunden. Was also soll die Aufregung, lieber "Opernfan"?

Andreas Schnabl

29. September 2019
14:34
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florezaficonada
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Forumsbeiträge: 21
Mitglied seit:
26. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

herr prochazka geht sehr streng mit sängern und  regisseuren  zu gericht, oft treffen seine  kritiken aber den nagel auf den kopf, wie z.b.bei rusalka, stimme ihm weitgehend zu ausgenommen bei groissböck. den ausdruck "spielvogt" finde ich sehr originell, dass er negativ mit der nazizeit konnotiert ist, wusste ich nicht, weil ich der "jüngeren" generation angehöre. 

29. September 2019
14:06
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Karl
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Forumsbeiträge: 43
Mitglied seit:
7. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

'äußerst gefährlich' ist der Ausdruck nicht; er ist nur, wie der gesamte Stil des angesprochenen Autors, sehr gewöhnungsbedürftig.

Wenn man aber die verwendeten Termini ignoriert, hat man es mit fundierten und kenntnisreichen Kritiken zu tun.

29. September 2019
13:07
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Opernfan
Gast
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Warum schreibt Herr Thomas Prochazka in seinen Artikel "Kritische Zeiten für eine Kunstform" immer über einen "Spielvogt"??? Ich finde diesen Ausdruck äußerst gefährlich, wurde doch in der NS Zeit der Regisseur so bezeichnet!! Haben wir das heute notwendig????

Inhaltlich kann ich mit dem Artikel ziemlich viel anfangen, da diese darin beschriebenen Situationen sehr oft spürbar zutreffen!

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