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That's Belcanto: Die Regimentstochter, Sydney 1983 | Seite 5 | OnlineMerker | Forum

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That's Belcanto: Die Regimentstochter, Sydney 1983
21. September 2021
0:10
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alcindo
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Forumsbeiträge: 472
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21. Januar 2021
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in der Met habe ich eine der letzten Lucias von Joan Sutherland erlebt....pardon dalmont...aber das war grossartig und ist mir auch akustisch zt in erinnerung geblieben.  wer da sonst noch beteiligt war, daran kann ich mich nicht erinnern.....das habe ich natuerlich als zuschauer im theater erlebt, und nicht in einem stream, wo natuerlich das alter zu erkennen ist und stoerend wirken kann

20. September 2021
23:24
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Dalmont
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22. Januar 2021
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Walter, ich bin froh, dass es keine Aufzeichnung der Volksopern-Premiere der „Regimentstochter“ gibt, und auch nicht von der Aufführung mit Kraus aus Ihrem Schatzkästlein (wenn es in der Volksoper war, dann dürfte es mit der so früh gestorbenen Arleen Auger gewesen sein, eine Aufführung, die ich auch miterlebt habe, die aber in meiner Erinnerung an die Premierenerfahrung nicht herankommt). Das ist alles ein halbes Jahrhundert her! Das Vergangene war, ist tot, und wird erinnert, ich lebe jetzt in der Gegenwart und interessiere mich für den Generationenwechsel am Theater und was mir die Jüngeren und Jungen zu sagen haben. Auch da gibt es – so wie es vor 50 Jahren war – viel Schwachsinn. No na.

Es gibt Partien, die kann man als alternde Diva nicht mehr singen, ohne lächerlich zu wirken. Australien war allerdings die Heimat von Dame Edna (Pardon: Dame Joan, aber sie erinnert in ihrer Verkleidung als junges Mädel Marie optisch an die australische Beinahe-Drag-Queen).

Warum übrigens soll es heute selbstverständlich sein, 40 Jahre nach einer Vorstellung, einen alternden Star zu bewundern, wie er damals mit einer Rolle zu Rande kam?

Übrigens: Ich habe nicht behauptet, Sie hätten „Insinuationen“, die kann man wohl nicht haben, sondern Sie argumentieren insinuierend,

Dass Sie sich für Henzes Oper nicht erwärmen können, ist schade. Aber warum „ging es nicht“? Ich bin überzeugt, würden Sie diese Musik so oft hören, wie Belcanto-Opern, wäre Ihnen Henzes musikalische Sprache ähnlich geläufig. 

20. September 2021
23:21
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alcindo
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Forumsbeiträge: 472
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21. Januar 2021
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wenn man wie Dalmont ueber sopranistinnen denkt, haette Caballe in ihrer glanzzeit auf der buehne nie etwas singen sollen, und Botha auch nicht, und Sartori auch nicht, und Pavarotti auch nciht.....usw, und so fort

20. September 2021
20:59
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walter
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8. März 2021
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Mein lieber Dalmont, ich würde auch gerne eine Aufzeichnung der von Ihnen genannten Volksopernaufführung bejubeln, wenn es die denn gäbe! Allerdings habe ich in meinem Opernschatzkästlein eine Erinnerung an eine Regimentstochter mit Alfredo Kraus ( ich glaube die einzige Aufführung, in der ich war, wo zweisprachig gesungen wurde ). 

Ein Denkmal wie Mme. Sutherland zu bewundern, wenn sie mit den Anforderungen einer Rolle auch in späten Jahren gut zurecht kommt, scheint mir selbstverständlich zu sein. 

Ich wußte nicht, dass ich "Insinuationen" habe, zumindest sind sie mir nie aufgefallen. Einem guten Diagnostiker wie Ihnen blieben sie scheint's nicht verborgen, aber ich werde darüber nachdenken und daran arbeiten.

Das verratene Meer habe ich gesehen, und hätte mich gerne dafür erwärmt, aber es ging nicht. Tut mir leid........

Vielleicht sind mir die "Insinuationen" dabei im Weg?

walter

20. September 2021
20:25
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Dalmont
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Forumsbeiträge: 162
Mitglied seit:
22. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Walter, was soll eine alternde Diva in einer Rolle, der sie 1983 schon mindestens 20 Jahre entwachsen war, wenn unsereins in Erinnerung eine wunderbare Reri Grist mit einem nicht weniger wunderbaren die Cs nonchalant herausschleudernden Adolf Dalapozza, mit einer grandiosen Welitsch und der nicht minder einprägsamen Seefried 1972(?) aus der Volksoper in Erinnerung hat. (Dirigent war, glaube ich Quadri und Czerwenka als Sulpice. Regie der vergnüglichen Aufführung: Nathaniel Merril). Das wurde mit nie getoppt. Das Opernhaus in Sydney ist außen und innen schöner, die Aufführung: kein Vergleich mit den frischen Wiener Kräften.

Was Sie nur mit Ihren Insinuationen haben. Und den Nakedeis. Haben Sie da Probleme mit?

Übrigens, die „Tosca“-Nakedei war nicht die zum Freiheitssymbol stilisierte Contessa Atavanti, wie ich meinte (weil sie den Schlüssel in der Hand hatte), sondern der Regisseur bezog sich auf Delacroix und La Liberté guidant le peuple im Louvre. Zu verkopft, denke ich und vor allem nicht zu einer so konventionellen Messinscena passend. Man lernt nie aus.

Gestern, nach der vom Publikum sehr begeistert aufgenommenden Premiere vor Publikum von „Das verratene Meer“ griff ich mir „Opernring zwei“ und fand den Direktor des Hauses, dessen umfassende Bildung ich sehr bewundere, Heimito von Doderer zitierend: „Die Urteilsweise der meisten Menschen besteht einfach darin, dass sie ihre eigenen Ausdünstungen generalisieren“. Wie weise, der alte Romancier (und unser Direktor).

PS: Henzes sehr belcantistisch für Stimmen geschriebene Oper ist jedem zu empfehlen, der sich für Oper interessiert. Sie tut gar nicht weh. Und man kann um 49 Euro in Parterre-Logen sitzen.

20. September 2021
19:15
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walter
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Forumsbeiträge: 140
Mitglied seit:
8. März 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Eine Warnung an alle "Dem Zeitgeist Aufgeschlossenen"*): Es gibt keine Videos, keine Nackedeis, keine von der Regie Hineingeschmuggelten, dafür die pure Opernfreude!

Eine ganz und gar unglaubliche, weil 60-jährige, Joan Sutherland, und auch der Rest des Ensembles und die Szene ist absolut erstklassig. 

Ich wünsche viel Vergnügen!

walter

P. s.: Ich nenne sie ab sofort die "DZA".

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