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Tannhäuser in Bayreuth | OnlineMerker | Forum

 

 

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Tannhäuser in Bayreuth
11. August 2019
11:58
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prof.ON-DO
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Forumsbeiträge: 27
Mitglied seit:
7. Juni 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

LaughLaughLaughLaughLaughLaughLaughLaughLaughLaughLaughLaughLaughLaughLaughLaughLaughLaughLaughLaughLaughLaughLaugh Aber einen halbwegs lustigen Film hab ich kennenlernen dürfen-  DANKE DAFÜR - Servus, Niki, alter Haudegen der Künste !Laugh

11. August 2019
9:25
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niklausvogel
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professore, unerbittlicher schulmann der sie sind, treiben sie mich so in die enge, dass ich, wild rudernd, nur mehr verwegene theorien ins treffen führen kann. da wäre zunächst, was das abwenden tannhäuserns betrifft die kühne deutung: vielleicht hat´s ihm der regisseur befohlen und er hat gefolgt? gewagt, ich weiß. der urgrund aber, anderseits, aus dem alles ungemach erwächst, zb bebilderte ouverturen, krokodile, nein nicht zauberflöte, götterdämmerung (sic), irrenhäuser und was weiß ich noch alles, ist das gequälte ego des regisseurs: wo kommen wir da hin, wenn es subversive elemente gibt, die der musik wegen in die oper gehen? da muss man doch sofort gegensteuern, niemand erkennt doch, wie genial ich (in der selbstvermarktung) bin! so, professore, ich bin wieder beim achselzucken gelandet, geben´s mir halt den fleck und lassen´s es gut sein.

gruß, niki

9. August 2019
16:21
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prof.ON-DO
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Forumsbeiträge: 27
Mitglied seit:
7. Juni 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

ad17.

Geehrter Dr Niklausvogel !

 Nach Sichtung des einschlägigen Beweismaterials sehe ich mich leider gezwungen, Sie über grundlegende Divergenzen zu Ihrem Kritikansatz zu informieren.

Begründung: 

1. Das herangezogene Elaborat gehört dem Genre der " physical comedy " an, und 

2.  fusste  mein Bedenken gegen Kratzer auf der Tatsache, dass er in der Personenregie GENAU DIESE Vorgaben nicht zu erfüllen vermochte. ( Gegenstand der Erörterung ist der 2. Aufzug )

mit einem fröhlichen " can´t you follow anything "  ,

Servus aus Bayern

5. August 2019
22:32
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niklausvogel
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lieber nemico della patria,

sagt´ ich denn das? natürlich schließen geld und hochkultur einander nicht aus; wobei ich mich bei "hochkultur" leicht innerlich winde. wenn man den schleier ein wenig lüftet, erschaut man imo zwei extrema, mammon auf der seite derjenigen, die sich bei lachs und einem piccolöchen gegenseitig auf die schulter klopfen des exquisiten kunstsinnes wegen und, nota bene! der gönnerhaft ausgeschütteten sponsorengelder.ganz unten aber haxeln sich hoffnungsfrohe adepten ab, die gleich nach der gesangsausbildung mit der wirklichkeit konfrontiert werden und hoffentlich als gesangslehrer die nächste generation ausbilden dürfen. oder fertige bildhauer und maler, denen es auch nicht besser geht. dazwischen aber gibt es die endliche reihe derer, die das, was sie machen mit feuer und leben erfüllen (wenn sie einem evt.skrupellosen agenten entkommen sind); und die sorgen dafür, dass das werkel nicht stehenbleibt. denen verdanken wir, dass man sich streitet ob nun tezier oder doch london oder wer oder was oder wie auch immer der/die/das beste sei.   man wird bald genug aus der illusion gerissen, wenn es heißt- diese sendung wurde ihnen von juwelier wagner etc. wenn es wenigstens richard wagner hieße...

gruß,niki

5. August 2019
12:29
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Chenier
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Forumsbeiträge: 532
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Das ist keine Erklärung, Niklasvogel, es geht überall ums Geld, in der Wirtschaft sowieso, im Sport, in der Wissenschaft, wo nicht. Geld und Hochkultur schließen sich nicht unbedingt aus.

5. August 2019
12:27
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Chenier
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Forumsbeiträge: 532
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ja, die Sinnbefreiung moderner Inszenierungen lässt viele Interpretationen zu. Jeder hat seine eigene, alles weit weg von jeglicher Authentizität.

3. August 2019
9:00
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alcindo
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Forumsbeiträge: 316
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

seltsam, dass niemand merkt, dass die Wagnersche sprache überhaupt nicht zu diesen komischen figuren, die dieser kratzer auf die Wartburg bringt,  passt.    diese schrägen  minnesänger würden sich ganz anders ausdrücken. so macht man sich ueber Wagner lustig.  der wird aber auch noch diesen kratzer ueberleben

2. August 2019
19:32
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niklausvogel
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geht nicht, was wird denn ihre hochzuverehrende sagen, sie schlimmer!
ernste antwort zu zweitens: ja. kurz und bündig ja. wie sagte doch der große österreichische philosoph nestroy : die edelste nation unter allen nationen ist die resignation.
diesem adel gehört unsereins nolens volens an.
was wollen sie denn? die oper ist ein geschäft und wird von geschäftsleuten am leben erhalten. es geht nicht um kunst, es geht um geld. mit anderen branchen verglichen sind wir ein minderheitenprogramm. dass es immer wieder phasen glückhaften erlebens gibt, kann den grauen hintergrund nicht dauernd erhellen. die oper ist kein haiku. michael gielen sagte einmal, er kenne fidelio schon, er wolle eine andere geschichte sehen-worauf florestan-gambill (angeleitet von kusej glaub ich) während der arie aufs bett, drüber, runter, zurück und von vorn stieg. schad, dass kein kind mehr da ist, das sagt; aber der kaiser ist ja nackt.
wenn herr prochazka vom spielvogt spricht, sehe ich immer gesslern mit dem leeren hut.
tja, was solls, nehmen wir eben dramaturgen-lyrik und feuilleton-geschwurbel hin als das, was es ist...erheiternd; die werke werden´s überleben.
gruß,niki

2. August 2019
15:31
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prof.ON-DO
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Forumsbeiträge: 27
Mitglied seit:
7. Juni 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

LaughLaughLaugh Hallo, niklausvogel ! Endlich ´mal wird mein Humor verstanden- BITTE, HEIRATEN SIE MICH !LaughLaughLaugh Aber ernsthaft : Ist es tatsächlich schon so weit, dass die Sinnfreiheit des Gebotenen als Antwort nur ein resignatives Schulterzucken zulässt?

1. August 2019
20:25
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niklausvogel
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bitt herr fessar (zeigt wild auf)

da muss ich sie leider auf den film „radioland murders“ verweisen, bzw eine szene, in der die im publikum sitzende mutter einer hauptfigur das kulminierende tohu-wa-bohu (irrsal und wirrsal) verständnislos verfolgt (und als das was es ist erkennt), dennoch den neben ihr sitzenden ehemann frägt - wer ist denn nun eigentlich der mörder ? -
die antwort mit strafendem blick erteilt - du hast mal wieder überhaupt nichts verstanden.
das muss doch wohl genügen, oder; (gilt übrigens auch für meinen beitrag zu „erlkönig“)
gruß,niki

1. August 2019
17:01
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prof.ON-DO
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Forumsbeiträge: 27
Mitglied seit:
7. Juni 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Ey, Forum- Hab echt ´n voll krasses Problem mit der " Inszenierung " - WIESO wendet sich T. beim Sängerkrieg ERNEUT von E. ab ? UND:  WIESO steht die (inszeniert ) durch K.W. alarmierte Polizei dann nur unanimiert in der Gegend ´rum ? Für Erklärungen wäre ich ECHT dankbar !

31. Juli 2019
22:34
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alcindo
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Forumsbeiträge: 316
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

ad 12:  es ist doch klar und offensichtlich, dass der Berliner mehr von oper im allgemeinen als wir versteht, und im speziellen kennt er sicher Tannhäuser weit besser als ich             ----auf jeden fall ist diese version, es fällt schwer dies eine inszenierung nennen -  es ist ein spektakel zur komischen oper Tannhäuser - ein grosser schritt zur liquidierung der kunstform oper.   man muss sich fürchten wie das weitergehen soll....

31. Juli 2019
16:06
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Chenier
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Forumsbeiträge: 532
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Erstaunlich ist die Tatsache, dass manche gar nicht begreifen, wie sie verarscht werden und den Protagonisten der Destruktion noch zujubeln.

31. Juli 2019
13:55
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 944
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Nr. 12

solch Einsichten

Nein, solch armselige Kreaturen können die deutsche Kultur nicht gefährden - keine Bange!

aus Ihrer Tastatur, sollte Hoffnung bestehen, das Sie sich eines nicht fernen Tages bessern? Solch eine Ausdruckssweise weist nur auf Ihr jämmerliches Niveau hin

31. Juli 2019
13:14
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Michta
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Forumsbeiträge: 195
Mitglied seit:
6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Es disqualifiziert sich von selbst wenn der......... sich mit Grace Bumbry vergleicht....es fehlen einem echt die Worte über diese Absonderungen..! Er tut mir ja so leid, der Arme ausgebuhte! Mit ihm gebühren diese Buhs neben "Regisseur" auch der blonden Katharina, die so etwas zulässt! Und die Schreibfritzen a la dem Artikel, den der Herr aus Berlin - dankenswerterweise als Paradebeispiel !! - hier rein gestellt hat, über die ist es schade, nur ein Wort zu verlieren. 

    Nein, solch armselige Kreaturen können die deutsche Kultur nicht gefährden - keine Bange!  Was da abgeht hat weder mit Tannhäuser von Wagner noch mit "Kultur" - und schon gar nicht deutscher Kultur das Geringste zu tun!

 

Anmerkung des Moderators: Diese Bezeichnung ist in der gewählten Schreibweise diskriminierend und war daher zu löschen.

30. Juli 2019
14:07
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UnFrate
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Forumsbeiträge: 12
Mitglied seit:
23. März 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Aber ich bewundere die prophetische Gabe von Leo Slezal, der bereits 1897 beim Vorsingen in Bayreuth der "hohen Frau" die Bajazzo-Arie vorgeschlagen hat ...

29. Juli 2019
21:12
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alcindo
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Forumsbeiträge: 316
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Gateau hätte nicht ausgebuht werden sollen, war aber genauso wie der liliputaner am falschen dampfer, und auch Venus sollte im 2.akt in ihrer garderobe sein und sich für den Schluss vorbereiten

29. Juli 2019
16:51
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 944
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline
29. Juli 2019
15:09
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lavoce
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10. Mai 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Gesamtkunstwerk Wagners muss (wieder) mal aufgewertet werden: jetzt haben wir also Tannhäuser +.

Blick in die Zukunft: da es neue Mis(t)interpretationen ganz bestimmt kommen, wird  Tannhäuser+ bald Kult.

Wetten wir?

😉

 

Gruß,lavoce

 

P.S. P.Sellars glaubt auch, er muss Mozart unbedingt verbessern. Im Festivalsommer 2019 also bisher nichts dramatisch neues.

29. Juli 2019
13:37
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 944
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

So, wie die dort dargestellt wurden, stellt sich doch Klein Fritzchen oder Lieschen Müller das Aussenseitertum vor...

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