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Studie Theaterbesucher : Vielbesucher, Gelegenheitsbesucher, Nichtbesucher | OnlineMerker | Forum

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Studie Theaterbesucher : Vielbesucher, Gelegenheitsbesucher, Nichtbesucher
27. Juni 2022
8:07
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MRadema796
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20. Januar 2021
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Gurnemanz sagt

Christine sagt

Warum gehen die Leute nicht in Capriccio? Ist die Handlung wirklich zu artifiziell, das Libretto zu intellektuell, der Text zu satirisch und die Musik voll hinntergründiger Anspielungen, wie ein Kritiker schreibt?

Ich kann da ja nur für mich sprechen: Ich würde liebend gern gehen, aber weil alle vier Termine für mich zeitlich fast unmöglich sind, verzichte ich darauf -- zumal ich Capriccio (eine meiner liebsten Strauss-Opern!) 2018 ohnehin viermal gehört habe.
Ansonsten ist Capriccio aber kein Publikumsmagnet, das ist ja nichts Neues. 

Immerhin kann man am 30. Juni eine Übertragung auf Ö1 hören, und Gestern gab es Ausschnitte einer älteren Aufführung im Wiener Staatsopernmagazin (mit Renée Fleming, hier noch einige Tage zu hören: https://oe1.orf.at/player/2022.....626/682753 ).

Wenn man die Radiohörer mitrechnet, werden wohl etliche Interessenten zusammenkommen. Ansonsten gibt es auch noch am 17.7. eine Premiere dieser Oper in München. Es war diesmal (anders als voriges Jahr bei Idomeneo) kein Problem, eine Karte zu bekommen - es gibt sogar jetzt noch welche ... Vermutlich sind deutlich mehr Plätze als voriges Jahr im Verkauf, und weniger Interessenten vorhanden.

26. Juni 2022
22:35
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Gurnemanz
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31. Januar 2022
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Aber selbst WENN man (was ziemlich unmöglich ist) einen sehr guten Schulunterricht hatte, muss man sein Wissen regelmäßig auffrischen, sofern man den Anspruch erhebt, sich in einem bestimmten Gebiet halbwegs auszukennen – und diesen Anspruch scheinen die meisten hiesigen Diskutanten zu haben, jedenfalls daraus zu schließen, wie oft hier behauptet wird, das "Werk" zu kennen, und Inszenierungen pauschal abgelehnt werden, sofern sie von der gewohnten Ästhetik abweichen.

Der von mir zitierte Csampai-Text legt zum Beispiel nachvollziehbar dar, dass Pamina von Sarastro geliebt wird und das die Musik verrät (was der Zeman-Text komplett leugnet) – auch wenn das vielleicht gegen die Erwartungen mancher Traditionalisten geht. Wenn man also eine Inszenierung deswegen ablehnt, weil sie das versucht herauszuarbeiten, sollte man sich mit dem Stück beschäftigen und wird dann wohl merken, wie wenig man von dem verstand, was bisher so selbstverständlich erschien.

26. Juni 2022
20:20
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Christine
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Forumsbeiträge: 510
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22. Januar 2021
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... in der Schule lernt man viel zu oft nur Blödsinn (egal in welchem Fall)... Ich hoffe, diesen Eindruck können nicht alle hier im Forum für sich und ihre Familienangehörigen (Kinder, Enkelkinder, etc.) bestätigen. Auf mich trifft es jedenfalls nicht zu, ich habe in der Schule viel Sinnvolles erfahren, vor allem auch in den Fächern Deutsch und Musik. Die Bücher von Attila CSAMPAI und Herbert ZEMAN kenne ich nicht. Da ich sie nicht kenne, kann ich auch nicht sagen, wer eher recht hat. Aber ob immer alles stimmt, was manche Menschen im Hintergrund entdeckt haben wollen, weiß ich auch nicht.

Die Zauberflöte habe ich zum ersten Mal als Kind gesehen (die echte Oper, keine Adaptierung für Kinder), später bin ich mit meinen Kindern in diese Oper gegangen. Weder ich als Kind noch meine Kinder waren an doppelbödigen Aussagen interessiert. Es ist schwierig mit dieser Oper. Für viele Kinder ist sie die erste Oper, die sie sehen. Die erzählen später vom Papageno, vielleicht von der Königin der Nacht und der Schlange. Mir haben andere Opern von Mozart immer besser gefallen.

25. Juni 2022
20:32
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 77
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31. Januar 2022
sp_UserOfflineSmall Offline

Christine sagt
Warum gehen die Leute nicht in Capriccio? Ist die Handlung wirklich zu artifiziell, das Libretto zu intellektuell, der Text zu satirisch und die Musik voll hinntergründiger Anspielungen, wie ein Kritiker schreibt?

Ich kann da ja nur für mich sprechen: Ich würde liebend gern gehen, aber weil alle vier Termine für mich zeitlich fast unmöglich sind, verzichte ich darauf -- zumal ich Capriccio (eine meiner liebsten Strauss-Opern!) 2018 ohnehin viermal gehört habe.

Ansonsten ist Capriccio aber kein Publikumsmagnet, das ist ja nichts Neues.

25. Juni 2022
20:29
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 77
Mitglied seit:
31. Januar 2022
sp_UserOfflineSmall Offline

Gulliver sagt
Mit dem Opernbesuch will man ja in keine "Wundertüte" gehen, in der man Zufälligkeiten begegnet. In Überhöhung eines reinen Wortdramas (Schauspiel) verfügt der Verfasser einer Oper, der Komponist über sehr weitreichende Instrumentarien, die seine Intentionen in  Musik, in Klang übertragen.

Ich kann mich nicht erinnern, gefordert zu haben, dass man Zufälligkeiten im Theater erleben soll, darum geht es mir auch nicht, sondern darum, Inszenierungen zu erleben, die erstens handwerklich gut sind und zweitens dazu beitragen, dass dee Opernbesuch ein eindrucksvolles Erlebnis wird.

Christine sagt

Gurnemanz, Sie sind noch sehr jung, hatten möglicherweise keinen guten Deutsch- und Musikunterricht in der Schule und haben nie an der Universität Seminare oder Vorlesungen zu diesem Thema besucht oder Bücher gelesen, die sich damit befassen. All das habe ich gemacht, was die Bücher betrifft, allerdings nur über Komponisten deren Opern ich gerne besuche.

Was der Schulunterricht damit zu tun hat, erschließt sich mir nicht, denn in der Schule lernt man viel zu oft nur Blödsinn (egal in welchem Fall)...

Aber genau WEIL ich mich in meiner Freizeit mit Literatur zu Opern bzw. Musik befasst habe, sehe ich meine Sicht bestätigt. Ein sehr guter Beitrag zur "Zauberflöte" ist zum Beispiel:

CSAMPAI, Attila: „Das Geheimnis der ›Zauberflöte‹ oder Die Folgen der Aufklärung“. in: Csampai, Attila / Holland, Dietmar [Hrsgg.]: Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte – Texte, Materialien, Kommentare. Rohwolt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg 1982. pp. 9–40.

Auf diesen ca. 30 Seiten können Sie eindrucksvoll lesen, wie viel in der "Zauberflöte" drinnensteckt, und dass -- wenn man die Gedanken des Autors weiterspinnt -- Inszenierungen, die sich bemühen, das zu verdeutlichen, was in einer Oper zwischen den Zeilen gesagt wird, Potential haben. Sie können diesen (aus meiner Sicht sehr gelungenen) Text zum Beispiel mit folgendem vergleichen, der eine auffallend harmlose Sicht auf diese Oper bietet und vieles Doppelbödige, das in dieser Oper verborgen ist, nicht erkennt bzw. mit mir nicht nachvollziehbaren Argumenten beiseite wischt:

ZEMAN, Herbert: „Aber ich hörte viel von Pamina, viel von Tamino – Wer kennt den Text der Zauberflöte?“. in: Das deutsche Singspiel im 18. Jahrhundert. Colloquium der Arbeitsstelle 18. Jahrhundert. Gesamthochschule Wuppertal, Universität Münster. Amorbach vom 2. bis 4. Oktober 1979. Carl Winter Universitätsverlag, Heidelberg 1981. pp. 139–169.

Ausleihen kann man beide Werke (und noch viele mehr) in Wiener Bibliotheken.

Christine sagt
Ihre Berichte finde ich übrigens interessant, auch wenn ich nicht immer die Meinung teile. 

Das freut mich (ehrlich!).

24. Juni 2022
18:58
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Dalmont
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22. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

ad 51)

Da haben wir wohl die gleichen Vorstellungen besucht, ich hab die von Ihnen angeführten Besetzungen zwischen 77 und 82 drei Mal am Stehplatz erlebt (Stein und Märzendorfer als Dirigenten), dann noch einmal Renée Fleming unter Jordan 2008 (sitzend), und klarerweise auch die Aufführung im Theater an der Wien vor ein paar Jahren.

Gundula Janowitz war für mich als Mozart- und Strauss-Sängerin prägend und deshalb blieben die ersten drei Aufführungen ihretwegen sehr in Erinnerung. Das Werk empfand ich immer als sehr mühsam und ich war jetzt Christoph Irrgeher in der „Wiener Zeitung“ sehr dankbar, dass er es mit „blaustrümpfige Spiegelfechterei“ charakterisierte, denn das trifft meines Erachtens den Sachverhalt, ohne die Oper gänzlich zu desavouieren. Ich hätte höchstwahrscheinlich einen umgangssprachlicheren, daher derberen Ausdruck verwendet.

Dass ich, der ab den 1980ern immer wieder mit Überlebenden von Vernichtungslagern zu tun hatte, mit dem im Oktober 42 uraufgeführten Werk nix anfangen kann, dürfte Sie nicht wundern, auch nicht, dass ich in fortgeschrittenerem Alter Gürbacas Inszenierung am Theater an der Wien, in der die Tötungsmaschinerie der Entstehungszeit immer mitgedacht war, am erträglichsten fand.

Davon abgesehen: „Capriccio“ wird nur jemand ansprechen, der sich intensivst für Oper interessiert. Das Thema: „Prima la musica e poi le parole?“ wird wohl nur jemand goutieren, der sich über Grundprobleme des musikalischen Theaters den Kopf zerbricht. Und warum sollte das jemand tun, der nicht im dem Maße Aficionado/a ist, wie die hier Schreibenden? Vor allem: Was soll ein junger Mensch, was soll ein ausländischer Tourist damit anfangen? Würde mich jemand, der noch zweifelt, fragen, ob er sich „Capriccio“ antun sollte, würde ich nein sagen. Ich nehme an, er oder sie wäre dann für immer für das musikalische Theater verloren.

24. Juni 2022
17:52
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 1046
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20. Januar 2021
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Wo bleiben denn die alten Stehplatzbesucher? Sind die schon in Lignano?

24. Juni 2022
17:18
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florezaficionada
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Forumsbeiträge: 46
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19. April 2021
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ich glaube, den jungen kurzbehosten und rucksacktragenden touristen in badeschlapfen ist egal, wer dirigiert. capriccio sagt ihnen halt nichts, da verlocken auch die u27 -schleuderpreise nicht zum besuch dieser oper. für die gestrige vorstellung gab es 120 tickets für kurzentschlossene, 30% ermäßigung für culturall-kunden und zusätzlich wie auch für falstaff und orfeo die 20€ tickets für die u27. trotzdem waren die stehplätze sowohl auf der galerie als auch im parkett gähnend leer. in vielen logen sah man nur drei besucher, in manchen noch weniger. ich hatte die 6er loge für mich allein, unmittelbar vor beginn gesellte sich eine junge dame dazu. für mich waren es vergnügliche zweieinhalb stunden, leider gingen einige male die sänger in den orchesterwogen unter! der schlussapplaus war kurz und herzlich.

24. Juni 2022
17:14
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 1046
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20. Januar 2021
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Was für eine unmögliche Aussage!

24. Juni 2022
15:56
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Tetrarch
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Forumsbeiträge: 13
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12. April 2022
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Die Leute gehen nicht in Capriccio, weil Jordan dirigiert.

24. Juni 2022
12:56
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Christine
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22. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Warum gehen die Leute nicht in Capriccio? Ist die Handlung wirklich zu artifiziell, das Libretto zu intellektuell, der Text zu satirisch und die Musik voll hinntergründiger Anspielungen, wie ein Kritiker schreibt? Ich erinnere mich an Aufführungen mit Gundula Janowitz, Waldemar Kmentt - später Peter Schreier als Flamand, Hans Helm, Oskar Czerwenka, Christa Ludwig, Editha Gruberova, Adolf Dallapozza, Kmentt später als Taupe. Das war halt ein ideales "Wiener" Ensemble für diese Oper.

Es werden die Karten zu reduzierten Preisen angeboten, trotzdem offenbar auch für jene nicht interessant genug, die später nur sagen wollen, dass sie in der Staatsoper gewesen sind.

21. Juni 2022
17:48
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 1046
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20. Januar 2021
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Bitte nicht von sich auf andere schließen!

21. Juni 2022
9:26
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Christine
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Forumsbeiträge: 510
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22. Januar 2021
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Mir wäre nie eingefallen mich in kurzen Hosen in ein Opernhaus zu setzen und vielleicht einen Akt einer Oper "durchzuhalten" nur um sagen zu können, dass ich in diesem Gebäude war. Wer eine Führung bucht und mitgeht, erfährt ja immerhin einiges über das Haus und sieht mehr als nur den Zuschauerraum. Ist die Wiener Staatsoper wirklich auf diese Art von Touristen angewiesen? Zählt diese "Opernbesucher" dazu wenn es um die Auslastung geht?

21. Juni 2022
7:45
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 1046
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20. Januar 2021
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?

20. Juni 2022
21:52
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Tetrarch
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Forumsbeiträge: 13
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12. April 2022
sp_UserOfflineSmall Offline

Wenn Sie keine Bundestheater-Card haben - und davon können wir bei den besprochenen Klientel ausgehen - sind die Führungen eben nicht teurer als der Stehplatz. Denken Sie, ich hätte mir die Preise von der Staatsoper ausgedacht?

20. Juni 2022
20:24
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Ihre Peinlichkeiten können Sie sich sparen, denn entgegen Ihrer Bahauptung ist TATSÄCHLICH ein Stehplatz billiger als die Führung und bei der gibts nicht mal Musik! Selbst, wenn man zu einer der Ermäßigungsgruppen gehört, ist ein Teil einer Vorstellung immer noch attraktiver und kostet nur 3 € mehr.

Warum jemand die WSO von Innen sehen möchte und keine ganze Oper "aushält"? Fragen Sie doch mal die Leute! WSO gehört zum Wien-Programm wie das Sisi-Museum, der Prater und das Schnitzel!

Vor ca.55 Jahren traf ich auf dem WSO-Sthplatz bereits die vielgescholtenen Kurzbesucher in Jeans an; das ist keine neue Erscheinung!

Wenns um billige Last-Minute-Karten geht, kann ich Opera Garnier in Paris empfehlen; mit 10 - 12 € sind Sie dabei; ab 19 Uhr an der Abendkasse. ROH in London nahm 2017 für das Day-ticket 9 Pfund (den aktuellen Stand kenne ich nicht)

20. Juni 2022
19:29
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Tetrarch
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12. April 2022
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Lohengrin2 sagt
Nochmal: eine Führung im Haus ist teurer als einebillige Karte.....

  

Das Verbreiten von haltlosem Unfug ist natürlich Ihr Markenzeichen und scheinbar Ihre Diskussionsnische, die Sie für sich gefunden haben. Allerdings grenzt es an Peinlichkeit, wenn man wiederholt Falsches behauptet, obwohl eine kurze Google-Suche das Gegenteil enthüllt. Die Grenze zur Peinlichkeit ist überschritten, wenn man dann auch noch das Falsche mit einer gewissen "Sollte Ihnen eh klar sein"-Attitüde verbreitet.

Also, was kosten die Karten denn? Die Webseite der STOP enthüllt es:

Preise für unsere Führungen: 

→ Erwachsene 12€
→ Pensionistinnen und Pensionisten ab 65 und Gruppen ab 20 Personen 9€
→ Studentinnen, Studenten und Lehrlinge unter 27 sowie Kinder ab 6 Jahre 7€
→ Freier Eintritt für Kinder unter 6 Jahren
→ Gäste mit besonderen Bedürfnissen sowie deren Begleitpersonen: € 7,00 für die Betroffene / den Betroffenen sowie € 7,00 für die Begleitperson (Behindertenermäßigung nur mit gültigem Ausweis)

Für Erwachsene also 2 Euro mehr, als der Stehplatz. Das hält sich noch die Waagschale, eine Karte wäre aber in der Tat die günstigere Entscheidung.

Aber wie sieht es mit Jugendlichen, deren Beweggründe Sie uns immerhin mehrfach mit obig genanntem Zitat näherbringen wollten, aus? Die zahlen 7 Euro. Eine Restkarte bekommen U27 um 20 Euro, der Stehplatz kostet auch 10 Euro. 

Jugendliche zahlen also mindestens 3 Euro mehr, oder fast das Dreifache, wenn sie sich eine Karte kaufen und keine Führung machen. Ihre Behauptung ist somit auf verschiedenen Ebenen grundfalsch. Davon abgesehen erschließt sich mir nicht, wieso Jugendliche unbedingt die Staatsoper von innen sehen wollten, wenn sie kein grundsätzliches Interesse an der Kunst haben.

20. Juni 2022
15:42
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Chenier
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Da sind wir uns einig, Dalmont, und ich habe Sie offensichtlich missverstanden.

Ich habe übrigens den Pfad der Klassik kurz verlassen und war am Samstag bei "Cats", dort geht es fast schon zivilisierter zu als in Oper und Theater, obwohl das Publikum von der Grundstruktur her rustikaler ist. Cats im Ronacher kann ich übrigens allen empfehlen, die mit Musical was am Hut haben, hervorragend inszeniert, überzeugende Choreografie und blendende Darsteller, ohne große Namen.

20. Juni 2022
15:12
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 1046
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20. Januar 2021
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Nochmal: eine Führung im Haus ist teurer als einebillige Karte.....

20. Juni 2022
11:46
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Christine
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Forumsbeiträge: 510
Mitglied seit:
22. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

"aber mich stören die Besucher, die kurz mal vorbeischauen, ständig aus Handy starren, sich offensichtlich langweilen und tratschen - und die werden immer mehr, je mehr man sich gezwungen sieht, das Haus mit Billigstkarten zu füllen".

Wieso gehen diese Leute überhaupt in die Staatsoper? Wer drängt ihnen die Karten auf? Wieso nehmen sie die Karten überhaupt an? Das klingt ja fast schon so, als würden diese Leute unter Druck gesetzt. Welchen Preis zahlen sie um kurz mal vorbei zu schauen? Und offenbar sagt ihnen auch nicht zu, was sie in der Oper hören und sehen.

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