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Stream-Empfehlungen
10. Juli 2020
1:06
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mmnischek
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Pyotr Tchaikovsky: Symphonies No 1 & No 6

https://youtu.be/9Ee0Y6AMTfk
The Mariinsky Orchestra
Conductor: Valery Gergiev
10. Juli 2020
1:00
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mmnischek
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Luigi Cherubini

»Medea«

https://youtu.be/1EtmOloK6CY

MUSIKALISCHE LEITUNG: Daniel Barenboim
INSZENIERUNG: Andrea Breth
BÜHNENBILD: Martin Zehetgruber
KOSTÜME: Carla Teti
LICHT: Olaf Freese

MÉDÉE Sonya Yoncheva
JASON Charles Castronovo
CRÉON Iain Paterson
DIRCÉ Elsa Dreisig
NÉRIS Marina Prudenskaya
ERSTE BEGLEITERIN DER DIRCÉ Sarah Aristidou
ZWEITE BEGLEITERIN DER DIRCÉ Corinna Scheurle
STAATSOPERNCHOR
STAATSKAPELLE BERLIN

Premiere 7. Oktober 2018

Sie ist eine der eindrücklichsten und seltsam faszinierenden Gestalten der griechischen Mythologie. Die mit Zauberkräften begabte Medea, vom Rande der Welt in die Mitte der Zivilisation gelangt, wandelt sich zum Racheengel. Getrieben wird sie von Wut und Enttäuschung, die sie von Jason erfahren musste, dem sie den wertvollsten Schatz, das Goldene Vlies, zu gewinnen half, dem sie sich ehelich verband, und der sie undankbar verließ. In Korinth, wo Jason mit der Tochter des Königs Kreon Hochzeit feiern will, entwickelt sich ein tragisches Geschehen – die elende Medea bringt Elend den Anderen und schreckt dabei nicht einmal vor Kindesmord zurück.
Der attische Dichter Euripides hat im 5. vorchristlichen Jahrhundert diesen uralten Mythos in einem Drama in Worte gefasst und auf die Bühne gebracht. Luigi Cherubinis Oper, 1797 in Paris uraufgeführt, greift darauf zurück und eröffnet mit den Mitteln einer dramatisch akzentuierten, theatralisch enorm wirksamen Musiksprache neue Horizonte dieses klassischen Stoffes. Selten nur hat die Figur der Medea eine solche Prägnanz und Eindringlichkeit erhalten wie hier.

Programmheft

9. Juli 2020
14:24
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mmnischek
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@ Amfortas

Ganz genau so geht es mir auch! - Es ist fast die erste Interpretation, in der ich mit der Komposition etwas anfangen kann.

9. Juli 2020
14:17
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Amfortas
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25. Oktober 2019
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@mmnischek

Mir sind "Die Planeten" von Holst ja etwas zu effekthascherisch. 🙂 Aber diese Interpretation ist wirklich sehr gelungen.

9. Juli 2020
13:47
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mmnischek
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Gustav HOLST: The Planets

 

https://youtu.be/XhBo6i-Em9c

online until Friday 17 July 2020

Philharmonia Orchestra (London, UK)

Conductor: Esa-Pekka Salonen

3:44 Mars, the Bringer of War

11:02 Venus, the Bringer of Peace

19:36 Mercury, the Winged Messenger

24:00 Jupiter, the Bringer of Jollity

32:05 Saturn, the Bringer of Old Age

40:50 Uranus, the Magician

47:16 Neptune, the Mystic

54:07 TALBOT Worlds, Stars, Systems, Infinity

The Planets is a hugely enjoyable musical journey through the solar system. Along the way composer Gustav Holst gives us a masterclass in orchestral writing. The merciless rhythm of ‘Mars’ gives way to the serenity of ‘Venus’, ebullient brass heralds the expansive song of ‘Jupiter’, and ethereal voices float upwards as ‘Neptune’ fades into darkness. In 2012 Watford Colosseum was transformed into a huge studio where we filmed The Planets, with our Principal Conductor Esa-Pekka Salonen. Each section, and in many cases each individual player, was captured on separate cameras and microphones, to create a multi-room installation introducing the instruments of the orchestra. In Universe of Sound, a partnership with the Science Museum, and more recently in The Virtual Orchestra, around half a million people on three continents have had the chance to experience Holst’s masterpiece in larger-than-life detail. Join us on YouTube for our film of The Planets, with an extra final movement composed specially for our installation by Joby Talbot.

8. Juli 2020
12:18
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mmnischek
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Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie

 

https://player.vimeo.com/video/436689385

https://www.gewandhausorcheste.....de/stream/

DO, 9. JULI, 12 UHR - SO, 12. JULI, 12 UHR

Simona Šaturová, Sopran
Mihoko Fujimura, Alt
Christian Elsner, Tenor
Christian Gerhaher, baritone

MDR Rundfunkchor, GewandhausChor Leipzig

Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Herbert Blomstedt

Lange bevor es Brauch wurde, Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie zum Jahreswechsel aufzuführen, erklang sie zum Abschluss jeder Gewandhaus-Saison. Heute aufgrund »unbesiegbarer Hindernisse« – wie die Gründerväter dieser Tradition sagen würden – vertretungsweise digital.

Die Wiener Uraufführung vom 7. Mai 1824 lag keine zwei Jahre zurück, der Komponist war noch am Leben und das Werk war noch nicht im Druck erschienen – da wagte man in Leipzig am 6. März 1826 die erste Aufführung der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Nach Mendelssohns bahnbrechendem Einsatz für Beethovens Neunte war das dann Werk aus den Leipziger Abonnementkonzerten nicht mehr wegzudenken. Doch dass die 9. Sinfonie seit 1851 fest im Gewandhausspielplan verankert ist und immer wieder, ab 1862 quasi lückenlos zum Spielzeitende aufgeführt wurde, ist – wie so vieles in Leipzig – bürgerlichem Engagement zu verdanken. Bei der Aufführung der Neunten im letzten Abonnementkonzert der Spielzeit 1850/1851 erhielt der Konzertmeister des Gewandhausorchesters Ferdinand David eine Spende zur Verteilung an die Orchestermusiker – samt der Ankündigung, die milde Gabe würde bei jeder Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie erneuert. Etwas später wurde bekannt, wer hinter der wohltätigen Gabe steckte: der musikliebende Leipziger Kaufmann Carl Voigt. Er legte fest, dass »die neunte Symphonie von Beethoven alljährlich, oder – wenn sich einmal unbesiegbare Hindernisse in den Weg stellten – mindestens alle zwei Jahre zu einer [...] möglichst vollendeten Aufführung gebracht und die aufgelaufenen Zinsen [...] bei der Hauptprobe unter die dabei mitwirkenden Orchestermitglieder gleichmäßig vertheilt werden.«

Was durften wir allein in den letzten Jahren an wunderbaren Aufführungen der Neunten im Gewandhaus erleben: Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons mit seiner intuitiven Emotionsausleuchtungsgabe, sein Vorgänger Riccardo Chailly mit atemberaubender Energieentladung, zuletzt Daniele Gatti mit faszinierendem Sinn fürs Detail wie für die große Architektur. Die Aufführung unter Ehrendirigent Herbert Blomstedt öffnet Auge und Ohr für Phänomene, die man nie wahrgenommen hat. Wo andere mit Kraft und Ungestüm zu Werke gehen, auf plakative Wirkung und schiere Wucht setzen, lässt Blomstedt grazile, verspielte Töne anschlagen und gestaltet liebevoll bis ins kleinste Detail. Herb, aufgewühlt und spannungsgeladen präsentiert sich der erste, leichtfüßig und elegant der zweite Satz. Der donnernden Scherzo-Pauke und den geschmeidigen Holzbläsern des behände musizierten Trio antworten im dritten Satz zärtlich singend die Streicher, aufgescheucht von erschütternden Blechbläser-Fanfaren am Ende. Die Vision des vierten Satzes lässt Blomstedt mit seinen Musikern, angeführt von der prachtvollen Stimme Christian Gerhahers, zu überwältigender Größe anwachsen.

Diese Musik hat das Potenzial, aus den Sorgen und Ängste unserer Tage zu befreien. Sie weckt Mut und Kraft für wahrhaft große Gedanken und für Utopien, die über das beklemmende Hier und Jetzt hinausweisen. Kein Zweifel, die Botschaft richtet sich genau an uns. Mehr noch: Zu jeder Zeit erweckt sie den Eindruck, nie zeitgemäßer gewesen zu sein. An jedem Ort scheint die Neunte genau am rechten Platz. In dieser Zeit- und Grenzenlosigkeit liegt vielleicht – mit Wagners Worten – das »Geheimnis aller Geheimnisse« der großen »Wundersymphonie«.

8. Juli 2020
3:17
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mmnischek
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Pyotr Tchaikovsky

Iolanta

 

https://youtu.be/qeaJLgm7IRo

Musical Director and Conductor: Valery Gergiev
Iolanta: Irina Churilova
Vaudemont: Sergei Skorokhodov
Robert: Alexei Markov
King René of Provence: Stanislav Trofimov
Ebn-Hakia: Vladislav Sulimsky
8. Juli 2020
3:11
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mmnischek
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Giuseppe Verdi

Il Trovatore

https://players.brightcove.net/102076671001/ShNTDWXQ_default/index.html?videoId=6168932869001
Aufführung New York, 15. Oktober 1988
Stream verfügbar am 8. Juli 2020

Metropolitan Opera Orchestra and Chorus
CONDUCTOR: James Levine

LEONORA: Eva Marton
AZUCENA: Dolora Zajick
MANRICO: Luciano Pavarotti
DI LUNA: Sherrill Milnes
FERRANDO: Jeffrey Wells

7. Juli 2020
22:17
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florezaficionada 2
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Tosca aus Aix 2019 sehr "innovativ"!  Mit  Calleja und Angel Blue

https://www.arte.tv/de/videos/.....n-puccini/

7. Juli 2020
18:42
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mmnischek
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Giuseppe Verdi

Il Trovatore

 
 
Dirigent: Daniel Barenboim
Staatskapelle Berlin
Staatsopernchor Berlin
Chorleitung: Martin Wright
Inszenierung: Philipp Stölzl
Licht-Design: Olaf Freese
 
Plácido Domingo (Il Conte di Luna)
Anna Netrebko (Leonora)
Gaston Rivera (Manrico)
Marina Prudenskaya (Azucena)
Adrian Sâmpetrean (Ferrando)
Anna Lapkovskaja (Ines)
Florian Hoffmann (Ruiz)
Programmheft
6. Juli 2020
19:48
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mmnischek
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Giuseppe Verdi

Macbeth

 

Daniel Barenboim, Dirigent
Harry Kupfer, Regisseur
Hans Schavernoch, Bühnenbild
Yan Tax, Kostüme

Plácido Domingo, Macbeth
Anna Netrebko, Lady Macbeth
Kwangchul Youn, Banquo
Fabio Sartori, Macduff
Florian Hoffmann, Malcolm
Evelin Novak, Dame der Lady Macbeth
Jan Martiník, Erste Erscheinung, Mörder, Herold
Dominic Barberi, Arzt

Olaf Freese, Licht
Thomas Reimer, Video Artist
Martin Wright, Chorleitung
Detlef Giese, Dramaturgie

Staatsopernchor Berlin
Staatskapelle Berlin

Programmheft
6. Juli 2020
18:34
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mmnischek
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Grand gala dedicated to the opening of Mariinsky-2

 

https://youtu.be/MmHK_DDQHY4

featuring Ildar Abdrazakov, Olga Borodina, Plácido Domingo, Anna Netrebko, Alexei Markov, Yevgeny Nikitin, René Pape, Ekaterina Semenchuk, Mikhail Petrenko, Sergei Semishkur, Yekaterina Kondaurova, Ulyana Lopatkina, Diana Vishneva, Olga Esina, Vladimir Shklyarov, Yuri Bashmet, Denis Matsuev, Leonidas Kavakos.
The Mariinsky Chorus and Orchestra

Conductor: Valery Gergiev
5. Juli 2020
23:49
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mmnischek
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Sergei Prokofiev

Symphony No 3 & No 4, Piano Concert No 2

 

https://youtu.be/JjkIpgFAglI

Soloist: Denis Kozhukhin
Mariinsky Orchestra
Conductor: Valery Gergiev
4. Juli 2020
17:47
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mmnischek
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Richard Strauss

»Der Rosenkavalier«

 

Video abrufbar vom 3.7., 14 Uhr bis 5.7.2020, 23 Uhr

Musikalische Leitung: Fabio Luisi
Inszenierung: Uwe Eric Laufenberg
Bühnenbild: Christoph Schubiger
Kostüme: Jessica Karge
Licht: Jan Seeger
Chor: Matthias Brauer, Ulrich Paetzholdt
Kinderchor: Andreas Heinze
Dramaturgie: Hella Bartnig, Hans-Georg Wegner

Anne Schwanewilms (Die Feldmarschallin)
Kurt Rydl (Baron Ochs auf Lerchenau)
Anke Vondung (Octavian)
Hans-Joachim Ketelsen (Herr von Faninal)
Maki Mori (Sophie)
Sabine Brohm (Marianne Leitmetzerin)
Elisabeth Wilke (Annina)
Oliver Ringelhahn (Valzacchi)
Roberto Saccà (Ein Sänger)
Helmut Henschel (Der Haushofmeister der Marschallin)
Matthias Henneberg (Ein Notar)
Gerald Hupach (Der Haushofmeister bei Faninal)
Christiane Hossfeld (Eine Modistin)
Jürgen Commichau (Ein Polizeikommissar)
Peter Küchler (Ein Tierhändler)
Tom Martinsen (Ein Wirt)
Andreas Soika (Ein Hausknecht)

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Kinderchor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Premiere 29. Oktober 2000
Aufzeichnung der Produktion in der NHK Hall, Tokyo im November 2007

3. Juli 2020
15:28
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MRadema796
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22. Mai 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

12 Streams von der Styriarte Graz:

styriarte.com/styriarte-2020-streaming-angebot/

Derzeit lieg das Eröffnungskonzert vor.

3. Juli 2020
1:02
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mmnischek
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Gewandhausorchester Leipzig
Riccardo Chailly
Lars Vogt, Klavier

Edvard Grieg - Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16

1. Allegro molto moderato
2. Adagio - attacca
3. Allegro moderato e marcato – quasi presto – Andante maestoso

https://www.gewandhausorcheste.....de/stream/
DO, 2. JULI, 12 UHR - SA, 4. JULI, 12 UHR

Dass Lockerungen nötig sind, damit live-Konzerte stattfinden können, hätte uns jeder Interpret des Grieg’schen Klavierkonzerts auch ohne Corona-Krise sagen können. Denn ohne Lockerheit kommt ein Pianist, der sich des anspruchsvollen, kraftraubenden, und dabei möglichst frei und natürlich strömend vorzutragenden Soloparts annimmt, nicht weit.

Als 15-Jähriger kam Edvard Grieg zum Studium nach Leipzig. Vielleicht waren die Wagner-Aufführungen und die Proben zu den Gewandhauskonzerten, die Grieg als Konservatoriumsschüler kostenfrei besuchen durfte, noch wichtiger für seine künstlerische Entwicklung, als der spröde Unterricht an der konservativen Lehranstalt. Besonders beeindruckte ihn Clara Schumanns Darbietung des Klavierkonzerts ihres verstorbenen Ehemanns Robert am 29. November 1860 im Gewandhaus. Gleich in den ersten Takten seines eigenen, acht Jahre später in Dänemark und Norwegen komponierten Klavierkonzerts grüßt Grieg das Schumann’sche Konzert mit hörbar verwandter Eingangsgeste in derselben Grundtonart. Doch nach dem energisch vorpreschenden Soloauftritt des Pianisten, angekündigt nur von einem Paukenwirbel und Orchestertutti-Akkord, schlägt Grieg eigene stilistisch-gestalterische Wege ein. Herrliche Melodien, mal zärtlich in der Flöte, mal pathetisch im Blech und immer wieder virtuos perlend oder vollgriffig-resolut im Klavier laden zum Schwelgen. Dem lyrischen tritt ein tänzerischer Duktus zur Seite: Vitale Rhythmik verschiedenster Tänze erfasst vor allem das Finale, wo sich die nordische Grundstimmung zu Anspielungen auf norwegische Volksmusik konkretisiert. Die harmonischen Überraschungen von Griegs Konzert faszinierten schon den alternden Franz Liszt, der die drei nahezu gleichlangen Sätze – samt Orchesterpart – in Gegenwart des 27-jährigen Kollegen begeistert vom Blatt spielte.

Als sein drittes Orchesterwerk gelangte das Klavierkonzert am 3. April 1869 in Kopenhagen mit Edmund Neupert, der ihn beraten hatte und dem das Konzert gewidmet ist, zur Uraufführung. Das Publikum und viele Kollegen – darunter neben Franz Liszt auch Sergej Rachmaninoff – liebten das Werk. Der Kritik war vielleicht gerade diese mit der Premiere einsetzende Popularität suspekt. Ein wenig Neid mag auch mitschwingen, wenn beispielsweise Hugo Wolf am 18. Januar 1885 nach einer Wiener Aufführung durch Eugen d’Albert giftete: »Dieses musik-ähnelnde Geräusch mag vielleicht gut genug sein, Brillenschlangen in Träume zu hüllen oder rhythmische Gefühle in abzurichtenden Bären zu erwecken; – in den Konzertsaal taugt es nicht.« In Leipzig befand man es bereits 1872 für Konzertsaal-tauglich und brachte die Noten anschließend zum Druck. Auch spätere Ausgaben – Grieg revidierte das Erfolgsstück bis zu seinem Lebensende – erschienen in Leipzig (dann bei seinem Verleger Peters unter der Ägide von Henri Hinrichsen). Der Komponist brachte das Klavierkonzert am 30. Oktober 1879 schließlich auch selbst im Gewandhaus zur Aufführung. Später hielten ihn gesundheitliche Einschränkungen davon ab: »es regt mich zu sehr auf. Und es gehört eine Kraft ersten Ranges dazu, um das Werk zur Geltung zu bringen«.

3. Juli 2020
0:42
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mmnischek
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Richard Wagner

Lohengrin

https://www.arte.tv/de/videos/069074-000-A/lohengrin-von-richard-wagner/

215 Min.
Verfügbar vom 27/06/2020 bis 26/07/2020

Zwei Weltstars gaben im Mai 2016 in Richard Wagners "Lohengrin" ihre Rollen-Debüts an der Semperoper Dresden: Anna Netrebko als Elsa und Piotr Beczala in der Titelpartie. Mit Christian Thielemann stand einer der derzeit bedeutendsten Wagner-Dirigenten am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Zwei Weltstars gaben im Mai 2016 in Wagners „Lohengrin“ ihre Rollen-Debüts an der Semperoper Dresden: Anna Netrebko als Elsa und Piotr Beczala in der Titelpartie. Mit Christian Thielemann steht einer der derzeit bedeutendsten Wagner-Dirigenten am Pult der Sächsischen Staatskapelle.

Mit Evelyn Herlitzius (Ortrud), Tomasz Konieczny (Friedrich) und Georg Zeppenfeld (Heinrich) sind auch die weiteren Rollen hochkarätig besetzt. Geradezu euphorisch fällt die Kritik aus, so urteilt die „Süddeutsche Zeitung“: „Die Aufführung ist von grandioser sängerischer Präsenz. Die Semperoper bebte vor Ovationen.“

Die einstige Lieblingsoper von König Ludwig II. ist in der Inszenierung von Christine Mielitz an der Semperoper zum Klassiker geworden: Gerade als sich die unrechtmäßig des Mordes bezichtigte Elsa in höchster Bedrängnis und ihren Widersachern Ortrud und Telramund hilflos ausgeliefert sieht, erscheint ein geheimnisvoller Schwanenritter, der der Erbin Brabants nicht nur zu Recht und Land verhilft, sondern auch um ihre Hand anhält. Alles scheint gerettet, wäre da nicht das unselige Verbot des Ritters, nach seinem Namen und seiner Herkunft zu fragen – und Elsas unstillbare Neugier. Als sie nicht mehr widerstehen kann, gibt er sich als Gralsritter Lohengrin zu erkennen und nimmt trotz Flehen und Drängen schmerzvoll Abschied von seiner Gattin und ihrem Reich.

Dirigent: Christian Thielemann
Sächsische Staatskapelle Dresden
Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Anna Netrebko (Elsa von Brabant)
Piotr Beczala (Lohengrin)
Tomasz Konieczny (Friedrich von Telramund)
Georg Zeppenfeld (Heinrich der Vogler)
Evelyn Herlitzius (Ortrud)
Derek Welton (Heerrufer des Königs)

Inszenierung: Christine Mielitz

1. Juli 2020
23:28
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mmnischek
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Sergei Prokofiev

Betrothal in a Monastery

 

https://youtu.be/S5xYkR6NqYI

since JULY 1ST Wednesday, 20:00

lyric-comic opera in four acts, nine scenes
Libretto by the composer and Mira Mendelson, after the play The Duenna by Richard Brinsley Sheridan
Stage Director: Vladislav Pazi
Set Designer: Alla Kozhenkova

Musical Director and Conductor: Valery Gergiev

Duenna: Larisa Diadkova
Don Jerome: Yevgeny Akimov
Don Ferdinand: Roman Burdenko
Louisa: Violetta Lukyanenko
Don Antonio: Evgeny Akhmedov
Clara: Yulia Matochkina
Mendoza: Sergei Aleksashkin
Don Carlos: Yuri Laptev

30. Juni 2020
8:44
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HansLick
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26. Februar 2020
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@ 84 SOMMERFRISCHE

1 1/2 Stunden ist leider nur der erste Teil! lieblos angekündigt als TRIOLOGIE, am ende die gesamte Truppe im abspann genannt.

bleibt nur die DVD.

die burg administration " lieblos, zum schmeissen und kren reiben"!

30. Juni 2020
0:03
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mmnischek
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Carlo Goldoni

DIE TRIOLOGIE DER SOMMERFRISCHE

Stream: Montag, 29. Juni, 18 Uhr, bis Dienstag, 30. Juni, 18 Uhr

https://youtu.be/Z3TiDuuPEH0

Aufzeichnung aus dem Burgtheater aus dem Jahre 1975

Regie: Giorgio Strehler
Bühnenbild und Kostüme: Ezio Frigerio
Mitarbeit bei den Kostümen: Franca Squarciapino
Musik: Fiorenzo Carpi
Musikalische Leitung: Kurt Werner

Mit: Helma Gautier, Michael Heltau, Frank Hoffmann, Manfred Inger, Gertraud Jesserer, Andrea Jonasson, Rudolf Melichar, Susi Nicoletti, Karl Paryla, Heinz Raetz, Walter Raha, Johannes Schauer, Hermann Scheidleder, Otto Tausig, Philipp Zeska, Eva Zilcher, Christine Zimmermann, Heinz Zuber

Goldonis turbulente, heiter-melancholische Komödie über jene Zeit des Jahres, die heute nüchtern auf den zweiwöchigen Urlaub verknappt ist. Zunächst der Aufbruch in die Sommerfrische: Tage höchster Anspannung – ob das Kleid, in dem man über die Rivalin endgültig triumphieren will, rechtzeitig fertig wird? Tage höchster Aufregung – erlauben die ruinierten Finanzen die Reise und warum will der Schneider bezahlt werden? Dann der Aufenthalt selbst – hinter Müßiggang und mediterraner Leichtigkeit verbergen sich die großen Gefühle und die kleinen Tragödien: Warum wird Giacinta von zwei Männern umworben und gerät in einen Konflikt zwischen Liebe und Loyalität, während Vittoria sitzen zu bleiben droht, obwohl ihr Bruder dringend einen wohlhabenden Schwager bräuchte? Und wann wird Sabina, leider schon in den besten Jahren, den heuchlerischen Schmeichler Ferdinando durchschauen? Und schließlich die Rückkehr: Mit den Regenwolken sind auch alle Probleme wieder pünktlich zu Hause angekommen - und die hochgeschraubten Erwartungen (vor denen auch die zeitgenössischen Urlaubsratgeber warnen!) haben sich nicht erfüllt. Eine der raren Inszenierungen Giorgio Strehlers am Burgtheater – hochkarätig besetzt mit Andrea Jonasson, Susi Nicoletti, Gertraud Jesserer, Michael Heltau, Frank Hoffmann und vielen anderen.

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