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Stehplatz in der Wiener Staatsoper | Seite 8 | OnlineMerker | Forum

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Es hat zum Beispiel jemand am 5.11.2020 versucht, über das Forum mit meinen Initialen, aber einem falschen Passwort in die Seite zu kommen – die Folge war ein Ausfall.

Das kann und will ich mir nicht mehr leisten. Das Forum bleibt daher auf unbestimmte Zeit gesperrt. Wir prüfen Möglichkeiten, mehr Sicherheit zu erlangen. Mit Klarnamen zu posten wäre fair, wird aber leider nicht umsetzbar sein, weil es Leute gibt, die nur unter Falschnamen posten und dermaßen „mutig“ auch persönliche Angriffe starten wollen. Zumindest müsste der Forumsbetreiber wissen, wer hinter einem Pseudonym steckt. Ob das technisch möglich ist, wollen wir überprüfen!

Zudem prüfen wir auch, ob sich der Wegfall des Forums tatsächlich so stark auf die Quote auswirkt, weil uns bereits mehrmals vorgehalten wurde, dass wir das Forum nur wegen der Quote aufrechterhalten. Wir wollen Ihnen und auch uns das Gegenteil beweisen! Der Online-Merker lebt nicht von der Quote, wir verdienen keinen Cent an ihr, die Quote ist nur die Bestätigung/ Kontrolle über die Qualität unserer Arbeit!

Wir bitten um Verständnis und werden Sie gegebenenfalls informieren!

Anton Cupak, Herausgeber

 

 

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Stehplatz in der Wiener Staatsoper
5. Juli 2020
19:50
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semjon_kotko
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Ich widerspreche so manchen hier formulierten Argumenten und auch der Argumentation von AC im Tageskommentar.
Die Berufung auf den Buchstabentext der Regierungsverordnung (Stichwort "zugewiesene Sitzplätze") gilt für den heutigen Tag, aber wie wir wissen, werden Verordnungen wöchentlich revidiert und angepasst und unterliegen nicht nur dem Vernunftdenken, sondern auch dem politischen Lobbying. Die Gastronomie, die Tourismusbranche und andere Wirtschaftszweige haben für sich etwas herausgeholt, das anderen Branchen, wie etwa den Theatern und der Eventbranche, verweigert wird. Es ist also auch eine politische Frage!
Das Virus soll am nummerierten Sitzplatz mit Abstand weniger gefährlich sein als am nummerierten Stehplatz mit Abstand? Nur im Stehen ist Covid-19 gefährlich und im Sitzen nicht? Aha, da habe ich also etwas dazugelernt.
Soviel zu den aktuellen Vorgaben der Politik. Die andere Sache ist, wie die Theaterdirektionen darauf reagieren. Hier hat AC völlig recht: Offenbar ist dem neuen Direktor der Stehplatz kein großes Anliegen. Damit hat er von meiner Seite mit keinem Vertrauensvorschuss zu rechnen. Ein wichtiger Teil des Publikums ist ihm offenbar nicht besonders wichtig. Hier erwarte ich mir deutliche Signale und klare Ansagen von der neuen Direktion, wie sie es mit der kulturpolitischen Institution "Staatsopernstehplatz" hält.
Und jetzt mein Widerspruch zum Tageskommentar von AC: Er hat völlig recht, allfällige Proteste werden an der aktuellen, sich seit längerer Zeit abzeichnenden Regelung nichts mehr ändern können. Protest ist aber dennoch nicht sinnlos! Die "vorübergehende" Abschaffung des Stehplatzes zum gegenwärtigen Zeitpunkt kommentarlos zur Kenntnis zu nehmen, ja womöglich sogar dankbar zu sein (wie hier im Forum geschrieben wurde), würde bedeuten, gleich weitere Verschlechterungen vorab zu akzeptieren. Es wäre ein Freibrief für den nächsten Angriff auf diese wichtige kulturpolitische Errungenschaft. Wenn sich jetzt kein Protest regt, dann ist dies ein Signal Richtung Direktion, dass die Lobby des Wiener Stehplatzes im Grunde eh zu vernachlässigen ist, dass von dieser Seite mit keinem großen Gegenwind zu rechnen ist, wenn der Stehplatz gleich ganz abgeschafft und durch Sitzplatzreihen ersetzt wird. Jetzt kommt es aber darauf an, diesen Gegenwind zu entfachen! Die Message sollte sein: Wir lassen diesen Schritt nicht kommentarlos über die Bühne gehen, wir werden nicht vereinzelt um irgendwelche billigen Tickets mit Sichteinschränkung raufen, werden uns nicht gegenseitig zu überlisten und auszubremsen suchen. Nicht Entsolidarisierung ist angesagt, sondern eine gemeinsame Protestaktion des Stehplatzpublikums, etwa in Gestalt einer Petition auf Grundlage einer prägnant formulierten Forderung (etwa im Sinne von: Wir fordern den Erhalt des Stehplatzes und ein klares Bekenntnis der neuen Direktion zu dieser kulturpolitischen Errungenschaft, für den Zeitraum der Corona-Krise angepasst an die Abstandsregeln, was durch eine Durchnummerierung und Vorverkauf zu erreichen sein sollte).

5. Juli 2020
19:42
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mmnischek
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... sollte es nach den Gepflogenheiten des Forums möglich sein, den dort angeführten -unzutreffenden- Argumenten zu widersprechen, oder herrscht schon völlige Meinungsdiktatur?

LaughLaughLaughLaughLaughLaughKiss

DAS ist jetzt wirklich echt köstlich! - Lohengrin2 schreibt von Meinungsdiktatur??? - Die, die immer nur pöbelt über fremde Meinungen und sie abwürgen will und den Moderator zu Hilfe ruft??? - Das hat es jetzt echt in sich! 

Und der Dialog mit Lohengrin(sic!) - ist das jetzt echt im Ernst eine Satire???

5. Juli 2020
18:48
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Lohengrin2
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Die Zweit-Besetzung bekommt eine 6 für unmögliches Sozialverhalten! - Setzen! - Ende!

Der Angeber soll den Mund halten!

5. Juli 2020
18:30
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Die Zweit-Besetzung bekommt eine 6 für unmögliches Sozialverhalten! - Setzen! - Ende!

5. Juli 2020
17:34
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Lohengrin2
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....als uns hier zu erklären.....

Wer sind "wir", wer nicht? Oder sollte das ein "pluralis majestatis" sein?

Junger Mann, auch wenn dieser Thread als "Pro Stehpatz" gestartet wurde, sollte es nach den Gepflogenheiten des Forums möglich sein, den dort angeführten -unzutreffenden- Argumenten zu widersprechen, oder herrscht schon völlige Meinungsdiktatur?

Falls berechtigte Proteste später nötig werden sollten, bin ich dafür, die Themenpalette gleich zu erweitern: keine verschenkten Karten mehr! Dann kommt es nicht zu der nun offenbar gewordenen Diskrepanz zwischen "bezahlten" und "besetzten" Plätzen.

5. Juli 2020
17:27
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Lohengrin2
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aber ich glaube, dass Sie das Problem nicht ganz verstanden haben.

Das scheint mir allerdings bei Ihnen so, Gurnemanz.
Die Lockerungsregel ab September (siehe ständige Information im ORF und Webseiten der zuständigen staatlichen Institutionen) besagt, dass es nur "zugewiesene Sitzplätze" geben darf. Auch im Park von Schönbrunn wird das für die dann 10 000 zugelassenen Besucher des hilharmoniker-Sommernachts-Konzertes wohl so sein müssen...... Da ist derzeot einfach nichts mit Stehpläzen und wenn das mit der Disziplinlosigkeit so weiter geht, wird gar nichts stattfinden.

5. Juli 2020
16:55
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An Lohengrin2: Sie werfen mit Ausdrücken wie "Gipfel der Dummheit" und "totaler Blödsinn" um sich, aber ich glaube, dass Sie das Problem nicht ganz verstanden haben.

Also: Es geht darum, dass die Stehplätze im Herbst (oder ab Herbst?) freibleiben werden. (Sie schreiben in Beitrag 2 zwar was von "auf den wohl im Bereich der Stehplätze augestellten Stühlen" - wissen Sie dazu was Näheres?)

Und bevor die Plätze freibleiben, könnte man dort - unter Einhaltung des notwendigen Abstands - Stehplatzler hinstellen. Mit ein bisschen gutem Willen und Hirn wäre das alles möglich, aber den Verantwortlichen scheint es an beidem zu mangeln. Anders ist für mich und andere nicht erklärbar, dass gleich ALLE Stehplätze geschlossen werden.

Denn Sie werden vermutlich zustimmen, dass das Gesundheitsrisiko kaum erhöht wird, wenn ein paar Leute auch auf den Stehplatz verteilt werden.

Nochmals: Das ist ein Thread FÜR den Stehplatz. Ich habe keine Lust, meine Zeit damit zu verschwenden, Ihnen zu erklären, wieso Sie falsch liegen. Sie haben sicherlich etwas Besseres zu tun, als uns hier zu erklären, dass wir gefälligst froh über die (vorläufige?) Abschaffung des Stehplatzes sein sollen. Also: Tun Sie es einfach bitte nicht. Danke.

5. Juli 2020
16:42
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Lohengrin2
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Unsinnige Kommentare sind hier leider die Normalität geworden und Arroganz scheint allgemeine Eigenschaft.....

Gegen eine unumgängliche Regel zur Wiedereröffnug der Oper zu protestieren ist wohl der Gipfel der Dummheit.

Wie bereits vorgeschlagen: sollte der als vorläufig bezeichnete Zustand zur Dauereinrchtung werden, ist Protest angesagt, aber jetzt -im übertragenen Sinne- gegen de Öffnung des Hauses zu Plärren, ist totaler Blödsinn.

Ich bin auch ein Stehplaz-Steher (und nicht nur an der WSO), aber was nicht geht, geht eben nicht, oder es geht gar nichts. Vielleicht ist das eingen lieber?

5. Juli 2020
16:36
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Lohengrin2
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Eine sich selbt erhöhende Unperson sollte lieber still sein!!!

5. Juli 2020
16:04
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mmnischek
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Wäre es nicht möglich, tatsächlich einen unübersehbaren Protest in Form einer Demonstration vor der Wiener Staatsoper zu organisieren, der es auch in die Presse schafft? Vielleicht Anfang September? - Ich würde, um dabei zu sein, sogar extra nach Wien fahren, weil das wirklich etwas ist, wo dringend nötig ist, daß Direktion und Staat bemerken, daß es nicht einfach hingenommen wird!!!

5. Juli 2020
15:39
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Ich hatte eigentlich vor, nichts mehr im Merkerforum zu schreiben, aber das jetzige Thema ist im Unterschied zu den allermeisten wirklich wichtig.

Lohengrin2, Sie bleiben ja wieder mal sich selbst treu und steuern wie üblich die überflüssigsten und inkompetentesten Wortmeldungen bei!

Es geht beim Stehplatz ja eben nicht darum, einen "wirtschaftlich vertretbaren" Preis zu erzielen ("wirtschaftlich vertretbar" ist die Oper sowieso nie und niemals), sondern darum, das traditionelle Stehplatzpublikum und die Institution des Wiener Stehplatzes zu erhalten. Offensichtlich haben Sie das nicht verstanden, oder es ist Ihnen nicht wichtig.

Was ja auch Ihr gutes Recht ist, aber dann wärs schön, wenn Sie ausnahmsweise mal drauf verzichten könnten, kontraproduktive Kommentare zu schreiben. (Und wie war das mit den "auf den wohl im Bereich der Stehplätze augestellten Stühlen"?)

Zum Thema:

Ich als bis März 2020 oftmaliger Stehplatzler bin mit dem Threadersteller völlig einer Meinung und würde mich jederzeit an einem Protest beteiligen. Wenn man wollte, könnte man sehr wohl Lösungen finden (mit denen auch am Stehplatz ein Abstandhalten gewährleistet werden kann - wenn zumindest 100 der 500 Stehplätze aufgesperrt werden, wäre es ja schon ein Erfolg!).

Der Merker (online und Heft) wäre auch gefragt, aktiv zu werden. Ebenso jene Damen und Herren, die sich im Frühjahr 2019 so eifrig für die Beibehaltung ihrer Stehplatz-Privilegien eingesetzt haben.

Also ebenfalls meine Frage (an alle Diskutanten): Was kann man tun bzw. was wäre zu tun? Und bitte diesen wichtigen Thread nicht zerschießen, dafür gibt es andere.

5. Juli 2020
15:34
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Eine Zweit-Besetzung sollte keine apodiktischen Urteile fällen, wie: Da ist nichts zu "diskutieren".

5. Juli 2020
13:59
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Lohengrin2
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Da ist nichts zu "diskutieren". Wenn das Haus aufsperren will, muss es sich an die Rahmenbedingngen halten, ob das einzelnenn Leuten passt oder nicht.

Falls die Maßnahme, Stehplätze zu streichen, über die Hyhiene-Voschriften-Zeit hinaus von Dauer sein sollte, ist es immer noch Zeit, nachzufragen, was Sache ist.

1700: 500 ist ein krasses Missverhältnis! Auch der Preis ist nicht sozial, sondern wirtschaftlich unvertretbar. Für 4 bzw. 10 € ist Kunst auf dem wünschenswerten Niveau nicht zu haben und Privilegienwirtschaft geht schon gar nicht.

5. Juli 2020
13:40
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semjon_kotko
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Ich bin nicht der Moderator hier, aber es wäre gut, wenn die allgemeinen Corona-Diskussionen in einem der zahlreichen anderen Threads stattfinden und allfällige Dankbarkeitsbekundungen für die Schließung des Stehplatzes in diesem Thread nicht an erster Stelle stehen. Dieser Thread sollte sich idealerweise um Protestmaßnahmen der Empörten und "Betroffenen" drehen. Sonst wird er vom Moderator aufgrund des bekannten Hickhacks bald wieder geschlossen, ohne dass eine Diskussion in Gang gekommen wäre, wie man dieser Maßnahme der Staatsoper seitens des Stehplatz-Stammpublikums begegnen könnte.

5. Juli 2020
13:03
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mmnischek
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Jetzt ist Dankbarkeit angesagt, dass die Oper überhaupt wieder 1000 oder ein paar mehr Plätze anbieten kann.

Nein! - Nicht Dankbarkeit ist angesagt, sondern Empörung, daß die Theater, Opern- und Konzerthäuser nicht zum Normalbetrieb zurückkehren dürfen, nachdem die Massen-Antirassismus-Demos keine Erhöhung der Erkrankten-Zahlen bewirkt haben und man auch in Flugzeug und Bahn ungehindert nebeneinander sitzen darf! - Das ist ein Skandal, den sich die Intendanten der Kulturinstitutionen nicht gefallen lassen sollten! - Immerhin hat Herr Roščić auf diese Ungerechtigkeit zumindest hingewiesen, was ja in dieser Zeit schon eine Leistung für sich ist. - Dennoch ist es nicht hinnehmbar, daß der Stehplatz einfach zugesperrt wird!!!

Ebenso ist es natürlich ein Skandal, daß die angeblichen Corona-Ausbruch-Hotspots immer nur nach Infizierten-Zahlen genannt und gerechnet werden und nie nach den Zahlen der tatsächlichen ernsthaft Erkrankten, die nämlich verschwindend gering sind, aber nicht in das Konzept der Panik- und Angst-Anheizer passen, die unsere Kulturinstitutionen zugrunde richten! - Die Infizierung wäre für den größten Teil der Menschen im Gegenteil wünschenswert, gerade jetzt im Sommer, damit eine möglichst hohe Immunität in der Bevölkerung erreicht wird! - Die ganze Panikmacherei und die Propaganda mit Statistik- und Grafik-Manipulation ist wirklich die reinste Gehirnwäsche! - Ursprünglich ging es mal darum, daß das Gesundheits-System nicht überlastet werden soll! - Mittlerweile tut man so, daß eine Infektion mit Corona an sich eine Katastrophe sei, was für mindesten 99% der Menschen definitiv falsch ist! - Das ist wirklich nichts anderes als staatlich gelenkte Gehirnwäsche!

5. Juli 2020
7:56
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Lohengrin2
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Schon der einleitende Satz des Postings enthält gravierende Falschaussagen: Nicht erst, seit das unsägliche Kartenverkaufsunternehmen den Newsletter versandt hat, ist bekannt, dass es "bis auf Weiteres" keine Stehplätze geben wird. Das war schon vor einiger Zeit zu lesen und deutlich von Roscic in dem neulich hier im Merker geposteten Video zu hören.

Wer die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Veranstaltungen gelesen hat, konnte  "zugewiesene Sitze" finden, was sogar für Freiluftveranstaltungen gilt..... (Sommerkonzert in Schönbrunn !!!!!!!!!!!!!)

Wer die Masse der Leuten auf den Straßen, in Schwimmbädern und Kneipen beobachtet, kann nur froh sein, wenn diejenigen, die sich weiter fahrlässig benehmen bereit sind, auf "die Plätze verwiesen" werden, sprich: auf den wohl im Bereich der Stehplätze augestellten Stühlen sitzen müssen, damit die Vorsichtigen nicht noch länger auf die Oper verzichten müssen.

Dass bedauerlicherwiese die (unverhältnismäßig) billigen Plätze vorerst ncht zur Verfügung stehen, ist auch für mich bedauerlich, da ich gern Stehplätze nehme. Es kommen auch wieder andere Zeiten und dann ist der Punkt gekommen, an dem die Wiedereinführung reklamiert werden sollte. Jetzt ist Dankbarkeit angesagt, dass die Oper überhaupt wieder 1000 oder ein paar mehr Plätze anbieten kann. Einsichtiges Verhalten hilft da mehr als präventives Geschrei.

5. Juli 2020
2:08
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semjon_kotko
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Was sich seit Beginn des Vorverkaufs in der Volksoper (ohne Stehplätze) vor einigen Tagen und auch gerüchteweise abgezeichnet hat, ist seit heute (seit Versand des Culturall-Newsletters) fix: Im Herbst wird kein Steplatz in der Wiener Staatsoper angeboten werden (wörtlich heißt es: "Als COVID-19 Prävention werden bis auf Weiteres keine Stehplätze angeboten"). Ich habe keine großen Illusionen, was die Organisierung notwendiger Protestmaßnahmen in diesem Forum betrifft. Als der Stehplatz vor einem Jahr von 3 Euro auf 10 Euro erhöht wurde, haben sich bekannterweise einige zusammengetan, um für sich Privilegien herauszuverhandeln - und nicht, um Druck aufzubauen für eine gerechte Gesamtlösung. Von den damaligen Rechtfertigern der Verschlechterungen (also der Preiserhöhungen) rede ich erst gar nicht. Die entsprechenden Diskussionen lassen sich hier im Forum nachlesen. Erst danach kam die für das Wiener Stammpublikum tragfähige und vorteilhafte Regelung mit der Bundestheaterkarte, die Protestmaßnahmen obsolet werden ließ.

Nun wird der Stehplatz unter Corona-Gesichtspunkten als Ganzes abgeschafft, ohne Deadline oder Befristung (wie die berühmten Regierungsverordnungen), sondern "bis auf Weiteres". Es wird wohl kaum wer davon ausgehen, dass sich die Corona-Situation im Laufe des nächsten Jahres erheblich verändern wird. Der Stehplatz ist damit also - "bis auf Weiteres" - Geschichte.

Meine Frage an die werten DiskutantInnen: Wer teilt die Meinung, dass dieser Anschlag nicht kommentarlos zur Kenntnis genommen werden kann? Es sollte sich auch für den Stehplatz eine Lösung finden lassen, wie man etwa mittels Nummerierung und Vorverkauf die entsprechenden Abstandsregelungen realisieren kann. Solche Überlegungen dürfte es aber offenbar nicht geben. Vielmehr wird durch die Streichung dieser 500 Plätze ganz einfach der Weg des geringsten Widerstands gegangen. Die Oper wird damit noch stärker als bisher zu einer elitären Veranstaltung. Das ist so nicht hinzunehmen. Aus meiner Sicht sind kreative Protestmaßnahmen auf mehreren Ebenen notwendig. Von einer Einflussnahme bei den kulturpolitisch zuständigen Stellen (Lobbyismus) bis hin zu Medienarbeit und Aktionismus.

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