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Stehplatz in der Wiener Staatsoper | Seite 7 | OnlineMerker | Forum

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Das kann und will ich mir nicht mehr leisten. Das Forum bleibt daher auf unbestimmte Zeit gesperrt. Wir prüfen Möglichkeiten, mehr Sicherheit zu erlangen. Mit Klarnamen zu posten wäre fair, wird aber leider nicht umsetzbar sein, weil es Leute gibt, die nur unter Falschnamen posten und dermaßen „mutig“ auch persönliche Angriffe starten wollen. Zumindest müsste der Forumsbetreiber wissen, wer hinter einem Pseudonym steckt. Ob das technisch möglich ist, wollen wir überprüfen!

Zudem prüfen wir auch, ob sich der Wegfall des Forums tatsächlich so stark auf die Quote auswirkt, weil uns bereits mehrmals vorgehalten wurde, dass wir das Forum nur wegen der Quote aufrechterhalten. Wir wollen Ihnen und auch uns das Gegenteil beweisen! Der Online-Merker lebt nicht von der Quote, wir verdienen keinen Cent an ihr, die Quote ist nur die Bestätigung/ Kontrolle über die Qualität unserer Arbeit!

Wir bitten um Verständnis und werden Sie gegebenenfalls informieren!

Anton Cupak, Herausgeber

 

 

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Stehplatz in der Wiener Staatsoper
6. Juli 2020
18:21
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mmnischek
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Vielen, herzlichen Dank! - Insbesondere für die treffenden Antworten von Renate Wagner und Anton Cupak an Herrn Dr. Schulz!

6. Juli 2020
17:16
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ac
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16. Januar 2018
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Wir haben nun eine Antwort der Wiener Staatsoper erhalten:

Im Auftrag von Direktor Bogdan Roščić übermittle ich Ihnen folgende Klarstellung:

Die Mutmaßungen in diversen Beiträgen des Online Merker, wonach die derzeitigen Corona-Auflagen als Vorwand benützt werden könnten, um den Stehplatz abzuschaffen, entbehren jeder Grundlage. Es hat kein Autor des Online Merker dazu bei der Staatsoper auch nur ansatzweise irgendetwas zu recherchieren versucht, was die journalistische Mindestanforderung dafür gewesen wäre, solche Behauptungen in den Raum stellen zu dürfen.

Bogdan Roščić hat sich schon vor Monaten und immer wieder öffentlich zum Stehplatz als einer kultur- und gesellschaftspolitisch wichtigen Einrichtung bekannt, Belehrungen über deren Wert sind daher unangebracht. Auch stehen dem Online Merker keine Spekulationen darüber zu, ob und in welcher Intensität die Direktion der Staatsoper um die Aufhebung des derzeit geltenden Stehplatz-Verbots „kämpft“, da Sie von den diesbezüglich stattfindenden Gesprächen keine Kenntnis haben.

Faktum ist: Ab September 2020 sind laut der aktuellen Novelle der COVID-19-Lockerungsverordnung der Bundesregierung Veranstaltungen mit bis zu 5000 Personen in geschlossenen Räumen ausschließlich mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen unter Einhaltung des Sicherheitsabstands möglich. Stehplätze sind nicht erlaubt.

Wir halten die Gleichsetzung von nicht bestuhlten Massenveranstaltungen mit dem Stehplatz der Wiener Staatsoper für vollkommen falsch und haben den politisch dafür Zuständigen gegenüber argumentiert, inwiefern der Stehplatz des Hauses sehr wohl mit den notwendigen Präventionsmaßnahmen wie z.B. einem zuverlässig eingehaltenen Mindestabstand vereinbar ist.

Wir tun das in der Hoffnung, ab der ersten Vorstellung im Herbst wieder Stehplätze anbieten zu können. Nehmen Sie daher bitte zur Kenntnis, dass die Einrichtung des Stehplatzes im Denken und Handeln der Direktion der Staatsoper einen hohen Stellenwert einnimmt. Welchen Stellenwert sie beim Wiener Publikum hat, wird man — so unsere Bemühungen von Erfolg gekrönt sein sollten — im Herbst durch das weitgehende Ausbleiben der Touristen auch klar beobachten können. Damit ist aber jedenfalls nicht das Schwelgen in Jugenderinnerungen jener, die seit Jahrzehnten günstige Karten zu kaufen wünschen, gemeint, sondern das Verhalten des real existierenden Opernpublikums des Jahres 2020.

Mit freundlichen Grüßen,

Florian Schulz

-----------

Renate Wagner hat eine Antwort verfasst:

Sehr geehrter Herr Schulz,

wir sind hoch erfreut über alles, was Sie uns über Herrn Direktor Roscic mitteilen, über seine emotionale Bindung an den Stehplatz und das Wissen um seine Bedeutung, von seinem Kampf um dessen Erhalt und die feste Absicht, nein, die Zusicherung, ihn bei erster Gelegenheit wieder zu aktivieren (wenn wir Sie richtig verstehen).

Wäre es nicht sinnvoll, genau das dem Publikum unmißverständlich mitzuteilen, das auf Umwegen von der Abschaffung des Stehplatzes erfahren hat, nämlich an der Kasse,  als man Stehplätze kaufen wollte und hören musste: „Gibt es nicht.“

In dem Moment, wo Sie mit offenen Karten auf Ihr Publikum zukommen und über ihre Aktionen und Absichten keinerlei Zweifel aufkommen lassen, werden Sie auch jede Spekulation im Keim ersticken.

Wir werden jedes „Stehplatz“-Statement von Herr Dr. Roscic gerne veröffentlichen, und vielleicht kann er die Hitzköpfe in unserem „Forum“ davon abhalten, vor der Oper zu demonstrieren.

Hochachtungsvoll

 

Meine Antwort auf die Mitteilung des Herrn Dr. Schulz:

Recherchen hätten wir ja gerne betrieben, aber seit Januar liegt eine Anfrage bezüglich Gesprächstermin bei Ihrem Herrn Wollmann auf , die bisher zu keinem Gespräch geführt hat.  Spekulieren ist übrigens nichts Verwerfliches, es ist das tägliche Brot jedes Berichterstatters.

6. Juli 2020
17:14
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Christine
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7. September 2019
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Der Stehplatz sollte Anliegen aller Opernbesucher sein auch jener, die immer auf Sitzplan gehen. Ich fand die Akkustik im Stehparterre immer besonders gut. Wenn Journalisten den Operdirektor danach fragen, warum sollte ihnen das Probleme bringen? Der Direktor hat diese Situation ja nicht verursacht.

6. Juli 2020
17:14
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mmnischek sagt

Was wäre hiervon zu halten:
https://www.openpetition.eu/at   

Das klingt gut, danke für den Tipp! Bin gerade dabei, darüber mit anderen zu beraten.

Lohengrin2 sagt
Wollen Sie für den Preis eines Stehplatzes einen Sitzplatz im "Stehparterre", steckt das hinter all der Aufregung?  

Sie übertreffen sich selbst: Wie kann man nur so viel haarsträubendsten Unsinn reden und gleichzeitig so von seiner Meinung überzeugt sein? Aber ich kann mich den anderen nur anschließen; am besten wäre es, Sie zu ignorieren. Und das mache ich fortan!

6. Juli 2020
16:52
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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semjon_kotko, sie müssen auch nicht zu allem und jedem Ihren Senf dazu geben!!!! Ihre Meinung ist genauso viel wert wie meine! Erheben Sie sich bitte nicht über andere, während Sie über "demokratiepolitische Zumutung" lamentieren. Sie führen sich selber ad absurdum.

Wenn der Text der Verordnung heisst "zugewiesene Sitzplätze", dann ist das derzeit so. Klappstühle sind in der Oper übrigens ALLE Sitze (ausser in den Logen)! Wollen Sie für den Preis eines Stehplatzes einen Sitzplatz im "Stehparterre", steckt das hinter all der Aufregung?

6. Juli 2020
16:49
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mmnischek
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@ semjon_kotko - Beitrag 30

Volle Zustimmung! - Wie sollen wir die Online-Petition einrichten?

Lohengrin2: Sie tragen mit Ihrer nur so von Rechtschreibfehlern strotzenden Blockwart-Schreiberei nichts zur Sache bei. - ... und Sie sollten gemerkt haben, daß sie damit nicht weiterkommen!

6. Juli 2020
16:45
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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Demächst brause ich mit 100 über den Ring, denn die Unterwürfigkeit in diese blöden Vorschriften geht mir auf den Geist. Oder ich könnte ja auch mal links fahen, wenn mir danach ist......... Was haben Sie doch für ein Verständnis von Verantwortung und Gemeinsinn, mmnischek?

Was sich jetzt in Österreich, aber auch in der Schweiz tut, ist genau das, was mit Disziplin bisher hintangehalten wurde und nun von verantwotungslosen Leuten verspielt wird. Die Kulturlandschaft wird von neuen Einschränkungen, die notwendigerweise kommen müssen, noch schwerer getroffen werden!!! Dann sollten die Verursacher aber zur Verantwortung gezogen werden: jeder der in den Öffies ohne Maske auftaucht, darf nicht mitfahren, wer den Abstand nicht einhält muss so viel Strafe zahlen, wie Falschparken kostet und so weiter.....

6. Juli 2020
16:41
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semjon_kotko
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Noch eine Überlegung zur Frage, welcher Zeitpunkt sinnvoll ist, um den vorhandenen Unmut über die aktuelle Abschaffung des Stehplatzes zu bekunden. Womöglich gründet die Uneinigkeit in taktischen Fragen auch darin, dass ich durchaus andere Adressaten des Protests vor Augen habe als andere SchreiberInnen hier. Es geht mir nicht vordergründig darum, den neuen Direktor dafür zu kritisieren, dass er den Stehplatz Anfang September nicht öffnen wird. Auch ich weiß, dass in der aktuell gültigen Verordnung von "zugewiesenen Sitzplätzen" die Rede ist. Mir geht es jedoch um ein Signal an die Politik, also an die Kulturpolitik, und nicht nur um ein Signal an die Direktion. Angela Merkel spricht von den Corona-Maßnahmen als einer "demokratiepolitische Zumutung". Dies spiegelt sich auch im Kulturbereich wider. Ein Konzert für 100 Prominente im Musikverein im Juni war womöglich besser als gar kein Konzert, aber es es handelt sich dabei um eine elitäre Veranstaltung und um keine demokratiepolitische Dauerlösung. Vor dem Hintergrund dieser "demokratiepolitischen Zumutung" sind Überlegungen angebracht, wie man mit ein bisschen Fantasie und Kreativität eine verordnungskonforme Lösung am Stehplatz der Staatsoper finden kann. Dies wäre die Aufgabe der Direktion gewesen. Wo ein Wille, dort ein Weg. Es reichen zwei drei Gedanken, wie man das Stehplatzareal mit allen Abstandsregeln für Publikum zu den bisherigen finanziellen Bedingungen nutzen könnte. Die entsprechenden Stichworte habe ich schon im ersten Posting genannt: Nummerierung (als vorübergehende Maßnahme) und Vorverkauf. Kein "Stehplatzler" wird sich weigern, auf den Stufen der Stehplatzreihen oder auf einem improvisierten Klappsessel mit genügend Abstand zu den anderen zu sitzen, womit der Text der Verordnung (die sich ohnehin bald wieder ändern wird und die der politischen Einflussnahme unterliegt) erfüllt wäre (und nein, Lohengrin2, ihre "Argumente" dagegen interessieren mich nicht, bitte schreiben bzw. trollen Sie in einem anderen Thread; sie müssen auch nicht zu allem und jedem Ihren Senf dazu geben. Get a [cultural] life!).
Wenn jetzt seitens des Stehplatzpublikums signalisiert wird, dass die Abschaffung "bis auf Weiteres" eh nicht so schlimm ist, dass das Stammpublikum eh auch ganz gut ohne Oper auskommen bzw. auf die teureren Sitzplätze ausweichen kann, dann wird Tür und Tor geöffnet für weitere Verschlechterungen. Insofern halte ich eine Online-Petition, die sich über mehrere Wochen erstreckt und womöglich ein gewisses mediales Echo hervorrufen könnte, für eine gute Lösung. Parallel dazu ist jede Medienarbeit willkommen, wovon in der bisherigen Diskussion schon die Rede war. Auch die sozialen Medien eignen sich bestens, auf die "demokratiepolitische Zumutung" hinzuweisen, die die aktuellen Präventionsmaßnahmen im Bereich des Kulturbetriebs und des Theaters mit sich bringen.

6. Juli 2020
16:33
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mmnischek
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... entsprechend den Vorschriften zu verhalten

alles klar Frau Lohengrin2 - diese Ihre Meinung und Corona-Vorschrifts-Unterwürfigkeit und ihre Verunglinmpfung selbst von Sängern und Herausgebern, die anderer Auffassung sind als Sie, ist ja bekannt! - Genau diese hat aber die fürchterliche Situation der Kulturinstitutionen hervorgebracht, aufgrund einer beispiellosen Panik-Macherei und auf der anderen Seite Propaganda-Gläubigkeit in der Bevölkerung! - Andererseits ist niemand 14 Tage nach den Antirassismus-Demos mal tätig geworden, weil die ganzen vorausgesagten Erkrankungen, die ja hätten eintreten müssen, wenn die Paniker recht gehabt hätten, um alle Kulturinstitutionen einschränkungslos wieder aufsperren zu lassen. - Immerhin ist aber die unsägliche Maskenpflicht größtenteils in Österreich abgeschafft worden, wovon man in Deutschland nur träumen kann!

6. Juli 2020
16:13
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Lohengrin2
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Lohengrin2 mischt aber immer entsetzlich die eigene Rechthaberei in alles ein!

Sie können das Ätzen wohl nicht lassen und packen Ihre Rechthaberei ständig aus.

Haben Sie nicht bemerkt, dass HSS, AC und ich dieselbe vernünftige Meinung vertreten, der auch andere klugerweise zustimmen? Krawall bewirkt nur das Gegenteil dessen, was sich diverse Uneinsichtige vorstellen.

Viel besser wären Appelle an die Bevölkerung, sich rücksichtsvoll und entsprechend den Vorschriften zu verhalten. Die dauernde Feierei und Fahrlässigkeit gefährdet ALLES!!!

6. Juli 2020
16:01
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mmnischek
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Verschiedene Meinungen mag es ja geben. - Lohengrin2 mischt aber immer entsetzlich die eigene Rechthaberei in alles ein!

Im Gegensatz zu HSS und ac halte ich es mit Gurnemanz und den anderen für vollkommen falsch jetzt nichts zu unternehmen! - Es muss sofort ein Signal gesetzt werden und auch die Problematik und Ungerechtigkeit der wenigen Plätze bei gleichzeitig vollen Zügen und Flugzeugen miteinbezogen werden, die der Herr Direktor ja sogar auch mit erwähnt hat! - Gerade deshalb muss jetzt möglichst bald, aber sicher zum Beginn der Saison, etwas getan werden, damit nicht der Stehplatz dann irgendwann hinten runter fällt, weil man zu spät tätig geworden ist! - ... und es darf keinesfalls mit "Dankbarkeit", daß überhaupt die Oper wieder öffnen darf, Unterwürfigkeit demonstriert werden!

6. Juli 2020
15:33
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Eduard Paul
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zu Christine" unsere Kulturjournalisten der lokalen Printmedien und auch die des Öffentlichen Rundfunks, sind in den letzten Dezennien ( und mehr noch) zu "Hofberichterstattern" geworden- die meisten biedern sich bereits  jetzt der neuen Direktion an (Kurier !) ein Einziger und der ist, so glaube ich, nur noch freischaffend tätig, traut sich noch Kritik (sowohl im Opern als auch Konzertbetrieb) zu üben ( ein gewisser Herr Gürtelschmied in der "Presse") und wurde dafür von allen Seiten gerügt.......d.H. man müßte einen erfahrenen, kompetent-erfahrenen Kulturfachmann beauftragen, wenn im Fall des Falles es zum Fallen des Stehplatzes kommen sollte, sich dieser Sache seriös fachlich anzunehmen. 

Leider, und das muß man zugeben, ist der Stehplatz- und hier besonders der Stehparterre,in Mißkredit geraten und glich in den letzten Jahren bei Vorstellungen eher  einem "Ein und Ausstiegbahnhof".....unzählige Touristen benützten diesen als "Sightseeingplatz". klar: kostete dieser Platz doch weniger als eine  Führungstour durch das  ehrwürdige Gebäude. Jetzt aber, in der Coronarkrise, beim Wegfall der Touristenströme, wird sich das wahre Gesicht des Stehplatzes wieder zeigen müssen- und dieser Appell ist dann hauptsächlich an die Jugend gerichtet. 

Trotzdem nochmals: abwarten und Tee trinken...erst dann bei Bedarf die "Waffen strecken" !

6. Juli 2020
12:58
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Christine
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7. September 2019
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Der Stehplatz gehört eindeutig zur Wiener Oper und muss deshalb erhalten bleiben! Er war doch in all den Jahren der Ort grenzenloser Begeisterung oder totaler Ablehnung. Selten konnte man so viele Emotionen erleben wie dort, zumindest in früheren Jahren. Aktionen erscheinen mir aber verfrüht. Es wäre vorläufig günstig einen Kulturjournalisten motivieren zu können sich des Themas anzunehmen und den Operndirektor zu fragen. Je nach Antwort sollte reagiert werden. Entweder "Die Stehplatz Situation bedaure ich sehr. So bald wie möglich soll er wieder uneingeschränkt offen sein." Oder: "Das ist ein Thema, das gut überlegt werden muss". Bei der zweiten Aussage würden bei mir alle Alarmglocken läuten.

6. Juli 2020
12:43
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Lohengrin2
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Die Argumentation von Hrn Schramm-Schießl scheint mir richtig

Das freut mich aber! HSS hat fast wörtlich mein Positing übenommen!!!

Meine Warnung vor übereilten Aktionen überwiegt mittlerweile bei zahlreichen Beiträgen, was will unsereins noch mehr? Einige ....... bleiben leider unbelehrbar und müssen reflexartig zuschlagen.

6. Juli 2020
10:49
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Eduard Paul
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21. März 2020
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liebe (Stehplatz) Freunde- Achtung !!! damit dieses heikle und für die Tradition der Wiener Staatsoper so wichtige Thema nicht in eine dumme/plump/ja sinnlos-dreiste  Fehde zu Lohengrin2 ausartet ( bitte diese "2.Besetzung" zu ignorieren,man gibt ihm ja nur "Futter" und er badet sich erfreut in seiner totalen Provokation )  bitte ich um zunächst Besonnenheit !!

Die Argumentation von Hrn Schramm-Schießl scheint mir richtig: jetzt in den Monaten Juli bis Oktober kann und muß sich die Direktion & Co den Vorsichtsregeln beugen ( und da gehört halt im Moment die Schließung des Stehplatzes dazu.)  Freilich wäre es interessant zu erfahren, wie das im Moment auch an den Häusern wie Burgtheater, Theater an der Wien, Volksoper, Theater i.d. Josefstadt gehandhabt wird.)

Protest wäre und müßte dann gezielt und gut organisiert erfolgen, sobald Lockerungen (und damit Platz Öffnungen) seitens der Regierung erfolgen und dann der Stehplatz ( vor allem Stehparterre)  zugunsten von Sitzplätzen aufgelassen werden.*)....ja dann wäre  Revolte angesagt !!!!!!!...aber nicht jetzt schon das "Pulver verschießen" !!!

*) ja es stimmt, es gab schon öfters die Überlegung dies zu tun...aber nicht einmal der "Sparefroh" Direktor Holender führte das durch....im Gegenteil: man sah in öfters sogar dort- so kurz hinten für ca 30 Minuten.......

Wer hat da in Organisation Erfahrung ? Unterschriftenaktion ?  Zugang zu den Medien ? Erfassung der Zahlen: wie viele Stehplatzkarten in 1 Saison verkauft wurden (Anfrage an die Holding)etc,,,etc,,,

6. Juli 2020
9:20
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Obwohl ich noch nie eine Stehplatzkarte der Wiener Staatsoper gekauft habe, würde ich mich sofort an einer solchen Unterschriftenaktion beteiligen. Wieder einmal zeigt sich, dass diejenigen, die sich leichtgläubig Ängste einjagen lassen, gleichzeitig auch bereit sind, sich bereitwillig jedem Irrsinn zu unterwerfen, der uns von der Politik aufs Auge gedrückt wird. Je größer der Widerstand in der Bevölkerung desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass man uns endlich gestattet, wieder ein normales Leben zu führen - ohne ständigen Corona-Terror.

Es besteht angesichts der beleidigenden Wortmeldungen von Lohengrin2 wieder einmal die Gefahr, dass einer der Moderatoren auch diesen Thread abwürgen wird. Deshalb nochmals der Hinweis: Lohengrin2 bemerkt entweder nicht, dass sie es ist, die das Niveau unserer Diskussionen ständig in den Dreck zieht, oder sie geht ganz bewusst so vor, um Diskussionen zu verhindern, die ihr nicht in den Kram passen. Deshalb wäre es wohl auch hier das beste, ihre Wortmeldungen einfach elegant zu ignorieren.

6. Juli 2020
0:18
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mmnischek
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Wer würde sich generell an einer Unterschriftenliste beteiligen?

Das fände ich eigentlich gut. - Was wäre hiervon zu halten:

https://www.openpetition.eu/at 

5. Juli 2020
23:29
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An Lohengrin2: Sie haben es einmal mehr nicht verstanden! Es wäre schön, wenn Sie es dabei bewenden lassen könnten anstatt auch diesen konstruktiv gemeinten Thread wie üblich durch Ihre Wortmeldungen zu zerstören. Was der Bundespräsident mit den Stehplätzen zu tun hat, wissen wohl nur Sie allein, und in diesem Thread wurde oft genug klargestellt, dass es um ein SIGNAL geht, dass man mit dem Stehplatzpublikum nicht alles aufführen kann. Verstehen'S das ned? Es gibt jetzt halt keinen Georg Springer mehr, der dem Operndirektor dreinfährt, wenn die Stehplätze reduziert/aufgelassen werden sollen. Also lassen Sie es einfach!

Ich stimme dem Threadersteller vollkommen zu.

An Michael Koling: Ich spreche mich in Nicht-Corona-Zeiten ganz klar gegen eine Numerierung der Stehplätze aus - wenn Sie einmal neben einer nervigen und präpotenten Schnaufnase gestanden sind und froh waren, weit genug ausweichen zu können, verstehen Sie sicherlich warum.

 

Und jetzt zu was Konstruktiven:

Gibt es noch weitere Stehplatzler-Schreiber/Mitleser hier? Wer würde sich generell an einer Unterschriftenliste beteiligen? (Eine solche hat wohl mehr Effekt als eine Demonstration, bei der nur ein überschaubarer Teil der Stehplatzler erscheint.)

Ich könnte so etwas auch in die Wege leiten und einige Freunde/Bekannte vom Stehplatz zum Unterschreiben motivieren, aber ich habe keine Erfahrung damit, wie man soetwas aufzieht.

Jetzt ist mal die Hirnkapazität und der Teamgeist gefragt!

5. Juli 2020
22:32
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michael koling
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Ich habe - beginnend vor gut 50 Jahren - einen Gutteil meiner (auch späteren) Jugend am Stehplatz verbracht. In der Staatsoper und auch in anderen Häusern (teils auch außerhalb von Österreich). Als doch einigermaßen älterer Mensch bin ich dafür heute einerseits zu bequem (gebe ich ja zu) und auch Kreuz und Knie würden deutlich rebellieren. Wenn ich jetzt auch meinen Senf dazu gebe, ist das also definitiv nicht in eigener Sache.

Ich werde mich jetzt nicht zu Corona äußern - ich bin kein Arzt (welcher Fachrichtung auch immer). Ich vertrete nur den - zugegeben konservativen - Standpunkt, dass die (gesundheitliche) Sicherheit hohe Priorität genießen muss. 

Ich bin kein Freund dieser Regierung und ich bin auch der Meinung, dass - jedenfalls nachträglich gesehen - nicht alle Regelungen wirklich sinnvoll waren. Und ich stimme jenen Stimmen zu, die argumentieren, dass nicht nur jüngste Lockerungen vor allem dem Druck der einen oder anderen Lobby geschuldet sind. Über die Wortwahl einzelner Personen (in der Politik zB. Stichwort "mit der Flex dreinfahren" - jetzt nicht wörtlich zitiert, aber sinngemäß) möchte ich mich nicht auslassen. 

Fakt ist: der Direktor der Staatsoper (dem ich durchaus kritisch gegenüber stehe) muss sich an Vorgaben halten. Egal ob diese sinnvoll erscheinen oder nicht. Und eine dieser Vorgaben ist eben die (in meinen Augen noch langfristig sinnvolle) Abstandsregelung. Und die könnte auch am Stehplatz eingehalten werden. Voraussetzung wäre, dass die Stehplätze nummeriert sind - wie beispielsweise in München - und dann nur jeder zweite oder dritte Stehplatz in den Verkauf gelangt. Den Plan von Nummerierten Stehplätzen hat es schon gegeben und dagegen wurde vehement protestiert (und ja, auch ich habe davon profitiert, dass bei "wichtigen" Vorstellungen mehr Besucher am Stehplatz waren als es Karten gab). Gäbe es diese Regelung heute, könnten jedenfalls vermutlich die Hälfte der Stehplätze angeboten werden. Die Disziplin der Besucher, dass sie wirklich nur bei der gekauften Nummer stehen, müsste allerdings strikt (und allenfalls mit Sanktionen) überprüft werden.

Wahrscheinlich ist es noch nicht zu spät, so ein Konzept umzusetzen. Der Versuch wäre vermutlich lohnenswert. Über Details kann und oll diskutiert und nachgedacht werden. Auch vom Operndirektor und dem Chef der Holding (und vielleicht auch von den zuständigen Politikern).

5. Juli 2020
20:08
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Lohengrin2
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Nur im Stehen ist Covid-19 gefährlich und im Sitzen nicht?

So ist es in der Tat. Zwar ist nicht die Körperhaltung entscheidend sondern die Möglichkeit, dem Nachbarn auf die Pelle zu rücken. Man schaue sich an, was allrorts geschieht! Oder sollen alle Stehplatzler in eine Box gestellt werden?

Protest ist an anderen Stellen atuell angebracht. Der Aufruf, jetzt eine "Petition" zu schicken, ist sehr naiv. Die Antwort wird lauten (und da wette ich meinen nächsten Stehplatz): "Tut mir leid, wenden Sie sich an die Regierung, vorläufig geht kein Stehplatz; Punktum"

Angesichts der steigenden Infektionszahlen sollte sich lieber der Herr Bundespräsident zu Wort melden, das stünde ihm gut an! Die Bevölkerung zur Einhaltung der als nützlich bewiesenen Maßnahmen zu ermuntern, wäre hoch an der Zeit!

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