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Stehplatz in der Wiener Staatsoper | Seite 4 | OnlineMerker | Forum

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Stehplatz in der Wiener Staatsoper
23. August 2020
15:18
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Eduard Paul
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21. März 2020
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ad Gurnemanz

soweit ich informiert bin: bei Direktkauf an der Vorverkaufkasse ( bar oder BankCard) benötigte man bisher keine Bundestheatercard -jetzt, in CoronaZeit, frägt man nach den Namen des Benützers ( der auf der Karte dann gedruckt aufscheint).Meines Wissens ist die BundestheaterCard und die Kundennummer ( bei Culturall) unter der man online bestellen kann, zweierlei ...oder ist es ein -und dasselbe ????  

Ja ich finde es sonderbar, daß man bis zu 2 Stehplatzkarten für die jeweilige Vorstellung kaufen kann, wo doch jetzt nur 183 Plätze zum Verkauf (80 Minuten vor Vorstellungsbeginn) gelangen.

Frage: gibt es noch das Stehplatzscheckheft ? ( ich war 18/19 im Besitz eines solchen) wo man um €80.- bis zu 50 Mal ( gegen Einlösung eines Schecks) auf Balkon oder Galerie gehen konnte und diesen Stehplatz auch im Vorverkauf (!) erwerben konnte. ( was sehr angenehm war- vor allem für die Generation  50 / +)

Klug, daß die neue Direktion den Opernbesuch der Jugend so fördert ( Besuch zu den Generalproben) um so die Opern-Besucher-Generation von Morgen zu verstärken. 

23. August 2020
12:56
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Gurnemanz
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29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Um das Forum wieder aus der Sommerpause (eine Woche lang kein einziges Posting) zu erwecken:

Ich freue mich sehr, dass die Wiener Staatsoper für die Zeit der Corona-Beschränkungen auch für den Stehplatz eine Lösung gefunden hat! Das finde ich ganz ausgezeichnet, und ich werde den Stehplatz wieder ab September gerne und regelmäßig besuchen!

Die am 15. August in Beitrag 92 verlautbarten Regelungen enthalten zwar für mich gewisse Widersprüche (Wieso pro Besucher zwei Karten erhältlich? Wieso zuerst sich ohne Abstand anstellen und dann während der Oper mit Abstand stehen - wäre es nicht auf allen Ebenen sinnvoller, den Stehplatzkartenkauf im Internet abzuwickeln? Wieso 10 Euro für Karten ohne Bundestheater-Card, während die Karten ja ohnehin nur mit Bundestheater-Card erhältlich sind?), aber wie auch immer: Sehr erfreulich, dass eine Lösung gefunden wurde und eine Totalsperre des Stehplatzes abgewendet werden konnte.

Jetzt wäre es noch sehr schön, wenn der Stehplatz in den anderen Häusern Wiens (Musikverein, Theater an der Wien, Volksoper) ebenfalls auch in der Corona-Zeit erhalten bliebe.

16. August 2020
1:56
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Lohengrin
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@93:

Na btte, man bemüht sich

 

btte - wer ist "man"? - Madame Zweitbesetzung - im permanenten Buchstabensalat - jedenfalls nicht!

16. August 2020
1:44
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Lohengrin
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17. Juni 2020
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@91:

die permanenten Nutznieser, die Wiener

 

Na, dann Prost! - Auf daß das NIESEN NUTZEN möge! CoolLaughLaughLaughKiss

15. August 2020
7:43
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Lohengrin2
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Na btte, man bemüht sich und findet eine Steh-Sitz-Lösung.......

15. August 2020
6:51
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ac
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16. Januar 2018
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Die Stehplatzregelung für die Staatsoper in Covid-Zeiten steht fest - und scheint mir eine vernünftige zu sein.

Aushang der Wiener Staatsoper:

Der Stehplatz in Zeiten von COVID-19

Neue Regelung für eine Wiener Institution

Unter den derzeitigen Auflagen der Bundesregierung kann der Stehplatz der Wiener Staatsoper in seiner gewohnten Form nicht angeboten werden. Die Theater dürfen Vorstellungen über einer bestimmten Anzahl von Personen nur dann durchführen, wenn die Besucherinnen und Besucher einen Mindestabstand einhalten und ihnen nummerierte Sitzplätze zugewiesen sind.

Der Stehplatz ist eine besonders wichtige Institution des Wiener Opernlebens; nicht zuletzt deshalb, weil er eine Teilnahme an den Vorstellungen zu weltweit einmalig günstigen Preisen ermöglicht. Die Direktion der Wiener Staatsoper will gewährleisten, dass diese wichtige Einrichtung den COVID-19-Maßnahmen nicht zum Opfer fällt und hat daher den Stehplatz für die Dauer dieser Maßnahmen vorübergehend bestuhlt. Nach deren Aufhebung wird der Stehplatz wieder zu seiner ursprünglichen Form zurückkehren.

Bitte beachten Sie die detaillierten COVID-19 Sicherheitsmaßnahmen für Ihren Vorstellungsbesuch.

In den Bereichen Parterre, Balkon und Galerie konnten insgesamt 183 nummerierte Plätze geschaffen werden. Die Preise bleiben unverändert: Eine Stehplatzkarte kostet € 10,-.  Kunden mit BundestheaterCard erhalten eine Stehplatzkarte im Stehparterre um € 4,-, für die Bereiche Balkon und Galerie um € 3,-.
Die neuen Stehplatzkarten werden ausschließlich ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Stehplatzkasse in der Operngasse ausgegeben. Pro Kauf können maximal 2 Karten erworben werden.

BESTEHENDE KUNDENNUMMER
→ Jeder Besucher, der noch nicht Bundestheaterkunde ist, muss die Registrierung bei unserem Partner Culturall VOR DEM KARTENKAUF durchgeführt haben. Die dabei zugewiesene Kundennummer ist beim Kauf der Stehplatzkarte am Vorstellungsabend unter Vorweis eines Lichtbildausweises bekanntzugeben. Auf der Karte wird der Name des Besuchers aufgedruckt. Eine Weitergabe ist nicht möglich.

PERSONALISIERUNG
→ Um sicherzugehen, dass sich nur uns namentlich bekannte Besucher im Zuschauerraum aufhalten, müssen wir den auf der Karte aufgedruckten Namen mit einem Ausweis vergleichen können. Wir bitten daher um Verständnis, wenn wir Sie ersuchen müssen, uns bei der Kartenkontrolle auch Ihren Ausweis zu zeigen. Sollte der Name nicht mit dem Ausweis übereinstimmen oder Sie keinen Ausweis vorweisen können, dürfen wir Sie leider nicht in den Zuschauerraum einlassen. Auch diese Maßnahme dient ausschließlich dem Schutz aller Besucherinnen und Besucher unseres Hauses.

15. August 2020
2:24
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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Der Namens-Dieb benimmt sich wieder wie die Axt im Wald, ist bar jedern Wissens und jeglicher Manieren!

Er hat nicht kapiert oder willl es nicht wahrhaben: die WSO ist nicht diie Staatsoper der Wiener sondern die Österreichische Staatsoper! Die Wiener haben ihre eigenen Theater und Opernhäuser, sollen sie doch dort auf den Stehplatz gehen bzw. herummeckern. Wien ist es denn dort um die Stehplätze bestellt?

Was mit der WSO geschieht, geht alle ÖstereicherInnen an.nicht nur die permanenten Nutznieser, die Wiener. 

15. August 2020
0:51
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Lohengrin
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17. Juni 2020
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der Kampf um die Stehplätze in der WSO erscheint mir äußerst Wien-zentriert

 

Leider gibt die Zweitbesetzung wieder ihre Banalitäten von sich! - (Wie sollte der Kampf um die Stehplätze der Wiener Staatsoper denn nicht "Wien-zentriert" sein? - das stört Madame Zweitbesetzung mit ihren permanenten Fehleinschätzungen aber sehr, da sie Kaufmann-/München-zentriert ist).

- Madame's Schweigen in der letzten Zeit hingegen war eine Wohltat!

Und ich gedenke noch Madame's herrlich entlarvenden Beiträgen, die auch von anderen schon genüsslich wiederholt wurden:

"Dass man mir nicht gönnt, die Stehpatz-Frage zutreend eingeschätzt zu haben, vertshe ich be diesen Kleingeister schon"

"Zum Thema Stehplatz AUF EINEM ANDEREN PLANETEN, wo die Bewohner genauso wie die Opernstehplätzler glauben, sie seien AS ZENTRUM DER WELI "

LaughLaughLaughKiss

14. August 2020
20:56
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dalmont
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28. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

ad 85)

Ich habe den Rüffel gut verstanden.

Kommentare versuche ich zu Aussagen zu geben, die eine Reaktion meinerseits hervorrufen und das war im gegenständlichen Fall der immer wiederkehrende Wunsch nach einem Kulturleben wie es noch vor einem Jahr war.

Definitionen und Überschriften kümmern mich da wenig, da beides Grenzziehungen erfordern, die ich nicht leisten will. Diskurse lassen sich nicht in eine Richtung verordnen.

Dass nach meinem Eintrag eine Kreativitätsorgie im Hinblick auf ein zukünftiges Kulturleben erfolgt, habe ich nicht erwartet.

Dass aus einem PS meinerseits eine lange Suada unter sattsam bekanntem Scheuklappendenken (i.e. NLP-Instruktionen) erfolgt, hätte ich ahnen müssen.

Was die Stehplätze anlangt, da kann ich als jemand, der dem Mainstream der Graureiher der Opernbesucher angehört, wenig beitragen:

Bis 1980 war ich nur am Stehplatz unterwegs, in Wien und Mailand. Musikverein war damals bei „großen“ Ereignissen mafiös organisiert, der Parterrestehplatz an der Staatsoper detto, der Loggione an der Scala – no na net. „Jedermann“ in Salzburg habe ich am Stehplatz erlebt, nach dem Abgang von Senta Berger war das eine fade Angelegenheit. Die, die in der Felsenreitschule neben mir standen, da habe ich immer gedacht, das waren Studentenjobbende. No ja, man lernt nie aus.

Balkon- und Galeriestehplätze an der Staatsoper wurden mir damals zugeteilt, je nach Wohlverhalten und Angleg, es waren braun uniformierte Billeteurs, die Macht ausüben durften.

Balkonstehplätze sind in der Staatsoper an der Seite (wie im Theater an der Wien), da sieht man nix. Oper ist aber musikalisches Theater, man muss hören und sehen.

Die Staatsoper hat auch preiswerte Sitze (die „Partitur“-Sitze), aber da sieht man genau gar nix.

Maazel wollte den Stehplatz in Wien zustutzen, es ist ihm nicht gelungen. Muti hat den Loggione domestiziert. Beide höchstwahrscheinlich aus vergleichbaren Gründen: weil Stehplatz und Loggione renitent waren. Nicht immer aus ästhetischen Gründen, immer wieder auch organisiert (Beispiel: Premiere Don Carlo, 1970 mit Ghiaurov, Corelli, Wächter, Janowitz, Verrett, Horst Stein, Schenk).

Was den Stehplatz der Staatsoper anlangt, bin ich überzeugt, dass es gelingen kann, den Parterrestehplatz auf „rote“ Punkte zu bringen. Dort, wo man schlecht oder nix sieht, werden alle in die Mitte drängen, wie es schon zu meiner Zeit war.

Ich bitte aber auch, mir zu erklären, warum jemand, der am Stehplatz der Staatsoper steht, sehr viel mehr von dem Gebotenen verstehen soll, als jemand, der bereit ist, u.U. sehr viel mehr auszugeben?

14. August 2020
19:29
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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Was genauso für die Sitzplätze gilt.

Das stimmt natürlich nicht, da sitzt man/frau auf seinem/ihrem Platz und rückt nicht hin und her....

Wenn Sie mir unterstellen, dass ich mich für Stehplätze nicht interessiere, haben Sie eine Beiträge nicht gelesen. Ich bin eifriger Stehplätzler (nicht nur in Wien sondern überall, wo es welche gbt), doch der Kampf um die Stehplätze in der WSO erscheint mir äußerst Wien-zentriert.

Wer besucht an der WSO den Stehplatz?
1. diejenigen, die dort "wohnen"= sehr oft, ja täglich in die Oper gehen und es sich unter diesen finanziellen Voraussetzungen von 3 oder 4  € auch leisten können. (dass das die übrigen Österreicher nicht in Anspruch nehmen können, sollte schon auch bedacht werden)
2. diejenigen, die keine Sitzkarte bekommen haben.
3. wie oft beklagt wurde: Touristen, die einmal einen Blick in das Haus werfen wollen, oft jedoch an den Aufführungen wenig interessiert sind.

Ausschließlich die erste Gruppe hat ein grundsätzliches Interesse an den Stehplätzen. Wieviele Personen sind das durchschnittlich (Mega-Ereignisse nicht berücksichtigt)? Wie viele davon können sich einen Sitzplatz um z.B. 14 - 16 € nicht leisten? Die vorübergehende Nicht-Nutzung ist das ganze Gezeter wirklich nicht wert.

Streaming: natürlich ist das Live-Erlebnis durch keine noch so gute Übertragung zu ersetzten. Bitte bedenken Sie aber, dass auch z.B die VorarlbergerInnen und KärntnerInnen die WSO mit ihren Steuern mitfinanzieren, aber nur unter weiteren nicht unerheblichen Aufwendungen live im Haus sein können (Stehplatz oder Sitzplatz). Für diese Nicht-Wiener und darüber hinaus die geamte interessiete Openwelt sind Übertragungen ein großer Segen! Daher ist dieses Medium von äußerstem Interesse.

14. August 2020
18:52
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Gurnemanz
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Lohengrin2 sagt
Salzburg hat keine Stehplätze! Auch zu "normalen " Zeiten gibts die nur im Haus für Mozart, aber weder in der Felsenreitschule noch im Großen Festspielhaus.

Falsch! In der Felsenreitschule gibt es zu "normalen" Zeiten selbstverständlich Stehplätze (die man allerdings als normalsterblicher Österreicher kaum bzw. nicht bekommt, das ist aber eine eigene Geschichte...). Das weiß ich aus meinem eigenen Erleben, und auf Wikipedia steht: "Die Felsenreitschule fasst 1412 Sitz- und 25 Stehplätze.".

Lohengrin2 sagt
Dass man sich keine Probleme wegen der Stehplätze einhandeln will, ist doch klar. Sobald dort etwas schief läuft (z.B. dass die Zuschauer NICHT auf dem Roten Punkt stehen bleiben sondern nachrücken), ist ALLES gefährdet.

Was genauso für die Sitzplätze gilt. Besucher, die sich nicht an die Regeln halten, müsste man halt sofort hinausschmeißen und mit Besuchsverbot bestrafen, bis die Corona-Zeit vorbei ist.

Lohengrin2 sagt
Was soll denn München sagen? Dort gbt es (derzeit) im riesigen Opernhaus nur 200 (zweihundert) Sitz-Plätze und natürlic gar keine Stehplätze (die dort ohnehin nummeriert sind)!

Was man in München sagt, interessiert nicht, da der Thread "Stehplatz in der Wiener Staatsoper" heißt.

Lohengrin2 sagt
Viel interessanter: welche Vorstellungen werden gestreamt?  

Mitnichten! Oper ist nur live das Wahre. Streamings interessieren mich nicht und sind meiner Wahrnehmung nach kontraproduktiv für das Genre der Oper. Wenn Sie sich für die Stehplätze nicht interessieren, dann beteiligen Sie sich einfach nicht an dieser Diskussion. Das habe ich (nicht nur ich!) Ihnen schon vor über einem Monat gesagt.

14. August 2020
17:56
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Lohengrin2
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Salzburg hat keine Stehplätze! Auch zu "normalen " Zeiten gibts die nur im Haus für Mozart, aber weder in der Felsenreitschule noch im Großen Festspielhaus.

Dass man sich keine Probleme wegen der Stehplätze einhandeln will, ist doch klar. Sobald dort etwas schief läuft (z.B. dass die Zuschauer NICHT auf dem Roten Punkt stehen bleiben sondern nachrücken), ist ALLES gefährdet.

Was soll denn München sagen? Dort gbt es (derzeit) im riesigen Opernhaus nur 200 (zweihundert) Sitz-Plätze und natürlic gar keine Stehplätze (die dort ohnehin nummeriert sind)!

 

Viel interessanter: welche Vorstellungen werden gestreamt?

14. August 2020
17:50
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Eduard Paul
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21. März 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

zurück zum Thema "Stehplatz"

 

ich habe das Gefühl, daß die einzelnen Direktoren (WST, VOP, BURG, Josefstadt etc..) gar nicht sooo interessiert sind, die Erlaubnis zur Öffnung des Stehplatzes bei den vorgesetzten Behörden (Holding, Bundesregierung etc..) einzuholen. Ev hat man Angst den, dem Vernehmen nach, zögerlichen Verkauf der Sitzplätze, zugunsten des Stehplatzverkaufes,negativ zu beeinflussen.

Problemlos kann man doch die vorgesehenen Plätze des Steplatzbereiches mit Nummern versehen ( siehe Stehplatz Akademietheater) und davon nur jeden 2.Platz zum Verkauf bringen. Eine weitere Vorsichtmaßnahme: die Stehplätze kommen nur im Vorverkauf( bis zu Mittag am jeweiligen Vorstellungstag) an den Kunden (online, oder   Vorverkaufkasse) mit Namenserkennung ( Name, mail ,handynr) so wie es zB Salzburg drzt macht-  es gibt keinen spontanen Abendverkauf. so hat man Kontrolle auf allen Seiten.Also:

wo ist da das Problem ?????

 oder iegt hier ein absichtliches Desinteresse vor ???  um, über kurz oder lang, "den Stehplatz" zugunsten des Sitzplatzes zu killen ?????

14. August 2020
14:13
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Amfortas
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@dalmont

Warum sollen neoliberal orientierte Staatenlenker und deren neoliberale Wirtschaftsbosse aus Jux und Tollerei das herunterfahren, was ihnen nach wie vor saftigste Gewinne beschert?

Wo sind sie, die neoliberalen Staatenlenker? In Österreich, einem Hochsteuerland, wo derjenige, der am wenigsten leistet, am meisten Geld vom Staat geschenkt bekommt und derjenigen, der am meisten leistet, am stärksten zur Kasse gebeten wird? Wo seit Jahrzehnten eine linke Zuwanderungspolitik stattfindet, die nachweislich den Steuerzahler belastet, die Ausländerkriminalität in die Höhe treibt und deshalb mehrheitlich abgelehnt wird? Wo ein Drittel des BIP umverteilt wird, wo die Staatsquote bei über 50 % liegt und drei Viertel der Bevölkerung mehr aus der Staatskasse heraus bekommen als sie hinein bezahlen? Wo die Unterschicht anwächst weil sie doppelt so viele Kinder in die Welt setzt wie der Bevölkerungsdurchschnitt, und die Mittelschicht schrumpft und ausstirbt, weil sie die staatlichen Geldgeschenke finanzieren muss?

Ehemals konservative Parteien haben längst bemerkt, dass sie mit sozialistischer Politik - also populistischer Politik - länger an der Macht festhalten können. Man kauft sich einfach die Wählerstimmen mit Sozialleistungen. Jene Wählerstimmen, die man früher für vorausschauende und verantwortungsvolle Politik erhielt. Wie der Stimmenkauf geht, hat Kreisky in den 70er-Jahren vorgezeigt. Schön wär's, wenn Österreich ein liberales Land wäre! Die einzige liberale Partei Österreichs muss bei jeder Wahl fürchten, aus dem Parlament zu fliegen.

Vom Liberalismus ist wenig übergeblieben in den letzten Jahrzehnten. Der letzte Rest an Freiheiten wurde durch Corona abgeschafft. Wen wundert es, dass die Linken diese Corona-Politik, die behauptet, Sicherheit zu bieten und dabei Freiheiten abschafft, eher befürworten als die Liberalen, Rechten oder Konservativen? Ist es ein Zufall, dass unsere Medien die sich formierenden Gegenbewegungen ins rechtsradikale Eck stellen wollen und behaupten, in Berlin hätten sich 50.000 Neonazis getroffen, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren? Dass unter diesen 50.000 sog. Neonazis auch die "Omas gegen Rechts" oder die LGBT-Community war, wird dabei vorsorglich verschwiegen.

Dem Rest Ihres Beitrages ist zuzustimmen. Auch ich glaube - ganz ohne Wertung - dass wir nicht zurück können in die Zeit vor Corona. Der Schaden, den unsere Regierungen angerichtet haben, verunmöglicht es. Wir können auch nicht in die Zeit zurück, als es noch keine Atomwaffen gab - obwohl es sinnvoll wäre. Da ich grundsätzlich an das Gute im Menschen glaube, nehme ich auch an, dass die Menschheit die Corona-Krise nützen wird, um positive Entwicklungen zu machen. Sie haben voll kommen Recht, wenn Sie feststellen, dass niemand es nötig hat, um die ganze Welt zu tingeln um an Besprechungen teilzunehmen oder sich Opernvorstellungen anzusehen. Und selbstverständlich sollte in der Kulturbranche die Qualität wichtiger sein als die Quantität.

Entsetzt hat mich doch die Bereitschaft eines so großen Teils unserer Bevölkerung, bereitwillig auf jene Rechte zu verzichten, die unsere Vorfahren blutig erkämpft haben. Es ist leicht, Menschen zu Demonstrationen zu motivieren, wenn in den USA ein krimineller Schwarzer bei seiner Verhaftung zu Tode kommt. Denn danach kann man mit dem erhebenden Gefühl nach Hause gehen, sich für die Armen und Schwachen eingesetzt und so Punkte auf dem Moralkonto gesammelt zu haben. Man geht also aus narzisstischer Motivation demonstrieren, und zwar dann, wenn die politisch korrekte Meinungsindustrie dazu aufruft. Wenn in ganz Europa aber plötzlich die Bürger- und Menschenrechte eingeschränkt werden und man wieder mit der Angst der Menschen spielt, um die Macht der Regierenden zu vergrößern, findet das in weiten Teilen der Bevölkerung Zustimmung - unabhängig vom Bildungsgrad dieser Bevölkerungsteile. Das sollte uns doch zu denken geben und uns verdeutlichen, wie autoritäre und totalitäre Regime ihre Macht bis heute ausbauen können. Wie einfach das selbst in einem Land ist, das auf die angebliche Aufarbeitung seiner faschistischen Vergangenheit so stolz ist, hätte ich noch vor einem halben Jahr nicht gedacht. Wie groß die Bereitschaft ist, seine Nachbarn zu denunzieren, wenn man den Menschen nur genug Angst einjagt - auch das hätte ich nicht gedacht. Nie hätte ich mir träumen lassen, wie schnell eine österreichsiche Regierung die eigenen Kritiker als "Fall für die Polizei" verkaufen kann und wie groß die Bereitschaft weiter Bevölkerungsteile ist, diesen Irrsinn mitzutragen - selbst nachdem festgestellt wurde, dass all das der österreichischen Verfassung widerspricht.

14. August 2020
13:34
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dalmont
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28. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich bin überzeugt, dass es keine Rückkehr zum Status quo ante geben wird. Nicht nur im Kulturleben. Die Opernhäuser waren ja auch wegen der gigantischen weltweiten Reiselust so rammelvoll (selbst in das kleine Theater von Modena kamen deutsche Operntouristen, weil man da noch so schön altmodisch gemalte Prospekte sehen konnte).

Der Tourismus der Älteren wird so schnell nicht wieder in die Gänge kommen, die Jüngeren sind reiselustiger, aber nicht sehr opernaffin.

Ich hoffe sehr, dass alle klugen, nicht scheuklappen- und vorurteilsbehafteten Menschen ihre ganze Kreativität dafür einsetzen, ein gutes, interessantes, vielfältiges Kulturleben zu organisieren. Ständig der Vergangenheit nachzutrauern ist da wenig hilfreich, scheint mir.

Denn könnte sich in den Monaten, in denen man ja auf dem „Trockenen“ saß, die Überzeugung breit gemacht haben, dass es nicht unbedingt notwenig ist, überall dabei zu sein, wo blauer Rauch aufsteigt. Dass möglicherweise weniger, dafür aber intensiver Erlebtes, mehr sein könnte.

 

Eines habe ich übrigens in diesen unzähligen Einträgen nie erklärt bekommen: Warum sollen neoliberal orientierte Staatenlenker und deren neoliberale Wirtschaftsbosse aus Jux und Tollerei das herunterfahren, was ihnen nach wie vor saftigste Gewinne beschert? Aus Machtgier? Da halten sich die diesbezüglichen Skribenten und Welt- und Wissenschaftserklärer wohl mehr an den Weberschen Max: „Doch uns umgarnen finstre Mächte....“

 

Freuen wir uns, dass der französische „Don Carlos“ wieder kommt, freuen wir uns, dass Martin Kušej im Burgtheater (endlich) Calderóns „Das Leben ist ein Traum“ herausbringt. Und dass es wieder was zu sehen und zu hören gibt.

14. August 2020
11:44
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HansLick
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apropos es gibt k e i n e warteliste für stehplätze und aktuell die ersten kartenwunschabsagen für oktober 2020. also der betrieb scheint zu florieren!

14. August 2020
11:41
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Amfortas
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25. Oktober 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

@Hans Lick

Wir sind wieder dort angekommen, wo wir schon mal waren. Wen wundert's? Obwohl der Verfassungsgerichtshof die Maßnahmen unserer Regierung als unzulässig bezeichnet hat, obwohl wir längst wissen, dass die Gefährlichkeit von Covid-19 exakt dort liegt, wo sie bei einer Grippe liegt, und obwohl die katastrophalen Konsequenzen der Überreaktion offensichtlich geworden sind - an der Hysterie der Menschen ändert sich dadurch nichts. Auch als vor 80 Jahren auf unsere Großstädte Bomben abgeworfen wurden, glaubten noch viele, dass die Märchen der Nazis der Wahrheit entsprechen. Das Bedürfnis nach Konsens und das Bauchgefühl ist bei den meisten eben doch stärker als das Hirn. Und die Größe, zu den eigenen Denkfehlern zu stehen, fehlt vielfach.

Einen Versuch war's wert - zumindest bei kulturinteressierten Menschen wäre die Chance gegeben, hier etwas vernunftbegabter zu sein als die schnöde Masse. Die Zahl kritisch denkender Menschen nimmt zwar kontinuierlich zu, die autoritären Maßnahmen unserer Regierung finden immer mehr Kritiker, aber die Zahl der unverbesserlichen Mitläufer ist immer noch viel zu groß. Mal sehen - vielleicht sind Sie in ein paar Monaten klüger geworden. Zumindest die Chance dazu besteht. Ich gebe die Hoffnung nicht auf - der Mensch ist ein lernfähiges Wesen.

@Lohengrin2

Der Ärger, den meine Beiträge bei Ihnen auslösen, wär's allein schon wert, immer wieder neu zu posten. 😉

@alcindo

Ich habe Ihre Fehlannahmen nun jetzt oft genug korrigiert. Sie sind faktenresistent und vergleichen immer noch Spanien mit Österreich. Hier ein weiterer Bericht über die Situation des Gesundheitswesen in Spanien, obwohl ich nicht annehme, dass Sie jemals bereit sein werden, die Realität zu erkennen:

https://taz.de/Corona-Krise-in...../!5668979/

An alle Corona-Hysteriker in diesem Forum:

Sie sollten die Situation in unseren Opern nicht bedauern. Diese Situation ist nur deshalb derzeit so trist, weil es Menschen wie Sie gibt!

14. August 2020
11:29
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HansLick
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Forumsbeiträge: 101
Mitglied seit:
26. Februar 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

@ 76 - thema hier sind die stehplätze und für die gibt es leider auch k e i n e  warteliste! sonst gibt es für alle september abende sitzplätze zu kaufen, wenn mann/frau dabei sein will. 

hallo warum ignoriert ihr den amfortas typen nicht, einfach übergehen? dann schreibt er irgendwann mit sich selber. 

14. August 2020
11:17
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
sp_UserOnlineSmall Online

Können Sie BITTE endlich Ihre unerträglichen Kommentare bleiben lassen !!! Sie haben Ihre Meinung nun mehr als genug verbreitet. Die "Millionen Dummen" und "Dutzende von böswilligen Regierungen" werden Sie nicht dazu bringen, die getroffenen Virsichtsmaßnahmen für richtig zu halten. Allein der überall zu verzeichnende Anstieg der Infektionen durch Menschen, die sich nach Ihren Kriterien benehmen, spricht für sich.

BITTE ENDLICH STILL SEIN !!!

14. August 2020
11:16
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alcindo
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27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

lieber Amfortas, wenn sich wer wiederholt, dann sind es ganz gewiss auch Sie, Sie haben meine argumente entweder ignoriert oder nicht verstanden. die 48.000 toten in Spanien sind ueber dem jahrelangen durchschnitt, wo die sonstigen todesfaelle schon beruecksichtigt sind, es sind von ende maerz bis anfang mai 48.000 mehr gestorben als es der statistik entspricht... und wenn bei uns nicht 700 gestorben waeren, sondern 6 oder 7000 stuenden Sie mit Ihren argumenten anders da

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