Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

Stehplatz in der Wiener Staatsoper | Seite 4 | OnlineMerker | Forum

 

 

Anleitung Registrieren: 

Klicken Sie hier rechts unten auf den Button "Registrieren". Sie werden aufgefordert Ihre E-Mail Adresse und einen Benutzernamen einzugeben. Danach erhalten Sie ein E-Mail mit einem Link zum Erstellen des Passwortes. Danach können Sie sich mit Ihrer E-Mail Adresse oder dem Benutzernamen und dem Passwort einloggen. Ihre Profilseite erscheint. Danach gehen Sie wieder auf die Online Merker Forum Seite und sind dann im Forum angemeldet.

 

Dieses Forum ermöglicht in erster Linie an Kultur interessierten Lesern des Online-Merker ihre Meinung auszutauschen und durchaus auch kontroversiell zu diskutieren. Dies soll allerdings in einer höflichen und vernünftigen Umgangsform geschehen. Nicht gestattet sind diskriminierende, rassistische, fremden- und staatsfeindliche Inhalte und Formulierungen. Diese werden ebenso wie persönliche Beleidigungen und Herabwürdigungen anderer Personen vom Moderator gelöscht. Weiters ist das Forum keine Tauschbörse für Ton- und Bildaufnahmen.

Avatar

Bitte denke über eine Registrierung nach
guest

sp_LogInOut Login sp_Registration Registrieren

Registrieren | Passwort vergessen?
Erweiterte Suche

— Forumbereich —




— Übereinstimmung —





— Forum Optionen —





Minimale Suchwortlänge beträgt 3 Zeichen - die maximale 84

No permission to create posts
sp_Feed RSS (Beitrag) sp_TopicIcon
Stehplatz in der Wiener Staatsoper
5. Juli 2020
16:04
Avatar
mmnischek
Member
Members
Forumsbeiträge: 241
Mitglied seit:
10. März 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

Wäre es nicht möglich, tatsächlich einen unübersehbaren Protest in Form einer Demonstration vor der Wiener Staatsoper zu organisieren, der es auch in die Presse schafft? Vielleicht Anfang September? - Ich würde, um dabei zu sein, sogar extra nach Wien fahren, weil das wirklich etwas ist, wo dringend nötig ist, daß Direktion und Staat bemerken, daß es nicht einfach hingenommen wird!!!

5. Juli 2020
15:39
Avatar
Gurnemanz
Member
Members
Forumsbeiträge: 785
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich hatte eigentlich vor, nichts mehr im Merkerforum zu schreiben, aber das jetzige Thema ist im Unterschied zu den allermeisten wirklich wichtig.

Lohengrin2, Sie bleiben ja wieder mal sich selbst treu und steuern wie üblich die überflüssigsten und inkompetentesten Wortmeldungen bei!

Es geht beim Stehplatz ja eben nicht darum, einen "wirtschaftlich vertretbaren" Preis zu erzielen ("wirtschaftlich vertretbar" ist die Oper sowieso nie und niemals), sondern darum, das traditionelle Stehplatzpublikum und die Institution des Wiener Stehplatzes zu erhalten. Offensichtlich haben Sie das nicht verstanden, oder es ist Ihnen nicht wichtig.

Was ja auch Ihr gutes Recht ist, aber dann wärs schön, wenn Sie ausnahmsweise mal drauf verzichten könnten, kontraproduktive Kommentare zu schreiben. (Und wie war das mit den "auf den wohl im Bereich der Stehplätze augestellten Stühlen"?)

Zum Thema:

Ich als bis März 2020 oftmaliger Stehplatzler bin mit dem Threadersteller völlig einer Meinung und würde mich jederzeit an einem Protest beteiligen. Wenn man wollte, könnte man sehr wohl Lösungen finden (mit denen auch am Stehplatz ein Abstandhalten gewährleistet werden kann - wenn zumindest 100 der 500 Stehplätze aufgesperrt werden, wäre es ja schon ein Erfolg!).

Der Merker (online und Heft) wäre auch gefragt, aktiv zu werden. Ebenso jene Damen und Herren, die sich im Frühjahr 2019 so eifrig für die Beibehaltung ihrer Stehplatz-Privilegien eingesetzt haben.

Also ebenfalls meine Frage (an alle Diskutanten): Was kann man tun bzw. was wäre zu tun? Und bitte diesen wichtigen Thread nicht zerschießen, dafür gibt es andere.

5. Juli 2020
15:34
Avatar
Lohengrin
Member
Members
Forumsbeiträge: 17
Mitglied seit:
17. Juni 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

Eine Zweit-Besetzung sollte keine apodiktischen Urteile fällen, wie: Da ist nichts zu "diskutieren".

5. Juli 2020
13:59
Avatar
Lohengrin2
Mitglied
Members
Forumsbeiträge: 1053
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Da ist nichts zu "diskutieren". Wenn das Haus aufsperren will, muss es sich an die Rahmenbedingngen halten, ob das einzelnenn Leuten passt oder nicht.

Falls die Maßnahme, Stehplätze zu streichen, über die Hyhiene-Voschriften-Zeit hinaus von Dauer sein sollte, ist es immer noch Zeit, nachzufragen, was Sache ist.

1700: 500 ist ein krasses Missverhältnis! Auch der Preis ist nicht sozial, sondern wirtschaftlich unvertretbar. Für 4 bzw. 10 € ist Kunst auf dem wünschenswerten Niveau nicht zu haben und Privilegienwirtschaft geht schon gar nicht.

5. Juli 2020
13:40
Avatar
semjon_kotko
Member
Members
Forumsbeiträge: 5
Mitglied seit:
5. Juli 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich bin nicht der Moderator hier, aber es wäre gut, wenn die allgemeinen Corona-Diskussionen in einem der zahlreichen anderen Threads stattfinden und allfällige Dankbarkeitsbekundungen für die Schließung des Stehplatzes in diesem Thread nicht an erster Stelle stehen. Dieser Thread sollte sich idealerweise um Protestmaßnahmen der Empörten und "Betroffenen" drehen. Sonst wird er vom Moderator aufgrund des bekannten Hickhacks bald wieder geschlossen, ohne dass eine Diskussion in Gang gekommen wäre, wie man dieser Maßnahme der Staatsoper seitens des Stehplatz-Stammpublikums begegnen könnte.

5. Juli 2020
13:03
Avatar
mmnischek
Member
Members
Forumsbeiträge: 241
Mitglied seit:
10. März 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

Jetzt ist Dankbarkeit angesagt, dass die Oper überhaupt wieder 1000 oder ein paar mehr Plätze anbieten kann.

Nein! - Nicht Dankbarkeit ist angesagt, sondern Empörung, daß die Theater, Opern- und Konzerthäuser nicht zum Normalbetrieb zurückkehren dürfen, nachdem die Massen-Antirassismus-Demos keine Erhöhung der Erkrankten-Zahlen bewirkt haben und man auch in Flugzeug und Bahn ungehindert nebeneinander sitzen darf! - Das ist ein Skandal, den sich die Intendanten der Kulturinstitutionen nicht gefallen lassen sollten! - Immerhin hat Herr Roščić auf diese Ungerechtigkeit zumindest hingewiesen, was ja in dieser Zeit schon eine Leistung für sich ist. - Dennoch ist es nicht hinnehmbar, daß der Stehplatz einfach zugesperrt wird!!!

Ebenso ist es natürlich ein Skandal, daß die angeblichen Corona-Ausbruch-Hotspots immer nur nach Infizierten-Zahlen genannt und gerechnet werden und nie nach den Zahlen der tatsächlichen ernsthaft Erkrankten, die nämlich verschwindend gering sind, aber nicht in das Konzept der Panik- und Angst-Anheizer passen, die unsere Kulturinstitutionen zugrunde richten! - Die Infizierung wäre für den größten Teil der Menschen im Gegenteil wünschenswert, gerade jetzt im Sommer, damit eine möglichst hohe Immunität in der Bevölkerung erreicht wird! - Die ganze Panikmacherei und die Propaganda mit Statistik- und Grafik-Manipulation ist wirklich die reinste Gehirnwäsche! - Ursprünglich ging es mal darum, daß das Gesundheits-System nicht überlastet werden soll! - Mittlerweile tut man so, daß eine Infektion mit Corona an sich eine Katastrophe sei, was für mindesten 99% der Menschen definitiv falsch ist! - Das ist wirklich nichts anderes als staatlich gelenkte Gehirnwäsche!

5. Juli 2020
7:56
Avatar
Lohengrin2
Mitglied
Members
Forumsbeiträge: 1053
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Schon der einleitende Satz des Postings enthält gravierende Falschaussagen: Nicht erst, seit das unsägliche Kartenverkaufsunternehmen den Newsletter versandt hat, ist bekannt, dass es "bis auf Weiteres" keine Stehplätze geben wird. Das war schon vor einiger Zeit zu lesen und deutlich von Roscic in dem neulich hier im Merker geposteten Video zu hören.

Wer die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Veranstaltungen gelesen hat, konnte  "zugewiesene Sitze" finden, was sogar für Freiluftveranstaltungen gilt..... (Sommerkonzert in Schönbrunn !!!!!!!!!!!!!)

Wer die Masse der Leuten auf den Straßen, in Schwimmbädern und Kneipen beobachtet, kann nur froh sein, wenn diejenigen, die sich weiter fahrlässig benehmen bereit sind, auf "die Plätze verwiesen" werden, sprich: auf den wohl im Bereich der Stehplätze augestellten Stühlen sitzen müssen, damit die Vorsichtigen nicht noch länger auf die Oper verzichten müssen.

Dass bedauerlicherwiese die (unverhältnismäßig) billigen Plätze vorerst ncht zur Verfügung stehen, ist auch für mich bedauerlich, da ich gern Stehplätze nehme. Es kommen auch wieder andere Zeiten und dann ist der Punkt gekommen, an dem die Wiedereinführung reklamiert werden sollte. Jetzt ist Dankbarkeit angesagt, dass die Oper überhaupt wieder 1000 oder ein paar mehr Plätze anbieten kann. Einsichtiges Verhalten hilft da mehr als präventives Geschrei.

5. Juli 2020
2:08
Avatar
semjon_kotko
Member
Members
Forumsbeiträge: 5
Mitglied seit:
5. Juli 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

Was sich seit Beginn des Vorverkaufs in der Volksoper (ohne Stehplätze) vor einigen Tagen und auch gerüchteweise abgezeichnet hat, ist seit heute (seit Versand des Culturall-Newsletters) fix: Im Herbst wird kein Steplatz in der Wiener Staatsoper angeboten werden (wörtlich heißt es: "Als COVID-19 Prävention werden bis auf Weiteres keine Stehplätze angeboten"). Ich habe keine großen Illusionen, was die Organisierung notwendiger Protestmaßnahmen in diesem Forum betrifft. Als der Stehplatz vor einem Jahr von 3 Euro auf 10 Euro erhöht wurde, haben sich bekannterweise einige zusammengetan, um für sich Privilegien herauszuverhandeln - und nicht, um Druck aufzubauen für eine gerechte Gesamtlösung. Von den damaligen Rechtfertigern der Verschlechterungen (also der Preiserhöhungen) rede ich erst gar nicht. Die entsprechenden Diskussionen lassen sich hier im Forum nachlesen. Erst danach kam die für das Wiener Stammpublikum tragfähige und vorteilhafte Regelung mit der Bundestheaterkarte, die Protestmaßnahmen obsolet werden ließ.

Nun wird der Stehplatz unter Corona-Gesichtspunkten als Ganzes abgeschafft, ohne Deadline oder Befristung (wie die berühmten Regierungsverordnungen), sondern "bis auf Weiteres". Es wird wohl kaum wer davon ausgehen, dass sich die Corona-Situation im Laufe des nächsten Jahres erheblich verändern wird. Der Stehplatz ist damit also - "bis auf Weiteres" - Geschichte.

Meine Frage an die werten DiskutantInnen: Wer teilt die Meinung, dass dieser Anschlag nicht kommentarlos zur Kenntnis genommen werden kann? Es sollte sich auch für den Stehplatz eine Lösung finden lassen, wie man etwa mittels Nummerierung und Vorverkauf die entsprechenden Abstandsregelungen realisieren kann. Solche Überlegungen dürfte es aber offenbar nicht geben. Vielmehr wird durch die Streichung dieser 500 Plätze ganz einfach der Weg des geringsten Widerstands gegangen. Die Oper wird damit noch stärker als bisher zu einer elitären Veranstaltung. Das ist so nicht hinzunehmen. Aus meiner Sicht sind kreative Protestmaßnahmen auf mehreren Ebenen notwendig. Von einer Einflussnahme bei den kulturpolitisch zuständigen Stellen (Lobbyismus) bis hin zu Medienarbeit und Aktionismus.

No permission to create posts
Zeitzone des Forums: Europe/Berlin

Am meisten Mitglieder online: 33

Zurzeit Online:
3 Gast/Gäste

Momentan betrachten diese Seite:
1 Gast/Gäste

Top Autoren:

Lohengrin2: 1053

Chenier: 810

Gurnemanz: 785

alcindo: 522

Amfortas: 298

Michta: 272

mmnischek: 241

dalmont: 209

Christine: 138

Vlad: 118

Mitgliederstatistiken

Gastbeiträge: 160

Mitglieder: 68

Moderatoren: 0

Administratoren: 3

Forumsstatistiken

Gruppen: 1

Foren: 1

Themen: 554

Beiträge: 8596

Neuste Mitglieder:

concettayqn, Sich-Fragender, scarlettchowne, nadineheavener, lienannis11823, deandrecoon955, moniquevanhorn, qszbrandon, edgardocarner60, Corona_Umfrage

Administratoren: HaaSon: 2, ac: 94, Moderator 16: 53

 

Diese Seite drucken