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Stehplatz in der Wiener Staatsoper | Seite 3 | OnlineMerker | Forum

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Stehplatz in der Wiener Staatsoper
24. August 2020
18:49
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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ich höre, personen mit behindertenschein werden weiterhin vorgelassen.

Das habe ich noch nie verstanden...... Mit Behinderung eine ganze Oper "durchstehen", aber in der Schlange nicht stehen können (trotz Klappstühlchen), versteh ich nicht. Welcher Logik folgt das?

24. August 2020
18:33
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HansLick
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Forumsbeiträge: 101
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26. Februar 2020
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so und wer von den vorpostern benützt wann erstmals das neue stehplatz system, wird berichten?

ich wüsste zu gerne wie das mit der nummerierung ausfallen wird. 

beispiel, parterrestehplatz karte nr 1 muss den ersten sitz einnehmen. detto auf der galerie? hat da schon jemand was darüber gehört? 

ich höre, personen mit behindertenschein werden weiterhin vorgelassen. 

24. August 2020
16:09
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 1136
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28. Februar 2018
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Vielen Dank!

24. August 2020
16:08
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Moderator 16
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Forumsbeiträge: 57
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28. Februar 2018
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Die Beiträge 114-117 werden gelöscht, weil sie nur mehr ein beleidigendes Hick-Hack, das nichts mit der Sache zu tun hat, sind.

24. August 2020
13:59
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Christine
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Forumsbeiträge: 161
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7. September 2019
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Schade, dass es schon wieder zu Beleidigungen kommen musste. Ich war froh, dass Gurnemanz das Forum wieder belebt hat und ich bin neugierig, wie es mit der Stehplatzvergabe in der Praxis aussehen wird. In "meiner Stehplatzzeit" waren wir nicht auf die Touristen angewiesen und bei tollen Aufführungen war der Stehplatz ausverkauft. Wenn es jetzt viel weniger Plätze gibt, müsste das doch auch erreicht werden? Auf Stehplatz gingen früher hauptsächlich jüngere Menschen und die fürchten sich vor Ansteckungen doch viel weniger. Es wäre schön, wenn es für Senioren günstigere Logenplätze gäbe. 

24. August 2020
13:37
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Moderator 16
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Forumsbeiträge: 57
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28. Februar 2018
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Da ich diesen Beitrag wegen des Interesses der Teilnehmer am Thema Stehplatz nicht löschen will, werde ich nur jene Beiträge löschen, mit denen noch einmal versucht wird das Thema Corona aufzuwärmen, obwohl es dafür- und das haben die letzten Wochen gezeigt- in diesem Forum nicht wirklich ein Interesse gibt.

24. August 2020
12:53
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 1136
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28. Februar 2018
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Chenier sagt
Es ist höchst erstaunlich, Opernfreund, dass  nach meinem Resumee einiger Vorstellungen in Salzburg vor über einer Woche niemand geantwortet hat, aber in diesem Thread sofort reagiert wird, teilweise im Stil eines kläffenden Pawlow`schen Hundes, wie es Vlad auf tiefem Kommunikationsniveau gerne praktiziert. Von Gedanken- und Erfahrungsaustausch ist man weit entfernt, dafür dominieren die persönlichen Untergriffe.

Man kann die Pandemie interpretieren, wie man glaubt, aber Tatsache ist, dass der Kulturbetrieb hierzulande über Gebühr abgewürgt wurde, vor allem unter einer sogenannten "Kulturstaatsekretärin", die nach eigenen Worten von diesem Metier nicht viel versteht.

Einige Veranstalter, allen voran Salzburg, haben sich das glücklicherweise von der Politik nicht länger bieten lassen und dagegengehalten.  

"Hierzulande"??? Österreich, Deutschland, Frankreich, Schweiz etc.? Alles "hierzulande"? Was für ein Unsinn. Überall machte man neben Schuhläden, Schulen und Gasthäusern auch die Kulltureinrichtungen zu.

Salzburg hat keineswege "dagegengehalten", sondern aufgrund des bunt gemischten Programmansatzes ein den eben möglich gewordenen Lockerungen angepasstes Programm angeboten (Italien war da noch viel forscher!). Und: nicht einmal Thielemann war ausverkauft und sogar Netrebko brauchte bis knapp 1 Woche vor dem Konzert...... Die echten Helden z.B. sind Styriarte (keinerlei Pressegebläse, dafür neben mehreren Live-Ausgaben der Konzerte auch Streaming) oder Theater im Park in Wien (kein Netz an Landes-Millionen). ALLE, auch Frau Superpräsidentin, mussten sich an die jeweils herrschenden Regeln halten! Dass immer noch einige Jammerer glauben, man würde ihnen das Geld nachtragen und ihre Häuser würden von selber voll, zeigt deren Horizont.

24. August 2020
12:30
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Chenier
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Forumsbeiträge: 852
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28. Februar 2018
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Es ist höchst erstaunlich, Opernfreund, dass  nach meinem Resumee einiger Vorstellungen in Salzburg vor über einer Woche niemand geantwortet hat, aber in diesem Thread sofort reagiert wird, ...................... Von Gedanken- und Erfahrungsaustausch ist man weit entfernt, dafür dominieren die persönlichen Untergriffe.

Man kann die Pandemie interpretieren, wie man glaubt, aber Tatsache ist, dass der Kulturbetrieb hierzulande über Gebühr abgewürgt wurde, vor allem unter einer sogenannten "Kulturstaatsekretärin", die nach eigenen Worten von diesem Metier nicht viel versteht.

Einige Veranstalter, allen voran Salzburg, haben sich das glücklicherweise von der Politik nicht länger bieten lassen und dagegengehalten.

 

Anmerkung des Moderators:

Dieser Teil des Beitrags war beleidigend und wurde daher gestrichen.

24. August 2020
12:04
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Opernfreund
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Ich verfolge dieses Forum als großer Opernfreund schon seit vielen Jahren, habe aber doch davon Abstand genommen, mich hier öfters zu äußern (vor langer Zeit nur ein-zwei Mal), da bei allen Themen die Diskussionen hier meist in die Richtung gegangen sind, dass man sofort einem Lager zugeteilt wurde. Gerade bei der für den Kulturbetrieb nicht unwichtigen Corona-Diskussion war das extrem.

Ich möchte zur laufenden Diskussion anmerken, dass ich es auch ganz wichtig und (bei allen bestehenden Unklarheiten) als wichtiges Signal der Direktion sehe, dass die Stehplätze jedenfalls wieder geöffnet werden. Ich plane, ihn auch sehr bald wieder zu besuchen.

Zur Corona-Diskussion kann ich nur sagen, dass das Lagerdenken hier deshalb unangebracht ist, da es wie so oft auch hier nicht nur schwarz oder weiß gibt. Viele Maßnahmen, die gerade den Kulturbetrieb getroffen haben, waren notwendig, manche aber auch überzogen. Die ganze Pandemie stellt Entscheidungsträger weltweit vor enorme Probleme, da viele Entscheidungen definitiv unter Unsicherheit getroffen werden mussten bzw. müssen. Interessant finde ich es bei Amfortas, dass er argumentiert, dass besonders die österreichische Regierung hier Lügengebäude konstruiert hat und schreckliche Maßnahmen getroffen hat. Man kann gegen die Maßnahmen der österreichischen Regierung sein, aber der Großteil der Maßnahmen wurde auch international  (von Regierungen verschiedenster politischer Richtungen) fast identisch erlassen, sodass ich hier keinen speziellen österreichischen (Un)weg erkennen kann.

24. August 2020
10:24
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Vlad
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28. August 2019
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Na endlich darf Amfortas wieder seine Gebetsmühle drehen und sein Adlatus Chenier zitiert (zum wievielten Mal) die Fahrräder in China...die Sommerpause ist vorbei. Dabei sind die Argumente von Grunemanz sehr fundiert..

24. August 2020
8:25
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Chenier
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Forumsbeiträge: 852
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28. Februar 2018
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Bin ich froh, dass Stehplätze für mich die Bedeutung eines umgefallenen Fahrrads in Peking haben......

23. August 2020
20:53
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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Ihren arroganten Nachsatz hätten Sie sich sparen können.

So ist es! Fordern und jammern ist nicht eben angebracht  bei dem Angebot, das Ihnen "serviert" wird. Ein wenig Demut und Dankbarkeit ist jedenfalls eher angebracht, als pampige Belehrungen.

 

Das ist nicht Thema dieses Threads.

Ihr Wort in Gottes Ohr! Werde darauf zurückkommen, wenn die Abschweifungen wieder kommen........

23. August 2020
18:25
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Gurnemanz
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Nur damit keine Missverständnisse auftreten: Ich gehöre auch zu den "Leuten, die einer Arbeit nachgehen müssen".

Azsserdem bekommt jder 2 Katzen, was die Schlange halbiert.

Dazu hab ich geschrieben:

das ist sehr sonderbar. Ich kann mir das nur mit einem Irrtum seitens der Oper erklären. Oder kann mich jemand aufklären? So gesehen müsste sich ja das Stammpublikum nur untereinander absprechen: Dann kaufen die Besucher a, c und e zusammen sechs Karten, weswegen sich b, d und f gar nicht anstellen müssen? Das kann ja nicht ernstgemeint sein.

 

Ausserdem warte ich noch auf die Reaktion zum neuen GP Angebot für junges Publikum; da hätte ich Begeisterungsstürme erwartet....... Ach, ich hatte vergessen, dass das ja 10 € kostet!

Das ist nicht Thema dieses Threads. Ihren arroganten Nachsatz hätten Sie sich sparen können.

23. August 2020
18:15
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Lohengrin2
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Man wird sehen...
"Man" sieht jetzt schon wenn man die Anweisungen auf der Webseite liest!

Eben WENN es nur 180 Plätze gibt, werden die Leute, die auf jeden Fall hineinwollen, sicherheitshalber früher kommen als wenn es über 500 Plätze gibt. Das heißt, wir reden hier von Anstellzeiten, die 80 Minuten deutlich übersteigen - in einer Zeit, in der man Menschenansammlungen meiden soll.
Ohne die vielgehassten Touristen wird die Schlange überschaubar bleiben. 500 Wiener, die Tag für Tag rein wollen? Das glauben Sie doch selber nicht! Nicht einmal 180! Ausserdem bekommt jeder 2 Karten, was die Schlange halbiert. Ausserden gibt es auch Leute, die einer Arbeit nachgehen müssen und daher gar nicht früher kommen können. Also: bitte entspannen Sie sich; seien Sie dankbar, dass Sie für wenige Euro -vorübergehend- einen Sitzplatz bekommen!

Gibt es in Graz und Linz DAS Stehplatzpublikum wie in Wien? Nein! In München auch nicht, denn die Bayerische Staatsoper ist von vorne bis hinten elitär.
Natürlich gibt es das! Auch im Stefaniensaal, nicht nur in der Oper. Einzig die Touristen fehlen dort. Man gibt sich dort nur nicht so voll von Ansprüchen, sondern in ersten Linie an den Darbietungen interessiert. Ich bin als Schülerin und Studentin Teil dieses Stehpatzpublikums gewesen und mache auch noch heute davon Gebrauch.
München ist keineswegs elitär; mir scheint, Sie waren noch nicht oft genug dort. Auch in der BSO gibt es Leute, die fast täglich hingehen, für ab 10 bis 28 € pro Stehplatz.

 

Ich habe ganz den Eindruck, dass die zur Schau gestellte Haltung des "WSO Stehplatzes" eine Reform nötig hat.
Ausserdem warte ich noch auf die Reaktion zum neuen GP Angebot für junges Publikum; da hätte ich Begeisterungsstürme erwartet....... Ach, ich hatte vergessen, dass das ja 10 € kostet!

23. August 2020
17:57
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Gurnemanz
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Lohengrin2 sagt
muss man wohl oder übel ins Haus -
...und auch gleich wieder raus statt weiter hinein!

Man wird sehen...

Lohengrin2 sagt
Nein, weil man sich in der Stehplatzschlange länger anstellt als beim Abholen einer x-beliebigen Karte.
Das bezweifle ich ganz stark, denn für die bekannermaßen 180 Plätze werden sich nicht so viele ansellen wie für 500, schon gar wenn "keine Touristen" kommen.... Im Gegenteil: ich muss meine beiden Karten an der Tageskasse abholen, anderswo bekommt man sie online oder per Post.. Die Schlange wird bei einzelnen Vostellungen t vielen Besuchern von ausserhalb von Wien ziemlich lang werden.

Eben WENN es nur 180 Plätze gibt, werden die Leute, die auf jeden Fall hineinwollen, sicherheitshalber früher kommen als wenn es über 500 Plätze gibt. Das heißt, wir reden hier von Anstellzeiten, die 80 Minuten deutlich übersteigen - in einer Zeit, in der man Menschenansammlungen meiden soll.

Lohengrin2 sagt
Wenn die Institution des Wiener Stehplatzes erhalten werden soll, muss das so bleiben.
Das ist eine ganz schön unverschämte Feststellung! Dass der Preis so bleiben muss, um den Stehpkatz am Leben zu erhalten, strafen alle Häuser, bei denen Stehplätze von 10 € aufwärts kosten, Lügen. Ist die Produktion interessant, wird das Publikum kommen. Dass die Wiener die fast verschenkten Karten verteidigen ist klar, aber hat mit dem Prinzip nichts zu tun. Eigentlich wäre stillschweigende Dankbarkeit angesagt.  

Aber wirklich nicht! Komplett falsch!
Gibt es in Graz und Linz DAS Stehplatzpublikum wie in Wien? Nein! In München auch nicht, denn die Bayerische Staatsoper ist von vorne bis hinten elitär.

23. August 2020
17:51
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Lohengrin2
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muss man wohl oder übel ins Haus -
...und auch gleich wieder raus statt weiter hinein!

Nein, weil man sich in der Stehplatzschlange länger anstellt als beim Abholen einer x-beliebigen Karte.
Das bezweifle ich ganz stark, denn für die bekannermaßen 180 Plätze werden sich nicht so viele ansellen wie für 500, schon gar wenn "keine Touristen" kommen.... Im Gegenteil: ich muss meine beiden Karten an der Tageskasse abholen, anderswo bekommt man sie online oder per Post.. Die Schlange wird bei einzelnen Vostellungen t vielen Besuchern von ausserhalb von Wien ziemlich lang werden.

Wenn die Institution des Wiener Stehplatzes erhalten werden soll, muss das so bleiben.
Das ist eine ganz schön unverschämte Feststellung! Dass der Preis so bleiben muss, um den Stehpkatz am Leben zu erhalten, strafen alle Häuser, bei denen Stehplätze von 10 € aufwärts kosten, Lügen. Ist die Produktion interessant, wird das Publikum kommen. Dass die Wiener die fast verschenkten Karten verteidigen ist klar, aber hat mit dem Prinzip nichts zu tun. Eigentlich wäre stillschweigende Dankbarkeit angesagt.

23. August 2020
17:35
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Gurnemanz
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Lohengrin2 sagt
Die Gefahr einer Ansteckung ist jedenfalls geringer, wenn man sich für das Kaufen der Stehplätze nicht schon mindestens 80min vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus aufhalten muss.

Wer sagt denn,dass man sich 80 Minuten im Openhaus aufhalten muss? Das geht übrigens gar nicht, da erst 60 Minuten vor Beginn geöffnet wird (biitte die entpechenden Texte auf der Webseite lesen)

Ich kenne die entsprechenden Texte auf der Website. Aber da die Stehplatzkasse (IN der Oper, bzw. in der Operngasse) 80min vor Beginn öffnen soll, muss man wohl oder übel ins Haus - so wie bisher bzw. bis zur Saison 2018/19.

Lohengrin2 sagt
Nein! Auch bisher gab es die Möglichkeit, ohne einen Drucker zu haben im Internet Karten kaufen zu können, nämlich indem man die Karten dann bei einer Kassa abholt. Ich gehe oft in die Staatsoper und kenne dort viele Leute, und meine Wahrnehmung nach kann auch die Generation 70+ mit dem Internet umgehen bzw. hatte jedenfalls überhaupt keine Probleme bisher damit.

Abholen = anstehen bei der Kassa; dann kann man gleich in der Stehplatzschlange stehen..... Probleme MIT Druckern hat der (meist) nicht, der einen hat! Es wurde doch so viel gejammert, dass die armen Schüler zu Haus keinen Drucker haben. Meine Erfahrung mit 70plus: viele haben ein Smartphone, aber eben keinen Drucker!

Nein, weil man sich in der Stehplatzschlange länger anstellt als beim Abholen einer x-beliebigen Karte.

Lohengrin2 sagt
Es ist sehr wohl ein Unterschied, wenn man für 10 Opernbesuche (und ich kenne viele Leute, die mindestens zehn Stehplatzbesuche im Monat unterbringen) 3x10 = 30 Euro oder 10x10 = 100 Euro zahlt! Verstehen Sie das nicht?

Das verstehe ich sehr wohl, aber was ich mir nicht leisten kann, kann ich nicht wahrnehmen oder muss es "portionieren". Ich würde auch gern öfter in diverse Häuser gehen, aber sie sind zu weit weg und das bedeutet Fahrt + Unterkunft + Karte. Ich speche schon immer von der unendlichen Bevorzugung der Wiener bei einem von ganz Ö finanzierten Haus! Roscic hat das endlich begriffen und hat die Streams innerhalb von Ö kostenfrei angekündigt...... Also: bitte das Jammern einstellen!  

Die Diskussion stellt sich überhaupt nicht, da - wenn die verlautbare Regelung umgesetzt wird - de facto jeder Stehplatz entweder 3 oder 4 Euro kosten wird. Von den 10 Euro sprechen wir gar nicht. Es geht überhaupt nicht um "Jammern", sondern darum, dass - erfreulicherweise - auch weiterhin die Plätze 3 oder 4 Euro kosten. Wenn die Institution des Wiener Stehplatzes erhalten werden soll, muss das so bleiben.
Dass die WIENER bei der WIENER Staatsoper insofern bevorzugt sind, als sie leichter die Wiener Staatsoper besuchen können als ein in Vorarlberg ansässiger Österreicher, liegt auf der Hand. Das war immer so, ist so und wird immer so bleiben.

23. August 2020
16:53
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Lohengrin2
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Die Gefahr einer Ansteckung ist jedenfalls geringer, wenn man sich für das Kaufen der Stehplätze nicht schon mindestens 80min vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus aufhalten muss.

Wer sagt denn,dass man sich 80 Minuten im Openhaus aufhalten muss? Das geht übrigens gar nicht, da erst 60 Minuten vor Beginn geöffnet wird (biitte die entpechenden Texte auf der Webseite lesen)

Nein! Auch bisher gab es die Möglichkeit, ohne einen Drucker zu haben im Internet Karten kaufen zu können, nämlich indem man die Karten dann bei einer Kassa abholt. Ich gehe oft in die Staatsoper und kenne dort viele Leute, und meine Wahrnehmung nach kann auch die Generation 70+ mit dem Internet umgehen bzw. hatte jedenfalls überhaupt keine Probleme bisher damit.

Abholen = anstehen bei der Kassa; dann kann man gleich in der Stehplatzschlange stehen..... Probleme MIT Druckern hat der (meist) nicht, der einen hat! Es wurde doch so viel gejammert, dass die armen Schüler zu Haus keinen Drucker haben. Meine Erfahrung mit 70plus: viele haben ein Smartphone, aber eben keinen Drucker!

Es ist sehr wohl ein Unterschied, wenn man für 10 Opernbesuche (und ich kenne viele Leute, die mindestens zehn Stehplatzbesuche im Monat unterbringen) 3x10 = 30 Euro oder 10x10 = 100 Euro zahlt! Verstehen Sie das nicht?

Das verstehe ich sehr wohl, aber was ich mir nicht leisten kann, kann ich nicht wahrnehmen oder muss es "portionieren". Ich würde auch gern öfter in diverse Häuser gehen, aber sie sind zu weit weg und das bedeutet Fahrt + Unterkunft + Karte. Ich speche schon immer von der unendlichen Bevorzugung der Wiener bei einem von ganz Ö finanzierten Haus! Roscic hat das endlich begriffen und hat die Streams innerhalb von Ö kostenfrei angekündigt...... Also: bitte das Jammern einstellen!

23. August 2020
16:38
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Gurnemanz
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Eduard Paul sagt
soweit ich informiert bin: bei Direktkauf an der Vorverkaufkasse ( bar oder BankCard) benötigte man bisher keine Bundestheatercard -jetzt, in CoronaZeit, frägt man nach den Namen des Benützers ( der auf der Karte dann gedruckt aufscheint).Meines Wissens ist die BundestheaterCard und die Kundennummer ( bei Culturall) unter der man online bestellen kann, zweierlei ...oder ist es ein -und dasselbe ???? 

Soweit ich informiert bin, ist das ein- und dasselbe, aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren!

Eduard Paul sagt
Ja ich finde es sonderbar, daß man bis zu 2 Stehplatzkarten für die jeweilige Vorstellung kaufen kann, wo doch jetzt nur 183 Plätze zum Verkauf (80 Minuten vor Vorstellungsbeginn) gelangen.

Eben, das ist sehr sonderbar. Ich kann mir das nur mit einem Irrtum seitens der Oper erklären. Oder kann mich jemand aufklären? So gesehen müsste sich ja das Stammpublikum nur untereinander absprechen: Dann kaufen die Besucher a, c und e zusammen sechs Karten, weswegen sich b, d und f gar nicht anstellen müssen? Das kann ja nicht ernstgemeint sein.

Eduard Paul sagt
Frage: gibt es noch das Stehplatzscheckheft ? ( ich war 18/19 im Besitz eines solchen) wo man um €80.- bis zu 50 Mal ( gegen Einlösung eines Schecks) auf Balkon oder Galerie gehen konnte und diesen Stehplatz auch im Vorverkauf (!) erwerben konnte.

Die Stehplatzschecks gibt es seit Beginn der Saison 2019/20 nicht mehr. Der Vorverkauf (bis 2019/20) hatte übrigens nichts mit dem Scheckheft zu tun, sondern war an die - glücklicherweise abgeschaffte!!! - Stehplatz-Berechtigungskarte gekoppelt.

Lohengrin2 sagt
Sorry, wer sagt, dass bem Ansehen nicht die Regeln einzuhalten sind, die ohnehin gelten: Maske und Babyelefant! Während der Oper stehen: weder mit noch ohne Abstand, sondern SITZEN, dazu sind die Stühle (vorübergehend) da.

Man wird sehen. Die Gefahr einer Ansteckung ist jedenfalls geringer, wenn man sich für das Kaufen der Stehplätze nicht schon mindestens 80min vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus aufhalten muss.

Lohengrin2 sagt
Online: dann sind alle die ausgeschlossen, die keinen Drucker haben: die armen Schüler, die alten Leute.......

Nein! Auch bisher gab es die Möglichkeit, ohne einen Drucker zu haben im Internet Karten kaufen zu können, nämlich indem man die Karten dann bei einer Kassa abholt. Ich gehe oft in die Staatsoper und kenne dort viele Leute, und meine Wahrnehmung nach kann auch die Generation 70+ mit dem Internet umgehen bzw. hatte jedenfalls überhaupt keine Probleme bisher damit.

Lohengrin2 sagt
Das Prinzp des Stehplatzes beruht auf der kurzfristigen Verfügbarkeit!

Da bin ich prinzipiell Ihrer Meinung. Aber es geht mir darum, die Gefahr der Ansteckung beim Anstellen zu verhindern. Man könnte ja - Beispiel - den Online-Stehplatzverkauf nicht wie bisher zwei Monate, sondern vielleicht 24 oder 64 oder 72 Stunden vor Beginn der Vorstellung öffnen.

Lohengrin2 sagt
Der Preisunterschied ist von DM eigeführt worden, um sich das Wohlwollen der Stammkundschaft zu sichern. 10 € sollte doch jeder aufbribgen können, oder?  

Falsch gedacht! Erstens wird, wenn die kommende Regelung umgesetzt wird, jeder entweder 3 oder 4 Euro zahlen (weil man einen Stehplatz sowieso nur mehr mit Registrierung bekommen wird), und - wichtiger - zweitens: Es ist sehr wohl ein Unterschied, wenn man für 10 Opernbesuche (und ich kenne viele Leute, die mindestens zehn Stehplatzbesuche im Monat unterbringen) 3x10 = 30 Euro oder 10x10 = 100 Euro zahlt! Verstehen Sie das nicht?
Im Jahr sind das dann 300 Euro oder 1000 Euro, und 1000 Euro könnte und wollte jedenfalls ICH sicher nicht im Jahr für Stehplatzbesuche aufbringen.
Die Idee des Stehplatzes ist nicht nur die von Ihnen angemerkte "kurzfristige Verfügbarkeit", sondern auch der interessierten Bevölkerung jedes Alters und jeder sozialen Schicht eine Möglichkeit zu bieten, Opern live zu besuchen. Wenn man dafür plötzlich 10 Euro investieren muss statt 3 Euro, ist das nicht mehr gegeben. Das ist eine Tatsache.

23. August 2020
15:18
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Lohengrin2
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Wieso zuerst sich ohne Abstand anstellen und dann während der Oper mit Abstand stehen

Sorry, wer sagt, dass bem Ansehen nicht die Regeln einzuhalten sind, die ohnehin gelten: Maske und Babyelefant! Während der Oper stehen: weder mit noch ohne Abstand, sondern SITZEN, dazu sind die Stühle (vorübergehend) da.

Online: dann sind alle die ausgeschlossen, die keinen Drucker haben: die armen Schüler, die alten Leute.......

Das Prinzp des Stehplatzes beruht auf der kurzfristigen Verfügbarkeit!

Der Preisunterschied ist von DM eigeführt worden, um sich das Wohlwollen der Stammkundschaft zu sichern. 10 € sollte doch jeder aufbribgen können, oder?

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