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Stehplatz in der Wiener Staatsoper
26. August 2020
17:53
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Lohengrin2
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An besten vermeidet man Culturall und bestellt direkt per Mail (Bestellformular kann man audrucken) oder Telefon. Da hatte ich immer Erfolg, bei Cuturall selten.

26. August 2020
15:46
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Eduard Paul
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ad 134

Danke für diese Nachricht

das war aber gar nicht das "Haupt- Problem" - sondern, daß man jetzt sichtlich  Karten nur bestellen kann (im Gegensatz von früher) und ( und wie im konkreten Fall) dann nach Monaten einen abschlägigen Bescheid erhält, andrerseits beim Direktverkauf, erfolgreich ist

26. August 2020
15:38
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Eduard Paul
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21. März 2020
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he Leute   beim Thema bleiben..!!.dieser Thread beinhaltet die Sitz- oder Stehplatzvarianten an der WST und nicht, ob es im Urlaub ein Selbsbedienungs-Frühstücksbuffet und/oder ein Salatabuffet am Abend gibt oder nicht.......

Das sind Fragen für ein Reisebüro, aber nix für ein Opern-Forum !!!

26. August 2020
15:26
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MRadema796
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Eduard Paul sagt
Wie ist überhaupt das "Verhältnis", die Konstellation,  die Verknüpfung Culturall zu/mit den Bundestheatern.?

 

http://www.culturall.com schreibt:

"Culturall ist der offizielle Internetpartner der Österreichischen Bundestheater. Wir verkaufen alle Tickets zu Originalpreisen ohne Aufschlag"

26. August 2020
14:08
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Chenier
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28. Februar 2018
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".....dass womöglich die Altrevoluzzer Amfortas und Chenier (und noch andere des Forums, die glauben, besonders egoman sein zu müssen und das als liberal verkaufen wollen) neben mir sitzen und mir ins Gesicht pfauchen."

Keine Angst, dalmont, völlig unbegründet. Ich pflege niemandem ins Gesicht zu pfauchen.

Fürchten Sie sich nicht. 

26. August 2020
13:56
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Christine
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7. September 2019
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Dalmont, ja ich war im Urlaub in Österreich. In Kärnten, Bezirk Villach Land. Von Corona wurde kaum gesprochen. im Hotel war fast alles wie früher, z.B. das Frühstücksbuffet. Selbstbedienung wie in den Jahren zuvor. Nur das Salatbuffet gab es am Abend nicht. Es dürfte aber alles gut gegangen sein, ich habe nichts von Infektionen gehört. Discos besuche ich schon seit Jahren keine mehr, aber Bars im Freien haben wir mit anderen Leuten besucht.

Ich verstehe jetzt, was Sie mit peinlich meinen. Ich spende einfrig Applaus wenn mir etwas sehr gut gefällt. Aber wenn ich etwas außerordentlich gut fand, habe ich zumindest in der Oper auch Bravo gerufen. Buh hingegen habe ich nie grufen, da applaudiere ich einfach gar nicht. Hoffentlich gibt es bald wieder die Möglichkeit in der Oper seine Begeisterung zu zeigen.

26. August 2020
13:25
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Eduard Paul
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21. März 2020
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Erwerb von Kaufkarten Wiener Staatsoper

ein guter Freund von mir, Rechtsanwalt und seit ca 50 Jahren (!) ein eifriger Opernbesucher, ein seriöser Karten- Bezahler ( so was gibt's noch ) erzählte mir vor 2 Tagen: "...knapp nach der TV Spielplanpräsentation 20/21 (am 29.04.) habe ich schriftlich an Culturall meine Kartenbestellungen/wünsche für ca 40 Vorstellungen verteilt auf die gesamte  Spielzeit, abgesendet - mit Schwerpunkt von 05 Terminen für die ersten 3 Wochen( der jetzt in Kürze anlaufenden Saison).Erst jetzt vor ein paar Tagen erhielt ich die Nachricht, daß leider für diese 5 Vorstellungen keine Karten verfügbar sind ( also nach ca 4 Monaten !), auch wurde mir kein alternatives Angebot etc... gemacht, sondern es blieb bei dieser lapidaren Absage.Da ich für 1 Vorstellung noch eine zzgl Karte benötigte und ich zufällig in der Stadt war, ging ich ( vor ca 1 Woche)zur Vorverkaufstelle Operngasse und bekam, gegen Sofortzahlung, diese zzgl Karte....."

Nun stellt sich die Frage: nach welchem System erfolgt der Kartenverkauf ? Sind Bestellungen bei Culturall zweitgereiht ? In "normalen" Zeiten konnte man ja direkt die Karten ( anhand eines graphischen Sitzplanes) aussuchen und sofort bezahlen, jetzt, so sagt man mir, kann man nur bestellen und warten, warten, ob ja..oder ob nein...

Wie ist überhaupt das "Verhältnis", die Konstellation,  die Verknüpfung Culturall zu/mit den Bundestheatern.?

Culturall HandelgesellschaftgesmbH, Vertriebsdienst, 1030 Wien, Am Modenapark

Ist die Culturall Kundennummer ident mit der BundestheaterCard ??? Kann man online, ohne Culturall,  bei der WienerStaatsoper direkt bestellen ?

Oder ist die Situation ähnlich, der, wie beim ORF mit GIS Gebühren Info Service GmbH ( 1040 Wien, Faulmanng.4) ?- wo man auch nicht seine Rundfunkgebühren direkt an ORF zahlen kann.

Aufklärung erbeten !

Weiß da jemand mehr ?

26. August 2020
0:22
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dalmont
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28. Januar 2019
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Christine, es passiert mir selber öfter, dass mich einzelne Wörter verärgern und ich darauf reagiere, obwohl es bei genauem nochmals Lesen keinen Anlass dafür gibt. So dürfte es Ihnen mit dem Wort peinlich gegangen sein: „mich (hat) Bravo rufen nie gestört, das brava, bravo, bravi und brave-Getue in Wien wirkt immer peinlich“ habe ich geschrieben. Als peinlich empfinde ich es, wenn österreichisches Publikum das Wort bravo nach den Regeln der italienischen Grammatik personenbezogen abwandelt. Am Fenice oder an der Scala ist das logisch, von Wienern gerufen wirkt es halt nicht mehr authentisch sondern aufgesetzt. Wobei ich nicht den jungen Mann am Parterrestehplatz meine, der eine Zeitlang lautest „bravi tutti, grazie a tutti, grazie, grazie“ gerufen hat, selbst als er nur mehr fast allein im Saal war (wo der wohl hingekommen sein mag).

Natürlich soll jeder rufen, wie er mag, nur nicht „cagna“, was sich Mirella Freni bei der „Ernani“-Premiere an der Scala anhören musste, oder ähnliche Invektiven. Was ich als peinlich empfinde, halten andere für das Tollste. Jede und jeder wie sie/er will.

Ich persönlich kann es nicht verstehen, wenn nach wunderbarst gesungenen und musizierten Musikstücken in der Oper lärmende Zustimmung losgeht. Es zerstört die Wirkung der Musik auf mich persönlich. Aber ich weiß auch, dass es für Sänger nicht animierend wäre, wenn sich beispielsweise nach „Celeste Aida“ keine Hand rührte.

Was den Mund-Nasenschutz anlangt: Ich habe ihn immer dort genommen, wo ich überzeugt war, dass es sinnhaft ist. In Geschäften immer, auch als man nicht musste. Denn vor allem die keuchenden älteren (so wie ich) Menschen rückten mir zu sehr auf die Pelle. Warum, weiß ich nicht. Auf engen Gehsteigen (innergürtlisch sind sie ja oft sehr schmal) immer dann, wenn sich mir Menschengruppen näherten, denen ich schwer ausweichen konnte.

Ob er wirklich schützt? Ich hoffe es. Wissen Sie, Christine, eine Alternative?

So naiv, zu glauben, das wäre ein Totalschutz, bin ich natürlich nicht. Aber ich mag auch nicht allen, die mir zu nahe kommen, meinen Ellbogen in die Magengrube rammen müssen.

Wie sich die Altgroupies bei Domingo-Vorstellungen aufführen, interessiert mich wenig, da ich nicht dorthin gehe, da sollen sie tun, was sie wollen. Diese Altgroupies unterscheiden sich ja wenig von den Altgroupies, die Hansi Hinterseer auf den Berg nachrennen oder in Ćiastel tagelang campieren, um ihren geliebten Spatzen nahe zu sein.

Christine, waren Sie im Sommer in Urlaubsorten unseres Landes? Ich die letzten zehn Tage in etlichen Ferienorten in Tirol. Alles war sehr angenehm entspannt, und in keinem Hotel wurde ständig von Corona geredet, aber wo ich das Gefühl hatte, mich selbst schützen zu müssen, tat ich es auch, obwohl es niemand verlangt hatte (und ich fühlte mich in keinster Weise in meinen Freiheitsrechten beschnitten). Und so denke ich es auch bei meinen Theaterbesuchen im Herbst zu halten.

Garantie für eine Nichtinfektion und möglicherweise schlimme Folgen ist das natürlich auch keine. Was wäre die Alternative? Mich daheim einzusargen.

25. August 2020
21:40
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Christine
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An Dalmont: Was an Bravo Rufen peinlich sein soll, erschließt sich mir nicht. Ich habe das in vielen Aufführungen erlebt, peinlich fand ich es nie. Ich trage auch immer Maske dort wo sie vorgeschrieben ist obwohl ich mir über ihren Nutzen nicht ganz klar bin. Wenn eine Maske wirklich schützt, müsste ein positiv getesteter Mensch ohne Symptome nicht in Quarantäne gehen. Die Maske würde ja die anderen vor Ansteckung schützen. Ich glaube, dass man sich, wenn man Pech hat, in der Oper oder dem Theater immer anstecken könntewenn man längere Zeit in der Nähe einer infizierten Person sitzt. Man muss es halt riskieren und hoffen, dass die Menschen in der Umgebung gesund sind. Dann dürfen sie auch Bravo rufen. Ich höre mir Domingo nicht mehr an, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass seine Fans es aushalten nicht Bravo zu rufen wenn er an die Wiener Oper zurückkommt. Bekommt man dann eigentlich Hausverbot?

25. August 2020
20:09
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dalmont
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28. Januar 2019
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Die Lösung, die Dr. Roščić gefunden hat, halte ich fast für grenzgenial in dieser Situation und für sehr groß denkend: Sitze hinstellen und Stehplatztarife verlangen. Chapeau! Selbst wenn ich ein paar Reihen vor einem Parterrestehplatz sitze und ein Zigfaches für meine Karte bezahle, finde ich das eine grandiose Idee. (Die hoffentlich nicht von den Gierigen entwertet wird, die sich teure Karten leisten könnten, aber davon profitieren wollen! Ich kenne diesbezüglich anfällige Pappenheimer)

Ich denke nicht, dass einem irgendwer aus der Direktion einen Staatsopernbesuch vermiesen will. Das versucht einem nur die geballte Mieselsucht einzureden.

Natürlich: Die Atmosphäre wird eine völlig andere sein, wer anderes erwartet, wird enttäuscht werden. Wem Werk und Deutung wichtig sind, wird womöglich intensivere Erlebnisse haben, wer Chichi sucht... tja, wenn das verschwindet, mich würde es nicht stören.

Und das Bravo rufen: Ich habe nicht vor, die Vorstellungen ohne das Tragen eines Mund-Nasenschutzes zu erleben, da verbietet sich Geplärre (wobei mich Bravo rufen nie gestört hat, das brava, bravo, bravi und brave-Getue in Wien wirkt immer peinlich. Opernchichi) .

Den Thread verfolgend, muss ich damit rechnen, dass womöglich die Altrevoluzzer Amfortas und Chenier (und noch andere des Forums, die glauben, besonders egoman sein zu müssen und das als liberal verkaufen wollen) neben mir sitzen und mir ins Gesicht pfauchen. Da in meinem engsten familiären Umkreis Menschen mit einer COPT-Erkrankung leben, werde ich alles versuchen, selbige nicht zu gefährden. Und ich will auf Beides nicht verzichten: die familiären Kontakte und die Opernbesuche.

Die Grundmaßnahmen scheinen einfach und sinnvoll. Wer denkt und ein gewisses Maß an Empathie seinen Nächsten gegenüber entwickelt, braucht keine staatlichen Verordnungen, da genügt der Hausverstand.

Mehr Angst als vor dem Corona Virus sollte man vor den unguided missiles haben, die, wie es mir scheint, die Durchsetzung einer abstrakten individualistischen Freiheits-Idee über den mir im Supermarkt, am Gehsteig, im Zug oder in der Oper begegnenden konkreten Menschen stellen.

Ad 124) Hier irrt Moderator 16. Nicht Amfortas hat das Thema wieder aufs Tapet gebracht. Die Startseite handelt doch von nix anderem mehr, inklusive der meist, vornehm ausgedrückt, seltsamlichen Kommentierungen. Und dieser Thread Stehplatz hat wohl in nix anderem als Corona seinen Ausgangspunkt. Dass die Erläuterungen Amfortas’, in denen immer das Wort Wissenschaft eingefügt wird, was sie aber nicht glaubwürdiger macht, ermüdend sind, weil sie ideologisch daher kommen, auch nicht überprüfbar sind, ja, das merkt doch eh jeder. Sie deshalb zu löschen, auf gut österreichisch, das Forum zu „reinigen“, naja, das stellt der Professionalität des Herausgebers (vielleicht wäre Medieninhaber die zutreffendere Bezeichnung) wohl nicht das beste Zeugnis aus.

Dass an den Maßnahmen, die getroffen wurden, vieles hinterfragenswert ist, wusste jeder denkende Mensch von Anfang an. Aber was will man: eine sehr große Anzahl der Landsleute hält das junge Marketingsgenie im Firmlingsanzug für einen neuen Messias und die ihn umgebende Clique turquoise für neue Apostelinnen und Aposteln und rennen denen hinterher. Transparenz wird nicht gewollt, öffentlicher sachlicher Diskurs noch weniger. Gegen was kämpfen sogar Götter stets vergebens?

Und dass die Presselandschaft Österreichs eine der ungesundesten in Europa ist (wenn nicht darüber hinaus), wissen auch viele. Dass der eine seine Medien ohne die Millionen des Kanzleramtes nicht mehr besäße, liegt auf der Hand, also apportiert er, dass auch Millardäre nicht anständiger sind, ist bedauerlich, verwundert jedoch nicht.

Dass die Hälfte der österreichischen Leute Informationen aus Kanzlermedien beziehen, ein Teil aus Medien wie "Journalistenwatch", "Freie-Presse.net", oder "Watergate.tv" und nur ein kleiner Teil aus recherchierenden Publikationsorganen: wen wundert dann noch das Absurdistan in Österreich?

25. August 2020
17:06
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MRadema796
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22. Mai 2020
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Es ist schade, dass das Thema in der Wiener Staatsoper so rübergebracht wird, als ob es darum ginge, den Besuchern den Spaß am Opernabend zu verbieten. Es geht doch lediglich darum, die Kontamination der benachbarten Besucher zu vermeiden und so zu ermöglichen, dass die Besucher enger zusammenrücken können - somit also sogar mehr Leuten den Spaß am Opernabend zu ermöglichen. Es wäre m. E. geschickter, dass dann auch einfach klar und deutlich so zu formulieren und nicht "Bravo"-Rufe spaßbremsenmäßig zu verbieten, als ob Buh-Rufe, lautes über-10-Reihen-Hinweg-Begrüßen von Freunden ohne Mund-Nasen-Schutz oder Spucken in die Ecke erlaubt seien.

Die Salzburger Festspiele haben das Problem dadurch m. E. elegant gelöst, dass sie einerseits Fächern verbieten, um das unnötige Verteilen von Aerosolen zu vermeiden, und andererseits das Aufsetzen des Mund-Nasen-Schutzes zu Beginn des Schlussapplauses verlangen. Dies haben einige Bravo-Rufer allerdings nicht verstanden, was panikartige Fluchtbewegungen der kontaminierten Sitznachbarn im Schlussapplaus zur Folge hatte. Dass es sich hierbei möglicherweise sogar um eine Straftat handelt, sei nur am Rande erwähnt (Versuchte Körperverletzung - gibt es zumindest nach Deutschem Recht, Strafe abhängig von der Schwere, wäre also ggf. mit Infektionsfolge höher als ohne).

Gemäß letzten Äußerungen aus der Berliner Charité wäre es mit Tragen einer FFPE2-Atemschutzmaske möglicherweise sogar denkbar, alle Plätze zu besetzen. Solange die Experten sich darüber nicht einig sind, wird sich das allerdings nicht durchsetzen. Sowohl das Schlosstheater Moers als auch das Festival Bayreuth Baroque haben von normaler Besucherdichte inzwischen wieder Abstand genommen.

25. August 2020
14:10
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Amfortas
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25. Oktober 2019
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@Christine

Amfortas hat meine Frage nicht beantwortet ...

Ich habe Ihnen beantwortet, dass solche Bestimmungen vom Gesundheitsministerium und nicht vom Kanzleramt ausgearbeitet werden. Wieso solche Erlässe verabschiedet werden, kann Ihnen wohl in unserer Regierung niemand beantworten. Ein logisches Prinzip oder eine wissenschaftlich nachvollziehbare Vorgehensweise steckte bisher hinter keinem der Erlässe zur Eindämmung von Covid-19. Seit Monaten fordern Ärzte, Bürgerrechtler und viele kritische Mitbürger von den Regierungen weltweit, die Faktenbasis darzulegen, aufgrund derer die massiv in unser Leben eingreifenden Einschränkungen getroffen werden - erfolglos bisher. Sich einfach damit abzufinden ohne groß nachzudenken, scheint immer noch für viele ein gangbarer Weg zu sein. Wichtig ist dabei natürlich auch, dass man das offene Aussprechen von Meinungen so weit wie möglich einschränkt, unterbindet oder diffamiert.

25. August 2020
14:06
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Christine
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7. September 2019
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Ich sehe in meinem Beitrag 120 kein persönliches Hick-hack auf irgendjemand. Meiner Meinung nach gehört Bravo Rufen zu einer Opernaufführung die gefallen hat, dazu. Wenn es verboten wird, muss es einen Grund haben. Ich habe dazu einen Frage gestellt, aber niemand persönlich angegriffen. In den Kirchen, in denen ich zuletzt war (Wien und Bundesländer), wurde gesungen und zwar mehrere Lieder. Amfortas hat meine Frage nicht beantwortet, er hat leider wieder nur gegen die Regierung polemisiert, aber das bringt uns ja nicht weiter. Aber auch sein Beitrag ist kein Grund zum Löschen.

25. August 2020
13:47
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Moderator 16
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28. Februar 2018
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Die ehemaligen Beiträge 120-123 werden gelöscht, weil gegenseitiges persönliches Hick-Hack keinen Platz mehr in diesem Forum hat.

Der ehemalige Beitrag 124 wird gelöscht, weil Amfortas schon wieder beginnt, das Thema Corona in dieses Forum zu bringen.

25. August 2020
10:36
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Vlad
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28. August 2019
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@Amfortas: Gengans amoi in die Kirchn bevor sie mitredn

25. August 2020
9:33
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Amfortas
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25. Oktober 2019
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@Christine

Wer entscheidet überhaupt, was in Innenräumen gemacht werden darf? Der Gesundheitsminister oder der Bundeskanzler sind das wohl nicht!?

Eigentlich gehören solche Verordnungen oder Gesetzentwürfe zu den Agenden des Gesundheitsministers. Als man mit der Corona-Hysterie noch jede Menge Wählerstimmen lukrieren konnte, wurde das Thema medial aber vorwiegend vom Bundeskanzler abgehandelt. Seit der Bevölkerung zunehmend klar wird, welche gewaltigen Fehler unsere Regierung während der Corona-Krise gemacht hat, sinkt die Zahl der Pressekonferenzen zu diesem Thema dramatisch und Sebastian Kurz überlässt die Überbringung schlechter Nachrichten nun doch häufiger Rudi Anschober. Wieso man in der Oper nicht mehr "Bravo" rufen darf, in Kirchen aber singen darf, weiß wahrscheinlich niemand - weder im Gesundheitsministerium noch im Bundeskanzleramt. Diese Regelung ist eine von Hunderten, die jeglicher Vernunft und Nachvollziehbarkeit entbehren. Um Wissenschaft ging's noch nie, wenn es um Covid-19 ging.

25. August 2020
9:30
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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Wieso darf man in der Oper nicht Bravo rufen, aber in der Kirche singen?

In der Kirche,  die ich gehe, darf nicht gesungen werde, es spielt nur die Orgel......

25. August 2020
9:23
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Christine
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7. September 2019
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Wieso darf man in der Oper nicht Bravo rufen, aber in der Kirche singen? In den Kirchen gibt es auch keine bestimmten Sitzplatzregelungen mit Abständen mehr, alles ist wie früher. Entscheidet das in der Kirche der jeweilige Pfarrer und in der Oper der Direktor? Im Gasthaus darf man - was Reden oder Lachen betrifft - alles tun. Entscheidet das der Wirt? Wer entscheidet überhaupt, was in Innenräumen gemacht werden darf? Der Gesundheitsminister oder der Bundeskanzler sind das wohl nicht!?

24. August 2020
19:09
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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Pragmatische Lösung....

Dennoch ist das Prinzip befremdlich.

wann werden sie das neue system benützen und berichten?
Vorläufig gar nicht, weil ich für alles, was ich wollte, Sitzplätze bekommen habe und zwar zu sehr erschwinglichen Preisen. Mal sehen, wie es weitergeht.....

24. August 2020
18:59
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HansLick
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26. Februar 2020
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wann werden sie das neue system benützen und berichten?

die wenigen behinderten kaufen vorwiegend galerie und sitzen dann auf den stufen. passt schon. stört nicht.

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