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Stehplatz in der Wiener Staatsoper | OnlineMerker | Forum

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Stehplatz in der Wiener Staatsoper
15. September 2020
13:45
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MRadema796
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22. Mai 2020
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Es ist erfreulich, dass man immerhin in der Wiener Staatsoper den Aufzug nicht benutzen muss. Im Konzerthaus Dortmund darf man jetzt vor dem Konzert nur noch mit dem Aufzug nach ganz oben. Ich habe allerdings zugegebenermaßen nicht versucht, einen "Gewaltmarsch" nach oben zu erzwingen.

Wenn Stehplätze nicht ausverkauft sind, könnte damit zusammen, dass viele Menschen vorsichtig bleiben und nicht in die Oper gehen oder vor weiten Reisen zurückschrecken, dass man auf den Stehplätzen im Sitzen wenig sieht, und dass preiswerte Sitzplätze mit besserer Sicht auch nicht ausverkauft sein dürften und daher für manchen eine Alternative darstellen. Daraus den Schluss abzuleiten, dass die Stehplätze überflüssig sind, halte ich nicht für sinnvoll.

Aber bitte liebe Wiener: Nutzen Sie das Angebot, solange die Wiener Staatsoper spielt! Die heutige Diskussion im Orange Ampelfarbe macht hinreichend deutlich, dass das Operngeschehen ziemlich schnell wieder ein Ende finden kann. Ich wäre froh, wenn es in der Kölner Philharmonie wieder Stehplätze gäbe. Diese sind derzeit nicht im Verkauf, was ziemlich ins Geld geht. Nach Abflauen der ersten Begeisterungswelle dürfte sich das jetzt zunehmend bemerkbar machen.

14. September 2020
23:39
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Gurnemanz
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29. September 2018
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zum Beitrag 153

Sehr geehrter Herr Cupak!

Danke für Ihre Antwort. Ihr Beitrag klingt für mich trotzdem nach einer Anregung, die Stehplätze bei zu geringem Interesse aus dem Angebot zu nehmen. Die in den Beiträgen 154 und 155 vorhandenen kritischen Entgegnungen dazu teile ich.

Was Menschen meines Alters beim Aufzug mit Ihrer Stehplatzabstinenz zu tun haben, weiß ich nicht, aber sei's drum. Ich bin meiner Erinnerung nach noch nie mit dem Opernaufzug gefahren, fühle mich also nicht angesprochen.

Beste Grüße

14. September 2020
23:25
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dalmont
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28. Januar 2019
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Ich bin in der Privatwirtschaft aufgewachsen und für mich ist klar, dass ein Produkt nachgefragt sein muss, sonst muss es aus dem Sortiment genommen werden.

 

Dieser Satz ist wohl der Offenbarungseid eines Kulturpublizisten.

Künstlerische Auseinandersetzung mit Mensch und Welt mit einem privatwirtschaftlichen Produkt , wie es beispielsweise auch Häuselpapier ist , gleichzusetzen, ist extrem entlarvend. In der privatwirtschaftlichen Logik bliebe nix an dem, was wir schätzen, übrig, kein Museum, kein Theater, kein Konzertsaal, kein Opernhaus, kein denkmalgeschütztes Gebäude, auch kein literarischer Verlag. Bei „Elektra“ waren – als ich im Netz nachschaute – viel mehr Plätze verfügbar, als bei „Madame Buttefly“. Soll die „Elektra“ deswegen aus dem "Sortiment" genommen werden? Nebbich.

Der zitierte Satz scheint mir allerdings auch auf privatwirtschaftliche Vorgänge (notabene in extremst schwieriger Zeit!) bezogen nicht von großer Expertise geprägt: Die Oper hat am 7. aufgemacht, heute ist der 8. Tag nach der „Markt“-Einführung des neuen Stehplatzes. Wird ein Wirtschaftstreibender, der an sein „Produkt“ glaubt und sein Geschäft versteht, am 8. Tag nach Einführung schon mit dem Herummosern beginnen und davor warnen, dass es vom Markt genommen werden wird müssen. Natürlich nicht. Würde er nicht alles daran setzen, die Vorteile dieses Produktes weiter bekannt machen? Natürlich täte er das.

Der Medieneigentümer wird nicht missverstanden, er wird – im Gegenteil – ganz genau verstanden.

Die Kommentierungen des „Online – Merker“ weisen seit den Jahren, in denen ich sie lese, immer die gleiche Tendenz auf: Alles nach einer Nachricht negativierend bezweifeln und damit auf subtile Weise schleichend schlecht machen.

Ich will mir gar nicht vorstellen, was der Privatwirtschaftler anstellt, wenn er merkt , dass es für einen Sessel im Parterre im Abstand von einem guten Meter einen Preisunterschied um das 40fache gibt. Ich meine: letzte Reihe Parterre und Parterre-Stehplatz im Vorverkauf.

14. September 2020
13:28
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semjon_kotko
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Forumsbeiträge: 4
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13. September 2020
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ac sagt
Ich bin in der Privatwirtschaft aufgewachsen und für mich ist klar, dass ein Produkt nachgefragt sein muss, sonst muss es aus dem Sortiment genommen werden.
Es sollen immer so viele Stehplätze angeboten werden, als Nachfrage herrscht.

Lieber AC, den Grundgedanken Ihres gestigen Tageskommentars schätze ich: Es war ein Appell an das Wiener Stehplatzpublikum, dieses Angebot wahrzunehmen, damit perspektivisch niemand auf blöde Gedanken kommt. Aber warum diese Angstmache? Roscic hat doch positive Schritte gesetzt bisher. Auch Ihre oben von mir zitierten Sätze aus Ihrem letzten Posting kann ich definitiv nicht unterschreiben. Der Kulturauftrag der Bundestheater und der Staatsoper ist nicht allein unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten zu bemessen, nicht allein nach den Kriterien "Angebot" und "Nachfrage". Die Option auf einen günstigen Stehplatz ist unter allen Umständen offen zu halten. Stehplätze sind aus kulturpolitischen Gründen ohne Wenn und Aber anzubieten, wie stark die Nachfrage auch immer sein mag. Auch ein nicht nachgefragter Stehplatz ist definitiv nicht "aus dem Sortiment" zu nehmen, wie Sie schreiben, weil es hier um Kunst und Kultur geht, und sich diese Welt nicht nur durch die Brille eines Kleinunternehmers betrachten lässt, der "Produkte" verkauft (so Ihr "wording"). Würde es in der Kultur allein nach dem freien Markt bzw. nach "Angebot" und "Nachfrage" gehen, dann würde nicht viel übrig bleiben.
Aber auch unter logischen Gesichtspunkten ist der Satz "Es sollen immer so viele Stehplätze angeboten werden, als Nachfrage herrscht" weitgehend absurd. Bei Netrebko wird immer eine große Nachfrage herrschen, und bei manchen Opern und Ballettaufführungen war auch in Vergangenheit der Stehplatz weniger gut gefüllt. Die Nachfrage lässt sich also nur tageweise bestimmen. Was ist also der Maßstab für Ihre Empfehlung? Der manchmal ganz volle oder der durchschnittlich betrachtet weniger volle Stehplatz? Was würde ein solcher Zugang für den Sitzpunkt bedeuten? Dort gilt ja auch nicht "Es sollen immer nur so viele Sitzplätze angeboten werden, als Nachfrage herrscht", wenn etwa die Volksoper halb leer ist (was oft genug der Fall ist). Der Stehplatz steht kulturpolitisch und auch "baulich" genau so außer Diskussion für mich wie der Sitzplatz, der auch nicht zu einer Turnhalle umgebaut werden wird, wenn die Nachfrage nachlassen sollte.

14. September 2020
10:34
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ac
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Forumsbeiträge: 99
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16. Januar 2018
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an Gurnemanz

 

Sie missverstehen mich (hoffentlich nicht bewusst): Ich fordere die "Stehplatzler auf, den Stehplatz auch zu frequentieren. Die Fotos vom Samstag sind kein Fake. Ich selbst bin bis vor wenigen Jahren selbst auf Stehplatz gegangen, das habe ich wegen Knieproblemen beim Stiegensteigen aufgegeben, weil sich beim Aufzug Menschen Ihres Alters gedrängt haben und ich mich mit denen nicht streite. Stehparterre war nie eine Option für mich, da herrschte zuviel Gedränge.

Dass bei der Butterfly nicht alle Interessenten eine Karte bekamen, hatte andere Gründe (Probleme Administration).

Ich schreibe ausdrücklich, dass die Verantwortlichen normale Zustände abwarten und erst dann disponieren sollen. Ich bin in der Privatwirtschaft aufgewachsen und für mich ist klar, dass ein Produkt nachgefragt sein muss, sonst muss es aus dem Sortiment genommen werden.

Es sollen immer so viele Stehplätze angeboten werden, als Nachfrage herrscht.

Meine Zeilen habe ich als Apell an die Stehplatzler verstanden, das zugegeben wirklich gute Angebot der "Sitz-Stehplätze" auch anzunehmen - und nicht auf die Touristen zu warten, über die es sich dann trefflich lästern lässt!

Gruß

A.C.

14. September 2020
10:20
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Christine
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7. September 2019
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Ich hoffe sehr, dass der Stehplatz in der Staatsoper erhalten bleibt, denn selbst die preisgünstigen Sitzplatzkarten sind im Vergleich zum Stehplatz teuer. Galerie Seite schränkt im Vergleich zum Parterre Stehplatz das Opernerlebnis doch sehr ein, das ist zumindest für mich so. Ich gehe davon aus, dass der Staatsoperndirektor abwartet, wie sich die Lage entwickelt. In seinen bisherigen Interviews hat er auf mich einen sehr pragmatischen Eindruck gemacht was organisatorische Fragen betrifft.

14. September 2020
1:53
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Gurnemanz
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29. September 2018
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Aus dem heutigen Tageskommentar:

Damit tritt der Fall ein, vor dem ich gewarnt habe. Die neue Stehplatzregelung ist eine großartige Idee in dieser verrückten Zeit, die Wiener Stehplatzler haben im Vorfeld viel herumgemotzt, kommen nun aber nicht in jenen Scharen wie erwartet wurde. Die Touristen fehlen weitgehend auf dem „Steh-Sitzplatz“, tun sich auch das aufwendige regierungsgeforderte Procedere nicht an und investieren hoffentlich in eine Führung.

Und die Wiener sollen sich bloß „nicht spielen“. Wenn kein Interesse besteht, muss man sich etwas dazu überlegen. Ich vertrete da die knallharte Ansicht eines Kaufmanns ohne Sentimentalität. Wenn ein Produkt nicht nachgefragt wird, gehört es aus dem Sortiment genommen.

Aber zuerst sollten die Zuständigen wirklich auf „normale Zustände“ warten – soferne die je eintreten werden – und erst dann ihre Entscheidungen treffen.

Da muss ich massiv widersprechen (jedenfalls dem mittleren der drei Absätze).

  1. Wie schon vom Vorposter im Beitrag 148 vollkommen richtig ausgeführt wurde, haben sich viele "Stehplatzler" für den September-Oktober billige Sitzplätze gekauft; eben weil im Sommer verkündet wurde, dass bis auf weiteres gar keine Stehplätze angeboten würden - und somit wären billige Sitzplätze die einzige Möglichkeit gewesen, live dabei zu sein. Ich gehöre nicht zu dieser Gruppe, kann aber bestätigen, dass einige der mit bekannten Stehplatzler derzeit auf billigen Galerie-Sitzplätzen anzutreffen sind.
  2. Ich kenne einige Stehplatzler, die mir gegenüber geäußert haben, dass sie aufgrund fortgeschrittenen Alters und somit erhöhten Corona-Gesundheitsrisikos derzeit nicht in die Oper gehen möchten. Das muss man respektieren.
  3. Der "Fall", vor dem "gewarnt" wurde, bezieht sich auf Simon Boccanegra und nicht auf die anderen bisher gespielten Stücke! Elektra war am Stehplatz gut besucht, und dem Vernehmen ist das auch Madama Butterfly, jedenfalls sollen (es wurde mir von mehreren Leuten erzählt) gar nicht alle Butterfly-Stehplatz-Interessenten eine Karte bekommen haben. Dass die Wiener Opernfans Besseres zu tun haben, als in Scharen zu den Vorstellungen eines abgehalfterten Tenors und überschätzen Bassisten (Groissböck ist gemeint) zu strömen, spricht FÜR die Wiener Opernfans, aber nicht gegen die Stehplatz-Nachfrage.
  4. Dass der Online-Merker-Chef ganz offen anregt, die Stehplätze zukünftig mangels Nachfrage "aus dem Sortiment" zu nehmen, ist eine Bankrotterklärung für den Online-Merker. Der (von mir sehr geschätzte) Direktor Bogdan Roščić hat sich mehrfach dafür ausgesprochen, die Oper jüngerem Publikum zu erschließen (beispielsweise im ZIB2-Interview mit Armin Wolf am 2. Sept.), was ich sehr begrüße - denn genau das ist notwendig, wenn der Fortbestand des Kunstwerks Oper gesichert sein soll. Billige Karten anzubieten, ist notwendig, wenn neue / jüngere Besucherschichten gewonnen werden wollen. Als Opernfan kann man nicht, wenn man noch halbwegs bei Trost ist, ernsthaft vorschlagen, den Stehplatz abzuschaffen. Wer den Zugang zur Live-Oper erschwert, ist ein Totengräber der Oper.
13. September 2020
16:47
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semjon_kotko
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13. September 2020
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Das darf doch nicht wahr sein. Ich poste etwas zur Stehplatzdiskussion, was ja auch das Thema dieses Threads ist, und gleich danach wieder irgendeine Corona-Streiterei, die konkret mit dem Stehplatz der Wiener Staatsoper nichts zu tun hat und auf ein neun (!) Tage altes Posting Bezug nimmt. Manchmal kann ich mich echt nur wundern... Das grenzt schon langsam an bewusste Diskurszerstörung.

13. September 2020
15:42
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Lohengrin2
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Und weil das Recht auf einen Parkplatz etwas anderes ist als ein Menschenrecht.

Das Recht auf Unversehrtheit werden Sie wohl nicht auch noch leugen wollen, denn genau das verletzen Sie seit Monaten durch Ihre menschenverachtenden Aufrufe, die Schutzmaßnahmen zu torpedieren. Wozu das führt, hat die Entwicklung der letzten Tage gezeigt und Sie sind einer derer, die dem das Wort reden. Sie haben offenbar keinerlei Verantwortungsbewusstsein.

Dass Sie mein Beispiel mit der raschen Saktionierung von Park-Vergehen absichtlich "missverstehen", spricht für Ihre Absichten. Jegliche Ordnung im Land scheint Ihnen zuwider zu sein. Veleicht sollten Sie sich mal einem Berufskollegen anvertrauen......

13. September 2020
15:23
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semjon_kotko
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13. September 2020
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Wenige Sätze zur heute im Tageskommentar aufgerollten Frage des Stehplatzes: Auch mir ist gestern aufgefallen, dass trotz Domingo der Galerie-Stehplatz bei "Simon Boccanegra" zumindest auf der Seite und Halbseite leer war. Der Parterre-Stehplatz hingegen war voll. Dies ist gewiss verwunderlich, es sollte aber eines nicht vergessen werden: Als der Stehplatz im Sommer vorübergehend ganz abgeschafft war und die Reduktion der Sitzplätze angekündigt wurde, haben sich alle OpernfreundInnen panikartig ans Reservieren von leistbaren Karten gemacht. Dies hat zur Folge, dass auch ich bis Anfang November mit Sitzplätzen eingedeckt bin und erst dann wieder auf den Stehplatz zurückkehren werde. Auch gestern und bei den bisherigen beiden Elektra-Vorstellungen war es so, dass die "üblichen Verdächtigen" alle auf der Galerie auf der Seite auf Sitzplätzen anzutreffen waren. Bevor jetzt hier also die neue "Sprachregelung" entsteht, dass der Stehplatz eh nicht nachgefragt ist, bitte ich also darum, auch diesen Gesichtspunkt in die Überlegungen einzubeziehen. Das halbe Stehplatz-Stammpublikum sitzt zur Zeit aus gegebenem Anlass 🙂

4. September 2020
9:38
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Amfortas
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@Lohengrin2

Sich über Verordnungen hinweg zu setzen, war zu keiner Zeit tolerierbar.

Wenn sich in Berlin immer jeder an fragwürdige Verordnungen und Demonstrationsverbote gehalten hätte, würde heute noch die DDR existieren und jeder, der von Ost- nach Westberlin gehen wollte, würde an der Mauer abgeknallt werden. Die Politik hat kein Recht darüber zu entscheiden, wer demonstrieren darf und wer nicht. Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Über Ihre kurzsichtige Aussage würden sich die Regierungschefs in Weißrussland und China sicher freuen! 🙂

Ich kann ja auch nicht übarll parken, wo und wie lange ich will.

Ich wusste gar nicht, dass Parken ein Grundrecht ist! 😉

Warum soll das bei anderen Themen anders sein?

Weil Ungleiches ungleich behandelt wird. Und weil das Recht auf einen Parkplatz etwas anderes ist als ein Menschenrecht. So einfach ist das!

3. September 2020
10:45
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Lohengrin2
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Sich über Verordnungen hinweg zu setzen, war zu keiner Zeit tolerierbar. Wer Rechte für isch in Anspruch nimmt, muss umso mehr die Pflichten beachten.

Darauf hat der Senat nun reagiert und setzt die Rahmenbedingungen für Demionstartionen (zu jeglicheem Thema) fest: Maske und Abstand. wer sich daran hält, hat nichts zu befürchten...

Ich kann ja auch nicht übarll parken, wo und wie lange ich will. Das ist per Verordnung geregelt und wird sofort gehndet. Warum soll das bei anderen Themen anders sein?

3. September 2020
9:34
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Amfortas
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@MRadema796

Die Zeit, in der linke Parteibonzen in Berlin darüber entschieden haben, wer demonstrieren darf und wer nicht, liegen 30 Jahre zurück. Und das ist gut so. Wer Andersdenkenden die Grundrechte streitig macht, liegt immer falsch. Das haben in Berlin mehrere Gerichte rechtzeitig erkannt und das Demonstrationsverbot für unzulässig erklärt. Aber der Versuch eines Demonstrationsverbotes offenbart die Nervosität des politmedialen Establishments.

Und die Zeit, in der man Kritik an der Regierung als "Staatsfeindlichkeit" bezeichnete, liegen in unserem Land 75 Jahre zurück. Und auch das ist gut so.

31. August 2020
8:08
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MRadema796
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Im Tageskommentar schreibt der Merker am 31.8.:

Die Kunde von den 1000 Besuchern ist zwar nach Wien, nicht aber nach München gedrungen.

Bachler dazu:

https://www.abendzeitung-muenc.....a2d58.html

 

In Köln wurden gestern 700 Besucher in der Kölner Philharmonie gezählt. Es werden alle Plätze ohne Lücken besetzt (mit Mund-Nase-Schutz). Wer wünscht, kann aber auch einen Sitzplatz mit freien Plätzen um sich herum telefonisch bestellen. Was die Kölner Oper vorhat, lässt sich erst nach der ersten Aufführung am 3. Oktober sicher sagen, aber der Sitzplan enthält aktuell Lücken, Buchung ist dort nicht über Internet möglich. Man muss dazu sagen, dass es in NRW im Unterschied zu Bayern keine Staatstheater gibt. Daher hat jede Stadt und ihre Kultusstätten eigene Regelungen.

Das Theater Krefeld/Mönchengladbach hat die erste Premiere am Samstag kurzfristig wegen eines Covid-19-Falls im Schauspielensembles abgesagt und die 300 Besucher kontaktiert. Erstaunlicherweise standen laut RP doch noch 9 Besucher vor der Tür (ich vermute, dass die verpflichtenden Kontaktinformationen für den Infektionsschutz für solche Zwecke gar nicht benutzt werden dürfen, aber auch erst am Einlass vor Aufführungsbeginn hinterlegt werden müssen)

 

Berlin:

https://www.welt.de/kultur/art.....Wuhan.html

29. August 2020
0:14
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alcindo
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der gute moderator wird irgendwann  noch begreifen muessen, dass corona DAS thema der naechsten- ich schaetze- 5 jahre sein wird und auf alle belange unseres lebens auswirkungen haben wird, so auch auf kultur im allgemeinen, musik, oper, gesang, saenger, musiker, publikum......also sehr wohl thema dieses forums ist. also, bitte schnell wieder loeschen!!

28. August 2020
12:31
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MRadema796
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22. Mai 2020
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Dieser Beitrag wurde vom Autor zurückgezogen, da er sich auf einen gelöschten Kommentar bezieht und keinen Bezug zum Thema hat.

28. August 2020
11:18
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Amfortas
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25. Oktober 2019
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@Lohengrin2

Wer zwingt Sie, meine Beiträge zu lesen? 😉

28. August 2020
11:14
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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Wann hört das Gelabere von diesem Amfortas ENDLICH auf !!! Es ist unerträglich, ewig diese tendenziösen Fehlinterpretationen. Reicht es nicht, dass der Moderator schon mehrmal NAMENTLICH Amfortas als Störenfried benannt hat? Schuss jetzt!

28. August 2020
10:51
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Amfortas
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Anmerkung des Moderators: Dieser Beitrag wurde gelöscht, da er wieder ausschließlich Meinungsmache in Sachen Corona betreibt und somit in diesem Forum fehl am Platz ist. Weitere derartige Einträge werden ohne weiteren Kommentar gelöscht. Das gleiche gilt für neue zu diesem Zweck eröffnete Threads.

26. August 2020
18:12
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Christine
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An Eduard Paul: wenn Hotels in Österreich ihren Betrieb fast genau so führen können wie in Zeiten vor Corona, kann man sich schon fragen, warum im Kulturbereich alles ganz anders und stark eingeschränkt ablaufen muss.

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