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Staatssekretariat für Kultur - Ministerium für -Kultur: welcher Kulturbegriff liegt zugrunde? | Seite 2 | OnlineMerker | Forum

 

 

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Staatssekretariat für Kultur - Ministerium für -Kultur: welcher Kulturbegriff liegt zugrunde?
16. Mai 2020
20:16
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Christine
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Forumsbeiträge: 98
Mitglied seit:
7. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Eduard Paul: in einer Koalitionsregierung mit zwei Parteien ist es üblich, dass Minister- und Staatssekretärsposten mit Personen besetzt werden, die diesen Parteien angehören oder zumindest eine starke Affinität zu ihnen haben. Darin sehe ich nichts was zu kritisieren wäre. Die Dame mit den angeblich besten Chancen, die jetzt beim Bundespräsidenten arbeitet, muss allerdings eher SPÖ nahe sein, denn sie war unter Min. Schmied Sektionschefin im Bildungsministerium als dieses noch eine Kultursektion hatte. Sie wird ja auch schon von Herrn Drozda sehr gelobt!

Lohengrin 2: Ich stimme Ihnen zu, dass eine Person in der Regierung, die für die Kunst und Kultur Österreichs zuständig ist, sich um ganz Österreich kümmern müsste. Als Wienerin weiß ich ganz ehrlich nicht, was diese Personen in den Bundesländern bisher bewirkt haben, ausgenommen vielleicht bei den großen Sommerfestspielen. Sie tauchen bei Festspieleröffnungen auf, sie waren früher auch bei großen Premieren in Wien in der Oper und im Burgtheater. Ob sie zu einer Premiere ins Stadttheater Klagenfurt oder in die Linzer Oper gefahren sind, weiß ich nicht. Ob sie einen Einfluß auf die Besetzung der Direktionsposten in den Bundesländern ausgeübt haben, keine Ahnung! Sie waren außer bei Postenbesetzungen (auch in Museen) für mich nicht wahrnehmbar.

Tristan: Es war damals eine Übergangszeit, ich war noch Schülerin und noch keine regelmäßige Besucherin der Oper sondern eher des Burgtheaters. Meine Freundin war aber Operfan und hat die Schuld Min. Drimmel zugeschoben, schon 1963 nach dem Eklat bei der Boheme Premiere. Er habe kein Verständnis für künstlerische Belange. Aber Sie wissen es vermutlich besser, ich kann da nur auf meine etwas vagen Erinnerungen verweisen.

16. Mai 2020
20:15
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tristan62
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Forumsbeiträge: 12
Mitglied seit:
9. Februar 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

Ad Christine: Es war nicht Dr. Drimmel der den Konflikt mit Herbert von Karajan, den Co-Direktor Hilbert bewußt provoziert hat um alleiniger Operndirektor zu weden, nicht in den Griff bekommen hat, sondern sein Nachfolger Dr. Piffl-Percevic. Drimmel ist wenige Wochen bevor der Konflikt eskalierte zurück getreten, weil er mit dem neuen Bundeskanzler Dr. Klaus nicht zusammenarbeiten wollte.

Wäre Drimmel damals noch im Amt gewesen, hätte er nach Karajans Rücktritt, wie es bei der Installation der Doppeldirektion vereinbart war, Hilbert entlassen und einen Direktor bestellt, der die weitere Tätgkeit Karajans an der Wr. Staatsoper ermöglicht hätte.

16. Mai 2020
17:51
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Karl
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Forumsbeiträge: 96
Mitglied seit:
7. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

am besten hat doch Erwin Pröll gezeigt, wie man das macht: Steuergeld verwenden, damit Künstlerinnen und Künstler nach Niederösterreich kommen, dort Verkehrsinseln behübschen und nachher den Lobpreis auf den Landesvater singen.

16. Mai 2020
17:50
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 930
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@Christine
Bitte den Link lesen, den ich in meinem Ausgangeposting eingestellt habe.

Die Aufgabe des Staatssekretariats für Kunst und Kultur ist eben NICHT, den in Wien ansässigen Spielstätten in der Obhut des Bundes in Abständen neue Chefs zu bescheren und ansonsten bei Festakten anwesend zu sein.
Einerseits ist dieses -wie jedes Ministerium- für ganz Österreich zuständig, weiters wird schon in dem kurzen Text klar, dass zum Zuständigkeitsbereich auch weitere Felder gehören, wie z.B.  Denkmalschutz, Bibliotheken und Pflege der Volkskultur.

Es ist ein ganz großer Irrtum, mit dieser Dienststelle bloß die Staaatsoper und vielleicht das Kunsthistorische Museum in Verbindung zu bringen. Deshalb habe ich auch die Frage nach dem Begriffspaar "Kunst und Kultur" aufgeworfen.

16. Mai 2020
17:33
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Eduard Paul
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Forumsbeiträge: 11
Mitglied seit:
21. März 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

man ist also gespannt, welche Dame die Nachfolge der total unfähigen und jetzt das Handtuch geworfenen Staatssekretärin antritt. Der plötzlich aus dem Dornröschenschlaf in Sachen Kunst und Kultur erwachende Vize-Kanzler,zu dessen Resort diese "Sparte" auch ua gehört,  kündigte ja bereits- eine Dame als  seine  Favoritin an, die drzt noch im Büro des Bundespräsidenten sitzt.Ohne deren , mir unbekannten Dame,die dazu nötigen Befähigungen zu schmälern, ist es in einem demokratischen Staat schon verwunderlich, daß diese Nachbesetzung unbedingt die Auflage beinhalten muß: Partei: GRÜN, Geschlecht: WEIBLICH......ich bin halt manchmal noch naiv: warum nicht der oder die Beste-parteilos ?  - Pardon: es handelt sich ja nur um die Position "Staatssesekretärin" und dazu noch in "Kunst und Kultur" - also ein Nebenjob ,eine unwichtige Position

16. Mai 2020
17:31
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Christine
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Forumsbeiträge: 98
Mitglied seit:
7. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Es gab doch in Österreich noch nie ein Ministerium das nur für künstlerische Belange zuständig war. Meist waren Kunst und Kultur beim Unterrichtsministerium. Es war aber nur eine eigene Abteilung. Aufgefallen sind nur Min. Drimmel, der die Problematik mit Karajan nicht in den Griff bekam, Min. Zilk, der in seiner sehr kurzen Amtszeit Claus Peymann zum Burgtheaterdirektor machte, Min. Schmied, die einen anderen Operndirektor bestellte als der Bundeskanzler wollte. Vielleicht noch Min. Hawlicek wegen der Nichtverlängerung des Vertrages von Dir. Drese. Das waren alles Personalentscheidungen an Bundestheatern, die in der Presse ausführlicher diskutiert wurden. Sonst fällt mir nichts ein, was ein Politiker für Kunst und Kultur Entscheidendes gemacht hätte. Was soll die Politik mit Kunst und Kultur überhaupt zu tun haben? Geld geben und sich heraushalten vermutlich.

16. Mai 2020
17:05
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Karl
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Forumsbeiträge: 96
Mitglied seit:
7. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich würde gerne wissen, was ein Ministerium besser machen würde -

wir haben ein Verteidigungsministerium, aber keine einsatzbereite Armee.

Was soll also ein Kulturministerium ändern?

16. Mai 2020
8:45
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 930
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Bei der durch den Rücktritt von Frau Lunacek wieder aufgeflammten Diskussion über die angemessene Platzierung von "Kultur" in der Regierung wäre eine Definition des Begriffes "Kultur" hilfreich.

Die offizielle, sehr allgemeine Beschreibung der Aufgabenstellung für das Ministerium hier: https://www.bmkoes.gv.at/Ministerium/Das-Ministerium.html

Auch hier ist die Formulierung "Kunst und Kultur" anzutreffen. Was bedeutet "Kultur" neben "Kunst"?

Klar ist: Das Ministerium "ist für die Umsetzung der Kunst- und Kulturpolitik auf Bundesebene zuständig" und das für ganz Österreich.

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