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Staatssekretariat für Kultur - Ministerium für -Kultur: welcher Kulturbegriff liegt zugrunde? | OnlineMerker | Forum

 

 

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Staatssekretariat für Kultur - Ministerium für -Kultur: welcher Kulturbegriff liegt zugrunde?
20. Mai 2020
8:24
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

".....Deshalb sei es auch für die Institutionen wichtig, „wieder in einen Betrieb zu kommen, der unter den gegebenen medizinischen Bedingungen möglich ist. Es kann nicht sein, dass die Kulturinstitutionen geschlossen haben.“

Wo war die Dame in den letzten Wochen? Die zugesperrten Museen WOLLTEN GAR NICHT AUFSPERREN, nicht vor Juli, weil ja keine Touristen da sind!
Die ihrer Behörde unterstellten Theater und Opernhäuser soll sie anweisen, ein Ersatzprogramm umgehend aufzulegen; die Sänger, Schauspieler, Musiker und die umgebende Infrastruktur wartet (angeblich) auf den Einsatzbefehl (oder doch nur auf Geld aus diversen Töpfen?).

19. Mai 2020
16:52
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Wie schwierig das ist, hat ja die zeitweilige Suspendierung von Herrn Bürger gezeigt; der war zu "regierungsfreundlich".......

19. Mai 2020
16:49
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Michta
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6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

... ja genau, das waren maximal "Ansätzchen",.... das war ja der Kardinalfehler, daß jahrzehntelange Einheitsfärberei nicht kräftigst "gebleicht" wurde...

19. Mai 2020
16:04
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

im ORF richtig auszumisten

Da gab es ja durchaus Ansäze in der ürkis-blauen kurzen Ära; gleich ist der großeProtest ausgebrochen; na net.......

19. Mai 2020
15:55
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Michta
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6. März 2018
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"....mit ihrer Kenntnis der staatlichen Verwaltung und ihrer Vertrautheit mit politischen Abläufen..."  sagt ihr bisheriger Chef VdB... Hehe, da hat er ausnahmsweise einmal Recht!   Vertraut mit den ( zumeist roten ) "Staatskünstlern", die sich - inclusive des unseligen Drozda - alle freuen.  Es geht wieder Richtung  "alte Normalität" in dieser Szene - dem lieben Herrn Bundeskanzler ist das ganze offenbar genauso "Wurscht" , wie den Schwarzen in den Jahren davor. Nachdem sie in zweimaligen Regierungen  ohne Linke es verabsäumt haben, sich nur irgendwie um die Kultur zu kümmern, auch völlig "blauäugig" ( jetzt mal nicht parteibezogen gemeint) es zweimal unterlassen haben im ORF richtig auszumisten, werden sie die Rechnung schon noch präsentiert bekommen. Tja, gegen eine gewisse Eigenschaft is ka Kräutl gwachsen, sagt der Volksmund recht treffend...

19. Mai 2020
13:09
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 956
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Frau Mayer hat genauso wenig verstanden wie ihre VorgängerInnen....

Sie spricht wieder von ohnehon staatlich abgefederten Institutionen; hat wohl die Stellenbeshreibung nicht gelesen. Hoffentlich rücken ihr die Kulturschaffenden aus den Bundesländern tüchtig auf die Bude!

19. Mai 2020
13:05
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Michta
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Forumsbeiträge: 255
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6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Egal, wer da zuständig war oder ist, die müssten endlich mal den "Mumm" haben und sich zu sagen trauen: Oper geht momentan GAR NICHT!    Und das Herumgeeiere mit Abstand, Masken, Platzbedarf etc. ist ja lächerlich ( in DIESEM Fall bitte, NICHT im "wirklichen Leben", da machts schon Sinn!!!) .   Oper geht entweder "ganz" oder "gar nicht" . Im Moment eben gar nicht, müssen wir ein bissl warten, dann wirds wieder "ganz"   und normal gehen!!   ( "Neu normal" geht gar nix, allein diese idiotische Wortschöpfung lässt meinen Blutdruck steigen!!! ).      Aber niemand traut sich das sagen!

19. Mai 2020
12:00
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Christine
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7. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Da haben sich wohl einige Menschen - unter anderem auch ich - konkretere Ansagen gewünscht. Ein allgemeines Bekenntnis zur Bedeutung von Kunst und Kultur in Österreich ist ja selbstverständlich wenn man dieses Amt übernimmt. Der Vizekanzler braucht sich um den Bereich jetzt inhaltlich unbesorgt nicht mehr kümmern, da ist sie sicher eine Fachfrau. Wieviel Geld sie herausholen kann, wird sich zeigen. Aber das Wichtigste ist ja, wie können künstlerische Aufführungen wieder stattfinden!

19. Mai 2020
9:34
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Michta
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Forumsbeiträge: 255
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6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

In diesem speziellen Falle muss ich Madame Lohengrin Recht geben.  Es geht praktisch immer nur um den österreichischen "Wasserkopf" Wien....   !  Ich könnte ohne den auskommen ( ich weiß, ich "sakrilegiere" jetzt und schaff mir neue "Feinde", haha ) , und ohne den würden die Wahlen auch anders ausgehen....

19. Mai 2020
9:18
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 956
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28. Februar 2018
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Der große Zampano Sichrovsky hat sich verplaudert:

- Das Ministerium/Staatssekretariat ist ein "Kunst"-Ministerium/Staatssekretariat. "Kultur" ist nicht gefragt, wohl weil zu breit angelegt.
- Was muss der Amtsträger machen: die richtigen (!!!) Leute ernennen, sie dann mit Geld ausstatten und sie dann in Ruhe lassen.
- Frau Blimlinger hat einen Makel: sie brennt nicht ausschließlich für die "Staatskünstler", sondern stark für die alternative Szene (!!!)

Also: es geht einzig und allein ums GELD, ideelle Unterstütung, Visionen, Moderation, alles wurscht, Hauptsache die bisherigen "verbal starken Künstler" werden weiter versorgt.

Wir haben es gewusst, aber so unverblümt selten gehört.

18. Mai 2020
21:46
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 956
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28. Februar 2018
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In der ZIB 1 wurde gesagt, sie sei bürgerlich. Was immer das bedeutet.

Ist mir auch aufgefallen........ Man/frau wird sehen.

18. Mai 2020
21:13
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Christine
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7. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Es wurde soeben im Indikativ berichtet. Der Merker hat Zeit alle Informationen über die Dame zu sammeln. In der ZIB 1 wurde gesagt, sie sei bürgerlich. Was immer das bedeutet.

18. Mai 2020
20:59
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 956
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28. Februar 2018
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ZIB 1 hat auch schon so berichtet, als wäre die Entscheidung schon öffentlich; der Konjunktiv wurde bloß als Mäntelchen drüber gelegt..............

Schnabl sagt
Ich finde es unanständig, daß in Österreich Entscheidungen getroffen werden, BEVOR das dazu befugte Gremium überhaupt getagt hat. Daß eine Zeitung diese Entscheidung (nachdem sie getroffen wurde, von wem auch immer) publiziert, daran kann ich nichts anstößiges finden.

Andreas Schnabl  

Welche Gremien? Die Grünen haben wohl das Vorschlagsrecht und deren oberstes "Gremium" berät heute abend. Danach ist die Entscheidung fix und kann verkündet werden. So lange wird die Journaille (online, medial oder print) wohl noch warten können.

18. Mai 2020
20:37
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Schnabl
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29. Januar 2020
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Ich finde es unanständig, daß in Österreich Entscheidungen getroffen werden, BEVOR das dazu befugte Gremium überhaupt getagt hat. Daß eine Zeitung diese Entscheidung (nachdem sie getroffen wurde, von wem auch immer) publiziert, daran kann ich nichts anstößiges finden.

Andreas Schnabl

18. Mai 2020
16:08
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 956
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28. Februar 2018
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Kultur ist mehr als die aufgelisteten Aufgaben!

Kultur ist auch anständiges Verhalten, Repekt und Einhalten von gesellschaftlichen Spielregeln.

UNKULTUR ist das (18. Mai, 15:33, Kleine Zeitung online):

KulturstaatsekretärinAndrea Mayer wird Nachfolgerin von Ulrike Lunacek

Die aktuelle Kabinettsdirektorin von Bundespräsident Alexander Van der Bellen soll Ulrike Lunacek nachfolgen.

"Offiziell entscheiden die Grünen über die Nachfolge der zurückgetretenen Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek erst heute Abend, aber wie die Kleine Zeitung erfahren hat, wird Andrea Mayer die Nachfolgerin......."

Kann man nicht die paar Stunden noch warten? Deshalb verkauft die Kleine Zeitung kein Exemplar mehr......
Diese Vorab-Verbreitung von Indiskretionen diskreditiert die Arbeit der offiziellen Entscheider. Wozu tagen diese denn überhaupt noch?

18. Mai 2020
9:12
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 956
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28. Februar 2018
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Im STANDARD stellt Günter Rhomberg als Qualitätsmerkmal für den Kulturstaatssekretär das typische (unzutreffende) Kriterium auf: war er/sie in de Josefstadt oder nicht.....

Eine gewisse Affinität zum Theater wird von deren Protagonisten vorausgesetzt (schadet ja wahrhaftig nicht!); das könnten aber auch die Architekten erwarten (wann war ein für die Kultur Bundes-Zuständiger in den in den meisten Bundesländern existierenden "Häusern der Architektur"?) oder die Ausübenden der "Volkskultur" (z.B. Glöggln im Salzkammergut, Geigentag in der Steiermark?).

Die Schieflage bzw. Wien-Lastigkeit bei den landläufigen Vorstellungen von Kultur und deren staatlichen Vertretern wird wieder sehr deutlich. Auch die Spekulationen über die Nachfolgerin kreisen um Personen aus der Hauptstadt......... In en Bundesländern gibt es hervorragende Kulturmanager, die die Breite der Aufgabenstellung in ihrem Erfahrungsschatz haben.

17. Mai 2020
17:12
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Gianni Roccanova
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Forumsbeiträge: 42
Mitglied seit:
8. April 2020
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michael koling sagt
Um wieder auf das Thema zu kommen. Der Aufgabenbereich der für Kunst und Kultur zuständigen Sektion, und das ist der Hauptaufgabenbereich des im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport angesiedelten Staatssekretariats, ist einigermaßen umfangreich. Nach meinem Verständnis ist Kultur der Überbegriff und Kunst ein (wesentlicher) Teilaspekt davon.

Die aktuelle Geschäftseinteilung lautet wie folgt:

Sektion IV – Kunst und Kultur
Abteilung IV/10 - Europäische und internationale Kulturpolitik
Abt. 1 - Auszeichnungsangelegenheiten, Sonderprojekte, Veranstaltungsmanagement, Digitalisierung
Abt. 2 - Musik und darstellende Kunst
Abt. 3 - Film
Abt. 4 - Denkmalschutz und Kunstrückgabeangelegenheiten
Abt. 5 - Literatur und Verlagswesen, Büchereien
Abt. 6 - Bildende Kunst, Architektur, Design, Mode, Foto und Medienkunst
Abt. 7 - Kulturinitiativen, Museen, Volkskultur
Abt. 8 - Beteiligungsmanagement Bundestheater
Abt. 9 - Beteiligungsmanagement Bundesmuseen und sonstige Rechtsträger  

 

Diese Organisationseinteilung verdeutlicht sehr schön, dass der immer wieder zu vernehmende Ruf nach einem eigenständigen Kultur- und/oder Kunstministerium relativ wenig Sinn ergibt und wenig Kenntnis von der Materie verrät. Für eine einzige Sektion ein eigenes Ministerium einzurichten, würde bedeuten, dieser Sektion einfach nur noch einen Minister mit Kabinett und Kabinettschef vorzusetzen (womöglich hätte irgendjemand noch die Schnapsidee, einen eigenen Generalsekretär zu installieren). In der Sache würde sich nichts ändern, es gäbe einfach nur noch mehr Posten zu vergeben und Personal (vor allem im Kabinett) zu bezahlen. Dazu kämen das Ministergehalt sowie der Dienstwagen. Ein Staatssekretariat kommt da vergleichsweise kostengünstiger und ist weniger aufwendig. So der Sektion ein fähiger, mit der Materie vertrauter oder zumindest an ihr interessierter Leiter vorsteht, der zudem im Ministerium und vor allem beim Minister und dessen Kabinett Gehör findet, reicht das völlig aus. Eigentlich ist auch ein eigenes Staatsekretariat unnötig, doch es kann in der Koalitions-Architektur einer Regierung der Wunsch aufkommen, einen solche Position schaffen und besetzen zu wollen (etwa um ausgeglichene Machtverhältnisse oder eine gewünschte Frauenquote zu suggerieren).

Kunst- und Kulturschaffende, die ein eigenes Ministerium erträumen, müssen wissen, dass sich damit für sie selbst wenig bis gar nichts ändern würde. Sie würden lediglich die Zahl an politisch motivierten Posten erhöhen helfen, ohne dass für sie selbst dabei irgendetwas herausspringt.

Was die Budgets angeht, befindet sich ohnehin der jeweilige Finanzminister in der mächtigen Position, hier die wesentlichsten Entscheidungen zu treffen, die dann auch den Kunst- und Kulturschaffenden zugute kommen. Ein eigener Kulturminister ist diesbezüglich irrelevant. Es muss sich beim verantwortlichen Minister möglichst um eine Person handeln, die ein optimales Verhältnis zu der Machtspitze aus Kanzler, Vizekanzler und Finanzminister besitzt. Es nützt dem Kunst- und Kulturbereich nichts, wenn es zwar eine/n eigene/n Minister/in für die Kunstsektion gibt, diese/r Minister/in mit Kabinett, Funktionsbezeichnung und Türschildern ausgestattet ist, aber bei der Budgetverteilung als schwächstes Regierungsmitglied dann irgendwann am Schluss mit dem vorlieb nehmen muss, was ihm zugebilligt wird, weil das Ministerium selbst eine schwache Verhandlungsposition und praktisch kaum Gestaltungsspielraum besitzt, sondern lediglich Gelder intern hin- oder herschieben kann.

Allerdings wäre eine solche Ministerposition für Menschen mit Geltungsdrang natürlich ideal, schließlich kann man eine Reihe eleganter Termine samt günstigen Fotogelegenheiten absolvieren und sich wichtig fühlen (Preisverleihungen, Festspieleröffnungen, Ordensverleihungen, Theaterpremieren usw.), während man den Niederungen des Alltagslebens gekonnt entfliehen kann.

Im übrigen finde ich, dass rückblickend betrachtet der quasi Nebenerwerbs-Kulturminister Schallenberg seine Sache in der Übergangsregierung sehr gut gemacht hat, obwohl er sogar eine heftige Krise - die von Herrn Drozda geerbte Bestellung samt Absage in letzter Minute des vorgesehenen KHM-Direktors - zu meistern hatte.

17. Mai 2020
16:17
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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Nach meinem Verständnis ist Kultur der Überbegriff und Kunst ein (wesentlicher) Teilaspekt davon.

So ist es! Danke für die offizielle Aufgaben-Liste.

Hier ist nun deutlich zu sehen, wie weit gefächert der Kulturbegriff ist. Die Einengung auf die Eigenbetriebe wie Staatsoper oder Wiener Bundesmuseen verkürzt absolut unzulässig. Insofern ist es nicht erheblich, ob der staatliche Repräsentant dieses Ministeriums/Staatssekretariats ein Opernfreak oder eher ein Freund der Architektur oder ein Bücherwurm ist. Die ganze Breite der Kultur, ihrer Leistungen für die Gesellschaft und die Beteiligten zu erfassen und für die nötgen Rahmenbedingen zu sorgen ist die definierte Aufgabe.

17. Mai 2020
14:22
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michael koling
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Forumsbeiträge: 76
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17. Juni 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Um wieder auf das Thema zu kommen. Der Aufgabenbereich der für Kunst und Kultur zuständigen Sektion, und das ist der Hauptaufgabenbereich des im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport angesiedelten Staatssekretariats, ist einigermaßen umfangreich. Nach meinem Verständnis ist Kultur der Überbegriff und Kunst ein (wesentlicher) Teilaspekt davon.

Die aktuelle Geschäftseinteilung lautet wie folgt:

Sektion IV – Kunst und Kultur
Abteilung IV/10 - Europäische und internationale Kulturpolitik
Abt. 1 - Auszeichnungsangelegenheiten, Sonderprojekte, Veranstaltungsmanagement, Digitalisierung
Abt. 2 - Musik und darstellende Kunst
Abt. 3 - Film
Abt. 4 - Denkmalschutz und Kunstrückgabeangelegenheiten
Abt. 5 - Literatur und Verlagswesen, Büchereien
Abt. 6 - Bildende Kunst, Architektur, Design, Mode, Foto und Medienkunst
Abt. 7 - Kulturinitiativen, Museen, Volkskultur
Abt. 8 - Beteiligungsmanagement Bundestheater
Abt. 9 - Beteiligungsmanagement Bundesmuseen und sonstige Rechtsträger

17. Mai 2020
10:13
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tristan62
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Forumsbeiträge: 12
Mitglied seit:
9. Februar 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

Liebe Christine, im Jahr 2014 ist aus Anlass des 50. Jahrestages des Endes der Ära Karajan hier im Online-Merker eine ausführliche Schilderung der damaligen Ereignisse und wie es dazu kam, erschienen. Darin wird auch auf die Rolle von Dr. Drimmel ausführlich eingegangen. Der Arikel ist auch heute noch abrufbar. Hier der Link dazu:

https://onlinemerker.com/vor-50-jahren-der-anfang-vom-ende-der-aera-karajan-im-juni-1964/

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