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Spielplan Wiener Staatsoper 2021/22 | Seite 3 | OnlineMerker | Forum

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Spielplan Wiener Staatsoper 2021/22
5. Juni 2021
14:16
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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RagnarDanneskjoeld

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Höchste Zeit, dass Sie still sind, es wird immer peinlicher!

Nix beizutragn aber heruumschreien!

5. Juni 2021
14:00
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Christine
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22. Januar 2021
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RagnarDanneskjoeld sagt

sicher gibt es qualitativ bessere Werke als andere. Aber das ist zum einen immer auch zeitabhängig und zum anderen würde es uns der Vielfalt berauben, welche die Opernlandschaft zu bieten hat, wenn wir uns ausschließlich an der vermeintlichen Qualität orientierten. Irgendwann heißt es noch: Tannhäuser brauchen wir nicht, Parsifal ist ja besser. 

  

Was die Zeitabhängigkeit betrifft, stimme ich zu. Natürlich sollten nicht immer nur dieselben Opern aufgeführt werden. Aber bei der Orientierung an der "vermeintlichen Qualität" kann ich nicht folgen. Laut Lohengrin stellen die Qualität überhaupt nur die Musikwissenschaftler fest, dem stimme ich nicht zu, denn auch die Wissenschaft kennt in allen Bereichen von unterschiedlichen Meinungen. Ich vermute eine Oper wird man nur dann nicht mehr "brauchen" wenn sie niemand mehr sehen will. Kann ich mir beim Tannhäuser nicht vorstellen. Es sind allerdings schon viele Werke verschwunden die einmal sehr beliebt waren und deren Qualität auch von Kritikern anerkannt war, aber da sind wir wieder bei der Zeitabhängigkeit.
 

  

5. Juni 2021
13:54
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RagnarDanneskjoeld
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5. Juni 2021
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Lohengrin2 sagt
Scheinheiligkeit ist keine positive Eigenschaft!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  

Tastatur und emotionale Stabilität? 

Das wäre ein schweres Los.

5. Juni 2021
13:51
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 451
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20. Januar 2021
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RagnarDanneskjoeld

Scheinheiligkeit ist keine positive Eigenschaft!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

SIE haben das Thema mit Ihrer unqualifizierten Wortmeldung gestört!

5. Juni 2021
13:20
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RagnarDanneskjoeld
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Forumsbeiträge: 26
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5. Juni 2021
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Toni sagt
Es ist schon ein Jammer welch ein beleidigender und abwertender Ton in diesem Forum herrscht. So sollten Opernfreunde nicht miteinander diskutieren. 

  

Ja, mich macht das auch total traurig.

5. Juni 2021
13:18
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RagnarDanneskjoeld
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5. Juni 2021
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Lohengrin2 sagt
Zum hoffentlich letzten Mal: es hat nichts mit der Beliebtheit von Opern zu tun. ob sie musikwissenschatlicg bedeutend sind!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  

Haben Sie Probleme mit der Tastatur oder Ihrer emotionalen Stabilität? 

5. Juni 2021
13:17
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 451
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20. Januar 2021
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RagnarDanneskjoeld, Ihre Beleidigungen und Abschweiungen stören die Diskussion und wenn Sie nicht in der Lage sind, informative Antwort-Posts auf zuvor geäußterte Pnkte zu erkennen, dann spricht das für Ihre bekannte "Kompetenz" und Ihre Intention, hier herumzutoben, anstatt zum Thema sachlich fachlich beizutragen.

Lassen Sie das bleiben, schreiben Sie zur neuen Saison der Staatsoper oder seien Sie ruhig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

5. Juni 2021
13:14
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 451
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20. Januar 2021
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Darf eigentlich nur ein Musikwissenschaftler feststellen, was ein bedeutendes Werk ist?

Ja, weil die grundlegender Kenntnis der Werke Voraussetzung ist!

Zum hoffentlich letzten Mal: es hat nichts mit der Beliebtheit von Opern zu tun. ob sie musikwissenschatlicg bedeutend sind!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

5. Juni 2021
13:13
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Toni
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11. März 2021
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Es ist schon ein Jammer welch ein beleidigender und abwertender Ton in diesem Forum herrscht. So sollten Opernfreunde nicht miteinander diskutieren. 

5. Juni 2021
13:10
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RagnarDanneskjoeld
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Forumsbeiträge: 26
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5. Juni 2021
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Christine sagt
Die Netrebko singt dagegen in "bedeutenden" Opern.

  

Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet.

Ansonsten finde ich Ihre Argumentation problematisch: sicher gibt es qualitativ bessere Werke als andere. Aber das ist zum einen immer auch zeitabhängig und zum anderen würde es uns der Vielfalt berauben, welche die Opernlandschaft zu bieten hat, wenn wir uns ausschließlich an der vermeintlichen Qualität orientierten. Irgendwann heißt es noch: Tannhäuser brauchen wir nicht, Parsifal ist ja besser. 

5. Juni 2021
13:06
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RagnarDanneskjoeld
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Forumsbeiträge: 26
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5. Juni 2021
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Lohengrin2 sagt
 

Fedora sollte letzte Saison an der Scala kommen (mit Alagna, ursprünglich -vor Meyer- war Kaufmann dafür vorsehen), ist jetzt für die kommende Saison auf dem Plan (mt Alagna und einem weiteren Tenor, den ich im Moment nicht parat habe)........

  

Erstens war mir das bekannt und zweitens trägt das hier nichts zur inhaltlichen Diskussion bei. Bitte halten Sie sich an das Thema und lesen Sie genau. Danke.

5. Juni 2021
13:02
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RagnarDanneskjoeld
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Forumsbeiträge: 26
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5. Juni 2021
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Gab es Ausrufezeichen im Sonderangebot? Oder wurden Sie im Wagner-Forum wieder mal gesperrt?

Sie sollten sich drigend mäßigen und nur sachliche Beiträge posten, falls Sie dazu in der Lage sind !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  

Dann schlage ich Ihnen vor, dass Sie sich an die eigene Nase fassen anstatt in selbiger zu bohren und dessen Inhalt hier als Erkenntnis zu verkaufen. Danke.

Ansonsten darf ich Ihnen versichern, dass der exzessive Gebrauch von Satzzeichen wenig zur Vermittlung des Satzinhaltes beiträgt.

5. Juni 2021
13:01
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Christine
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Forumsbeiträge: 206
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22. Januar 2021
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Ragnar Danneskjoeld, was die Abhängigkeit der großen Opernhäuser betrifft, stimme ich Ihnen zu.  Früher war das vielleicht etwas anders. So haben z.B. Renata Tebaldi und Mario del Monaco in der 50er Jahren La Wally an der Scala gesungen, die Callas war in Poliuto, Vestale und Alceste zu hören, auch eher selten gespielte Opern. Die Netrebko singt dagegen in "bedeutenden" Opern.

Lyonel ich weiß nicht, wie gut Sie Historiker kenne, aber ich traue mich zu wetten, nicht so gut wie ich. In meiner Familie gibt es sehr viele. Schon von Kind auf war ich ständig mit historischen Themen konfrontiert. Natürlich gibt es Themen, die für alle wichtig sind/waren. Aber es gibt Themen, die sind für die einen sehr wichtig, für die anderen bei der Fülle an Themen vernachlässigbar. Und so ist es auch in der Kunst. Es gibt Menschen, die wollen im Museum hauptsächlich "die alten Meister" sehen, andere gehen lieber ins Museum Moderner Kunst. Sie werden es unterschiedlich bewerten, was für sie bedeutende Werke sind. Natürlich gibt es auch Leute, die sich alles in gleichem Maß ansehen. Das sind dann vielleicht die, die behaupten können qualifizieren zu dürfen, was ein bedeutendes Werk ist und was nicht. Ich kenne Menschen, die halten Richard Wagner nicht aus, für die hat er wohl gar kein bedeutendes Werk geschrieben. Dann gibt es die Wagner Fans, die hauptsächlich in seine Opern gehen, für die sind alle Werke bedeutend. Ein im Forum zumindest nicht mehr unter seinem damaligen Namen schreibender junger Mann, sah in Verdi keinen großartigen Komponisten. Es gibt die Menschen, die in alle Opern gehen, egal wer sie geschrieben hat, wenn sie die Möglichkeit haben. Die vielleicht größte Gruppe (?) sind aber wohl jene, die auswählen in welche Opern sie gehen möchten. Es wird da viele verschiedene Meinungen zu bedeutenden Opern geben.

Darf eigentlich nur ein Musikwissenschaftler feststellen, was ein bedeutendes Werk ist?

5. Juni 2021
12:32
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Lyonel
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Forumsbeiträge: 21
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5. April 2021
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Christine sagt
Ein Werk, das nur selten oder (vorübergehend) gar nicht mehr auf einer Bühne gespielt wird, kann doch nicht gleichbedeutend mit einem sein, das man überall finden kann. Das hat doch nicht nur mit Marketing zu tun. Die Qualität liegt im Werk.  

Ich fürchte fast, Sie meinen das Ernst. Wenn man von der Geschichte des Musiktheaters wirklich absolut keine Ahnung hat, könnte man in der Tat zu diesem Schluss kommen - ansonsten eigentlich nicht. Weil der Orfeo im 19. Jahrhundert nicht gespielt wurde, hat er also keine Qualität? Und heute hat er sie wieder? Und dass Cosi fan tutte im 19. Jahrhundert streckenweise kaum noch aufgeführt wurde, hatte natürlich auch nichts mit der vorherrschenden Moralvorstellung zu tun, das Werk war einfach schlecht? Glauben Sie das wirklich? Ich muss schon sagen, diese Verbindung von sehr eng begrenztem Musikgeschmack mit dem unerschütterlichen Selbst- und Sendungsbewusstsein sowie dem festen Glauben, dass die Mehrheit der Menschen ein ähnlich beschränktes Weltbild haben, ist schon beeindruckend. Erinnert mich irgendwie an die Corona-Leugner, die sich ja auch nicht zu schade sind, allen Ernstes "Wir sind das Volk!" zu brüllen. 

5. Juni 2021
12:31
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 451
Mitglied seit:
20. Januar 2021
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Gab es Ausrufezeichen im Sonderangebot? Oder wurden Sie im Wagner-Forum wieder mal gesperrt?

Sie sollten sich drigend mäßigen und nur sachliche Beiträge posten, falls Sie dazu in der Lage sind !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wenn eine Info nicht reicht, auch die Wiederholung und schließlich eine dritte Erklärung nicht fruchtet, ist nur mehr dadurch (hoffentlich) einzelnen Leuten klar zu machen, dass sie neben dem Thema unterwegs sind

5. Juni 2021
12:28
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 451
Mitglied seit:
20. Januar 2021
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In den neunziger Jahren gab es kein Opernhaus, in dem Carreras nicht in "Fedora" gesungen hätte. Aktuell will es keiner machen, also hört man es so gut wie gar nicht.

Fedora sollte letzte Saison an der Scala kommen (mit Alagna, ursprünglich -vor Meyer- war Kaufmann dafür vorsehen), ist jetzt für die kommende Saison auf dem Plan (mt Alagna und einem weiteren Tenor, den ich im Moment nicht parat habe)........

5. Juni 2021
12:18
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RagnarDanneskjoeld
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Forumsbeiträge: 26
Mitglied seit:
5. Juni 2021
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Christine sagt
 

Dalmont, Sie zählen sehr selten gespielte Opern auf, von denen Sie gerne eine Aufführung sehen möchten. Könnte interessant sein, aber man muss sich auch die Frage stellen, warum werden manche Werke kaum aufgeführt? Das liegt doch wohl auch daran, wie ein Werk beim Publikum ankommt. [...] Die Qualität liegt im Werk.

  

Christine, Sie gestatten, dass ich etwas antworte, auch wenn ich nicht angesprochen wurde?

Ich finde die Wunschliste von Dalmont auch etwas speziell. Jeder hat seine Wunschliste, ich auch, aber deshalb würde ich sie nicht als allgemeingültig erachten.

Dennoch zeigt sich ein altbekanntes Problem großer Häuser: Starabhängigkeit. Es gibt für die ganz große Sänger im globalisierten Staatsopernzirkus eben keine Notwendigkeit, unbekannte Partien zu studieren, wenn man sie in bestenfalls ein bis zwei Produktionen darbieten kann. Kleinere Häuser mit gepflegter Ensemblekultur können da eben neugieriger sein, aber diese Werke sind einem wenig neugierigen Publikum deutlich schlechter vermittelbar. Wenn Starsänger X sagt, er möchte die Partie Y singen, dann ermöglichen mehrere Häuser eine Produktion, später dürfen die Cover oder die zweite Reihe dran. In den neunziger Jahren gab es kein Opernhaus, in dem Carreras nicht in "Fedora" gesungen hätte. Aktuell will es keiner machen, also hört man es so gut wie gar nicht. (Ich bin mir sicher, dass Herr Kaufmann dieses Werk eher früher als später in Angriff nehmen wird. Dann werden wir es auch in London, Wien und München hören.) Wenn Netrebko Alzira machen wollte, dann würden alle großen Häuser ihr das ermöglichen, usw.

Zum anderen muss man ja auch sagen, dass es unabhängig von Sängern bestimmte Zyklen hinsichtlich Werkauswahl gab. Vor zehn Jahren waren große französische Opern relativ selten zuhören, mittlerweile sind sie weit präsenter. Die Qualität der Werke hat sich aber nicht geändert.

   

5. Juni 2021
12:07
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RagnarDanneskjoeld
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Forumsbeiträge: 26
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5. Juni 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Lohengrin2 sagt
 

Lohengrin2 sagt
Zum letzten Mal: die Häufigkeit der Aufführung einer Oper hat nichts mit der musikhistorischen Bedeutung zu tun !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  

Ihnen vielleicht nicht, aber die Diskusion dreht sich um diesen Punkt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  

Gab es Ausrufezeichen im Sonderangebot? Oder wurden Sie im Wagner-Forum wieder mal gesperrt? 

5. Juni 2021
11:59
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 451
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20. Januar 2021
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Bei Bedeutung geht es mir nicht um musikhistorische Bedeutung!

Ihnen vielleicht nicht, aber die Diskusion dreht sich um diesen Punkt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

5. Juni 2021
11:01
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Lyonel
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5. April 2021
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Christine sagt
Bei Bedeutung geht es mir nicht um musikhistorische Bedeutung!

Aber wenn es schon um diesen Begriff geht: Wer definiert die musikhistorische Bedeutung? Und was hat diese mit den Vorlieben der Opernbesucher zu tun?

Wenn wir bei dem Wort musikhistorisch musik weglassen, was historisch wichtig ist, sehen viele Historiker unterschiedlich, vor allem, wenn es sich um länger zurückliegende Ereignisse handelt. Und Menschen, die keine Historiker sind, sehen es nochmals anders. Es wird bei muskihistorisch nicht anders sein.

  

Ich habe selten so einen Unsinn gelesen. Ja, die Meinungen der Historiker differieren im Detail. Trotzdem gibt es einen ganz klaren Konsens, dass die französische Revolution, die Mondlandung oder der zweite Weltkrieg historisch bedeutsame Ereignisse waren. Wer das bestimmt? Die Leute, die davon Ahnung haben, also Historiker - das müssen keine Berufshistoriker sein, aber Menschen, die sich damit auf wissenschaftlicher Basis auseinandergesetzt haben, nicht die Verschwörungstheoretiker, die meinen, die Mondlandung habe nie stattgefunden. 

Ja, auch in der Musikwissenschaft gibt es im Detail differierende Meinungen. Ein Musikwissenschaftler, der die Bedeutung des Tristan oder des Orfeo nicht erkennen könnte, hätte aber seinen Beruf verfehlt. Es gibt nicht genügend objektive Kriterien, um eine eindeutige Reihenfolge der bedeutendsten Opern aufzustellen, aber es gibt sehr wohl einige wenige Werke, die nach sehr vielen objektiven Kriterien bedeutend sind, und dies wird auch von denen, die davon Ahnung haben, allgemein anerkannt. Falls Sie persönlich dem nicht zustimmen wollen, dann sagt das etwas über Ihren Horizont, aber nicht über diese Werke aus.

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