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Sommernachtstraum | OnlineMerker | Forum

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Wie bereits angedeutet ist das Forum eine technische Schwachstelle der Seite. Vom Forum aus können Angriffe auf die Seite gestartet werden.

Es hat zum Beispiel jemand am 5.11.2020 versucht, über das Forum mit meinen Initialen, aber einem falschen Passwort in die Seite zu kommen – die Folge war ein Ausfall.

Das kann und will ich mir nicht mehr leisten. Das Forum bleibt daher auf unbestimmte Zeit gesperrt. Wir prüfen Möglichkeiten, mehr Sicherheit zu erlangen. Mit Klarnamen zu posten wäre fair, wird aber leider nicht umsetzbar sein, weil es Leute gibt, die nur unter Falschnamen posten und dermaßen „mutig“ auch persönliche Angriffe starten wollen. Zumindest müsste der Forumsbetreiber wissen, wer hinter einem Pseudonym steckt. Ob das technisch möglich ist, wollen wir überprüfen!

Zudem prüfen wir auch, ob sich der Wegfall des Forums tatsächlich so stark auf die Quote auswirkt, weil uns bereits mehrmals vorgehalten wurde, dass wir das Forum nur wegen der Quote aufrechterhalten. Wir wollen Ihnen und auch uns das Gegenteil beweisen! Der Online-Merker lebt nicht von der Quote, wir verdienen keinen Cent an ihr, die Quote ist nur die Bestätigung/ Kontrolle über die Qualität unserer Arbeit!

Wir bitten um Verständnis und werden Sie gegebenenfalls informieren!

Anton Cupak, Herausgeber

 

 

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Sommernachtstraum
6. Mai 2018
12:07
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Gast
Gast
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Jawohl, da sind wir uns einig, besser als die STOP ist sie allemal!! 

28. April 2018
14:36
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Gurnemanz
Gast
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Michta sagt
Was war an der hässlichen VOP Rusalka märchenhaft?     Scheußlich,,,, märchenhaft war die der Staatsoper / Met....... !!!   

Lieber Michta!

Wenn Sie die Müllsäcke, die extrem dicken und die per Schönheitsmittel aufgespritzten Leute innerlich ausgeblendet haben, war (meiner Meinung nach) eine beinahe 1:1-Umsetzung des Librettos zu sehen, und zwar sehr märchenhaft!

Ich finde, dass die Volksopern-Rusalka ein Paradebeispiel ist, dass man sowohl "klassisch" inszenieren kann, aber auch nicht auf eine Interpretation / psychologische Deutung verzichten muss. Diese Produktion stellt fast alle zufrieden, mit denen ich gesprochen habe. Auf jeden Fall - und da sind wir uns bestimmt einig - ist sie um Klassen besser als die nichtssagende Bechtolf-Inszenierung an der Staatsoper..

Die Schenk-Rusalka kenne ich nur von Bildern.

26. April 2018
15:05
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Gast
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Was war an der hässlichen VOP Rusalka märchenhaft?     Scheußlich,,,, märchenhaft war die der Staatsoper / Met....... !!! 

20. April 2018
0:42
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Gurnemanz
Gast
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Pwolf sagt
Ad 3) Ja, aber die Deutung sollte nicht eindimensional dem Zuschauer vorgegeben werden, sondern es sollte so inszeniert werden, dass viele Deutungen möglich werden, die es dem Zuschauer und Zuhörer dann ermöglichen, für sich selbst daraus eine eigene Deutung zu erleben/-fahren/-arbeiten, je nachdem wie man veranlagt ist.

Die Reduzierung auf eine eindimensionale vom Regisseur erdachte Deutung, die dem Zuschauer keinen Freiraum für eigene Deutungen lässt, ist das größte Problem der aktuellen Regietheater-Regien.

12  

Lieber Pwolf!

Dazu kann man natürlich verschiedene Meinung haben! Ich persönlich interessiere mich auch sehr für Inszenierungen, die das Geschehen aus einem anderen Blickwinkel betrachten oder die Handlung in einen anderen Kontext setzen, um den Kern der Handlung besser verständlich zu machen (zB Homokis Lohengrin-Inszenierung oder Konwitschnys Traviata-Inszenierung oder viele mehr). Insofern habe ich gar nichts dagegen, wenn ein Regisseur einige "Änderungen" vornimmt, sofern das Ergebnis intelligent und schlüssig ist. Halbfertige pseudo-Inzenierungen interessieren mich hingegen nicht.

20. April 2018
0:38
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Pwolf
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Ad 3) Ja, aber die Deutung sollte nicht eindimensional dem Zuschauer vorgegeben werden, sondern es sollte so inszeniert werden, dass viele Deutungen möglich werden, die es dem Zuschauer und Zuhörer dann ermöglichen, für sich selbst daraus eine eigene Deutung zu erleben/-fahren/-arbeiten, je nachdem wie man veranlagt ist.

Die Reduzierung auf eine eindimensionale vom Regisseur erdachte Deutung, die dem Zuschauer keinen Freiraum für eigene Deutungen lässt, ist das größte Problem der aktuellen Regietheater-Regien.

12

19. April 2018
23:16
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Lucy van Pelt
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Genau! Ich bin 2x zu dieser Inszenierung nach Hamburg geflogen - sie ist genial 🙂

19. April 2018
17:23
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HansLick2
Gast
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schulklasse!!!!

auch alt und abgelutscht, denn die hatte schon konwitschny vor vielen, vielen jahren für den lohengrin. hamburg.

19. April 2018
15:30
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Gurnemanz
Gast
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lavoce sagt
Wer Märchen und Mythen nicht nachvollziehen kann, hat in seiner Kindheit etwas verpasst. 

Das sehe ich anders. Mythen und insbesondere Märchen verlangen ja geradezu nach einer Deutung. Ich finde es unmöglich, ein so vielschichtiges und anspruchsvolles Stück wie Janaceks Schlaues Füchslein auf eine Kindergeschichte zu reduzieren, wie es Otto Schenk 2014 in Wien getan hat.

Das heißt aber nicht, dass ich alle "märchenhaften" Inszenierungen schlecht finde. Rusalka an der Wiener Volksoper find ich sogar ausgezeichnet.

19. April 2018
12:57
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alcindo
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Forumsbeiträge: 563
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

so hat halt jeder dieser "Regiekuenstler" seine masche, die ebenen verschieben....Falstaff im altersheim und jetzt in die schulklasse....eintagsfliegen, die einigen wenigen  neue horizonte oeffnen....

19. April 2018
11:09
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lavoce
Gast
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Zitat aus der Kritik:

"Derartige Feenmärchen und mystische Sagen können sehr kitschig inszeniert werden. Einen völlig anderen Ansatz zeigt der venezianische Regisseur Damiano Michieletto in seiner aktuellen Inszenierung von Brittens „Sommernachtstraum“ am Theater an der Wien. In seinem Konzept holt er die Oper in die Realität, macht ihre Geschichte nachvollziehbar. Die Inszenierung wählt Puck als Zentrum der Geschehnisse. Um ihn entspinnt sich die ganze Handlung, auf ihn läuft die Dramaturgie zu."

 

Hahahahahahahahaha....entschuldige, aber, hahahahaha....

Der Herr Michieletto muss kitschigen Shakespeare und noch kitschigeren Britten verbessern. Klar! Was soll das, ein Märchen vertonen?

REALITÄT muss her! Was für eine Realität, bitte?  Die sogenannte Realität ist eine Erfindung des Regisseurs, nur eine viel schlechtere als die der Autoren. Weg mit der Poesie, weg mit dem Humor und weg mit der Phantasie! Ein völlig neuer Ansatz- erwachsene Opernsänger in dämlichen Schuluniformen auf der Bühne, umrahmt mit banalem Psyhoschmäh- ist leider nicht sehr neu. Das gehört zum Standardrepertoire der "neuen" (mindestens 30 Jahre alten) Deutung.

Wer Märchen und Mythen nicht nachvollziehen kann, hat in seiner Kindheit etwas verpasst. 

Gruß, lavoce

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