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Salzburger Rüpel
3. August 2019
15:02
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alcindo
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Forumsbeiträge: 320
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27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

zu Dalmont: auch ich war damals im Troubadour, um Montserrat Caballe zu erleben, die aber von den 2 auftritten den ersten absagte.  Enriqueta Tarres sang anständig und achtbar....das publikum hatte erhöhte preise bezahlt und war sehr auf Caballe gespannt und erwartete etwas grossartiges..... die missfallenskundgebungen  zu E Tarres waren ihre leistung betreffend vollkommen ungerechtfertigt..... und dann bei der 2.vorstellung kam M Caballe und war  im ersten und zweiten akt um keinen deut besser als die ausgebuhte,  ich erinnere mich noch in der pause viele betretene gesichter gesehen zu haben. die madame liess im ersten teil eine ziemlich starke oszillation und ungenaues singen vernehmen, dann aber kam die kerkerarie, die sie vom ersten ton an in wunderschönem  p und pp sang, obwohl Verdi auch einmal " con Forza" und ein starkes crescendo - decrescendo notiert, und dann wurde sie gefeiert..... in Wien hat sie ja nie wirklich eingeschlagen, die Norma war eigentlich ein misserfolg, Andre Chenier mit totalversagen zum schluss der "mamma morta".

mit Gruss alcindo

3. August 2019
13:47
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 599
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28. Februar 2018
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Es wird von der Entführung Anfang der 2000er Jahre berichtet, dass das Publikum nicht nur bei der Premiere sondern auch in folgenden Vorstellungen dazwischengeschrieen haben soll....

3. August 2019
13:25
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dalmont
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Forumsbeiträge: 113
Mitglied seit:
28. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Oper hat manchmal was mit einer Hatz in einem römischen Amphitheater der Antike zu tun. Das Daumen rauf, Daumen runter und schlechtes Benehmen zeigt allerdings der einem überall auf den Geist gehende „Geld-Pöbel“ nicht nur in Salzburg, und nicht nur er. Diese Stadt, die schon während des Jahres wegen der selbstgerechten (Spieß)bürgerlichkeit vieler ihrer Ureinwohner sehr anstrengend ist, wird eine Woche vor Beginn der Festspiele mit dem Einfall dieser Horden von Gstopften noch einmal unsympathischer. (Hab das 15 Jahre immer wieder festgestellt). Leider werden dort viele Menschen von Großfirmenchefs hingeholt, deren einziges Interesse der Gratischampagner und das ebensolche Scampi-Spießchen in der Pause sein dürfte.

Das schlechte Benehmen ist jedoch nicht nur bei den Gstopften zu finden, und nicht jeder Begüterte ist ein Rüpel ohne Kinderstube.

Mir fällt da ein „Troubadour“-Abend Anfang der 70er Jahre in der Staatsoper ein, bei dem Montserrat Caballé die Leonore hätte singen sollen und kurzfristig absagte. Am Nachmittag kam dann Enriquetta Tarres aus Frankfurt an, Robert Ilosfalvy als Manrico hatte ebenfalls abgesagt und wurde durch Ion Buzea ersetzt.

Der Abend war ein unvorstellbares Tohuwabohu, das darin gipfelte, dass die Leonore im 4. Akt durch ständiges Geplärr einige Zeit am Singen gehindert wurde, wobei ihr Gesang höchstwahrscheinlich nicht mehr als passabler Durchschnitt war, ich kann mich eigentlich an keine Katastrophe erinnern. Das Geplärr von Anfang an ging damals vom Stehplatz aus, dem sich später Logen- und Parterrebesucher anschlossen. Es war übrigens die einzige Vorstellung, die ich erlebt habe, bei der schon während des Schlussakords der Eiserne gefallen ist.

Ich will die Rüpel in Salzburg selbstverständlich nicht in Schutz nehmen, aber ich denke doch: Nix Neues unter der Sonne.

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