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Rusalka in der Wiener Staatsoper
18. Februar 2020
13:53
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Moderator 16
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28. Februar 2018
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So, da es mittlerweile nur mehr persönlich ist und mit dem ursprünglichen Thema nichts mer zu tun hat, sperre ich diesen Thread.

18. Februar 2020
11:21
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Amfortas
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25. Oktober 2019
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@Lohengrin2

Wir werden also akzeptieren müssen, dass Sie außerstande sind, Ihren Fehler einzusehen. Sei's drum! Der Ruf nach dem Moderator, dieses für Sie peinliche Schauspiel zu beenden, ist nur verständlich. Sie hätten es einfacher haben können, indem Sie sich rechtzeitig aus einer Diskussion zurückgezogen hätten, die Ihre Kapazitäten ohnehin von Anfang an überfordert hat.

18. Februar 2020
11:18
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@Amfortas Also los - erklären Sie mir, wo mein Denkfehler lag! Und halten Sie sich dabei bitte an die Denkregeln der Logik!

Schluss jetzt, mit so einem ungezogenen Besserwisser und unbelehrbar engstirnigen Typen ann ich meine Zeit nicht verplempern.

Vielleicht greift der Moderator hier mal ein........

18. Februar 2020
11:09
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Amfortas
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25. Oktober 2019
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@Lohengrin2

1. haben Sie mich zu gar nichts aufzufordern, Sie können eventuell um Aufklärung ersuchen.

Meinetwegen - mir fällt kein Stein aus der Krone, wenn ich Sie hiermit ganz offiziell "um Aufklärung ersuche". Also los - erklären Sie mir, wo mein Denkfehler lag! Und halten Sie sich dabei bitte an die Denkregeln der Logik!

2. habe ich Sie darauf hingewiesen, dass Sie bloß die davor liegenden Posts zu lesen brauchen.

Stimmt nicht! ICH habe SIE darauf hingewiesen, dass Sie bloß die davor liegenden Posts lesen sollten, was Sie aber offensichtlich nicht getan haben. (siehe Beitrag 62)

3. Was falsch ist wird durch mehrfaches wiederholen nicht richtiger

Sie haben nun vier Mal behauptet, meine Aussage wäre falsch, ohne auch nur einmal zu erklären, wo der Fehler liegt. Also haben SIE sich wiederholt und nicht ich. Ich wiederholte mich einmal in der Annahme, dass Sie die Sache leichter verstehen würden, wenn man Sie ihnen noch detaillierter auseinander legt. Aber dazu bedürfte es natürlich auch des Willens, etwas zu verstehen. Die Zeit, die Sie mit dem sinnlosen Wiederholen von Floskeln verbraucht haben, hätten Sie sinnvoller nützen können, um meinen angeblichen Fehler aufzuzeigen. Dann hätten Sie in dieser Auseinandesetzung auch noch einigermaßen Glaubwürdigkeit zurückgewinnen können. Mal gespannt, ob Sie diese Gelegenheit nun endlich nützen werden. Sollten Sie jetzt aber immer noch ungewillt oder außerstande sein, mir SACHLICH zu erklären, wo ich Dalmont zu Unrecht auf einen Fehler aufmerksam gemacht habe, erübrigt sich jegliche weitere Kinderei mit Ihnen.

@Michta

Finden Sie diese Diskussion auch so amüsant wie ich? 🙂

18. Februar 2020
10:52
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Michta
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6. März 2018
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Gnädiges Fräulein wollen gebeten werden... die darf man doch nicht auffordern...  !

18. Februar 2020
10:49
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@Amfortas Ich habe Sie aufgefordert, doch detailliert zu erklären, wo mein Fehler liegt.

1. haben Sie mich zu gar nichts aufzufordern, Sie können eventuell um Aufklärung ersuchen.
2. habe ich Sie darauf hingewiesen, dass Sie bloß die davor liegenden Posts zu lesen brauchen. Hätten Sie das getan, würden Sie nicht nachfragen müssen.
3. Was falsch ist wird durch mehrfaches wiederholen nicht richtiger

Und jetzt lassen Sie se gut sein, Sie kommen auf keinen grünen Zweig mit Ihrem Nachtreten.

18. Februar 2020
10:26
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Amfortas
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25. Oktober 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

@Dalmont

"Amfortas, Sie bezeichnen sich als Rechten."

Ich wüsste nicht, wo ich das gemacht habe. Aber als jemand, der politisch weit links außen steht, ist es nur logisch, dass für Sie jeder ein Rechter ist, der nicht Ihre Meinung teilt. Zweifelsfrei habe ich Ihre für jedermann offensichtliche linke Ideologie kritisert - eigentlich nur jene Aspekte davon, die insbesondere mit meiner Auffassung von Kunst unvereinbar sind. Dass die Medienwelt im deutschsprachigen Raum eher links von der Mitte verortet ist, weiß jedes Kind. Außerdem habe ich das auch bereits durch entsprechende Studien hier nachgewiesen. Hier noch eine weitere dieser Studien, obwohl ich annehme, dass Sie durch Fakten schwer zu überzeugen sein werden:

Nach einer der größten Studien zum Thema, 2005 durchgeführt vom Hamburger Institut für Journalistik unter 1500 Journalisten aller Gattungen, verteilt sich die politische Sympathie der im Journalismus Tätigen wie folgt:

Grüne: 35,5 Prozent,
SPD: 26 Prozent,
CDU: 8,7 Prozent,
FDP: 6,3 Prozent
Sonstige: 4
keine Partei: 19,6 Prozent.

"... dass sie aus dem so überaus komplexen, schillernden, peinlichen, dennoch faszinierenden genialen Richard Wagner und seiner ebenso differenzierten Kunst ein rechtes Nazi-Monster gemacht haben."

Sie verwechseln die Rechten mit den Nazis, aber auch das ist bezeichnend für einen Linkslinken wie Sie. Rechte mit Nazis gleichzusetzen ist in etwa so klug wie Linke mit Stalinisten gleichzusetzen. Jeder halbwegs gebildete Mensch weiß, dass Wagner KEIN Nazi-Monster war. Leute wie Sie, die Nationalismus mit Nationalsozialismus gleichsetzen, tragen dafür die Verantwortung, dass bei den weniger gebildeten Menschen Wagner irgendwie wie Nazi-Musik klingt. Die Schwarz-Weiß-Schablonen, in denen offenbar auch Sie denken - Ihr letzter Beitrag beweist es neuerlich - bilden das Raster für derartig falsche Einordnungen.

Und da brauchen Sie nur in Bayreuth auf den Friedhof gehen, da liegen sie beisammen, einige Schritte nach dem Eingang rechts die Chamberlains, und etwas weiter hinten links die anderen, Siegfried, Winifred et al..

Mal davon abgesehen, dass die Lokalisierung von Gräbern nichts aussagt über die ideologische Nähe von Menschen, wird kein vernünftig Denkender bezweifeln, dass Winifried Wagner und Housten Stewart Chamberlain widerliche Rassisten waren. Aber merken Sie eigentlich, wie Sie argumentatorisch Haken schlagen? Wann immer eine Ihrer Behauptungen sachlich widerlegt ist, wechseln Sie das Thema. Worauf wollen Sie hinaus mit dem Hinweis, dass sich in der Wagner-Familie Rechtsextreme befanden? Fühlen Sie sich erleichtert, wenn Sie ein paar Tiraden gegen Nazis loswerden, denen ohnehin jeder normal Denkende zustimmen wird?

Das ist wohl auch für einen deklarierten Rechten zu akzeptieren?

Nochmals: Sie rennen offene Türen ein. Ob allerdings für die Anhänger der alten Klassenkampf-Ideologie, für die jeder Nationalist, Kapitalist, Neoliberaler oder Kritiker illegaler Masseinwanderung oder der Klimawandel-Hysterie schon ein Nazi ist, den man auszugrenzen hat, dasselbe gilt, muss bezweifelt werden.

Wir erleben in unserer Diskussion die Miniaturversion eines Diskursschemas, wie es bei uns im öffentlichen Raum seit mehreren Jahrzehnten leider immer wieder zu beobachten ist: Wer immer die Courage hat, die Stehsätze der Linken zu hinterfragen, wird als Rechter, Rechtsradikaler oder gar als Nazi denunziert und damit die Diskussion abgewürgt, ehe sie richtig begonnen hat. Dass das einer aufgeklärten und modernen Gesellschaft eigentlich unwürdig ist, dürfte ebenso klar sein wie der Umstand, dass solche Art des Diskurses ungeeignet ist, zu wirklichem Fortschritt beizutragen. Aber darum geht's Leuten wie Ihnen offenbar auch gar nicht. Man hält sich für den moralisch Überlegenen, weil man den Andersdenkenden stets als Befürworter von Krieg und Massenmord verkauft - und dabei soll es bleiben. So kann man nämlich abends mit dem erhebenden Gefühl schlafen gehen, zu den Guten zu gehören. So dachten die Linken schon als sie noch zu den mörderischen Diktaturen jenseits des Eisernen Vorhanges standen und sich auf der Straße mit Mao, Pol Pot und anderen linken Massenmördern solidarisierten. Und bis heute hat sich diese Überheblichkeit kaum geändert. DAS ist es, was die Gesellschaft spaltet und daran ändert sich auch dann nichts, wenn man das den Liberalen, Konservativen oder Rechten ständig unterstellt.

Aber genug mit der Links-Rechts-Diskussion, die hier eigentlich gar nichts zu suchen hat, die seitens der Moderatoren auch wiederholt kritisiert wurde und auf die wir ohnehin nur deshalb wieder gekommen sind, weil Sie bei den ursprünglichen Diskussionsthemen argumentatorisch im Eck standen.

@Lohengrin2

Ich habe Sie aufgefordert, doch detailliert zu erklären, wo mein Fehler liegt. Das haben Sie nicht getan. Stattdessen haben Sie drei völlig inhaltsleere Beiträge gepostet. In der selben Zeit hätten Sie auch vernünftig argumentieren können. Ich werte das mal als Indiz dafür, dass Sie dazu außerstande sind. Jedem aufmerksamen Leser wird ohnehin bereits aufgefallen sein, wo Ihre logischen Denkfehler liegen, zu denen zu bekennen Sie nicht die Größe haben.

17. Februar 2020
19:17
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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@Amfortas

Sie disqualifizieren sich laufend. Lassen Sie es doch mal gut sein; in Ihre eigenen Interesse!

17. Februar 2020
18:19
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dalmont
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Eine Ausnahme muss nich wohl machen:

Amfortas, Sie bezeichnen sich als Rechten. In Österreich hat das zu Recht einen Hautgout. Und dass die veröffentlichte Meinung in die andere Richtung tendiert: Das ist wohl Bullshit. Jeder Medientycoon tendiert nach rechts, schauen Sie doch in die USA, nach England, auch in Österreich.

Aber um all das geht es in einem Kulturforum nicht.

Was ich auf kulturellem Gebiet den Rechten (vielleicht Rechtsaußen) nicht verzeihe: dass sie aus dem so überaus komplexen, schillernden, peinlichen, dennoch faszinierenden genialen Richard Wagner und seiner ebenso differenzierten Kunst ein rechtes Nazi-Monster gemacht haben.

Und da brauchen Sie nur in Bayreuth auf den Friedhof gehen, da liegen sie beisammen, einige Schritte nach dem Eingang rechts die Chamberlains, und etwas weiter hinten links die anderen, Siegfried, Winifred et al.. Und die Schlimmste liegt vielleicht in der Gruft im Garten von Wahnfried, (eine geborene Franzo-Ungarin).

Der Fluchtpunkt meines Denkens (und daraus leiten sich meine Überlegungen ab) ist ein Satz von 1789: „Les hommes naissent et demeurent libres et égaux en droits“.

Und in der Version von 1948:
„Artikel 1 Alle Menschen sind frei und gleich geboren.

Artikel 2 Jeder Mensch hat Anspruch auf dieselben Menschenrechte ohne jede Diskriminierung.

Artikel 3 Jeder Mensch hat das Menschenrecht auf Leben, Freiheit, und Sicherheit.„

Das ist wohl auch für einen deklarierten Rechten zu akzeptieren?

 

PS: Habe die Einträge nach 63 noch nicht gelesen, bin auf dem Weg zum "Egmont"

17. Februar 2020
17:37
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Amfortas
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@Lohengrin2

Es ist offenbar nicht Ihre größte Stärke, zu den eigenen Fehlern zu stehen. Selbst dann nicht, wenn sie für jedermann offensichtlich sind. Das haben Sie in dieser Diskussion nun mehrfach bewiesen. Sie glaubten ja sogar, die Regeln der Logik würden für Sie nicht gelten. Aber dumm stellen bringt nichts! Sie disqualifizieren sich damit nur für zukünftige Diskussionen. Davon abgesehen glaube Ihnen einfach nicht, dass Sie nicht das intellektuelle Niveau hätten, zu kapieren, dass Sie Unfug verbreitet haben. Ihre Sturheit und mangelhafte Selbstreflektiertheit lassen es einfach nicht zu. Sollten Sie aber wirklich überzeugt davon sein, dass ich falsch liege, dann erklären Sie mir doch bitte, wo mein Fehler liegt. Sollten Sie dazu nicht in der Lage sein, dann wäre bescheidenes Schweigen jetzt wohl das beste.

17. Februar 2020
17:31
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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@Amfortas:
Ok, dann also noch langsamer - extra für Sie

Wiederholung von unzutreffenden und aus dem Zusammenhang gerissenen Aussagen bringt nichts. Lassen Sie das Thema ruhen und widmen sich einfacheren Themen, die Sie auch überblicken können. Dieses Thema ist nun ausreichend totgedroschen worden.

17. Februar 2020
17:21
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Amfortas
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25. Oktober 2019
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@Lohengrin

Ok, dann also noch langsamer - extra für Sie:

Das italienische Wort für Nationalist ist "nazionalista". Das von Dalmont verwendete Wort "Nazionalist" ist demnach KEIN italienischer Begriff. Andernfalls würde man es auch klein schreiben und die grammatische Form wäre eine andere. Das zeigt dem aufmerksamen Leser, dass Dalmont das Wort "Nationalist" schreiben wollte, aber "Nazionalist" geschrieben hat. Das erschließt sich jedem, der in der Lage ist, einen Text aufmerksam und sinnerfassend zu lesen. Da das Wort "Nationalist" also falsch geschrieben war und Dalmont so eine Wortkombination aus "Nationalist" und "Nazi" geschaffen hat, war die Frage, ob ihm eine Freudsche Fehlleistung unterlaufen ist, durchaus berechtigt.

Jetzt endlich kapiert?

17. Februar 2020
16:32
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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Drngende Empfehlung an Amfortas:

Lesen Sie sich doch einfach mal die Beiträge ordentlich durch, auf die Sie sich beziehen. Das würde helfen, so manches Missverständnis zu vermeiden.

17. Februar 2020
15:59
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Amfortas
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@Lohengrin2

Lesen Sie sich doch einfach mal die Beiträge ordentlich durch, auf die Sie sich beziehen. Das würde helfen, so manches Missverständnis zu vermeiden.

Also dann noch mal langsam für Sie:

Dalmont schreib: "Bei Verdi wäre es übrigens auch besser von einem „sentimento nazionalista“ zu reden, als vom Nazionalisten."

Kapiert? Das Wort "Nazionalisten" hat Dalmont als deutschen Begriff verwendet - Großschreibung und grammatische Form zeigen es. Selbstverständlich ist "sentimento nazionalista" ein italienischer Begriff. Also ist "Nazionalist" ein (deutsches) Wort mit Rechtschreibfehler. Jetzt kapiert?

17. Februar 2020
15:34
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Lohengrin2
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@Amfortas:"..........Ich meinte ja auch nicht den italienischen Begriff "nazionalista"..........."

Was denn sonst? War die Diskussion nicht von Verdi und er italienischen Einheitsbewegug ausgegangen?
Also, besser lassen Sie Ihre Argumentation und gehen an die frische Luft.

17. Februar 2020
15:13
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Amfortas
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@dalmont

Ich meinte ja auch nicht den italienischen Begriff "nazionalista" sondern den offensichtlich deutschen Begriff mit Rechtschreibfehler "Nazionalist", den Sie in Ihrem vorletzten Beitrag verwendet haben. Aber wer Nationalismus und Nationalsozialismus nicht auseinanderhalten kann oder will, der sollte sich vielleicht ohnehin aus politischen Debatten heraushalten, weil er angesichts seiner politischen Einäugigkeit außerstande sein wird, sachlich über solche Begriffe zu diskutieren.

Genug zu dem Thema! Es lohnt sich in der Tat nicht, sich zu solchen Themen mit Menschen zu unterhalten, die politisch in einem der Extreme verortet sind oder undifferenziert einfach das reproduzieren, was die politisch korrekte Meinungsindustrie vorgegeben hat. Ich hoffe zumindest, dass Sie meine Begründung akzeptieren, warum die Inszenierungen von Bechtolf unerträglich sind und so verstehen, warum so ziemlich alle Kritiken über sie negativ ausgefallen sind. Denn darum ging's ja ursprünglich. Vielleicht können Sie ja sogar über Ihren Schatten springen und Ihre bisher offenbar unreflektiertes Dogma von der Kunst, die angeblich ausnahmslos eine politische sei, zu überdenken. Kann aber auch sein, dass Sie sich von einem Nicht-Linken nichts sagen lassen ... 😉

17. Februar 2020
14:34
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dalmont
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Da ich vaterlandsloser Geselle in nicht nur einer Sprache und einem Dialekt sozialisiert worden bin, musste ich lange nachdenken, was an „nazionalista“ ein freudscher Verprecher sein soll. Ganz klar ist es mir noch immer nicht, aber ich meine, er liegt darin, dass ich das italienische (eine meiner Sprachen, mit denen ich aufgewachsen bin) Wort für Nationalist, eben nazionalista, mit dem deutschen Wort verquickt habe. Nebbich!

Wie gesagt, ich mag mich mit Ihrer Linken-Phobie, mit Ihren Idiosynkrasien nicht mehr auseinandersetzen. Und dabei bleibe ich auch. Es ist lohnender, die Beethovenschen Streichquartette zu studieren, denn sie werden ab Mittwoch im Konzerthaus zyklisch aufgeführt.

17. Februar 2020
10:06
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Amfortas
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25. Oktober 2019
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@dalmont

„… da es doch klarer als Licht ist, dass man die Begriffsbedeutung, in der die mörderischen Konsequenzen des aggressiven Nationalismus im 20. Jahrhundert mitgedacht werden muss, nicht auf das frühe 19. Jahrhundert anwenden kann.“

… und weil der Kommunismus im 20. Jahrhundert 100 Millionen Menschenleben gekostet hat, dürfen wir Marx und Engels auch nicht mehr als Kommunisten bezeichnen? Wo kommen wir hin, wenn wir im Nachhinein Begriffe einfach nach Belieben ummodeln oder ganz abschaffen weil sie sich im Lauf der Geschichte als negativ konnotiert herausgestellt haben? Muss der Begriff „Mauer“ dann zukünftig anders verwendet oder gar verboten werden? 😊

„Nazionalisten“

Freud’sche Fehlleistung?  😉

„… ohne Berücksichtigung des kulturell-sozial-politischen Umfelds der Entstehungszeit schwerlich verstehen …“

Darum ging’s nicht! Kein Kunstwerk lässt sich ohne Berücksichtigung kulturell-sozial-politischer Gegebenhbeiten verstehen. Das heißt aber noch lange nicht, dass jede Kunst politisch ist. Sie versuchen krampfhaft Rechtfertigungen für die Politisierung unpolitischer Kunst zu finden, und das liegt daran, dass die politische Ideologie, mit der heutzutage Kunst vielfach aufgeladen wird, die Ihre ist.

14. Februar 2020
18:05
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dalmont
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Das, was Sie als reflektorischen Widerstand bei Lohengrin bezeichnen, hat sich auch bei mir sofort eingestellt, da es doch klarer als Licht ist, dass man die Begriffsbedeutung, in der die mörderischen Konsequenzen des aggressiven Nationalismus im 20. Jahrhundert mitgedacht werden muss, nicht auf das frühe 19. Jahrhundert anwenden kann. Man würde sich ja auch lächerlich machen, würde man das heutige Verständnis von Liebe auf Petrarcas Canzoniere anwenden. Bei Verdi wäre es übrigens auch besser von einem „sentimento nazionalista“ zu reden, als vom Nazionalisten.

Natürlich ist Lorrain ein großer Künstler, bei dem ich mir die Frage stelle , warum er sich so sehr in diese idealisierten Landschaften flüchtet. Aber ich kenne ihn zu wenig. Wie auch die Vasen von Gallé. Und Bruckners Symphonien? Ich halte nix davon, „absolute“ Musik als „tönend bewegte Formen“ zu verstehen, daher denke ich, dass man sie ohne Berücksichtigung des kulturell-sozial-politischen Umfelds der Entstehungszeit schwerlich verstehen kann. Schon der Rabiatkatholizismus der Entstehungszeit gibt einem im Zusammenhang mit seiner Musik viele zu knackende Kopfnüsse auf. (Um den Weiche, die zu ihrer leider eingleisigen Bahnstrecke führt, noch etwas hinauszuschieben: Bruckners berühmte vier lateinischen Motetten und das Te Deum gehören zu der Musik, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde.)

Ich hätte noch etliches, das ich antworten könnte. Aber da Ihre Reaktionen jedes Mal in die sattsam bekannten Idiosynkrasien münden, lasse ich es besser bleiben.

12. Februar 2020
10:46
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Amfortas
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25. Oktober 2019
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„„Le nationalisme – c’est la guerre“, und die Gültigkeit dieses Ausspruchs lässt sich in den letzten 170 Jahren durch die zahlreichen Kriege zwischen europäischen Bürgern belegen.“

Dass die Zahl der Kriege in den letzten 170 Jahren genau so abgenommen hat wie die Wahrscheinlichkeit, in einem Krieg zu sterben, übersieht man mit dieser Behauptung.  Im 17. Jahrhundert gab es in deutschsprachigen Ländern noch keinen Nationalismus, aber der Dreißigjährige Krieg kostete einem Drittel der Bevölkerung dieser Länder das Leben. Wer differenziert denkt, wird zugeben müssen, dass der Nationalismus seine Licht- und seine Schattenseiten hat. Mit Ihren Ausführungen über Verdis politische Haltung, denen übrigens voll zuzustimmen ist, geben Sie – womöglich ohne es zu wollen –  einen Beleg dafür.

Wie auch Sie erkannt haben, spießte sich die Diskussion an der Definition des Nationalismus. Und dieser Umstand machte mich stutzig. Woher kam der reflektorische Widerstand von Lohengrin2, Verdi als Nationalisten zu bezeichnen? Und inwieweit spielte der Umstand dabei eine Rolle, dass Nationalismus dem heutigen Sprachgebrauch nach praktisch ausschließlich negativ konnotiert ist? Und wie kommt es überhaupt, dass Begriffe im Laufe der Geschichte einen solchen Wandel in der Bewertung erfahren? Wer sind diejenigen, die die Wertung vorgeben? Solcherlei Dinge beschäftigen mich. Indem Sie Mitterands Polemik reproduzieren und ihr offenbar auch zustimmen, befürworten Sie auch diese einseitige Sichtweise auf den Nationalismus. Und Einseitigkeit ist nun mal immer unvereinbar mit Vollständigkeit.

„All das enthielte keine politische Sinngebung und Botschaft?“

Sie unterstellen mir etwas, was ich nicht behauptet habe. Im Gegenteil: Ich habe ausdrücklich festgestellt, dass es politische Kunst gibt. Sie haben aber behauptet, Kunst sei IMMER politisch - und das ist falsch! Selbstverständlich sind die von Ihnen ausgewählten Werke gute Beispiele für politsiche Kunst. Sie müssen aber zugeben, dass Sie bei Ihrer Aufzählung recht selektiv vorgegangen sind. Bruckners Symphonien, Claude Lorrains Landschaftsgemälde oder die Blumenvasen von Gallé als politische Kunst zu bezeichnen, erscheint mir doch reichlich überzogen. Oder handelt es sich bei diesen Werken Ihrer Meinung nach gar nicht um Kunst? Das Dogma, jede Kunst sei politisch, stammt aus jener Ideologie, die Kunst, Religion, Philosophie usw. lediglich als „Überbau“ über die „Basis“ der gesellschaflichen Produktion betrachtet – aus dem alten marxistischen Nonsens also, der zwar bereits im 19. Jahrhundert gut widerlegt werden konnte, aber leider dennoch bis heute in den Köpfen vieler Menschen herumspukt.

An dieser Stelle und zur Anregung zum Weiterdenken möchte ich noch einen Ausschnitt aus einem Text des Politikwissenschafters Dr. Ulrich Teusch zum Thema "Arbeiten im Spannungsfeld - Der Künstler und die Macht" wiedergeben:

"Unpolitische Kunst kann also wider Willen in politische Auseinandersetzungen geraten. Sie kann aber auch ganz bewusst politisch instrumentalisiert werden. Das ist ein völlig anderer Vorgang – und er ist um einiges problematischer. Wenn ich bislang von „Politisierung der Kunst“ gesprochen habe, dann habe ich stets eine gesellschaftliche Politisierung im Blick gehabt, also gleichsam eine Politisierung „von unten“. Die gezielte Instrumentalisierung der Kunst ist hingegen meist eine Politisierung „von oben“: durch einen Staat, der sich anschickt, immer mehr Lebensbereiche – und also auch die Kunst - politisch zu durchdringen."

Teusch zufolge gibt es also sehr wohl unpolitische Kunst. Aber die Kunst sei der Gefahr ausgesetzt, politisiert zu werden. Wir sind also beim Ausgangspunkt unserer Diskussion angekommen. Kunst kann von der Politik instrumentalisiert werden, man kann politische Inhalte brachial in Kunstwerke hineintreiben. Vor allem die Anhänger totalitärer Ideologien neigen zu solcher Vorgehensweise. Wen wundert es also, dass die Behauptung, Kunst sei immer politisch, am lautesten von jenen verbreitet wird, die am weitesten links oder rechts außen stehen? Davon zu unterscheiden ist jene Kunst die "von unten" politisiert wurde oder - wie von mir formuliert - bestehende Machtverhältnisse in Frage stellt. Nun neigen Menschen, die links außen stehen, häufig zur Annahme, ihre Gesinnung komme "von unten". Das glaubten auch die Machthaber in der Sowjetunion oder der DDR. Das war aber damals gelogen und auch heute entspricht es nicht der Wahrheit.

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