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Rusalka im Theater an der Wien
29. September 2019
15:43
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 655
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Danke für Ihre Antwort, es freut mich, dass Ihnen die Inszenierung besser als mir gefallen hat!
Ich erkenne gute Ansätze, aber insgesamt ist mir das Konzept zu inkonsequent und zu wenig mit der Musik im Einklang. Das Hauptproblem war für mich aber der stimmlich quasi nicht vorhandener Prinz.

und ad Clemenza: Ich denke, dass ich entgegen meiner ursprünglichen Absicht hingehen werde - das Stück passt einfach ins Theater an der Wien, diese Gelegenheit sollte man nützen. Danach können wir uns gerne wieder in einem eigenen Thread darüber austauschen!

29. September 2019
12:18
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Frommer_Gast
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Forumsbeiträge: 8
Mitglied seit:
26. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

@10

Ich fand die Inszenierung weit schlüssiger als Sie!
Rusalka weniger als "Hascherl" - aber dass sie einer Familie wie der ihren nicht ohne gröbere Schäden entkommt war für mich nachvollziehbar;
die unwirkliche Atmosphäre aus der Überlagerung von Teich, Wohnzimmer und Schloss fand ich auch gelungen, und die Ambivalenz der Charaktere ebenso - der Wassermann zwischen Gewaltbereitschaft & aufrichtiger Zuneigung, Rusalka - bei aller Sehnsucht schon auch eine ziemlich kühle Schönheit, sogar der Prinz hat mir zuletzt leid getan ...für mich war´s ein trotz Abstrichen sehr bereichernder Abend.

Noja.
Next Stop: Clemenza di Tito

27. September 2019
2:28
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 655
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Do., 26. September 2019: WIEN (Theater an der Wien): Antonín Dvořák, Rusalka

Dass heuer Dvořáks Rusalka auch im Theater an der Wien gespielt wird, begrüße ich: Zwar gab es in letzter Zeit auch Rusalka-Vorstellungen an der Staats- und Volksoper, aber zum einen kann es kaum genügend Rusalka-Aufführungen geben (nachdem diese hervorragende Oper sträflicherweise sehr lang in Wien ignoriert worden war!), und zum anderen hat das Theater an der Wien erwartungsgemäß eine „unkonventionelle“ Produktion auf die Bühne gestellt, an der ich zwar gute Ansätze erkenne, die mich aber in ihrer Gesamtheit nicht überzeugt.

Auch musikalisch war es nur teilweise erfreulich. Gut gefallen hat mir Maria Bengtsson in der Titelrolle. Man kann Details bekritteln (zum Beispiel dass ihr das tschechische Idiom trotz hörbarer Sorgfalt nicht natürlich über die Lippen kommt, so hörte man zum Beispiel ein „nemohu šít“ statt des „nemohu žít“ („ich kann nicht leben“), und da frage ich mich schon, wieso man dafür nicht eine slavische Sängerin aus einem unserer Nachbarländer verpflichtet hat), aber insgesamt hat mir ihre Leistung zugesagt: Es war erfrischend, eine Rusalka-Interpretin zu hören, die sowohl schön singen als auch Dramatik zeigen kann. Das war's aber auch schon mit den positiven Leistungen. Wieso Günther Groißböck (Wassermann) von manchen so gelobt wird, erschließt sich mir nicht. Ja, er hat eine recht schöne Stimme, kann gewaltig an Lautstärke aufdrehen, ist wortdeutlich, singt ohne hörbare technische Probleme – das ist doch schon mal mehr als viele andere seiner Kollegen, obendrein schaut er vorteilhaft aus. Aber WIE er singt, gefällt mir nicht. Er ist in dieser Hinsicht wie Stephen Gould: Jeder Ton für sich, Bögen und Phrasierung gibt es einfach nicht (bzw. wenn, dann ist der Bogen nach längstens drei Tönen schon wieder aus) – und mal ernsthaft, was soll das?? Das ist doch nie und nimmer Weltklassegesang. Wer einen tollen Wassermann hören will, möge so wie ich im Februar 2020 nach Bratislava fahren und sich dort Peter Mikuláš anhören, der zwar nicht mehr der Jüngste ist, aber perfekt singen kann (auf Aufnahmen das Maß aller Dinge ist der heute unbekannte Eduard Haken, 1910–1996). Fast ein Totalausfall war Ladislav Elgr als Prinz. Dass seine (kleine) Stimme generell unschön ist (und als Prinz braucht man eine schöne Stimme – auch wenn ihn die Inszenierung als gewaltbereiten, hyperaktiven Psychopathen zeigt), ist nicht seine Schuld. Dass er sich aber so irgendwie durch die Partie schummelt (dass er da mal einen Ton deutlich kürzer aushält als verlangt, dass er dort mal bei kurzen Noten ungenau ist, merken die meisten nicht, das fällt mir aber auf, weil ich in der Rusalka jeden einzelnen Takt kenne) und außerdem massive Technikprobleme hat, sodass er die Höhen allesamt kehlig herausquetschen muss (sofern sie ihm überhaupt gelingen), fällt aber in seine Verantwortung. Insgesamt ist er dieser Partie nicht gewachsen, nicht einmal an einem kleinen Haus wie dem Theater an der Wien. Völlig unauffällig waren Natascha Petrinsky als Ježibaba und Kate Aldrich als Fremde Fürstin, derer Leistungen ich mich schon eine Viertelstunde nach Ende der Aufführung nicht mehr erinnern konnte, was ja auch einiges aussagt. Beide haben ziemlich scharfe Stimmen und waren textundeutlich unterwegs. Die kleinen Rollen waren in Ordnung, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter David Afkham hatte nicht den besten Abend. Die Klangqualität war eher herb, ein Schwelgen in den Streichern vermisste man weitgehend, zusätzlich leisteten sich die Hörner und die Trompeten so manchen falschen Ton. Der Arnold-Schoenberg-Chor erledigte das Wenige, das ihm in der Rusalka aufgetragen ist, sehr zufriedenstellend.

So, und die Inszenierung. Naja. Eine Pseudo-Märchenwelt war – glücklicherweise – nicht zu erwarten, und ich bin der Meinung, dass man der Rusalka massiv Unrecht tut, wenn man mit einer verkitschten Inszenierung anrückt. Das haben Amélie Niermeyer (Inszenierung), Christian Schmidt (Bühnenbild) und Kirsten Dephoff (Kostüm) auch nicht getan. Bühnenbild ist ein völlig unästhetisches weißes ehemaliges Schwimmbad (?), das im zweiten Akt dann auch den Palast darstellt. Gut, kann man machen. Die Personenführung möchte Rusalka wohl als armes, unterdrücktes Hascherl sehen, das von einem psychisch kranken Prinzen (der sie zu (Oral-)Sex zwingt) und einem brutalen Wassermann (der sie abwatscht, worauf sie allerdings zurückschlägt) ins Unglück gestürzt wird. Diese Interpretation teile ich aber nicht. Ein Problem ist, dass der rote Faden einfach nicht konsequent durchgezogen ist: Wieso benimmt sich der Prinz so gestört? Welchen Einfluss hat der Wassermann? Welche Motive hat die Fremde Fürstin? Alles für mich völlig unklar, Personen kommen und gehen, zwischendurch ein paar Videoeinspielungen, der Prinz zeigt sich splitterfasernackt, die Kostüme von Rusalka (weiß) und der Fremden Fürstin (schwarz) sind genau gegensätzlich – ja gehts noch platter?? Im dritten Akt ist dann das ehemalige Schimmbad noch stärker von der Natur zurückerobert, was auch irgendwie oberflächlich ist. Hauptproblem ist meiner Meinung nach, dass mit dem Brecheisen über die Musik drübergefahren wurde: Dort, wo es in der Musik hörbar knistert, findet auf der Bühne genau gar nichts statt. Das in Kombination mit merkwürdigen Aktionen in einem merkwürdigen Bühnenbild, in das man alles mögliche hineininterpretieren kann oder auch nicht kann, ist einfach nicht überzeugend. Denken wir lieber nicht darüber nach, wie viel die Produktion den österreichischen Steuerzahler gekostet hat...

So, und jetzt höre ich grad Dvořáks Symphonische Dichtung „Vodník/Wassermann“ – die Kenntnis dieses Werks bereichert das Rusalka-Verständnis. Es ist anzunehmen, dass der (kindermordende) Orchesterwerk-Wassermann einige Eigenschaften mit dem scheinbar gutmütigen Opern-Wassermann gemein hat...

24. September 2019
1:32
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 655
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Michta sagt
Ich lese das prinzipiell auch nicht, denn wenn man das, was der Regisseur sagen will nur unter der Voraussetzung verstehen kann, indem man diverse Ergüsse im Programmheft scvhmökert, dann ist das schon ein glattes "Nichtgenügend" !

Das finde ich auch. Eine Inszenierung muss von sich aus verständlich sein - was der Regisseur im Programmheft sagt, kann zwar interessant zu lesen sein, sollte aber nicht notwendig für das Verständnis einer Produktion sein.

23. September 2019
19:23
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alcindo
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Forumsbeiträge: 316
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

bravo Michta, Sie sprechen vielen musikern aus der seele

23. September 2019
16:45
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Michta
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Forumsbeiträge: 195
Mitglied seit:
6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich lese das prinzipiell auch nicht, denn wenn man das, was der Regisseur sagen will nur unter der Voraussetzung verstehen kann, indem man diverse Ergüsse im Programmheft scvhmökert, dann ist das schon ein glattes "Nichtgenügend" !  Wenn schon "Vorbereitung", dann über Komponisten, Komposition, Libretto, Librettisten, den Stoff ... aber doch nicht was ein kleines Würstchen von Regisseur da daher schwafelt.... Was interessieren mich dessen Neurosen und Komplexe? Ich will das Stück sehen, nicht die Illusionen dieser Kleingeister!

    

22. September 2019
9:33
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florezaficonada
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Forumsbeiträge: 18
Mitglied seit:
26. August 2019
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estimado senor dalmont.

ich betrachte eine kritische meinungsäußerung nicht als verächtlichmachung! wenn  mich eine aufführung nicht anspricht, eine ach so einfallsreiche inszenierung  großteils  langweilt und mich emotional  kaum  berührt, tue ich das auch kund. aber vielleicht bin ich zu wenig intelligent, um das ausgeklügelte inszenierungskonzept samt tiefgründiger personenkonstellation der amelie n. zu begreifen, da ich ja die interpretationsansätze im programmheft prinzipiell nicht lese!!!!!!  g. groissböck, den ich sehr schätze, lobte die produktion gestern auf radio klassik sehr, no na!!!! 

21. September 2019
16:35
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dalmont
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Forumsbeiträge: 97
Mitglied seit:
28. Januar 2019
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Estimada florezaficionada,

so, wie sie Ihren Eindruck der „Rusalka“ im Theater an der Wien beschreiben, kann man jeden Aufführung verächtlich machen. Auch die von vielen so geschätzten „Bohème“, „Tosca“ und „Madame Butterfly“-Aufführungen in der Staatsoper. Oder vor allem meine erste „Rusalka“ ebendort, von Schenk/Schneider-Siemssen inszeniert, grandios unter V. Neumann, mit P.Dvorsky, Gabriela Beňačková, Eva Randova und J. Nesterenko einstudiert. (Nur so nebenbei: Hab mich immer gefragt, warum die STOP nicht dieses Bühnenbild für das „Schlaue Füchslein“ wieder verwendet hat). Das Verächtlichmachen ist übrigens sehr leicht, vgl. Wagners „Meistersinger“: Wollt ihr nach Regeln messen, was nicht nach eurer Regeln Lauf, der eignen Spur vergessen, sucht davon erst die Regeln auf!“

Es geht doch nicht darum, dass Regisseur*innen „viel Originelles“ bieten, auch nicht, dass man „alles schon irgendwann gesehen“ hat (das hat man tatsächlich, aber man hat auch alle Töne schon einmal gehört, alle Farben einmal gesehen, es gibt jedoch unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten). Indem man Zeitwörter weglässt, lässt sich der Eindruck einer gewissen Dynamik vortäuschen, man schwindelt sich jedoch um Aussagen herum.

Ich bin auch etwas ratlos aus der Aufführung weggegangen, obwohl ich die Vorzüge der Inszenierung in der Interpretation der Figuren äußerst geschätzt habe. Ich versuche, einen Schlüssel zu Niermeyers Deutung vom Schluss her zu finden, dem Abschied Rusalkas vom Vodník (übrigens der Nöck in meiner welschtirolerischen Heimat) und ihrem Abgang. Womit Regisseur*innen jedoch heutzutage große Schwierigkeiten haben, scheint mir das Irrationale zu sein. Das spielt ja auch in der „Rusalka“ eine große Rolle. Und da denke ich beim Märchenhaften nicht an Grimm.

Vor etlichen Jahren habe ich drei knapp vor der „Rusalka“ entstandene symphonische Dichtungen Dvořáks gehört: „Der Wassermann“, „Die Mittagshexe“ und „Das goldene Spinnrad“, mit einem extrem grausamen märchenhaften Programm, ohne das „und wenn sie nicht gestorben sind...“ Diese alle Beteiligten betreffende – auch die Prinzen - Grausamkeit ist auch im „Rusalka“-Text vorhanden, in der deutschen Übersetzung (mir vorliegend die von Josa Will) ist sie allerdings sehr zurecht geglättet.

Amélie Niermeyer kann sehr gut Personenkonstellationen gestalten (auch im Münchner „Otello“ war das so), und klarerweise kommt in der „Rusalka“ auch die Fin-de-siècle – Auffassung von Beziehungen zum Ausdruck.

Dvořák hat das alles ja sehr abgefeimt komponiert: Es gibt diese wunderbaren klaren Orchesterfarben, die reinen Instrumentenklänge, aber fast immer grundiert –oder gefolgt – von den düsteren, fahlen, verhangenen, gefährlich von pp-Pauken untermalten Klangsymbolen.

Über die musikalische Seite der Premiere mag ich nix sagen, ich saß links so bühnennah an einem die Akustik verfälschenden Platz, dass es unangemessen wäre, da Kommentare abzugeben. Dass Elgr gefährdet war, war allerdings nicht zu überhören, aber das waren alle Princen außer Dvorsky und Beczała, die ich hörte.

Dass der Beifall nicht so enthusiastisch war wie sonst im TadW, könnte auch daran liegen, dass die Aufführung sehr intensiv war. Ich erlaube mir darüber kein Urteil.

Wenn Sie, die das bis zum Schluss lesen, meinen, „Rusalka“ läge mir sehr am Herzen: Ja, da haben Sie Recht, ja das und darüber hinaus Dvořáks Musik insgesamt ist Teil meiner Heimaten, und ruft dementsprechend Emotionen und Bilder in mir hervor. Es ist dies eine Heimat von jemand, dessen tschechisch-böhmischer Vorfahr noch zu Monarchiezeiten nach Welschtirol kam und dort blieb. Und was kann einem besseres passieren, als wenn Verdi – Bach/Mozart/Wagner – und Dvořák/Janáček zur engeren musikalischen Heimat zählen...

21. September 2019
11:45
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florezaficonada
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Forumsbeiträge: 18
Mitglied seit:
26. August 2019
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mein resumee: viel fadesse, nur wegen groissböck und bengtsson  interessant. der regisseurin ist nicht viel originelles eingefallen, hässliche kostüme, v.a. die nixen in roten leggings und weißen spitalskitteln, wassermann mit modischer hornbrille, nacktflitzer, was keinen mehr aufregt, videoprojektionen, riesige treppen, kristallluster, nebel-und rauchwolken, die höchstens zum husten reizen, dazu zigarettenrauch. hat man alles schon irgendwann gesehen. der prinz bewältigt seinen gesangspart mit mühe, seine stimme klingt mehrmals leicht angekratzt. musikalisch ging mir nicht viel unter die haut, das orchester fand ich fallweise zu laut und derb, nur gg und mb gelangen lyrisch-romantische passagen und retteten die aufführung vor der kompletten bedeutungslosigkeit.

das publikum hat das offensichtlich auch so empfunden, der applaus setzte nur sehr zögerlich ein und klang sehr müde, war die claque diesmal nicht anwesend?, gg und mb wurden heftig akklamiert, nur ein einsamer buhrufer zeigte dem regieteam seine missbilligung. so gesehen kann ich mich mit der stop-inszenierung wieder viel besser anfreunden!

20. September 2019
11:47
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HansLick
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Forumsbeiträge: 29
Mitglied seit:
7. September 2019
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der in der produktion vorkommende und bei frau dr wagner angesprochene luster erinnert an den von "das phantom der oper"? war seinerzeit eine deutsche uraufführung im theater an der wien.

die "spielvogtin" ist eine bevorzugte von klaus bachler.

20. September 2019
9:19
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 944
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28. Februar 2018
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20. September 2019
1:51
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 655
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Aus einem anderen Thread hierher kopiert:

Michta sagt
Hier nicht ganz passend, aber entgegen der Meinung eines Generalprobenbesuchers , den Meister Cupak zitiert, gefällt mir das kachelig weisse Bad, wo Pozor vor dem Kanalsystem ( oder was das sein soll )  oder was das sein soll gar nicht. Von Poesie , die in der Musik so drinsteckt bleibt gar nix.  Der Wassermann offenbar der - brutale - Badewaschel, die 4 Nixen - mehr sinds da nicht - die Putzfrauen (?) oder was auch immer. Nur was der Prinz sein soll, und die "Hexe", die bei ihrem "Auftritt" rauchend in der Garage sitzt erschliesst sich nicht. In den ersten beiden Akten muss jeder zumindest durchs knöcheltiefe Wasser ( bzw. Schaum im 2. Akt, der sich aus dem Kanalsystem quillt ) hatschen, einige auch reinfallen, sich darin wälzen. Im dritten Akt dann plötzlich Trockenheit - dafür steht die nostalgische Stehlampre plötzlich im Schilf (!) - Büscheln dessen muss Rusalka übrigens am Bühnenportal während ihres Mondlieds hysterisch ausreissen... Vor oder nach ihrer Verwandlung schaut sie genau gleich aus, "Fischschwänze" gibts natürlich keine zu sehen, dafür den des Prinzen... Aber ist ja nach ein paar Aufführungen eh wieder weg, und die an der Stop ist eigentlich noch ärgerlicher und hässlicher...  

Und hier das Zitat aus dem Tageskommentar:

WIEN/ Theater an der Wien: HEUTE PREMIERE „RUSALKA“

Laut Augenzeugenbericht der Generalprobe ist es eine durchaus herzeigbare Produktion. Der Prinz wandelt in einer kurzen Passage „nackt, wie Gott ihn schuf“ über die Bühne – aber wen regt das heute noch auf – wenn der Sänger – wie im konkreten Fall, figürlich (und damit optisch) dazu in der Lage ist und die Augen des Publikums nicht „beleidigt“ werden.

 

Ich selbst war weder in der Generalprobe, noch in der Premiere, werde aber demnächst gehen und dann in diesem Thread meinen Senf dazugeben. Ich habe den Thread nur schon mal vorsorglich erstellt, damit die Meinung von Michta (die der meinigen möglicherweise widerspricht) nicht verlorengeht. Wenn sonst jemand dort war und berichten möchte, bitte gerne!

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