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RUFER in der WUESTE
29. Juli 2021
13:39
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Wolfram
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20. Mai 2021
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Grundsätzlich finde ich eine aktive Auseinandersetzung mit den Werken besser als ein bloßes

Wiederholen immer gleicher Produktionen.

Dass das auch zu schlechten Ergebnissen führen kann, ist ja klar.

Oft ist das Resultat aber sehr gut.

 

Man kann sich vorstellen, was Wagner selbst heute machen würde. Er war ja äußerst progressiv

und wollte nur das Allermodernste.

Ich denke, dass er und das erzkonservative Publikum wohl kaum eine gemeinsame Sprache finden würden.

Würde er wiederkommen wäre das für manche dieser Leute ein Schock.

29. Juli 2021
13:16
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alcindo
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21. Januar 2021
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Dalmont, Sie lenken ab und vergessen oder wollen nicht wahrhaben, dass opern nicht fuer regisseure geschrieben wurden, die jetzt ueber meisterwerke herfallen und diesen "ihre" sicht aufdraengen

29. Juli 2021
12:49
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Dalmont
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22. Januar 2021
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Ich habe vor kurzem ein anklagendes APROPOS mit folgendem Titel gelesen:

Seht her! Ich! Ich! Ich!

Meiner Meinung nach trifft das vollinhaltlich auch auf die Autorin des heutigen Apropos zu:

Ich begehre, nicht schuld daran zu sein

29. Juli 2021
11:31
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Chenier
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alcindo sagt
Frau Dr Renate Wagner schreibt heute

 Die Presse wird jubeln und das Publikum auch (entweder, weil es so viel gezahlt hat, oder weil es stolz ist, dabei sein zu dürfen).“

Natürlich muss das Publikum mitjubeln, weil niemand freiwillig zugeben wird, eine Menge Geld für szenischen "Dreck" ausgegeben zu haben. Außerdem wollen viele beim Regietheater dazugehören und nicht ihre konservativ-traditionelle Position zugeben. Das nennt man dann Ambivalenz, in klinischen Fällen Schizophrenie.

Ich bin jedenfalls froh, den Braten rechtzeitig gerochen zu haben und heuer Salzburg auszulassen.

29. Juli 2021
10:51
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alcindo
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Forumsbeiträge: 429
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21. Januar 2021
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Frau Dr Renate Wagner schreibt heute

es gibt Dinge, gegen die ist man machtlos, gegen die hat man den Kampf aufgegeben. Die ersten Premieren in Bayreuth (Tcherniakovs „Holländer“) und Salzburg (Castelluccis „Don Giovanni“) beweisen erneut, was man längst weiß: Der Anspruch an Regisseure heute lautet: „Mach was Dir einfällt, ganz egal, was, und kümmere Dich nicht im die Vorlage. Was immer Du erfindest, es ist egal, es kann dies sein oder auch ganz was anderes, jede Willkür erwünscht, jede Albernheit erlaubt, jeder Schwachsinn sanktioniert. Je schräger, desto besser. Die Presse wird jubeln und das Publikum auch (entweder, weil es so viel gezahlt hat, oder weil es stolz ist, dabei sein zu dürfen).“

Die Schöpfer der Werke sind Freiwild und spielen nicht mehr mit, die Inszenierungs-Interpreten sind (neben den Intendanten) die einzigen Könige der heutigen Bühnen. Die Sänger (und Schauspieler) halten besser den Mund und machen, was von ihnen verlangt wird, sonst haben sie demnächst keinen Job mehr.

Und das Publikum, so es einigermaßen jung ist, weiß gar nicht mehr, wie die Werke – die Opern, die Theaterstücke großer, großer Komponisten und Dichter – eigentlich „gehen“. Wenn es auf der Bühne genügend Krach gibt (und dass ein Auto aus dem Schnürboden knallt, das ist doch etwas), dann hat man doch einen Event-Effekt, über den man reden kann. Ich war dabei, ich hab’s gesehen. Und „Don Giovanni“? Ähhh, also, das weiß ich jetzt nicht…

ich emprfehle den ganzen artikel bei apropos zu lesen.......abschliessend schreibt Renate Wagner:  Wie fühlt man sich als Rufer in der Wüste? Ziemlich allein.

NEIN, frau Dr WAGNER, SIE SIND NICHT ALLEIN!!

zu diesem artikel ist wenig hinzuzufuegen

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