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Renate Wagner:Lucia
10. Februar 2019
22:11
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 585
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich war zwar nicht dort und werde auch nicht hingehen, aber zum Beitrag 8: Shagimuratova hat mir bis jetzt immer ausgezeichnet gefallen! Wieso ist sie eigentlich nicht bekannter? Liegts an ihrem schwierigen Namen?

10. Februar 2019
19:50
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tenorissimo
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Jetzt ist ja auch schon auf YouTube nachzuhören wie sich Peretyatko geschlagen hat. Nach der Kritik von Frau Wagner (der ich meist die Kritiken blind abnehme), dachte ich an Lucia ohne Spitzentöne, aber das was man auf YouTube hört, ist absolut der Staatsoper unwürdig, Original-Partitur hin oder her. So ein Star und Zugpferd für den Kartenverkauf ist sie nun wirklich nicht.

Es ist ja nicht so dass es keine guten Lucias gibt: Oropesa (die klar beste Lucia der letzten 20 Jahre), Sierra, meinetwegen auch Gimadieva (jedenfalls besser als die Premieren-Sängerin), Yende, Pratt, Shagimuratova. Oder ein Youngster wie die Operalia Gewinnerin Zaharia (die bereits die Lucia in München gesungen hat). Dann hätte man nicht auf „Original-Versionen“ ausweichen müssen die nach dieser Premierne Serie sowieso wieder in Vergessenheit geraten...

In den Kommentaren bei YouTube steht aber etwas sehr interessantes, was ich nicht geglaubt hätte, wenn man aber etwas analysiert aber stimmen könnte: Flórez lässt oft nur zweitklassige Sängerinnen mit ihm auftreten, um eindeutiger Star der Aufführung zu sein (Peretyatko hier, Mosuc (ihre besten Lucia Zeiten sind längst vorbei) in Barcelona, Damrau (man wusste dass sie ihre Violetta Zeit überschritten hat), irgendwelche Ensamble-Sängerinnen im Elisir usw.). Gibt einem zu denken...

10. Februar 2019
15:05
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HansLick2
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@ 1, 2, 5: ich nehme an sie waren "drinnen".

ich konnte nur die radioübertragung hören und die klang sterbenslangweilig! sehr wohl auch vom dirigenten, wessen hemd  er auch immer rettete. musikalisch nicht ein zündender moment. wenn bei der premiere nach dem sextett das haus nicht explodierte, zwei "handerln" beifall versuchten, dann lief was falsch.

die " tombe degli avi mie" eine matte sache für die reputation des ausführenden, knapp 2 minuten beifall. was gab es da einst für beifallsorgien!

die ORF damen und seitenblicke werden " journalistische ziegeuneradln" schlagen, der Radio ansager michael blees, hat zwar seinen lispler weg, hölzelt nicht mehr, der würdevolle vortrag seiner texte war trotzdem unerträglich. eine beschwerde wäre angesagt. 

ob ich mir die tv übertragung antun soll?

10. Februar 2019
14:16
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 850
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

stimmfetischist,

wo allerdings der Kritiker war, muss ich mich dann aber wirklich fragen, auch ohne Ihre Beurteilung.... weil ich mir das gar nicht vorstellen kann, wenn ich Ihre auch ein bisschen zu kritisch vermute

https://www.tt.com/ticker/15313888/psychose-an-der-buehnenrampe-lucia-di-lammermoor-an-der-staatsoper

10. Februar 2019
13:28
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stimmfetischist
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Ich schätze Kritiken von Renate Wagner meist, vor allem ihre Theaterkritiken, aber mit ihrer hier vorgenommenen Einschätzung liegt sie leider falsch. Frau Peretyatko ist keinesfalls ein Opfer der Männer, was den künstlerischen Bereich anlangt.
Ich bin wahrlich kein Freund der musikalischen Umsetzung Herrn Pidos, aber er hatte die schwere Aufgabe, den "verfahrenen Karren aus dem Dreck zu ziehen" bzw. den Abend für Frau Peretyatko singbar zu machen, denn der Direktor hielt an deren Engagement trotz aller Warnungen von Kollegen und Musikern nach der Absage Diana Damraus fest. Schon seit längerer Zeit gilt Frau Peretyatko auch in der Opernszene als Risikofaktor, der die Vorstellungen mit letzten Stimmresten zu bestreiten versucht. Nun hat Pido versucht, ihre eine Fassung zurechtzulegen, die das Haus und die ganze Produktion vor einem Desaster bewahrt, was ihm leider nur in Ansätzen gelang, denn eine Sängerin mit derartigen technischen Mängeln und evidenten Verschleißerscheinungen kann man nur mehr in Ansätzen bewahren, denn zu abgesungen und verschlissen ist das Material bereits. Die Ausrede, keine hohen Töne zu singen zu dürfen, was die Peretyatko gar nicht mehr imstande wäre, kann hier nicht akzeptiert werden. Denken wir nur an eine Andrea Rost, die neben der Gruberova gerade in Wien in dieser Rolle sehr geschätzt wurde, die aber niemals nach der Flötenkadenz einen Spitzenton einlegte (aber sehr wohl im Finale beim "Spargi d'amaro pianto" ein Es als Schlußton präsentierte). Diese Usance wurde ihr nie zum Verhängnis und das in einer Opernzeit, als man noch wesentlich kritischer war.

Übrigens fand auch ich Florez nicht befriedigend. Er ist und bleibt ein exzellenter leicht federnder "tenore di grazia" für Rossini und wirklich leichten Belcanto. Es fehlen ihm die Kraft und die stimmlichen Voraussetzungen für die großen Bögen, die der frühe Verdi, Donizetti und meist auch Bellini in ihren Opern den Tenören abfordern.

Die wirklichen Buhs hätte der Direktor verdient, der uns nicht vor Frau Peretyatko und (je nach Geschmack und Ansicht) Herrn Pelly bewahrt hat.
Auch wenn es mittlerweile schwer ist, eine Belcantoperle wie die "Lucia" befriedigend zu besetzen, die Übung hätte mit ein wenig Umsicht gelingen können, aber so bleibt nur die Erkenntnis: ZUM WIEDERHOLTEN MALE VERTAN!

10. Februar 2019
9:11
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 850
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Als ich das mit der Leonora gelesen habe, hab ich auch herzhaft gelacht.

10. Februar 2019
8:58
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 850
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Wenn ich die Kritiken über Fr. Peretyatko lese, bestätigt das nur meine Bezeichnung für sie, die Eisprinzessin. Das liegt nicht nur an der Inszenierung, die hat mich bisher immer kalt gelassen.

Und zur Kritik über "unsere" Lucia. Die muss wirklich übel gewesen sein, ein Freund, der ständig in der Oper ist, ist am Montag in der Pause aus den geschilderten Gründen gegangen. Ich habe meine vo Freitag weggetauscht..

10. Februar 2019
8:55
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dollylein
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Mir scheint, als wenn Frau Wagner viel Hintergrundwissen hat und auch so „ihre“ Sänger verteidigt. Nur finde ich es etwas naiv zu behaupten, die Lucia habe mit Spitzentönen gespart, weil es Konzept sei. Wer Frau P. in ihren vorherigen Rollendeutungen gehört hat weiß mit Sicherheit, dass sie diese schlichtweg nicht mehr beherrscht. 

Natürlich sollte man eine Lucia nicht nur auf Spitzentöne reduzieren. Wenn Sie aber derart leicht wie heuer besetzt ist, will man doch wenigstens in den Genuss eben dieser kommen, oder nicht?! 

Das genannte Interview finde ich ohnehin alles andere als sympathisch und ich hoffe, Frau Devia hat sich nur einen Scherz mit ihrer Schülerin gemacht, ihr die Leonora and Herz zu legen. Das ist nun wahrlich keine Partie für Soubretten. 

10. Februar 2019
0:56
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lavoce
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Mich interessiert nur,woher die Frau RW disese absolutes Wissen hat ,dass der E.Pido derjenige ist,dem die musikalische Katastrophe diese Produktion zuzuschreiben ist?

Die Möglichkeit,dass er die Tempi und Verzierungen (ohne Extras) FÜR die Sänger gewählt hat, scheint  für sie ausgeschlossen zu sein. 

Will sie uns damit sagen,dass EP die Sänger absichtlich sabotier hat? Genauso der Regisseur?  Eine sehr gewagte Sicht, meiner Meinung nach.

 Wenn die OP dachte die Produktion entspricht nicht ihren Fähigkeiten, hätte sie sie vor der Premiere verlassen können.Kein Sänger wird auf die Bühne gezwungen.

In den Interviews vor der Premiere wirkte OP sehr selbstbewusst und optimistisch.Daher stelle ich mir eher vor, dass sie mit dem Konzept (sowohl szenish als auch musikalisch) einverstanden war. Ich kann mich natürlich auch irren.

 

Gruß,lavoce

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