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Renate Wagner:Lucia | Seite 4 | OnlineMerker | Forum

 

 

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Renate Wagner:Lucia
16. Februar 2019
19:15
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tenorissimo
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Forumsbeiträge: 26
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30. Januar 2019
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Und bitte zum Nachhören 😉

16. Februar 2019
19:08
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tenorissimo
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Forumsbeiträge: 26
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30. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Eventuell wäre Peretyatko besser dargestamden, hätte sie nicht so hartnäckig über die Ur-Fassung geschwafelt, nach der Premiere dann auf die Mix-Fassung zurückgegriffen und dann alles was sie nicht hätte singen müssen, verhaut. Man soll die Lucia nicht anhand der Spitzentöne beurteilen, es gab auch gute Sängerinnen wie Ricciarelli die ohne gut durchgekommen sind. Aber wenn man schon Triller singen möchte, dann bitte richtig und nicht sie wie gestern in Akt 1 (und in anderen Clips bei YouTube). Man hörte ja regelrecht wie sie in der Wahsinnsszene einfach keine Triller mehr gesungen hat sonder etwas einen Ton mit Vibrato versetzte (Fake-Vibrato, was zB lange auch eine Tugend der Netrebko war, wobei die Netrebko durch Fleiß und Arbeit richtig gut trillern kann). 

Und dann bei der 2 und 3 Aufführung aufgrund von schlechter Kritiken doch auf Spitzentöne zu setzen, die sie einfach nicht mehr kann. Kann mir bitte einer sagen welches C klar, halbwegs laut und hoch genug war? Vom D möchte ich gar nicht reden und das finale „Es“ war eine Zumutung - zu tief, zu kurz, einfach nur schräg. Wie kann man dann sagen, dass sie „nicht so schlecht war“ wie her manche meinen??? Tolle Schauspiel-Künste, Aussehen, angenehme Stimmfarbe usw. sollten in der Oper nur ein Bonus für eine ausgezeichnete Gesangsleistung sein, nicht mehr und nicht weniger.  

Für mich trifft es nur die Kritik von Herrn Prochazka der alles reell schildert wie es ist. Würde der Staatsoper Herrn Prochazka als Casting-Manager empfehlen!

16. Februar 2019
18:10
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Chenier
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

alcindo, ich war vor Ort und kann Ihnen versichern, dass es sich um einen einzelnen Buhrufer gehandelt hat, der war so hartnäckig und laut, dass man tatsächlich meinen könnte, es handle sich um mehrere.

Das habe ich noch nicht gesehen, Gurnemanz, nur aufgezeichnet, werde ich nachholen. Habe gedacht, Sie meinen die Opernübertragung.

16. Februar 2019
17:16
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Gurnemanz
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29. September 2018
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Werter Chenier! Ich war nicht in der Lucia (daher war ich auch nicht besagter Buhrufer) und habe auch nicht die Übertragung gesehen, kann mich daher nicht zur Aufführung äußern. Mein kurzer Beitrag 62 hat sich ausschließlich auf die TV-Sendung "Wunderwelt Staatsoper" bezogen! (Und ja, hätte ich mehr Geld und Zeit, würde ich sogar hinfahren! In England war ich ohnehin noch nie, das wäre doch ein lohnenswerter Anlass!)

16. Februar 2019
17:12
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alcindo
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27. Februar 2018
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ad Chenier: also im TV klang das wirklich nicht nach einem einzelnen buhrufer, und diese buhs waren letztlich reaktion auf einen wirklich einzelnen, sehr kraftvollen Bravorufer.....bravos hat sich diese Lucia wirklich nicht verdient, in der "guten alten zeit" hätte sie wütende zischer bekommen.

die lobhudelnde mme Rett fühlte sich bemüht von einem außergewöhnlich grossen persönlichen erfolg zu sprechen.....wahrscheinlich hatte sie die buhs als akklamation interpretiert, also potentielle Buhrufer: wenn ORF uebertraegt und die kulturlady moderiert ist "Pfui' vielleicht angebracht, damit es keine Verwechslungen gibt.

O.Peretyatko tut sich mit dieser rolle nichts gutes, sie plagt sich vor allem mit ihrem stimmkapital durch die rolle, in einer belcantooper sollte man den eindruck gewinnen, dass sich die solistin dabei spielt, und nicht, dass sie bei so vielen phrasen an den rand ihrer möglichkeiten schlittert. nur scheint das bei ihr kein einzelfall zu sein, YouTube hat eine ganze kollektion von noch viel schlimmeren passagen von dieser dame parat.  auch das geplauder mit der ORFexpertin über die sogenannte tiefere fassung ist fragwürdiges  gequatsche, auch meinte die kulturlady dass man so viele hohe töne des tenors noch nie gehört hätte...vielleicht sie, wenn sie Alfredo Kraus nicht gehört hat. ja aber, warum legt der eine ein, und bei der anderen spricht man von einer tieferen fassung??/  hat man die Lucia in 2 verschiedenen Fassungen exekutiert??....

auf jeden fall scheint O Peretyatko in der 2 Vorstellung etwas besser gewesen zu sein, ich hatte mir die erste arie aus der premiere mit diesen zahlreichen ritardandis wo in der partitur "a tempo" steht angehoert, und dieser defekt war bei der 2.vorst weitgehend korrigiert. übrigens wird die "regnava nel silenzio" arie der premiere bei YouTube mit perle neue honoriert, aber wie schon gesagt, es gibt von dieser dame dort noch viel peinlicheres zu hören.....hat da jemand die katze im sack eingekauft? oder bestand der vertrag zu dieser Lucia schon so lange??...

16. Februar 2019
17:05
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Chenier
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Forumsbeiträge: 370
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Peter Dusek bringt die Angelegenheit mit seiner Rezension der TV-Übertragung übrigens auf den Punkt, ohne hysterische Abwertung der Protagonisten, sondern sachlich - dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

16. Februar 2019
15:55
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Chenier
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Forumsbeiträge: 370
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Na ja, HansLick2, Sie verstehen schon, was ich meine, einen ganz so dümmlichen Eindruck, nämlich dass meine Aussage für Sie Erklärungsbedarf hat, machen Sie auch wieder nicht.

Christine, Sie bringen es auf den Punkt. Der einzige, aber hartnäckige Buhrufer war irgendwo rechts auf der Galerieseite bei den billigen Plätzen, vermutlich Stehplatz, zu verorten.

Gurnemanz, maßlos übertrieben, wenn Sie die musikalische Seite meinen, szenisch schließe ich mich an. Aber es war doch so etwas wie eine Neudeutung, die Sie so goutieren, andere Zeit, alternativer Inhalt, schneebedeckte Tundra und nicht das übliche ach so fade Schloss in Schottland.

Sie sollten übrigens nach GB, an 3 Häusern, am ROH London, in Glasgow und in Leeds, spielt man nach einem Presse-Bericht derzeit Ihren Liebling Janacek (ohne Stricherln), nämlich Katja Kabanova. Also, auf die Insel, weg von der abgedroschenen WSO. 

16. Februar 2019
14:51
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 439
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29. September 2018
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@ 59+55: Danke für den Link, ich hab mir die Sendung eben in Ausschnitten angeschaut und bereue es mittlerweile. Wirklich ein peinliches Kasperltheater!

16. Februar 2019
14:30
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 224
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14. März 2018
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@ 58 - wann ist was eine GALA? bitte beschreiben sie uns gala damit wir das vielleicht auch verstehen! oder einfach die letzte gala bei der sie waren.

sie stellen zur übertragung fest " es war nicht so grottenschlecht", nennen dann aber nur einschränkungen. schwer zu verstehen der beitrag.

in abwandlung ochs, ich meine den aus dem rosenkavalier: i woat auf antwurt!

morgen um die zeit bin ich wieder da.

16. Februar 2019
14:28
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Christine
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Forumsbeiträge: 83
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3. Oktober 2018
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Ich schließe mich Chenier an. So schlecht wie manche schreiben, habe ich es im musikalischen Bereich nicht empfunden. Die Inszenierung hat mir allerdings gar nicht gefallen und darstellerisch fand ich die Sänger auch nicht überragend. Es war keine echte Persönlichkeit auf der Bühne und es war nie wirklich mitreißend. Dass die Lucia von Anfang an ein bisschen wahnsinnig sein musste, fand ich enervierend. Die Buhs für Frau Peretryatko waren allerdings vollkommen übertrieben. Dafür bekam sie aber auch Brava-Rufe und zwei Blumensträuße und Frau Rett sprach von einem großen persönlichen Erfolg. Das war wohl auch übertrieben.

16. Februar 2019
14:16
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alcindo
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27. Februar 2018
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zu #55:Lieber Michta, bei der sendung vor der Lucia haben Sie nicht viel versäumt, das obligat aufdringliche gebloedel von Villazon kennen Sie ja sicher schon, die 4 sänger gaben acapella- kostproben ihrer kunst, wo man feststellen konnte, dass sie alle stimme, aber bis auf den bass wenig timbre haben. "Publikumsliebling Clemens gab ein stück vom abendstern zum besten.....

Sie koennen die Sendung noch bei 

https://tvthek.orf.at/profile/Wunderwelt-Staatsoper/13890161/Wunderwelt-Staatsoper/14004690

16. Februar 2019
13:12
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Chenier
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Forumsbeiträge: 370
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Ohne den Advocatus Diaboli spielen zu wollen, es war zwar keine Gala, aber so grottenschlecht, wie tw. hier dargestellt, war es - musikalisch - nicht. Über die Szene sollte man allerdings kein Wort verschwenden, grau in grau und verschneite Ebenen wie in Sibirien mit Mini-Flusslauf, keine Spur von Schottland im 16. Jhdt., dazu Chorsänger mit Gewehren, man glaubt, sich zunächst im Wild- oder Freischütz zu befinden. Am Schluss dominiert die Farbe rot. Grässlich.

Florez singt wie immer, heller Tenor, aber nicht geeignet für Rollen wie diese, leider. Park hat mir sehr gut gefallen, auch Petean, den ich grundsätzlich schätze, manchmal klingt es bei ihm ein wenig angestrengt und gepresst. Die Titelheldin schaut gut aus und war sehr bemüht, technisch weitgehend ok, aber zu einer überzeugenden Lucia fehlte einiges, auch ohne Vergleich mit Gruberova. Die Anmerkung eines Posters, man vernehme die "dünnen" Stimmen kaum, ist allerdings blanker Schwachsinn, da hilft vielleicht ein guter HNOA.

Das Dirigat war besser als bei der Premiere, soweit  diese Schlussfolgerung aus dem Vergleich zwischen einem Live-Erlebnis und einer Radioübertragung gezogen werden kann.

Mir hat der Abend trotz der Einschränkungen gefallen, man sollte sich nicht immer mit überzogenen Ansprüchen die Suppe selbst versalzen.

16. Februar 2019
12:03
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Schnabl
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23. August 2018
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Gestern (15.2.) war ich in der Lucia; eine Vorstellung wie "eing'schlofene Fiaß" (hochdeutsch: sehr langweilig); idiotisches Bühnenbild; nicht vorhandene Inszenierung; keiner der Sänger wirklich gut (die Stimme von Florez ist nicht mehr wirklich schön; an Peretyatko einzig das Dekollete erwähnenswert); Flucht in der Pause; Wahnsinns-Arie im ORF nachgehört, was mich in meiner Entscheidung bestätigt hat;

meine Reaktion war, heute auf Youtube die Gruberova anzuhören und anschließend bei http://www.jpc.de den Mitschnitt der Lucia-Premiere 1978 zu bestellen (16,99 €; bis einschließlich morgen Versandkosten-frei) - was ich auch weiterempfehle!

Andreas Schnabl

16. Februar 2019
11:22
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copy
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Forumsbeiträge: 48
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Habe die Premiere auf Ö1 gehört, gestern die TV-Übertragung und mir auch die beiden YT-Videos gegönnt. Au weh! Als einer, der immer Sänger verteidigt und auf eine empathische Kritik Wert legt, tut mir das alles wirklich weh. Wie kann man so wenig Selbstkritik besitzen wie OP, hat sie keinen Agenten, der ihr die Wahrheit sagen darf, wie geht ihr Umfeld mit sowas um. Da reden wir nicht von einmaligen "schlechten Tagen". Und warum engagiert Le Directeur so eine Sängerin für so eine Rolle?Cry

16. Februar 2019
10:54
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Michta
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Forumsbeiträge: 133
Mitglied seit:
6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Danke für den ausführlichen Bericht, ich hab das nicht gesehen, und auch nicht die Sendung davor, weiß jemand davon zu berichten? Hab nur gehört heute, daß das eher unter die Kategorie Kasperltheater einzureihen war, mit "lustigen Einlagen" und "Publikumslieblingen " a lá Unterreiner und so.. hat das jemand gesehen?

16. Februar 2019
10:33
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lavoce
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Forumsbeiträge: 28
Mitglied seit:
11. Oktober 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Für wie blöd hällt uns die Frau Peretryatko?

Mit ihrem Gequasel über "tiefe Fassung".Die gibt es bei der Lucia di Lammermoor vom G.Donizetti NICHT.

Es gibt eine Fassung.Nur,die Sängerinnenn,die Koloraturfähigkeiten und gute Höhe haben, fügen Variationen dazu. Die sind : Ornamentierungen der Koloraturen (so,dass man eine Phrase nicht  wortwörtlich wiederholt,obwohl man es kann) und "acuti"- traditionelle Höhe, wo man meist eine Oktav nach oben singt. Und die Kadenz,die man singen kann,wie man will. Die der OP ist leider grauenvoll fad.Laaaangsam...mit großen Pausen zwishen einezelnen Teilen und Tönen, ohne Aussage und Richtung.  Die Kadenz ist was anderes,als nur eine Anreihung der sinnlosen Tönen.Theoretisch.

Das war's. So geheimnisvoll ist der Part der Lucia nicht.

    Diese Ausreden des Operncelebrities sind sowas von daneben.Und feig.Singen lernen wäre besser anstatt dauernd Bilder schiessen und sie im FB und Instagram posten.

Oder gleich zum POP wecheseln. 

Gruß,lavoce

P.S. Für alle,die sich für Kunst der Hohen Fassung der Frau OP interessieren, es gibt alles auf YUTUBE. MET Produktion. 

Nur zwei Beispiele:

 

 

16. Februar 2019
9:34
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tenorissimo
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Forumsbeiträge: 26
Mitglied seit:
30. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Der ORF hat nun festgehalten wie schlecht tw. diese Vorstellung war. 

Die Inszenierung ist eine nichts-sagende Katastrophe, man könnte unzählige andere Opern in dem Bühnenbild spielen lassen, den Sängern läuft aufgrund der „warmen“ Winterkleidung im ersten Akt der Schweiß von der Stirn, außerdem besteht große Rutschgefahr, kaum vorzustellen wie sich manche etwas ungelenkige Sänger zurechtfinden werden. 

Flórez war gesanglich sehr gut, schauspielerisch war es ok, meist hat er sich zentral positioniert, könnte demnach auch konzertant singen...

Die restliche Besetzung war gut, das Dirigat ebenso. 

Peretyatko war problematisch. Die erste Arie startete ganz ordentlich, schöne Legati, aber dann kam „Quanto repito in estasi“ und da ging es los mit richtig hässlichen Trillern, angeschliffenen Höhen und der übliche hohe Schlusston wurde nicht gesungen. Im Duett mit Flórez etwas besser, genauso mit dem Bariton (wieder wurde der Höhe Schlusston ausgelassen). Im Sextett war sie von Ensemble zugedeckt, das C kam irgendwo ganz leise, kurz und für meine Ohren zu tief. Am Ende der Szene kam ein hauchdünnes (abermals zu tiefes) D. Flórez liess dieses aus. 

Dann kam das überaus peinliche Interview mit La Rett, die allesamt nur noch viel schlimmer machte. Man singe nach der Ur-Fassung ohne hohe Noten, alles „tiefergelegt“, Peretyatko hätte „gerne die traditionelle Fassung gesungen, durfte aber nicht“ (Witz des Tages), Flórez danach legt laut Rett „ganz nach der Tradition zusätzliche Spitzentöne ein“. Das Drahtzaun sich, wieso Flórez nach Tradition singt, Peretyatko aber die Ur-Fassung?!? 

Dann kommt die berühmte Wahnsinnsszene mit speziellen Kadenzen für die Primadonna. Anfänglich ist sie relativ gut, dann kommme aber wieder Trille rund höhere Töne wo wieder einiges daneben geht, natürlich ist die Kadenz so dass sie nicht zum Es führt. Applaus aber auch einige deutliche Buhs. 

Das negative Highlight aber war das „Spargi d‘amor“: Die Triller lässt sie diesmal komplett (!!) aus (die Dame hört sich anscheinend doch Kritiken an), höhere Röne kommen zu eng und viel zu tief. Um es dann alles zu zeigen, versucht sie am Ende, trotz Ur-Fassung, Verbot usw. am „Es“ als Schlusston. Bis zum „Es“ kommt sie dann aber doch nicht, es ist irgendwo ein „D“, kurz und komplett schief gesungen. Ein darauf folgendes Buh-Konzert wechselt sich mit einem eifrigen „Bravo“-Rufer ab. Beim Einzelvorhang wiederholt es sich. Sicher nicht nett aber leider verdient. 

15. Februar 2019
18:07
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prof.ON-DO
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Forumsbeiträge: 49
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19. November 2018
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Harmlose Inszenierung !

14. Februar 2019
20:00
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alcindo
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27. Februar 2018
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servus, HansLick2, die Lucia in Graz war vor der Volksoper, die Norma sang sie auch in Graz.   ich habe die karriere von Mimi Coertse immer ein bisschen verfolgt, sie war die Gilda in meiner ersten opernvorstellung...1956 in der Volksoper, so etwas bleibt unvergesslich; damals hiess sie Mimi Engela Coertse.  beeindruckend an ihr war die leichtigkeit der tonproduktion und ihre musikalitaet. wenn Sie genug zeit haben, horchen Sie sich die Luciaarie von ihr an, es scheint eine studioaufnahme in Wien unter Maerzendorfer zu sein. sie spielt sich mit der musik und ihrer stimme, wo sich die Russin in der neuproduktion durchplagt.

mit gruss alcindo

14. Februar 2019
15:40
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 224
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14. März 2018
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@ 49 alcindo - wenn ich mich recht erinnere war die immer sattelfest mimi coertse vorher schon lucia in graz, auch die norma?

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