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Regietheater 2021, der nächste Schritt!|Seite 25|OnlineMerker|Forum|Online Merker

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Das Forum des Online-Merker wurde stillgelegt und wird voraussichtlich nicht mehr geöffnet. Es war aus technischen Gründen nicht möglich, Teilnehmer nachhaltig zu sperren.

Wir überprüfen nun die Möglichkeit eines Forums, bei dem man die Wortmeldung zuerst dem Moderator senden muss, der dann darüber entscheidet, ob der Beitrag den Forumsregeln entspricht und der nur selbst online stellen kann. Ob wir da fündig werden und uns das leisten können oder wollen, werden wir ohne jeden Zeitdruck entscheiden.

Aber das  widerspräche meiner Mentalität, denn das Freie Wort ist für mich ein hohes Gut. Schade dass es soweit kommen musste!

Ich bedanke mich bei den Diskutierern, die stets fair waren und unschuldig an der Einstellung sind. Mit den ganz wenigen "Verursachern" möchte ich aber keinen weiteren Kontakt haben und bitte dies zu respektieren. 

Mit Grüßen

Anton Cupak, Herausgeber Online-Merker

 

 

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Regietheater 2021, der nächste Schritt!
26. Dezember 2021
21:08
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alcindo
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21. Januar 2021
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wie ich schon einige male betont habe, die grossen opernkomponisten haben ihre werke fuer gewisse saenger, fuer gewisse anlaesse, fuer geld oder fuer die jeweiligen machthabenden geschrieben, ABER NICHT fuer regisseure.    als beispiel hier das plakat fuer die urauffuehrung der Tosca, die hauptrollen sowie der dirigent sind fett gedruckt, der regisseur mit scene e costumi bezeichnet und in kleiner schrift....das wird klaeren  wie wichtig den grossen komponisten der regisseur war und wer Ihnen wirklich wichtig war: der dirigent und die saenger  dann habe ich auch die plakate fuer die urauffuehrungen von Otello und Falstaff herausgesucht, auf keinem der beiden laesst sich ein hinweis auf den regisseur finden..............das besagt doch einiges

 

 

https://www.taminoautographs.c.....ni-classic

26. Dezember 2021
20:14
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Toni
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Forumsbeiträge: 72
Mitglied seit:
11. März 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

In der München wurde am 22.12. "Giuditta" von Franz Lehar gegeben. Angeblich.

Allerdings wurde vom Regieteam jetzt auch ins musikalische Geschehen eingegriffen und ins Textbuch eingegriffen. Es wurden Stücke von Ernst Krenek, Schönberg, Weil etc. eingefügt. Außerdem Textstellen eine Stückes von Horvath. Es ist eigentlich ein Verbrechen.

Ich sehe das als totale Machtübernahme der Damen und Herren Regisseure und muß gestehen dass ich die heutige Opernwelt absolut nicht mehr verstehe. Die einzige Aufgabe der Intendanten ist  anscheinend die Verpflichtung der Sänger und des Regieteams, sonst haben sie nichts mehr mitzureden. Desgleichen die Dirigenten, dirigieren was immer auch auf der Bühne geschieht. Die Sänger sind sowieso völlig entmachtet wie Piotr Beczala einmal anmerkte und müssen mitmachen aus Angst sonst nicht mehr engagiert zu werden.

Wie lange wird es wohl noch dauern bis diese Typen auch mit der Musik von Mozart, Verdi und Richard Strauß allein nicht mehr zufrieden sind???

Es hat aber anscheinend auch absolut keine Konsequenzen, die Opernbesucher lassen sich das offensichtlich gefallen, schimpfen zwar, aber das war es auch schon. Ändern würde sich wahrscheinlich nur etwas wenn die Besucher ausbleiben würden, schaut aber nicht danach aus. 

Habe vor kurzem ein Interview mit Eberhard Wächter gesehen, der leider seine Vision einer sanften Erneuerung des Spielplanes durch seinen frühen Tod nicht umsetzen konnte. Mit ihm hätten es die Regisseure nicht so leicht gehabt und manche Absurdidäten wären uns erspart geblieben. Auch wollte er wieder eine längere Bindung der Sängerinnen und Sänger, zumindest für einige Monate ans Haus erreichen, damit wäre die Oper nicht zum Durchzugshaus verkommen!

Ist das was heutzutage passiert der richtige Weg in die Zukunft dieser großartigen Kunstform? 

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