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Prochazkas Nozze...... | OnlineMerker | Forum

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Prochazkas Nozze......
5. März 2021
11:17
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Dalmont
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22. Januar 2021
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Ich habe vor kurzem den Stream der Staatsopernaufführung der „Hochzeit des Figaro“ gesehen und frage mich: Was ist an dieser Inszenierung der Firma Ponelle kultig, was ist daran modellhaft? Weil sie optisch einigermaßen naturalistisch daherkommt?  Im TV habe ich mehrfach die Aufführungen von Nikolaus Harnoncourt/Claus Guth in Salzburg gesehen, in München konnte ich die grandiose Einstudierung von Constantinos Carydis/Christoph Loy live erleben. In beiden Aufführungen wurde das erotische Durcheinander wesentlich stückadäquater auf die Bühne gebracht als von Ponelle, beide Aufführungen waren weder laut, noch hässlich, noch böse, noch haben sie dem Werk Sozialkritik oktroyiert. Jüngere Kräfte wie Andrè Schuen oder Federica Lombardi agieren unter Loy wesentlich intensiver und rollendeckender als unter Ponelle/Asagaroff. Oder nicht?

Und nur so nebenbei: zwischen dem genialen Giorgio Strehler – ich hoffe, viele haben seine Inszenierungen von „König Lear“, „Die große Magie“ oder „Der gute Mensch von Sezuan“ im Theater an der Wien gesehen – und der Firma des „Genius (sic!)“ Ponelle liegen wohl Welten. Hat nicht die Staatsoper im Theater an der Wien die Strehler-Inszenierung der Mozart-Oper durch Michael Heltau einstudieren lassen? Wo ist die hingekommen?

12. Februar 2021
9:51
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Dreamhunter
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12. Februar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Lohengrin2 sagt
.
Mir gefällt er ausnehmend gut und wenn Sie mir einen Sänger mit nicht-deutschsprachiger Muttersprache sagen, der so gut artikuliert, geb ich eine Brause aus.   

Mir fällt da spontan Ian Bostridge ein (den ich sehr gerne höre), der ja sehr vieles von Schubert eingespielt hat (und es gibt auch auf Video/DVD eine beeindruckend gefilmte "Winterreise")

Ich freue mich schon auf die "Brause" 🙂

Und was mir sonst noch zu "Sly" einfällte - der Name irritiert mich, da denke ich immer gleich an das Woodstock-Festival - "Sly and the Family Stone - I want to take you higher" Cool

LG
Dreamhunter / Kurt V.

10. Februar 2021
14:58
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Figaro oder Lied...... Bin mit beidem sehr zufrieden.

Interessant ist, was Sie in #14 über die von Jordan gewählte Tempi sagen. Herr P meckert über zu langsame Tempi und mangende Unrstützung der Sänger. Gerade letzteres wird von den meisten Rezensenten genau umgekehrt gesehen. Vielleicht muss Her P zwanghaft negativ schreiben und in Wirklichkeit ist er ganz beglückt......

10. Februar 2021
10:27
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alcindo
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21. Januar 2021
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liebe mme Lohengrin: sagen wir besser, eine der "Lieblingsschülerinnen" von Schwarzkopf gab ihren kommentar zum Figaro, und nicht zu den schubertliedern ab
mg alcindo

10. Februar 2021
8:57
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Christine
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22. Januar 2021
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Ob Herr Prochazka ein echter Opernliebhaber ist, weiß ich nicht. Er zerlegt in seinen Kritiken alles bis ins kleinste Detail und sieht meiner Meinung nach nie das Gesamtkunstwerk. Von der Figaro Aufführung hatte ich einen etwas zwiespältigen Eindruck. Ich habe mir danach auf You Tube einige Ausschnitte älterer Aufnahmen angehört. Herr Sly hat mir gut gefallen, dass sich nicht das gleiche Erlebnis wie bei Siepi vor 48 Jahren einstellte, muss ich hinnehmen. Dass die Italiener die italienische Sprache besser aussprechen als Nichtitaliener versteht sich ja von selbst. Bei einer guten Interpretation ist mir das aber egal. Es wäre ja interessant, wie junge Menschen die an Oper interessiert sind und die keine live Vergleiche mit früher haben, diese Aufführung beurteilen.

10. Februar 2021
8:01
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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" lieblingsschülerin von Schwarzkopf"

Das sagt allerdinge etwas, und zwar, dass Frau Schwarzkopf als Liedsängerin mich nie überzeugen konnte.......
Wie gesagt: Geschmackssache!

9. Februar 2021
20:00
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alcindo
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21. Januar 2021
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leider schaffe ich es nicht,das Foto mit zu schicken

9. Februar 2021
19:50
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alcindo
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21. Januar 2021
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zu #1 von lohengrin: von wegen Jordans tempi, die fand ich durchwegs gut, etwas zu schnell das finale, die Rosemarie u das briefduett. zu schnell wird chronisch die ouverture dirigiert, die Mozart auf 4 schreibt und auf der ersten halbe sind 4 achteltoene, die man klar hören sollte, aber das machen fast alle heutzutage u ich frage mich: warum, Mozart schreibt unter das Presto: ma non tanto, ja und immer auf 4... was mich auch ein bisschen gestoert hat waren einige überzogene pausen u generalpausen, aber das soll man besser im live beurteilen. hoffe, dass das das Foto von der Originalpartitur mit kommt

/Users/Kurt/Desktop/nozze ouv.jpg

9. Februar 2021
19:25
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alcindo
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21. Januar 2021
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zu Pony #8 es befremdet mich oft, dass man beim vergleich mit sängern aus den 60ger u 70gerjahren kritisiert wird. eine beurteilung bezw kritik setzt immer voraus, dass man die causa kennt und mit dem vergleicht, was man da schon erlebt, gehört und gesehen hat. jede künftige Stemme wird mit Nilsson verglichen werden, jeder künftige Otello wir mit del Monaco u Domingo verglichen werden. jede Lucia mit Sutherland oder Gruberova, jede Traviata mit Cotrubas oder Gueden, jeder Don Ottavio mit Dermota oder Wunderlich, jeder Philipp mit Gjaurov oder Christoff, jeder Hunding mit Frick. jede Anna Bolen amit Callas ........ nur die, die solche sänger nicht gehört haben, stossen sich daran, sie werden aber in 30 oder 40 Jahren genauso urteilen. nur hier , sowie so oft in meiner stehplatzzeit wird etwas beurteilt von dem man wenig wirkliche kenntnis hat
mit Grus alcindo

9. Februar 2021
18:57
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alcindo
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21. Januar 2021
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liebe mme lohengrin: es tut mir leid, dass ich Ihre begeisterung nicht teilen kann, dazu ist mir die Intonation bei Schubert nicht wirklich recht. ich habe aber auch schon viel schlechteres, oder weniger gutes gehört. die befreundete sängerin ist eine gesuchte gesangslehrerin und war selbst eine lieblingsschülerin von Schwarzkopf, kann sein, dass Sie da mehr wissen als meine Freundin
mit gruss alcindo

9. Februar 2021
18:31
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Tja, wenn Ihre befreundete Sängerin das sagt, die muss es ja wissen.

Mir gefällt er ausnehmend gut und wenn Sie mir einen Sänger mit nicht-deutschsprachiger Muttersprache sagen, der so gut artikuliert, geb ich eine Brause aus. Schubert jung gesungen von einem Mittzwanziger, so wie die Freunde des Franzl bei Heurigen, das ist auhentisch, nicht mit gradem Scheitel oder Trauermiene leidend herausgewürgt....... Ich jedenfalls bin begeistert von Sly und angesichts seiner Jugend ist noch viel Potenzial.

9. Februar 2021
18:05
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alcindo
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21. Januar 2021
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liebe mme lohengrin, ich habe mir jetzt einige liedaufnahmen des jungen baritons angehört, die gefallen mir etwas besser als der Figaro. die mängel in der diktion, die ich erwähnte sind aber auch hier hörbar, vor allem die doppelkonsonanten...entrueckt wird zu entruegt, alles zu ales(an die Musik, Sylvia), aber man hat bei den aufnahmen vieles korrigieren koennen....was mir bei den liedern wenig gefällt, ist, dass er längere töne kommen lässt, nur die richtige tonhöhe kommt auch erst verspätet und das kann ausnahmsweise ein ausdruckseffekt sein, ist aber hier fast dauerzustand, wie meinte eine bekannte mit mir befreundete sopranistin: musicalsaenger..nicht ganz ohne grund. Pardon, es war die sopranistin, die den Musicalsänger erwähnte, nicht der agentenfreund.
mit gruss alcindo

9. Februar 2021
18:02
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Möge Ihnen Gerhaher als Schubert-Interpret zusagen, mir verursacht er Magenschmerzen...

Von den angebotenen Figaros kann ich nur Ildebrando azeptieren, aber sogar den habe ich lieber als Graf (Herrlich in Berlin!). Natürlich hat der Bursche eine perfekte Italienische Aussprache 😉

Wenn Sie Defizite sehen oder hören, bitte sehr, die kann man/frau bei entsprchendem Willen immer und überall ausfindig machen.

@alcindo: weden die Rezitative gestrichen, wenn Diven auf der Bühne stehen?

9. Februar 2021
17:48
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pony
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29. Januar 2021
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Geschätzte Forumsteilnehmerin Lohengrin 2, ich bitte um Nachsicht , daß ich mit meinen Besetzungen die Antike gestreift habe, schreiben Sie das schlicht meiner Naivität zu und ersetzen Sie die 3 Figaros durch D`Arcangelo, Alvarez, Park u.a. Spielerische Leichtigkeit zu bejubeln und offesichtliche stimmliche Defizite galant zu überhören ist mir fremd, zumal ein TOPPPPPP aktueller Abend aus dem hohen Haus angekündigt wurde.
Und: Ich habe keineswegs darstellerische Qualitäten von Ch Gerhaher belobigt, sondern seine Schubertinterpretationen, die mir nach wie vor sehr zusagen.

9. Februar 2021
17:11
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alcindo
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21. Januar 2021
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liebe mme lohengrin, die Megastars u Diven hatten u haben kaum Mozartrezitative zu singen......warum sagt auch der agentenfreund: musicalsaenger? die schubertaufnahmen kenne ich nicht, werde sie aber auf YouTube suchen
mit gruss alcindo

9. Februar 2021
16:40
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Dass Herr P. Kenntnisse hat, mag ja sein,aber seine Herangehensweise ist die eines Erbsenzählers oder Punktrichters beim Eiskunstlauf; nicht umsonst habe ich ihn zitiert..... Wer nach ein paar Tönen seine fertige Meinung auf einen Zettel kritzelt, mag noch so viel Wissen haben, für Musik fehlt ihm die Seele und das ist das Wichtigste, gerade beiMozart. Wenn über Diktion des Italienischen gelästert wird, möchte ich aus Gründen der Höflichkeit davon absehen, sogenannte Megastars/Diven zu nennen; da weiss man oft gar nicht, welche Sprache gesungen wird, weil sie Italienisch als Sprache nich können........

Sly: man möge sich seine Schubert-Aufnahmen anhören, sensationell! Die Stime ist weder klein noch austauschbar. m Gegenteil; die Ausdrucksfähigkeit beschränkt sich nicht nur auf forte und piano. Ich weiss schon, auftrumpende Lautsänger sind oft beliebter als Feinzeichner. Wie gesagt, Geschmäcker und Ohrfeigen......
Der Hinweis auf sein Aussehen geht ziemlich ins Leere. Junge Sänger seiner Generation sehen meist nett aus, ab und zu sticht einer heraus, Sly allerdings nicht.

9. Februar 2021
16:23
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alcindo
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21. Januar 2021
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liebe mme lohengrin: herr Prochazka versteht im gegensatz zu einigen, die hier schreiben, ziemlich viel von stimmen, vom gesang und auch von der musik. wenn er bei Sly meint ; kleine stimme...muss sich das nicht unbedingt auf die lautstärke beziehen, es könnte auch die qualität der stimme gemeint sein oder die künstlerschaft, mit der er seine stimme benützt. was man Sky lassen muss ist, dass er sehr gut ausschaut und auch gut spielt. um ein weltklassefigaro zu sein fehlt es ihm zb an seinem italienisch, er hat es mit den konsonanten, die bei ihm zu gonsonanden würden... il conte...il gonde, ....cara = gara, usw. doppelkonsonanten sind beim ihm meist auch nicht zu vernehmen. wie sagte doch frau plauderrett, dass bei Mozart die rezitative so wichtig seien...ein weltklassefigaro singt le insegnero, si und nicht shoe, (da h steht für das stemmen), dies wird Sie wahrscheinlich nicht sehr stören, da sie ähnliches schon von anderwärts zur genüge gewohnt sind.....dass dieser fehler Jordan nicht auffällt ist seltsam......und geprobt hat man ja genug, und die Wiener studienleiter sind bei talienisch auch nicht mehr sattelfest? in der Volksoper wäre das beim studienleider Klaus Busch nicht durchgegangen. ein bekannter agent meinte über Sly: musicalsänger, für mich hat er eine etwas schlampige art Mozart zu singen, war aber um häuser besser als dieser sonderbare kollege im ThadW. er war im Grunde keine fehlbesetzung, aber es fehlt ihm an klasse. eine fehlbesetzung war die Barbarina, sowohl als figur als auch stimmlich, man glaubte eine junge Bruennhilde zu sehen und hörte eine stimme mit viel vibrato, die Barbarina sollte eine noch immer jungfräuliche stimme mit wenig vibrato haben. ...sonderbar, dass die WSTO keine gute Barbarina, die ruhig Österreicherin sein könnte, im ensemble hat
mit gruss alcindo

9. Februar 2021
15:05
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Jedem sei sei eigener Geschmack gegönnt!
Gerhaher mag den DFD-Jüngern gefallen, ich kriege Magenschmeren bei dem gequälten Getue.

Für Figaro-Vorbilder bis in die graue Vorzeit zu gehen und da einigen wenige herauzupicken, ist schlicht naiv. Unter den soundsovielen Interpreten der WSO sind natürlich herausragende Sängr zu finden, über weitaus die meisten wird kein Wort mehr verloren.

Für mich sind Mozart-Opern nur in dieser spielerischen Leichtigkeit zu ertragen, die diese Aufführung hatte. Lombardi habe ich 2017 als Gräfin an der Seite von Gerhaher aus München im Stream erlebt, schon damals sehr beeindruckend; der Graf dagegen war reif für eine durchgreifende psychiatrische Behandlung und furchtbar maniriert; das Ganze wenig von dem Mozart, den ich schätze.

9. Februar 2021
14:25
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pony
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Ob Herr Sly vor 4 Jahren unter Ph Jordan einen guten Guglielmo geliefert hat oder ob er ein wunderbarer Schubertinterpret ist - Chr Gerhaher ist es bestimmt - war mir am Sonntag völlig egal. Ich hörte Sly übrigens in der Hamburger Castellucci Matthäuspassion: ja, gut.
Am 7.2. bei orf III würde ich seine Leistung im Mittelmaß abheften und den von Th P monierten Mängeln zustimmen. Wir diskutieren ja doch wohl über das Niveau an der Wiener Staatsoper?
Sly: Schlampig angetippte e und f `s ( man bemühe Cesare Siepi bei E Kleiber mit einem wunderbaren piano f . Ja Technik, Technik, Technik!......), beiläufige, ungenaue Abphrasierungen ins Nirvana, dazu eine Klangfarbe (pardon ein Timbre) ohne Wiedererkennungswert.. Darstellung durchwachsen mager. Nur zur freundlichen Erinnerung: Siepi, Berry, van Dam u.a. sangen Repertoireabende im hohen Haus.
Übrigens: Schrott und Finley in London waren auch nicht zu verachten.

9. Februar 2021
14:21
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Lohengrin2
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