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PLACIDO DOMINGOs ABSCHIED aus der WSTOper?? | OnlineMerker | Forum

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PLACIDO DOMINGOs ABSCHIED aus der WSTOper??
18. November 2021
16:23
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Chenier
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28. Februar 2021
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Na ja, Dalmont, da übertreiben Sie gewaltig. PD mag kein lupenreiner Bariton sein und hat seine beste Zeit hinter sich, aber ich persönlich habe schon viel "Grauenhafteres" auf der Opernbühne erlebt als PD in Baritonrollen und sein Foscari war so schlecht nicht.

17. November 2021
23:37
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Dalmont
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22. Januar 2021
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Die Staatsopernhabituées sind ihren Sänger/innen bis zum Abwinken treu, heißt es immer. Man kann, so wie ich, der diesen Sänger sehr oft – als erstes als Alvaro Anfang der 70er – gehört hat, Placido Domingo sehr schätzen, ohne seine späten Abende als Baritenor goutiert zu haben. Es gibt dennoch viele andere Sänger, die nicht so aus dem Koffer überall abgeliefert haben wie der Spanier.

2014, in den „Beiden Foscari“ am Theater an der Wien habe ich ihn zum letzten Mal in der Rolle, die ich mit Bruson im Ohr hatte, live gehört, es war grauenhaft, dann noch einmal über das Fernsehen als Graf Luna im Salzburger „Troubadour“, es war nicht viel besser. Wäre ein guter Ersatz zur Verfügung gestanden, hätte ich mir schon 2014 gewünscht, dass Domingo vor „Questa dunque è l’iniqua mercede“ ausgetauscht worden wäre. Es war nicht so.

Die Vorstellung, dass er an der Grenze zum 80er bei einem Zarzuela – Abend noch die so wunderbar aufschnalzende Jota aus „El trust de los tenorios“ an der Staatsoper von sich gegeben haben könnte, ist eher schrecklich. Und dass hauptsächlich ältere Damen ihm dann zujubeln, Fellini schau oba.

Viele großartige SängerInnen haben’s rechtzeitig bleiben lassen. Domingo mag auftreten, so lange er kann und es ihm gefällt, als Demonstrationsobjekt für „Schafft er’s noch einmal, der Bariton, der einmal zu den Tenorissimi gehörte…“ zu dienen. Man soll das alles jedoch nicht zu großen künstlerischen Erfolgen hochstilisieren.

War nicht eigentlich in Wien mit Tschaikowskys Herrmann Domingos Karriere als großartiger, ernstzunehmender Bühnenkünstler bereits 2000 zu Ende? Ein wirklicher guter Bariton ist er ja nie geworden, ebensowenig wie ein grandioser Dirigent.

17. November 2021
18:18
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Chenier
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28. Februar 2021
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Danke, alcinco, für diesen sachlichen und objektiven Bericht. Ist im Zeitalter des PD-Bashings nicht ganz selbstverständlich.

Ich bin leider seit Oktober als ungeimpfter Seuchenherd und wandelnde Gefahr aus dem Kulturbetrieb ausgeschlossen und musste alle Karten, die glücklicherweise abgelöst wurden, zurückgeben. Lediglich die KO, weniger als 500 Besucher, durfte ich einmal besuchen.

Ist ja alles nachvollziehbar in der Gedankenwelt der politischen Anti-Corona-Kämpfer: Die regelmäßig getesteten Ungeimpften sind wesentlich gefährlicher als die weitgehend ungetesteten Geimpften, trotz aller Impfdurchbrüche. Ist doch logisch, oder?

17. November 2021
18:06
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walter
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8. März 2021
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Liebe Frau Christine, ich denke genauso wie Sie an unzählige Abende mit PD, und ich wäre z. B. gerne am Montag dagewesen, nur ist mir das jetzt zu mühsam. Bei PD liegen die Dinge vielleicht auch etwas anders, weil er den Tenor gegen einen Pseudo- Bariton eingetauscht hat ( tut mir leid, einen besseren Ausdruck kann ich nicht finden!). Gerne erinnere ich mich an zwei Abende, an denen Bergonzi am ersten und Aragall am zweiten sich präsentierten, aber in ihrem angestammten Stimmfach.

walter

17. November 2021
17:54
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Christine
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22. Januar 2021
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Alcindo, für mich ist es einigermaßen erstaunlich, dass "Abschiedsabende" von Sängern wie Placido Domingo oder auch José Carreras beim Merker Publikum offenbar auf wenig Interesse stoßen. Sie waren beide Tenöre jener Zeit in der ich sehr oft in die Oper ging und wo - zumindest für mich - die Opernwelt noch eingermaßen in Ordnung war. Sie waren (gemeinsam mit Pavarotti) die Tenöre, die mit Karajan an die die Wiener Staatsoper 1977 - 80 zurückkamen, in großartigen Aufführungen von Trovatore, Don Carlo, La Boheme. Das wird ja niemand vergessen können, der damals dabei sein durfte. Es ist halt schwierig hier keine Vergleiche mit vielen Aufführungen des 21. Jahrhunderts anzustellen. Pavarotti ist tot, die Bariton Sänger von damals Cappuccilli und Panerai ebenso, auch Mirella Freni oder Nicolai Ghiaurov. Andere wie Baltsa, Cossotto usw. sind abgetreten. Carreras gab seinen Abschied, Domingo vielleicht, vielleicht auch nicht. Als einziger von allen. Im Fernsehen wurde eine Dame interviewt, die 1981 durch André Chenier in der Staatsoper auf die Gattung Oper überhaupt erst aufmerksam wurde. Das ist mehr als 40 Jahre her. Alle anderen Mitwirkungen (in größeren Rollen) und der Dirigent und der Regisseur dieser Premiere sind tot oder in Pension, nur Domingo steht noch immer auf der gleichen Bühne wie damals. Mit seiner "Spanischen Nacht" ist das auch okay. Das ist etwas für seine Fans und so lange er noch so viel Applaus und Verehrung bekommt, wird er bleiben.

16. November 2021
23:14
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alcindo
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21. Januar 2021
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Nabucco,letzten freitag, angeblich letzter auftritt von PD in einer opernrolle in der WStO....19.01: der direktor verkuendet hastig, dass PD eine halsentzuendung habe..etwas gelaechter im haus, aber, dass er trotzdem den Nabucco singen werde...grosser applaus. PD sang 3 akte meiner meinung nach um einiges besser als im stream im februar, kurz vor dem 4.bild kommt der direktor wieder und verkuendet, dass PD nicht imstande ist weiter zu singen und dass der mongolische bariton weitersingen wuerde. der hat dann mit schoen legato demonstriert, wie man den Nabucco singen sollte.....nach der vorstellung in der kuehlen abendluft vor dem buehnentuerl plauderte PD noch eine gute halbe stunde mit seinen verehrerinnen.....das scheint ihn kuriert zu haben, denn am montag bei der "noche espanola" praesentierte sich PD in grosser form, die stimme hatte den typischen klang und seine technik war fast makellos, er sang sowohl bariton- wie auch tenorpiecen, sogar das beruechtigte " no puede ser"...der erfolg war verdientermassen riesig. mit von der partie war Arturo Chacon Cruz, der gute hohe toene und ein angenehmes timbre hat, nur in der melodielage sollte er sich von der technik von PD beeinflussen lassen, dort sitzen noch immer alle toene in der "impostation", und bei ihm rutschen sie nach hinten und tragen schlecht.  Saioa Hernandez bewies erneut, dass sie ein bedeutendes material mit guter technik und sauberer intonation hat. einen guten griff hat PD mit dem dirigenten gemacht: Jordi Bernacer, ein volltreffer! schon beim stream des Don Carlos aus Modena im fruehjahr ist er mir positiv aufgefallen, er hat eine sehr gute schlagtechnik, weiss die saenger zu begleiten und dirigiert die musik und nicht sich selbst....was will man mehr?....sicher ein gewinn fuer die WStO. das haus war nicht ganz ausverkauft, wie Manfred A Schmid meint, im publikum ca 85% damen zw 50 und 85, die ihren liebling nach herzenslust ovationierten, am montag voellig zurecht

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