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Parsifal | Seite 7 | OnlineMerker | Forum

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Parsifal
21. April 2021
11:56
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Interessant wäre junge Menschen, die noch keine Aufführung des Parsifal gesehen haben,.....

Das kann ich Ihnen teilweise beantworten: in den FB-Kommentaren zur aktuellen Produktion schreiben einige, sie haben die Oper zum ersten Mal erlebt und sind begeistert!
Das Textbuch zu lesen ist hartes Brot, dazu kriegt man kam jemanden. Die EIGENTLICH Geschichte zu kennen (ich meine den menschichen Inhalt, nicht die Rittergeschichte), ist allerdings wichtig.

21. April 2021
11:54
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alcindo
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21. Januar 2021
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liebe Christine, ob sich diese jungen leute wohl beim Parsifal haefenbrueder erwarten, die halbnackt herumlaufen, wenn es schneit??

21. April 2021
11:47
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Christine
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22. Januar 2021
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Ich weiß zwar nicht, was schlecht an Unterhaltung ist, aber ob sich jemand, der in Parsifal geht, wirklich Unterhaltung erwartet? Beim Barbier von Sevilla wird das so sein, aber beim Parsifal?

Interessant wäre junge Menschen, die noch keine Aufführung des Parsifal gesehen haben,  das Textbuch oder auch nur den Beitrag im Opernführer lesen zu lassen und sie zu fragen, was sie sich auf der Bühne erwarten. Auf einer Bühne, die alle technischen und finanziellen Mittel zur Verfügung hat.

21. April 2021
11:20
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Lohengrin2
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Meine Reaktion bezog sich auf die von Copy hinsichtlich der Ausbildung gestellten Frage.

Selbstverstndlich sind "alte" PraktikerInnen (Fassbaender z.B.) sehr oft sehr gut im Regiefach. Sie wissen auch was geht und was unzumutbar ist. Voraussetzung ist allemal eine ordentliche Portion Intelligenz! Intensie Kenntnis des jeweilige Werkes vorausgesetzt. Dass immer wieder die Analyse und Umsetzung durch denkende Regisseure das auf Unterhaltung gepolte Publikum überfordern, erlebt man auch..... Allen recht gemacht - unmöglich!

21. April 2021
11:08
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alcindo
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21. Januar 2021
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cher mme: gleich vorweg, ich bin kein besonderer anhänger von Schenk, aber, er ist so oft auf der bühne gestanden, dass er dabei etwas gelernt hat. seine ersten arbeiten habe ich noch als statist indes WStO mitgemacht, na ja  jeder chorsaenger ein solist und viel los auf der bühne..... es gibt gesangslehrer, die schlechte sänger waren, und es gibt solche die gute sänger und schlechte Lehrer  sind oder waren. ein sänger mit abschlussdiplom muss nicht unbedingt besser sein als einer, der kein solches hat.persoenlich sind mir diese regisseure, die kein studium haben lieber, da ja seit langem in den "regiehochschulen" doktrinierend gelehrt wird, und die traurigen resultate liegen ja weit verstreut herum, zum grossen teil auf mistablagen. wie gut waren doch fast alle karajaninszenierungen, kein Otello und keine Walküre hat mir besser gefallen, wie Sie ja genau wissen, bin ich ja sehr rueckschrittlich

mit Grus alcindo

21. April 2021
10:26
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Hollywoodschauspieler, Kabarettisten, TV-Stars und was weiß.........

Weiss jemand wo Schenk Regie studiert hat, oder Karajan oder die Wagners diverser Generationen usw.?

21. April 2021
10:13
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alcindo
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21. Januar 2021
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lieber copy, wann haben Sie im Burgtheater statiert, ich habe auch dort meine ersten Erfahrungen gemacht..ps..vielleicht besser auf Facebook!

lg alcindo

21. April 2021
10:05
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copy
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25. Januar 2021
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@alcindo: Die Frage nach der Ausbildung von Regisseuren stellte ich bereits vor geraumer Zeit in diesem Forum. Offenbar gibt es keine Absolventen des Faches "Regie und Bühnengestaltung" mehr an den künstlerischen Ausbildungsstätten. Denn wie wäre es sonst zu erklären, dass Hollywoodschauspieler, Kabarettisten, TV-Stars und was weiß ich wer noch als Regisseure engagiert werden, denen ein Mindestmaß an handwerklichem Geschick fehlt. Das ist jetzt nicht auf die WSO beschränkt, sondern auf allen Theatern. Als ich einst am Burgtheater statierte bekam ich mehr von Personenführung mit als ich heute bei Aufführungen sehe. Und das nur von meinem aufmerksamen Zusehen bei den Proben. Aber ist halt auch schon ein Zeiterl her....

21. April 2021
9:46
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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TTT? Nicht einmal der Erwähnung wert !!!

21. April 2021
9:29
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alcindo
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21. Januar 2021
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interessant und lesenswert, was TTT heute meint:..............

Abhängig von und Opfer seiner Möglichkeiten: der Starregisseur ist in Theatralem nicht ausgebildet, weder Regie, Kostüm- oder Bühnenbildgestaltung, hat auch nie assistiert, um zu lernen. Man versucht es, wenn es nicht gelingt bleibt man Dilettant. Als „Geschickter mit strategischem Talent“ lässt sich auch anderweitig Konsens finden.

Die Inszenierungen des Russen bewegen sich stereotyp im gleichen optischen Milieu.

Kostüme kann er nur aus Allerweltskatalogen abkupfern, mangels Ausbildung kann er wohl auch keine Figurinen kreieren, ebenso wenig wie Bühnenbilder zeichnerisch entstehen lassen. N. m. E. schafft er Widergaben realer Welten, die abfotografiert z. B. in Monumentalität umgesetzt werden, wobei Bühnengesetze wie z. B. die Nutzung eines weiten Bühnenraumes für den Parsifal offensichtlich unbekannt sind.

So wird nur die Vorderbühne bespielt und es bleibt bei mangelndem Raumeindruck (Tiefe fehlt – schafft Imagination) und Rampensingerei, sowie dilettantischen Auftritten nur von den Seiten aus der ersten Gasse. Man könnte den Bühnenraum mit differenzierten Auftritten aus multiplen Startlöchern füllen. Unkundige unterlassen das.

Natürlich clever: Monumentalbühne, Wagners Musik, weltbeste Sänger, Orchester und Dirigent – da hat man den „Großteil der Miete schon im Sack“ das kann eine Wertung schon mal beeinflusst sein.

TTT

abgelenkt von den vielen und andauernden gags ist mir nicht gleich aufgefallen, das fast alle auftritte aus der 1.oder 2.seitengasse kommen.  der erste auftritt von Kundry, die da mir nichts, dir nichts bei der seitentür hereinkommt ist typisch und bedenklich...fuer interessierte wie mme lohengrin u Dalmont: bitte checken, was Gurnemanz und die knappen zum auftritt der Kundry berichten....aber das hat man vielleicht im hausarrest nicht richtig übersetzt bekommen.....

20. April 2021
20:50
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alcindo
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21. Januar 2021
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danke mme, diese insz kenne ich nicht, ist wahrscheinlich auch nicht ganz mein fall, aber: zumindest stimmen die farben....zum Kopfschütteln und ärgern wird es auch wenig geben...neonroehrenlicht gibt es hier wahrscheinlich auch nicht, Gottseidank

20. April 2021
20:45
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Figaro1992
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19. April 2021
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Mir ist solch ein Grottenbahn-Parsifal in jedem Falle lieber, als ein Serebrennikow-Parsifal.Allerdings habe ich den Bieito-Parsifal aus Stuttgart auch recht spannend gefunden.

20. April 2021
20:37
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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20. April 2021
20:29
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alcindo
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21. Januar 2021
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chere mme, meinen ersten Parsifal habe ich ca 1964 oder 65 noch mit Karajan und der Kundry-doppelbesetzung gesehen......ich kann mich an keine inszenierung mit ritterrüstungen, schwertern oder speeren erinnern, nur an den heiligen speer.....wo haben Sie denn Parsifal in ritterrüstungen, usw gesehen??, Sie sind ja ungefähr gleich alt mit mir, also wo??

20. April 2021
20:22
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Lohengrin2 sagt
Ich sehe eher in Wagners Parsifal eine Art märchenhafte Erzählung

Na dann ist alles klar.

Empfehle :

  

https://commons.wikimedia.org/.....n_1882.jpg

Lohengrin2 dann müssen ja solche Bilder ein Graus für sie sein. Das Bild stammt aus einer Parsifal- Inszenierung eines gewissen Herrn Wagner, aber vielleicht hat er das Werk nur nicht richtig verstanden 🤷🏻‍♀️

und dieser Alfred Roller erst. Ganze 50 Jahre später und immer noch keine Ahnung!

https://pin.it/1H3rjlK

Eins meiner Lieblingsfotos Peter Hofmann als Parsifal, da gab noch der Dirigent die Regieanweisungen. Aber ob Karajan wusste wie man Parsifal richtig inszeniert?

https://images.app.goo.gl/UZb9.....aCVz5CFdG9

20. April 2021
20:20
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alcindo
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21. Januar 2021
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Dalmont, Bletschacher ist sehr wohl ein regisseur, noch dazu ein sehr guter im traditionellen sinn. ich kenne regiearbeiten von ihm, 
Sie wahrscheinlich kennen nur seine neueinstudierungen anderer inszenierungen an der WStO.  

20. April 2021
18:52
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Dalmont
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Christine, ich komme deshalb immer wieder auf diesen Sanjust-„Ring“ zurück, weil er eine 1:1 – Wagner - Umsetzung versuchte, ich offensichtlich aber der einzige bin, der diese beiden Inszenierungen auch gesehen hat. Oder es mag sich niemand daran erinnern, kann ja auch sein. Dazu ließen sich sicher Bild- und Tondokumente auftreiben, über die man konkret diskutieren könnte.

Was Dr. Prawy anlangt, da haben wir etwas gemeinsam: Ich habe Anfang der 70er Jahre zwei Semester bei ihm studiert und ihn als sehr charmanten Anekdotenerzähler kennengelernt, als Opernbegeisterten, der das Privileg hatte, einen täglichen Opernplatz zu haben und einmal zugab, dass er – weil er die „Bohème“ schon so oft gesehen hatte – aus seiner Proszeniumsloge nur die 2. Klarinette verfolgte. Was ich im Übrigen auch sehr interessant fände, es geht jedoch nur, wenn man die Musiker auch sieht (und das Geld, sich einen täglichen Proszeniumsplatz zu leisten).

Sie haben schon Recht, Party war ein grandioser Moderator, Kommunikator, heute wäre er mit Sicherheit ein Influencer. Seinen Begriff von Werktreue hat er, meiner Meinung nach, am Stehplatz in der Zwischenkriegszeit entwickelt und später nur mehr wenig modifiziert. Im Fernsehen habe ich ihm gerne zugehört, wiewohl die Versuche, Opernschauplätze in der Realität aufzusuchen, die Künstlichkeit der Oper meines Erachtens „derschlagn“ haben, was zu einem falschen Realismus führt. Er war allerdings, wie er selbst eingestanden hat, glühender Wagnerianer, meiner Meinung nach der „hehrste und herrlichste Held“ dieser Zunft, der sich denken lässt, und so hat er agiert. Dass Prawy mit der öffentlichen Vernichtung des Textes eines Autors (ich glaube, es war Hans Weigel) sich einer Methode bediente, die an die Bücherverbrennung jener Barbaren erinnerte, die Teile seiner eigenen Familie vernichteten, wird man wohl anmerken können. Aber genug an dem, ich will Ihnen nur meinen Standpunkt ebenso erläutern, wie Sie mir den Ihrigen. Und dass ich versuche, meine Standpunkte zu begründen, wird man mir ja nicht vorwerfen wollen.

 

Chénier, nennen Sie mir eine „persönliche Zote“ in meinen Überlegungen (was ist das überhaupt? Zote ist wohl ein sexuell konnotierter Begriff). Was ist unzivilisiert an meinen Äußerungen?

Ich glaube, bewiesen zu haben, dass ich auf der Sachebene bleibe. „Bühnenmist“ und „Schwachsinn“ gehören nicht zu meinem Vokabular, dafür "Harfenglissando". Bitte fair zu bleiben.

Warum waren Sie in der Defensive? Die Idee, Regiearbeiten vor das Gericht zu zerren, eine Idee, die ich als lächerlich empfinde, wurde im Forum nicht von mir in die Diskussion eingebracht oder weiterentwickelt oder unterstützt.

 

PS: Und jetzt ab zum Stream des „Barbier von Sevilla“, eine Staatsoperninszenierung, die ich vor 40 Jahren als wunderbar empfand, schauen wir, was Richard Bletschacher, der ja kein Regisseur im eigentlichen Wortsinn war,  daraus gemacht hat.

20. April 2021
18:21
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Ich sehe eher in Wagners Parsifal eine Art märchenhafte Erzählung

Na dann ist alles klar.

Empfehle :

20. April 2021
18:17
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Lohengrin2
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Gewisse Leute sind offen für neue Interpretationen und zeitgemäße Betrachtungen de Grals-Katastrophe. Hat mit Ritterromantik leider gar nichts zun tun. Nicht ohne Grund versuchen es zahlose Regisseure mit für heute zutreffenderen Szenarien, die die Grundproblematik von der Romantikkruste befreien.

 

genug Ritter- Romantik, um diesen ganzen Parsifal vergessen zu machen.

Na dann viel Spaß. Das nun Lohengrin für Ritterromantik herhalten muss, tut weh.

20. April 2021
18:11
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Christine
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MRadema796 .... denn man muss sich hier von der Vorstellung einer realistischen Darstellung wirklich trennen.Tatsächlich? Ich sehe eher in Wagners Parsifal eine Art märchenhafte Erzählung und in dieser Inszenierung viel Realismus. Wenn jemand einen heiligen Schwan tötet, kann ich das als Symbol sehen. Wenn jemand einen Mithäftling tötet, ist das sehr real. Wenn ein Speer über einem Haupt schwebt und Klingsors Zauberreich versinkt, ist das eher märchenhaft. Wenn es keinen schwebenden Speer gibt und Kundry Klingsor im Büro erschießt, ist das sehr realistisch.

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