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Parsifal | Seite 14 | OnlineMerker | Forum

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Parsifal
13. April 2021
15:07
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Christine
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22. Januar 2021
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Lohengrin2 sagt
 

Vielleicht wäre es besser, die Presse ganz draußen zu lassen und sie auf den Platz des niederen Volkes, den Fernseher/Computer zu setzen, anstatt die Möglichkeit zum exclusiven Live-Erlebnis zu eröffnen und dann auch noch "Bedingungen" zu fomulieren.

Es hat sich vielfach gezeigt, das die schnell über Nacht verfassten "Kritiken" (positive wie negative) sich von solchen, die zu einer späteren Vorstellung oder mit einem gewissen zeitlichen Abstand verfasst wurden, zumeist sehr unterscheiden. Vielleicht tritt innerhalb dieser "Wartezeit" ein Denkprozess statt, der sonst unterbleibt.......

  

Heißt das, dass die Kritiker sich keine Premieren ansehen sollten sondern spätere Vorstellungen, weil diese besser sind? Beim Parsifal würde das aber keine Rolle spielen, denn wenn bei der sogenannten Premiere Kritiker anwesend waren, könnten sie ja nur über diese berichten. Ob sie eine Woche später anders schreiben als unmittelbar danach, weiß ich nicht, aber es sollte ja der spontane Eindruck wiedergegeben werden. Und zum Beruf des Kritikers gehört es ja, rasch zu reagieren und zu formulieren. Oder soll der Kritiker über die Fernsehausstrahlung schreiben?

13. April 2021
14:39
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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das grenzt nicht an, sondern das ist Zensur

Vielleicht wäre es besser, die Presse ganz draußen zu lassen und sie auf den Platz des niederen Volkes, den Fernseher/Computer zu setzen, anstatt die Möglichkeit zum exclusiven Live-Erlebnis zu eröffnen und dann auch noch "Bedingungen" zu fomulieren.

Es hat sich vielfach gezeigt, das die schnell über Nacht verfassten "Kritiken" (positive wie negative) sich von solchen, die zu einer späteren Vorstellung oder mit einem gewissen zeitlichen Abstand verfasst wurden, zumeist sehr unterscheiden. Vielleicht tritt innerhalb dieser "Wartezeit" ein Denkprozess statt, der sonst unterbleibt.......

13. April 2021
14:31
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Wer spricht von "beurteilen", besonders ehe man die Aufführung gesehen und gehört hat? Das ist eine Unsitte!

Der Stream kommt - wie schon andere Premieren - als Aufzeichnung!
Übertragungen von Premieren sind gegenüber den Darstellern auch eine Zumutung. Wie jeder Opernfreund weiss, sind die späteren Aufführungen meist besser als die Premiere; da hat sich alles eingespielt, besonders bei Besetzungen die nicht mit einander vertraut sind, spielt das eine große Rolle (ist hier allerdings nicht der Fall).

Man muss nicht immer jammern ..........
Abwarten und am Samstag hören bzw. am Sonntag schauen; und: es kommt auch die Zeit wieder, wo die Produktion live zu erleben sein wird, nächste Ostern vielleicht?

13. April 2021
14:27
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Chenier
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28. Februar 2021
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copy, das grenzt nicht an, sondern das ist Zensur und passt voll in die Pandemiezeit. Der Regisseur möchte ja nach eigenen Angaben der "Pandemie ein Denkmal" bauen und dieser Schritt ist offensichtlich Teil der Inszenierung.

13. April 2021
14:16
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Christine
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22. Januar 2021
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Na ja, Fotos und einige kurze Ausschnitte von der Generalprobe lassen ja nicht zu, eine Opernaufführung von mehr als vier Stunden Länge zu beurteilen. Warum die Aufführung nicht gestreamt wurde, bleibt auch unklar. Soll sie noch "bearbeitet" werden?

13. April 2021
13:19
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Es hilft nichts, den Link immer wieder zu drücken, wenn er einmal nicht geht. Besuchen Sie die Instagramseite von Jonas Kaufmann dort ist der Beitrag zu finden.

Es ist gar keine Geheimniskrämerei: viele Fotos, zahlreiche Texte, ORF Berichte.... Alles da! Das Problem ist die Corona-bedingte Verschiebung des Projektes (wurde im Onlinemerker ausführlich dokumentiet !!!) und die späte Premiere mit Aufzeichnung. Dadurch wurde die Veröffentlichung der (späten) Aufzeichnung erschwert.

13. April 2021
13:09
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Christine
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22. Januar 2021
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Bei mir erscheint bei beiden links:  Fehler 404 . Weiters: "Diese Seite existiert nicht mehr" beziehungsweise "Not Found, The requested resource could not be found".

Es gibt nirgends eine schlüssige Erklärung, warum es bei dieser Opernproduktion so eine Geheimniskrämerei gibt. Sie hätte doch gestreamt werden können wie andere Produktionen auch. Was unterscheidet sie in dieser Hinsicht von Carmen oder La Traviata?

13. April 2021
10:59
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Der eine Link führt zu Instagram Jonas Kaufmann, siehe dort.

Der andere ist in der Mediathek des ORF (Wien heute vom 12.April) zu finden. Sehe auch Kultur-Montag von gestern in der Mediathek des ORF. Wen die "Nebentätigkeiten" der Kundry interessieren: SEITENBLICKE, ebenfalls gestern und in der Mediatehl

 

Die Rechtsgrundlage ist doch sonnenklar: eine zetliche Sperre der Veröffentlichung ener Kritik/Besprechung, bevor die Öffentlichkeit (die den ganzen Zauber finanziert!) die Gelegenheit hatte, die Aufführung zu sehen, kann vertraglich mit denen, die privilegiert zusehen durften, vereinbart werden. Wenn sie dem nicht zustimmen, werden sie nicht reingelasen (und vielleicht später nicht wieder eingeladen). Sehr einfach!

Am Sonntag können wir sehen, was für ein Parsifal an der WSO aktuell angesagt ist und am Montag purzeln die Meinungen aus allen Hirnen..... Für Audio-Freunde ist der Samstag day of the day.

13. April 2021
10:59
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copy
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25. Januar 2021
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@christine Ich denke, das wird mit den "auserwählten" Journalisten so vereinbart worden sein. Denn allein ihre Teilnahme an der Aufzeichnung erhebt diese ja in einen "Sonderstatus" und da ist es für die STOP ein leichtes eine Sperrfrist vorzuschreiben. Aber mit Journalismus hat das ohnedies nur mehr wenig zu tun.

Hier möchte ich wiederum auf das ewige Thema "Pressekarten" hinweisen, bei dem man beide Seiten sehen muss. Einerseits das Recht der freien Berichterstattung der Medien (warum muss das aber einen Gratiseintritt inkludieren?), andererseits wünschen die Theater ja aus PR-Gründen eine möglichst breite Verbreitung der Premieren in den Medien. Und mit der Vielzahl von Online-Medien nimmt auch der quantitative Druck auf die Pressereferenten der Theater zu. Manche von ihnen setzen dabei ausschließlich auf die etablierten Medien (VOP, Salzburger Festspiele etc), andere geben sich toleranter, besonders kleine Häuser sind über jede Erwähnung dankbar.  Ich weiß wovon ich schreibe, habe ich doch fast zehn Jahre selbst in diesem System verbracht. Mein Motto damals: Als Rezensent, der ich mit Kritiken keinen Euro verdiente, fragte ich bei Aufführungen in den Bundesländern und im Ausland (was auch einen finanziellen Aufwand meinerseits beinhaltete) nach einer Pressekarte an, die mir mit wenigen Ausnahmen (etwa Bayreuth) auch gewährt wurde. In Wien kritisierte ich nur mittels "Bezahlkarten". In diesem Zusammenhang auch interessant: Als Merker bzw. Online.Merker-Kritiker gab es in der STOP Galerie-Seite-Sitze zu Originalpreis (billigste Kategorie), aber mit garantiertem Vorkaufsrecht von zwei Plätzen pro Aufführung. Also ein Hybrid, das zwar Unabhängigkeit vorspiegeln sollte, aber doch ein Privileg war. So gesehen zwar auf den ersten Blick eine Win-Win-Situation für beide Seiten, aber doch hinterfragenswert. Korrekt lösbar scheint mir die Frage "Pressekartengewährung" nur durch folgendes System: Medien bezahlen ihre Karten selbst (und entziehen sich so der Rechtfertigung vor Rechnungshof und Kontrollinstanzen hinsichtlich Einnahmenverlust), jedes Theater hält aber ein gewisses Kontigent reserviert für die Medien bis zu einem Stichtag. Wobei die Zahl sich an den üblicherweise gewährten 5% der Gesamtplätze orientieren könnte.

In diesem Zusammenhang könnte man auch gleich das System der Regiekarten (das Missbrauch Tür und Tor öffnet) korrigieren. Allein in der STOP kenne ich verschiedene Institutionen, die mittels Regiekarten täglich zu Fix-Tickets kommen, wobei ich nicht weiß, ob das in der neuen Direktion auch so gehandhabt werden wird.

13. April 2021
10:24
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Christine
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22. Januar 2021
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Die beiden Links zum Parsifal, die auf Neuigkeiten des Tages angegeben sind, funktionieren bei mir nicht. Auf welcher Rechtsgrundlage darf Printmedien verboten werden eine Kritik über eine Opernaufführung zu veröffentlichen? Der ORF wird im Fernsehen in nächster Zeit keine vollständige Aufzeichnung bringen wenn ich Clarissa Stadler gestern im Kultur Montag richtig verstanden habe. 

10. April 2021
22:29
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Lohengrin2
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Auf dass sich ALLE gleich gut auskennen:

10. April 2021
21:26
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alcindo
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caro Dalmont, meine bemerkung galt nicht dem werk, das ich ganz gut kenne

10. April 2021
21:06
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Dalmont
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Alcindo, es geht nicht darum, wie Gurnemanz in einem Straflager sprechen würde, sondern wie jemand, der in einem Straflager lebt, den Text von Gurnemanz versteht und deutet. Ich bin ja auch nicht Gurnemanz, bin nicht Wagner, und deute diesen Text als getaufter Katholik. Nebbich…  Dennoch, ein grandioses Werk. 

10. April 2021
21:04
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Lohengrin2
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Wem macht Gulag schon "Freude"?

Eine vom Oberhaupt kaputt gemachte Gesellschaft ist kein Karevalsverein....

10. April 2021
20:52
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alcindo
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chere mme lohengrin, ich sagte schon in einem gulag sprechen die insassen einen anderen dialekt, wenn Sie wollen,  uebrigens scheint das gulag nicht allen beteiligten grosse freude zu bereiten

10. April 2021
20:20
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Lohengrin2
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Spricht Gurnemanz mit dem Wagner-Text eine Grals-Sprache? Mitnichten! Wagner hat eine eigene Sprache für seine sämtlchen Opern "erfunden".

10. April 2021
20:15
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alcindo
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caro Dalmont, das mit zeitlos haben Sie nicht ganz richtig verstanden.....mir scheint die konkretisierung auf eine bestimmte zeit nicht richtig, weil ja auch der text da nicht mitkann....und in einem russischen straflager spricht der Gurnemanz garantiert eine andere sprache 

10. April 2021
19:23
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Dalmont
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Alcindo (diesmal mit dem -n-), ich kann Ihre Argumentation schon nachvollziehen. Vom Wieland Wagner – „Parsifal“ kenn ich nur Bilder, eines glaube ich mit Eberhard Wächter als Amfortas. Und das war in den 50er und 60er Jahren wohltuend. Ich habe nie den Wieland – „Parsifal“, nur den Wieland – „Lohengrin“ an der Staatsoper gesehen und äußerst geschätzt (und bis zur Keith Warner Inszenierung in Bayreuth unter Pappano mit Seiffert, Diener und Watson war es die beste, die ich sah).

Dann hatte ich allerdings ein paar Mal die Auszeichnung, nach ihren Vorträgen mit dem Wieland – Kind Nike sprechen zu können, und dann hat alles einen anderen Stellenwert gekriegt. Wieland war wohl das Schoßkind des Onkel Wolf gewesen, er war was das betrifft klüger als sein Bruder Wolfgang oder seine Mutter und hat dazu öffentlich nie Stellung genommen.

Sie haben natürlich Recht: den Sängern hat er viel Raum ermöglicht, sich auf das Singen zu konzentrieren. Aber es war alles sehr weihevoll. Herheim hat uns die ganze Problematik dieser Oper um die Augen geschlagen.  

Zeitlosigkeit gibt es meiner Meinung nach nicht. Jede Generation muss ihren Zugang zu den „ewigen“ Kulturgütern finden. Denn wenn es Zeitlosigkeit gäbe, müsste die von der Gralshüterin in Bayreuth übernommene Uraufführungsinszenierung auch heute noch das Ideal sein, es wäre allerdings lächerlich, denn Wagner, glaube ich, war – was die Bühne anlangt – ein Kitschier.

 

PS: Lohengrins Link habe ich jetzt entdeckt und bin sehr gespannt, was Jordan sagt, jetzt aber will ich ins Musiktheater Linz zur "Premiere" von "Romeo und Julia". Das zweite Hoamatl....

10. April 2021
19:04
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Lohengrin2
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Interessant, was Jordan 2018 sagt:

10. April 2021
18:36
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alcindo
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zu Dalmont #11:  Herheims Wagnersicht ist wiederholt Wagner &co und die Deutsche geschichte in seine inszenierungen zu bringen...ich kann auf solch - im grunde nicht objektiven - geschichtsunterricht verzichten. persoenlich mag ich vor allem bei Parsifal eher den Wielandstil, der so wie das stueck zeitlos und abstrakt bleibt, dabei  trotzdem den saengern mehr raum gibt

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