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Parsifal | OnlineMerker | Forum

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Parsifal
3. Mai 2021
11:54
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Lohengrin2
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Die Jammerer nach der aten Zeit raucht auch niemand. Neugierige sind gefragt !!!

3. Mai 2021
11:12
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Michael Tanzler
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1. Februar 2021
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Genau, ausnahmsweise haben Sie   EINMAL  Recht!  Welch Wunder!            Die "Schauer "  braucht kein Mensch in der Oper , wo sie die Musik stört, die sollen hingehen, wo sie wollen ...! 

30. April 2021
13:06
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Was für ein dümmes Geschwätz!

Die Schauer lassen sich nicht gern anschreien!

30. April 2021
12:28
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Michael Tanzler
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1. Februar 2021
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Haha, ja , Einheitsstimmen , austauschbare , persönlichkeitslose  werden deshalb durch "PR" zu "Stars" hochstilisiert,,,     Leute mit Stimme  "brüllen" heute ja angeblich,    jeder darf jedes singen,     die "Schauer" haben das HÖREN verlernt, werden verbildet,   der "Meinungsterror" wird auch im stimmlichen Bereich versucht...

30. April 2021
12:07
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Lohengrin2
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Was für ein Hochmut, von den paar Menschen, die zwei Generationen jünger sind als die meisten der Foristen und im Umfeld eben jener existieren, auf "die Jugend" schließen zu wolllen.

Ich setze, was das Verständnis für old-fshioned oder provoant-moderne Inszenierungen betrifft, an anderer Stelle an. In meiner Stadt findet alle 5 Jahre die größte Ausstellung zeitgenössischer Kunst statt, inbetween Dokumentarfestivals etc. Die Sehgewohnheiten schulen sich an solchen atuellen Angeboten, was sich auch auf die (optische) Rezeption von Oper auswirkt.

Wer hauptsächlich ins Sissi-Museum geht, hat einen anderen Kosmos, an dem er/sie sich orientiert.....

Auch die Hörgewohnheiten haben eine Entwicklung erfahren. Donnerstimmen sind nicht mehr so gefragt wie "eh vor Zeiten".

30. April 2021
11:44
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Chenier
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Jede Menge, Dalmont, nur pflegen die mehrheitlich wieder eine neue Tradition, Renaissance der Jugend quasi. Die haben von dem linken Dreck mit all den demagogischen Leerformeln von der Realpolitik bis auf die Bühnen die Schnauze voll. Man kann auch die Jugend nicht permanent am Nasenring durch die Arena führen. Und Perversion ist allegorisch zu interpretieren, leider muss man Ihnen auch alles zwischen den Zeilen erklären.

30. April 2021
11:33
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Michael Tanzler
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Ich hab mit sehr, sehr  vielen Youngsters Kontakte , immer gehabt!  Und die meisten sind ganz "normal" und nehmen die Dinge natürlich "anders" als wir "Oldies", die pervertierten Darbietungen der neurotischen Regiezunft  interessieren allerdings niemanden !

30. April 2021
11:26
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Dalmont
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Ist nicht Perversion ein Begriff, der umgangssprachlich mit großteils veralteter Sexualpathologie in Zusammenhang gebracht wird? (Bitte mir nicht wieder mit lateinischer Ethymologie zu kommen, der Castiglioni-Mariotti steht eh daheim).

Ich frage mach allerdings eines: Hat niemand von den Oldies hier (wir sind ja alles Oldies) mehr Kontakt mit 10, 14, 18 Jährigen in der Familie? Was ist denn Normalität? Wagners Grundthema ist Liebe und Eros und Tod, in allen denkbaren Spielarten. In der Welt meiner Youngsters (auch am Land!) hat all das, was die „Oldies“ hier zu so viel Abwehrhaltung bringt – und ich warte nur darauf bis Castorfs Deutung des Sièbel wieder die hier gewohnten Denkschablonen hervorruft – wenig Bedeutung. Und meine Youngster überschütten mich – zu meiner Freude – mit ihrer SocMed-Ästhetik. Ja, es ist nicht meine Welt, und ich kann mit vielem wenig anfangen. Wenn Serebrennikow junge Menschen dazu bringt, sich mit Wagners Welt auseinanderzusetzen, wen will das stören? Wielands Neubayreuth ruft bei denen nur einen Lacher hervor. Und wäre Wagners so „normal“ gewesen, wie die Forumisten meinen, dass man sein soll, hätte es keines seiner Werke gegeben.

30. April 2021
10:16
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Chenier
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Forumsbeiträge: 197
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28. Februar 2021
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Sehe ich ähnlich, Christine, es gab in den 80er und 90er-Jahren noch genug Normalität auf den Opernbühne, zumindest in Wien. Ausreisser wie Ken Russels Faust waren die Ausnahme, aber selbst diese Inszenierung ist aus heutiger retrospektiver Sicht ziemlich "normal". Die wirklich schräge Zeit hat erst nach der Jahrtausendwende begonnen, etwa Trovatore mit zerbombter Bühne auf der Bühne, Macbeth mit Klo und Dusche im Wald oder der der Mielitz-Holländer, in dem sich Senta mit Benzin übergießt und verbrennt, alles Perversionen der Libretti und beliebig fortsetzbar.

30. April 2021
10:13
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MRadema796
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20. Januar 2021
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Zu #280: Sie bestätigen, was ich geschrieben habe und konzentrieren sich darauf, meine Aussagen absichtlich misszuinterpretieren. Wenn Ich vorschlage, die Argumente pro und contra aufzusammeln, heißt das nicht, dass Ihre Weltscheibenbehauptung gezählt werden soll, da sie weder ein Argument pro noch contra ist. Und es heißt auch nicht, dass die von Ihnen bevorzugten contra-Argumente keine Argumente sind. Ohne die Gebrauchsanweisung ist diese Inszenierung in der Tat wahrscheinlich nicht zu verstehen, aber Ihre Argumentation "das Habe ich für meine Möglichkeiten nicht nötig, hat auch nichts mit sinnvollem Theater zu tun." belegt genau, dass Verständnis eben nur möglich ist, wenn man sich mit den schwer verständlichen Dingen befasst und nicht das, was man von vorherigen Produktionen weiß (was gut und sinnvoll sein mag), als Status Quo für alle Ewigkeit nimmt.

Andere Forumsteilnehmer als "Krawalldame" zu bezeichnen, finde ich unakzeptabel.

 

Zu #279: Sie haben natürlich Recht, dass nicht nur Regietheater aufgeführt wird, aber zumindest hier in NRW würde ich das schon als Standard bezeichnen. Eigentlich kann man hier in der Region fast nur in Liège/Belgien überwiegend Traditionelleres sehen. Für Wien mag das anders aussehen, aber es ging um Kritiker, die üblicherweise herumreisen und nicht nur ein Haus im Auge haben. Dass es vielleicht auch Kritiker gibt, die nichts Negatives schreiben wollen, weil sie sonst keine Freikarten mehr bekommen, mag sein. Ich lese aber oft Angriffe auf traditionelle Produktionen, die dürfte es nach dieser Theorie dann nicht geben. Wie geschrieben, meiens Erachtens gibt es gute und Schlechte Produktionen in beiden "Lagern".

30. April 2021
9:15
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 349
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20. Januar 2021
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jetzt nehmen Sie also die ständig hier pöbelnde Krawalldame zu Hilfe, die bisher immer mit Behauptungen statt Fakten zu Inhalten bellt  

Immer noch besser als den Gift-Gulliver, der einfach nichts kapieren will oder wahrscheinlich KANN! Und : mehr Faktenals von mir kommen von keinem Foristen, nur werden diese, weil nicht genehm, nicht wahrgenommen.
Lasset die altmodichen Leute meckern und keifen, sie werden die Zeit nicht aufhalten.

Bester Beweis für die Ignoranz: über den musikalischenTeil der beschimpften Produktionen wird höchstens 10% der Energie aufgewendet, nachdem 90% mit Geschrei über die Szene verpufft ist.....

30. April 2021
9:04
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Gulliver
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23. März 2021
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280sp_Permalink sp_Print

zu 278:

Gut, was Sie alles über micht zu wissen glauben. Nichts davon stimmt. Das waren nur Fragen, aber Beweise, Beweise … statt Behauptungen

Diese Inszenierung macht mir keinen "Spaß“ Aha

ich bin kein Lobbyistdoch, das weisen Sie ja hier wieder nach

und ich zweifle auch an, dass ich eine Minderheit binkönnen Sie auch nicht sein, aber dieser angehören

außer vielleicht in diesem Forumso wollen Sie also uns hier im Forum abwerten

Wie bereits in diesem Forum zu lesen, … im Forum steht auch, dass die Erde eine Scheibe ist, nämlich jetzt

ist diese Inszenierung sinnvoll, erfordert jedoch, dass man von der Gebrauchsanleitung des Regisseurs ausgeht – Sie propagieren also die Ikea-Methode, ohne Gebrauchsanleitung geht nichts.,  Habe ich für meine Möglichkeiten nicht nötig, hat auch nichts mit sinnvollem Theater zu tun.

die inhaltlichen Argumente pro und contra einsammeln… da tun Sie sich ja schon recht schwer, außer Behauptungen kam da noch nichts

 Die Inszenierung ist sinnvoll unter Berücksichtung der Herangehensweise, … so ist es, Berücksichtigen wird, dass dann die Erde halt eine Scheibe ist und wir alle mit dem Kopf zwischen den Beinen laufen

Dass Ihnen der Ansatz nicht zusagen mag, ist eine andere Sache. Das ist die „richtige Sache“, weil dies hier mit vielen Argumenten statt Behauptungen belegt wurde

während ich hier aus NRW…  ich glaube (!) Sie wollen ablenken und flunkern,

Regietheater als eine brandaktuelle Mode darzustellen, die Gestern vom Himmel gefallen … vor knapp 40 Jahren …  da nennen Sie doch einen wesentlichen Punkt, das ist mittlerweile nach 40 Jahren altmodischisches Theater, wo einer den anderen mit Kleidung und Bühnen imitiert, das sollte im Museum landen. In meiner Jugend vor über 40 Jahren gab es eine große Vielfalt unterschiedlicher Inszenierungsstile, die immer beim Werk blieben.

Regietheater aufgewachsen oder davon und der damit verbundenen Herangehensweise an Oper wesentlich geprägt ist. Das sind mutige, aber auch nur, Behauptungen, die ich bestreite – und jetzt heißt es, im Forum steht solches? Nette Methode

… Kritiker. Diese möchten meines Erachtens nicht "in" sein, sondern sehen Oper schlicht und ergreifend so, wie sie es gewohnt sind, nämlich kritisch hinterfragend, was der Regisseur möchte und wie es den historischen Kontext aus heutiger Zeit spiegelt, und sie schreiben für ihre Leser, die real existierenden Opernbesucher. Nette Fiktion, auch Behauptung, geht an der Realität vorbei, angefangen beim Freundeskreis der Wiener Staatsoper, A. Cupak heute in seinem Kommentar: …statt Geschleime eine eigene Meinung zu vertreten (dazu gehört allerdings auch der hierfür passende Chefredakteur) und zweitens, weil ich in einer unbeeinflussten Berichterstattung eine große Chance für das Medium erkenne“

In Ankünpfung an Lohengrin2s Kommentar … jetzt nehmen Sie also die ständig hier pöbelnde Krawalldame zu Hilfe, die bisher immer mit Behauptungen statt Fakten zu Inhalten bellt  

möchte ich doch dazu ermutigen, "sinnerfassend zu lesen". Dicker Hund, wir sind also alle etwas ….??

30. April 2021
8:25
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Christine
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22. Januar 2021
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Antwort auf Beitrag 278: Ich möchte nicht alle schon geschriebenen Argumente wiederholen, aber wenn Sie schreiben, dass Sie seit 40 Jahren in die Oper gehen ( etwa 1980) und meinen, dass es seither nur Regietheater gab und die heutigen Opernbesucher gar nichts anderes kennen, irren Sie sich, zumindest was Wien betrifft. In Wien gab es in den 80er Jahren viele in Ihren Augen vielleicht "altmodische" Inszenierungen, (für mich sind sie im Sinne des Komponisten "werkgetreu"). Diese halten sich teilweise noch immer am Spielplan. Zum Unterschied von Inszenierungen, die in den Jahren dazu kamen, innovativ waren und bald wieder verschwanden.

30. April 2021
7:29
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MRadema796
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20. Januar 2021
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Gulliver sagt
der fehlende Sinn, der Unsinn dieser Inszenierung ist ja nun von der überwiegenden Mehrheit in diesem und auch in anderen Foren bestätigt worden. Wie Sie richtig erkennen, kann man Sinn hinterfragen - diesen Unsinn kann man nur mitleidig belächeln. Dass Sie an der Inszenierung Spass haben, wird seine Gründe haben (Lobbyist?). Damit bilden Sie eine  Minderheit - und kommen Sie nun nicht mit der Presse, gem. Herrn Cupak vielfach Freundeskreis der WSTO, die die Vorstellung in der WSTO sehen durften.

Gut, was Sie alles über micht zu wissen glauben. Nichts davon stimmt.

Diese Inszenierung macht mir keinen "Spaß", ich bin kein Lobbyist und ich zweifle auch an, dass ich eine Minderheit bin (außer vielleicht in diesem Forum). Ich habe reichlich viele schlechte Inszenierungen gesehen (moderne und traditionelle), aber diese hier gehört nicht dazu. Wie bereits in diesem Forum zu lesen, ist diese Inszenierung sinnvoll, erfordert jedoch, dass man von der Gebrauchsanleitung des Regisseurs ausgeht. Sie können ja gern - statt die Teilnehmer pro und contra zu zählen - die inhaltlichen Argumente pro und contra einsammeln und zählen, da Sie anscheinend Statistiken mögen.

Es gibt auch Dinge, die ich grenzwertig finde. Das betrifft insbesondere den Mord durch Parsifal. Aber auch dieser wurde hier bereits schlüssig argumentiert. Die Inszenierung ist sinnvoll unter Berücksichtung der Herangehensweise, z. B. das Geschehen am Ende des ersten Aufzugs als Traum der historischen Ereignisse zu verstehen. Wie Sie, nachdem Sie das alles gelesen haben, noch zur Beurteilung Unsinn gelangen können, erschließt sich mir nicht. Dass Ihnen der Ansatz nicht zusagen mag, ist eine andere Sache.

Offen bleibt die Frage, wie diese Produktion im Opernhaus ohne Großaufnahmen der Sänger wirkt. Das wird sich anscheinend vorerst nicht feststellen lassen, obwohl die Wiener Staatsoper immerhin bald wieder öffnet, während ich hier aus NRW derzeit nur von Absagen der gesamten Restspielzeit höre, obwohl Fachleute davon ausgehen, dass die Inzidenzwerte im Mai auf Grund des Impffortschritts unter 50 fallen.

Zu den nachfolgenden Beiträgen möchte ich noch folgendes anmerken: Regietheater als eine brandaktuelle Mode darzustellen, die Gestern vom Himmel gefallen und auf einmal "in" ist, geht meines Erachtens an der Thematik vorbei. Als ich vor knapp 40 Jahren angefangen habe, mich für Oper zu interessieren, stand in Krefeld beim Ring des Nibelungen in der Inszenierung von John Dew eine etwa 100 Meter lange Schlange an der Abendkasse. Damals dürfte das wohl einigermaßen neu gewesen sein (aber ich kann über Zeit davor nicht wirklich etwas sagen, jedenfalls der "Jahrhunderring" von Chéreau war vorher). John Dews Art zu inszenieren, war für mich das Maß der Dinge. Es dürfte im Deutschsprachigen Raum fast niemanden mehr geben, der nicht mit Regietheater aufgewachsen oder davon und der damit verbundenen Herangehensweise an Oper wesentlich geprägt ist. Das gilt natürlich auch für die Kritiker. Diese möchten meines Erachtens nicht "in" sein, sondern sehen Oper schlicht und ergreifend so, wie sie es gewohnt sind, nämlich kritisch hinterfragend, was der Regisseur möchte und wie es den historischen Kontext aus heutiger Zeit spiegelt, und sie schreiben für ihre Leser, die real existierenden Opernbesucher. Es geht doch nicht darum, Werke zu entstellen und die Besucher in den Herzinfarkt zu treiben. Im Gegenteil. In Ankünpfung an Lohengrin2s Kommentar möchte ich doch dazu ermutigen, "sinnerfassend zu lesen". Das heißt nicht, dass man allem zustimmen muss, aber man muss auch nicht gleich alles ablehnen, nur weil das Gezeigte Vordergründig nicht das ist, was in den Regieanweisungen des Librettos steht.

28. April 2021
16:39
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Figaro1992
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alcindo sagt
in der hauptsächlich Deutschen Journaille wird fast systematisch jede RT-produktion positiv bewertet, man will ja "in" sein.....der neue direktor hat sich seine hofberichterstatter schon gefügig gemacht......aber das publikum in der grossen mehrheit ist verstört, entsetzt und verärgert über solche inszenierungen.  dass es eine Minorität, der solcher unfug genehm ist, gibt, ist wie auch hier eine tatsache...dass es in einem Staatstheater steuergeldverschwendung ist -  kaum eine solche insz hält sich über laengere zeit -  ist vielen noch nicht klar

  

Wie Recht Sie doch damit haben!

28. April 2021
15:39
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Lohengrin2
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Französische, englische und italienische Kritiken lesen Sie wohl nicht.............

Asserdem: alles ist besser, ja kann nur besser sein als die verschlafenen letzten 10 Jahre!

28. April 2021
15:04
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alcindo
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21. Januar 2021
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in der hauptsächlich Deutschen Journaille wird fast systematisch jede RT-produktion positiv bewertet, man will ja "in" sein.....der neue direktor hat sich seine hofberichterstatter schon gefügig gemacht......aber das publikum in der grossen mehrheit ist verstört, entsetzt und verärgert über solche inszenierungen.  dass es eine Minorität, der solcher unfug genehm ist, gibt, ist wie auch hier eine tatsache...dass es in einem Staatstheater steuergeldverschwendung ist -  kaum eine solche insz hält sich über laengere zeit -  ist vielen noch nicht klar

28. April 2021
13:21
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Lohengrin2
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Oder lassen sie ausschließlich von anderen denken, um dann zu erfahren, was Ihnen gefallen darf oder soll?

Typischer Fall von Unfähigkeit, sinnerfassend zu lesen !!!!!!!!!!!!!!!!
Es ging um die Meinung hier um Forum (und anderen Foren) und die Allgemeingültigkeit dieser Meinung. Dass kenntnisreiche Leute anderswo anders auf Produktionen schauen, wird doch wohl noch erwähnt werden dürfen, oder?

Ich bilde meine Meinung aus meiner eigenen Seh-und Hörerfahrung, deshalb äußere ich mich NACH der Aufführung und nicht, wie hier vielfach üblich, weit davor...... Dennoch schaue ich mir möglichst viele Reviews an, um zu sehen, woher diese oder jene Einschätzung kommt.

28. April 2021
12:54
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Chenier
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Die internationale Presse, Mme., ist mir aber völlig wurscht und nicht entscheidend für meine Meinungsbildung. Und das einzige, was in den Medien immer stimmt, sind die Fußball- oder sonstigen Sportergebnisse, weil das jederzeit verifizierbar ist.

Oder lassen sie ausschließlich von anderen denken, um dann zu erfahren, was Ihnen gefallen darf oder soll?

28. April 2021
12:31
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Lohengrin2
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der fehlende Sinn, der Unsinn dieser Inszenierung ist ja nun von der überwiegenden Mehrheit in diesem und auch in anderen Foren bestätigt worden

Bestes Beispiel, dass der Tellerrand vieler Foristen bereits beim Rand des Kuchentellers aufhört!

Die internationale Presse, die NICHT in Wien dabei war und sich auf die Austrahlung auf arte conzert bezieht, ist da zu 90 % ganz anderer Meinung.............

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