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Othello
5. Dezember 2018
23:20
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prof.ON-DO
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Forumsbeiträge: 18
Mitglied seit:
19. November 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Auszüge habe ich in einem anderen thread bereits erwähnt- den Rest mögen berufenere Forumsmitglieder schildern.

5. Dezember 2018
21:35
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toni
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Forumsbeiträge: 44
Mitglied seit:
7. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@pro.ON.DO    Was war der Skandal?

5. Dezember 2018
19:27
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prof.ON-DO
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Forumsbeiträge: 18
Mitglied seit:
19. November 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@toni die Vorstellung 90 habe ich gesehen- ein veritabler Skandal von DER Art, wie ihn die Wiener mögen !

5. Dezember 2018
18:43
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toni
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Forumsbeiträge: 44
Mitglied seit:
7. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Soeben auf YouTube Otello aus Bilbao, September 1981 gehört mit Franco Bonisolli, großartig.

Ich meine dass dieser Sänger sehr unterschätzt wurde, besonders auch von den Medien die hauptsächlich auf die 3 Tenöre konzentriert waren, er war aber meiner Meinung nach der Beste.

Er hat den Otello auch 2mal in Wien gesungen, glaube ich!

3. Dezember 2018
16:14
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 270
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Es lebe Google......

https://www.servus.com/de/p/Trattenbacher-Taschen-Feitl/SM119112/

Gehört in Österreich zur Grundausstattung 😉

Ausserdem war das im Otello gar kein Feitl (oder Feitel, beides möglich, nur halt mit "F" statt "V"), sondern ein ganz durchschnittliches Klappmesser. Mit dem Feitl hätts zum Selbstmord nicht gereicht, die Klinge ist viel zu kurz.

3. Dezember 2018
15:52
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alcindo
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Forumsbeiträge: 175
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

danke Lohengrine für die korrektur, wo haben Sie die richtige schreibweise gefunden? ich kenne ja den ausdruck nur aus dem Wiener dialekt

mit gruss vom alcindo

3. Dezember 2018
14:32
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Michta
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Forumsbeiträge: 95
Mitglied seit:
6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Aber alcindo,  wer versteht denn heute noch den Text???  Wer braucht das?     Dieses altmodische "Gelabbere", unkorrekt warns die alten Schreiberlinge,  Gott sei Dank haben wir die gscheiten Regiekünstler heute, die uns heute alles "verdeutlichen"  und "korrigieren"...   so geniale Leut....!!!  

3. Dezember 2018
13:18
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 270
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Taschen-Feitl

3. Dezember 2018
13:16
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alcindo
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Forumsbeiträge: 175
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

ich frage mich wo ist der saenger, der sich vom Regisseur einreden laesst, wie er zu singen hat......einfach laecherlich die vorstellung. JK kommt geschickt durch den Otello, beweist aber, dass er nicht die stimme dafuer hat. die hoeheren toene ab a waren noch das beste, die hohe mittellage und der uebergang klangen sonderbar.

regie: "dammi la spada".....Otello hat einen taschenveitel in der Hand.....text aendern, sonst laecherlich, ach ja zeitversetzung…..Verdi wuerde sich freuen

"abasso le spade"....wozu singt Otello das im ersten akt, wenn mit Weinflaschen gekaempft wird, da ist doch "abasso le bottiglie" weit adaequater, ach ja, ich bin ja altmodisch....in der guten alten zeit haben viele auch den text verstanden, der in diesen inszenierungen oft zur farce wird

3. Dezember 2018
10:56
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 412
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Danke lavoce

für Ihre Einschätzung. Dachte schon, mich haben alle Hörgeister verlassen.

Aber Kritiker sind manchmal schon merkwürdige Geschöpfe. Hier war am Samstag Premiere von Hoffmanns Erzählungen. Ich gehe erst in die 3. am Samstag. Da gibt es auch so einen Fall. So gut wie alle Kritiker sind einer Meinung, Freunde die drin waren ebenfalls, eine großartige Aufführung. Nur beim Hoffman gibts wohl ein paar Abstriche.

Aber besonders hochgelobt wurde von allen Enrique Mazzola, der Dirigent. Ein Kritiker, der mich häufig zur Weißglut bringt, nörgelt nur am Dirigat rum...

3. Dezember 2018
10:48
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michael koling
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Forumsbeiträge: 12
Mitglied seit:
17. Juni 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich habe in der Pause aufgegeben - die bei mir immer wieder aufgetretenen Bild- oder Tonstörungen im Stream waren zu nervig.

Was ich aber bis dahin gehört und gesehen habe, brachte mich zur Überzeugung, dass die mir zur Zeit der Premiere von "Otello" im Gärtnerplatztheater beim (übrigens mehr als "nur" hörenswerten) Liederabend von Jennifer O´Loughlin anwesenden Musikliebhaber nicht die schlechteste Wahl getroffen haben. 

3. Dezember 2018
10:38
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lavoce
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Forumsbeiträge: 8
Mitglied seit:
11. Oktober 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

UwePaul sagt
Amüsant, die "Kritik" zum Otello zu lesen.

So kann man Schwächen auch schönschreiben

Die strahlende, trompetenhafte Höhe darf nur selten aufleuchten, z.B. im „Esultate“, oder beim Racheschwur, ansonsten nimmt Kaufmann seine Stimme noch mehr zurück als sonst von ihm gewohnt, gewollt fahle Farben herrschen vor

Ich habe heute morgen mich mal so durchgezappt, ganz werde ich ihn nachmittags sehen, und fand Kaufmann zwar nicht schlecht, aber ein Otello ist er stimmlich wahrlich nicht. Die Gestaltung ist dieser doch merkwürdigen Inszenierung geschuldet  

Nein,die Technik von JK ist seit Jahren diesselbe.  Seine gerade, auf der Grenze zum Abbruch gehaltene quasi-piano Töne, ohne richtige Schwingung, ein gestemmtes Forte ohne Legato, geringe Dynamik.Die Stimme ist sehr unausgewogen und weist große Defizite vor.

Aber einmal Star, immer Star, offenbar 🙂

Stimmschwäche einer Inszenierung zuzuschreiben hat Methode.Wird aber dadurch nicht wahrhaftiger.

 

Gruß,lavoce

3. Dezember 2018
9:07
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UwePaul
Member
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Forumsbeiträge: 412
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Amüsant, die "Kritik" zum Otello zu lesen.

So kann man Schwächen auch schönschreiben

Die strahlende, trompetenhafte Höhe darf nur selten aufleuchten, z.B. im „Esultate“, oder beim Racheschwur, ansonsten nimmt Kaufmann seine Stimme noch mehr zurück als sonst von ihm gewohnt, gewollt fahle Farben herrschen vor

Ich habe heute morgen mich mal so durchgezappt, ganz werde ich ihn nachmittags sehen, und fand Kaufmann zwar nicht schlecht, aber ein Otello ist er stimmlich wahrlich nicht. Die Gestaltung ist dieser doch merkwürdigen Inszenierung geschuldet

29. November 2018
9:27
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Christine
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Forumsbeiträge: 15
Mitglied seit:
3. Oktober 2018
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Da hatten Sie ja noch das Glück in der heute verklärten Karajanzeit große Opernaufführungen in Wien zu erleben. Über den Otello von Dimiter Usunow wurde auch in späteren Jahren sehr viel erzählt und er wurde sehr gelobt. Er war halt kein italienischer Starsänger und wird daher heute nicht mehr erwähnt. Da ich ihn nie selbst gehört habe, kann ich aus eigener Erfahrung nichts zu ihm sagen, aber sein Schicksal war tragisch. Er hat seine Stimme nach einer Operation verloren.

28. November 2018
23:50
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alcindo
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Forumsbeiträge: 175
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

ich hatte noch das Glück mit ca 14 jahren Mario del Monaco zu hoeren, aber die sensation der damaligen Karajanproduktion war eigentlich Leonie Rysanek, der Jago war nicht besonders, der Cassio fiel auf, es war Giuseppe Zampieri, der dann bald in Wien engagiert wurde und eine der stützen der WSTO war. als Otello kam dann Carlos Guichandut, der eine nicht besonders schöne bombenstimme hatte, und dann bald Dimiter Usunow, der ein ganz ausgezeichneter Otello war. als dann PD begann auch den Otello zu singen, waren viele leicht enttäuscht, weil sein stimmkaliber mit den vorher genannten nicht mithalten konnte. auch James McCracken sang sehr oft den Otello, sehr gut, aber seine diktion war alles andere als italienisch. mir persönlich war damals Dimiter Usunow  als Otello am liebsten. auch Hans Beirer sang einige male den Otello, ich habe ihn aber leider nur in der vorstellung gehört, die er toll begann und dann mit einer allergischen reaktion im 2. akt  total ausfiel und nicht weiter konnte

28. November 2018
17:05
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Michta
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Forumsbeiträge: 95
Mitglied seit:
6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Und in der "Jetzt-Zeit" ist Kunde der Beste!!

28. November 2018
16:47
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Michta
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Forumsbeiträge: 95
Mitglied seit:
6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Brava Christine!   Und ja, Atlantow war der beste Otello, den ich gehört habe...!!

23. November 2018
21:54
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Pwolf
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Forumsbeiträge: 30
Mitglied seit:
18. Oktober 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Bei der Verklärung der Vergangenheit, zu der ich mich auch tlw. bekenne, geht es um zwei unterschiedliche Dinge. Es gibt Aufführungen, die Sternstunden sind und es gibt sehr gute Sänger. Und die Aufführungen, die echte (natürlich persönliche) Sternstunden sind, sind generell rar. Meine Erinnerung geht bis zum Beginn der 70er Jahre zurück.

Das, was  jetzt bei Aufführungen meist fehlt ist die durchgehende Homogenität der Besetzung mit sehr guten Sänger(inne)n und dazu noch ein(e) sehr gute(r) Dirigent(in). Und bei diesen früheren Sternstunden war für mich eigentlich immer das Beeindruckende, wenn einfach alles gepasst hat - keine Schwächen in irgendeiner Partie, die ablenkte - keine sinnstörende Inszenierung, sodasss sich der Zauber der Musik ungehindert entfalten kann und dann war eingentlich die Leistung der einzelnen Künstler(innen) gar nicht mehr so im Vordergrund.

 

Bei den Sänger(inne)n der Vergangenheit finde ich nicht, dass diese generell besser waren als die heutigen, aber es gibt einfach Künstler, die man nicht vergisst. Die aktuellen auch jungen Sänger(inne)n finde ich oft sehr gut, leider nimmt aber die Besetzungpolitik viel zu wenig Rücksicht auf deren Bedürfnisse und das schadet deren Entwicklung und das ist echt traurig.

23. November 2018
18:50
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 270
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Haben Sie die Produktion schon gesehen?

23. November 2018
18:40
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Christine
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Forumsbeiträge: 15
Mitglied seit:
3. Oktober 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Da liegt, glaube ich, ein Irrtum vor, Lohengrin 2. Wenn man eine Aufführung gesehen hat, die einen tief beeindruckt hat, wo vielleicht (fast) alles gepasst hat, wird es nicht leicht sein, dass diese  - natürlich subjektiv gesehen - zu übetrtreffen ist. Wer Aufführungen in den 50er, 60er oder 70er Jahren nicht live gesehen hat, kann diese nicht mit heutigen Aufführungen vergleichen. Bei den 50er und 60er Jahren muss ich leider auch passen, aber verglichen mit der Zeit danach stelle ich z.B. fest, dass das Publikum in der Staatsoper weit weniger begeistert ist als ich es damals erlebt habe. Es gibt auch nur mehr wenige Sänger und Sängerinnen, die über längere Zeit wirklich hohes Niveau halten können. Was den Otello betrifft: ich glaube, dass keiner der fünf Sänger in der derzeitigen Produktion der Staatsoper aufgetreten wäre.

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