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Osterfestspiele
29. November 2018
0:38
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Pwolf
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Forumsbeiträge: 30
Mitglied seit:
18. Oktober 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich glaube eigentlich nicht, dass so viele "Touristen" in die Vorstellungen gehen. Denn die Touristen, die wegen einer oder mehrerer bestimmter Vorstellungen nach Wien kommen und in die Oper gehen rechne auch dem Kreis der Enthusiasten zu. Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass, auch wenn eine Vorstellung nicht ausverkauft ist, es wenige Tage vor der Vorstellung meist nur einige wenige einzelne Sitze zu kaufen gibt, sodass für spontane Touristenbesuche nicht viele Karten zur Verfügung stehen.

Allerdings gibt es anscheinend eine große Zahl von Regie-, Direktions- oder sonstigen Karten, die offenbar nicht nur Opernfreunden zu Gute kommen.

29. November 2018
0:14
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bernardin
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Forumsbeiträge: 19
Mitglied seit:
23. August 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich habe doch nicht behauptet, dass die „Ethusiasten“ allein die Wiener Staatsoper täglich füllen würden...

28. November 2018
16:29
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Michta
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Forumsbeiträge: 95
Mitglied seit:
6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Aber weit gefehlt! Ja im kleinen "Theater an der Wien".. aber nicht in der grossen Staatsoper.......!! Die wäre noie mit "Enthusiasten" zu füllen, noch dazu so oft im Jahr,,,   bissl Realismus schadet nicht!

20. November 2018
12:31
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bernardin
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Forumsbeiträge: 19
Mitglied seit:
23. August 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich will dagegen halten: Ich glaube nicht, dass die „Laufkundschaft“ die Mehrheit des Publikums ausmacht. Das sind doch wohl die Aficionados und die Abonnenten (in Wien auch die Touristen, die in Stuttgart oder Frankfurt eine geringere Rolle spielen dürften). Die meisten Touristen, das merkt man ganz extrem am La Fenice und San Carlo, scheinen allerdings vor allem „La Bohème“, „Madame Butterfly“, „Tosca“, „La Traviata“, „Aida“ und „Carmen“ zu mögen, witzigerweise auch „Nabucco“, nicht zu vergessen den „Barbier von Sevilla“. In Wien kommt dann noch die „Zauberflöte“ dazu. Das sind ja auch die Werke, die man im Sommer auch in Arenen, Steinbrüchen und Burgruinen spielt. Wien hat allerdings so einen Ruf, dass die Touris auch in „Rusalka“ oder „Die Trojaner“ gehen.

Hat mit diesem Trend die Oper wirklich Zukunft? Ich glaube nicht.

Wenn ein Opernhaus keine Angebote macht, weniger Nachgefragtes – wozu auch schon Wagner gehört - oder auch Neues kennenlernen zu können, gibt es sich selbst auf. Das Theater an der Wien kommt ganz ohne die Kassenschlager aus und scheint doch recht gut besucht zu sein, und hat großes Renommee.

Für mich sind unsere Opernhäuser wie unsere großen Museen. Sie bewahren unser kulturelles Erbe, und stellen immer auch weniger Bekanntes und Neues zur Diskussion. Das KHM vor kurzem auf grandiose Weise, als es neben die Velázquez und Breughels zeitgenössische Bilder hängte.

Ich zwinge mich zum Optimismus und will hoffen, dass mit einem gut überlegten Mix Oper noch eine Zukunft hat.

20. November 2018
9:44
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Michta
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Forumsbeiträge: 95
Mitglied seit:
6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Wenn man die Opernhäuser nachhaltig leeren möchte , und auf "Laufpublikum" ( und das ist nun mal die überwiegende Mehrheit , da gibt's nix dran zu rütteln! wir "Wahnsinnigen" sind absolute Mindrheit!! ) tunlichst zu  verzichten beliebt, dann eine Barock - oder moderne Oper nach der anderen!  Da geht's dann wirklich schnell...!

19. November 2018
20:36
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Parkett
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Forumsbeiträge: 1
Mitglied seit:
19. November 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Mit Barock oder (klassischer) Moderne dürfte bei den Osterfestspielen kein Olivenzweig zu gewinnen sein. Das Publikum ist nun mal international und will europäische Opernkultur so erleben, wie es sich das vorstellt, das trifft auch auf die Inszenierungen zu. Man darf auch nicht vergessen, dass im Gegensatz zu den Sommerfestspielen keine moderne Oper bei Interesse zugewählt werden kann, es gibt nur die eine Oper, die möglichst vielen gefallen muss, damit das zahlende Publikum zurückkommt. Das gilt ebenso auf die Konzertprogramme. Und die Inszenierungen in München waren zuletzt auch nicht durchgängig eine Empfehlung, zumindest für mich nicht! 

19. November 2018
10:43
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Chenier
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Forumsbeiträge: 232
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich habe mir übrigens die ganze Palette der "klassischen Moderne" angehört und angesehen, es sind keine Vorurteile, sondern ein empirischer Befund. Meine letzte Konfrontation damit war der "Riese vom Steinfeld" und da habe ich, nachdem ich die Vorstellung vorzeitig verlassen, einfach zwischendurch, weil es keine Pause gab, einen definitiven Schlussstrich gezogen. Das für mich persönlich letzte brauchbare Werk ist in der Chronologie Turandot, von Puccini 1924 als Fragment hinterlassen und von Alfani  1926 finalisiert.

Aber das ist mein ganz persönlicher Geschmack, den man nicht objektivieren kann.

19. November 2018
10:17
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Chenier
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Forumsbeiträge: 232
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Mit Barock und Moderne können Sie mich jagen, werter Gurnemanz, übers "weite Land", um es klassisch, aber trotzdem dezent auszudrücken. Ist mein persönlicher Geschmack, und die Auslastung diverser Häuser, die auf diese Schiene setzt, bestätigt die These, dass "Klassik" nach wie vor besser verkaufbar ist und Kultur sollte auch ein wenig finanzieller Selbstläufer sein, was es ohnehin nicht ist, aber die Subventionitis müsste sich in erträglichen Grenzen halten. Die weltweit meistgespielten Opern sind übrigens Carmen, Zauberflöte und Traviata, damit lockt man die Jugend und das Potential der bisher Desinteressierten eher aus der Reserve als mit Lulu oder Wozzek.

Wer sich Britten, Berg, Henze, Bartok & Co. hineinziehen möchte, soll es tun, ich lasse das nachhaltig aus. Ich suche in der Musik eher Harmonie als Atonalität.

16. November 2018
18:51
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 152
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29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Werter Chenier! Genau das ist es ja, die Met finanziert sich durch private Sponsoren, (unter anderem) deshalb setzt sich das Programm aus oft gespielten Werken und klassischen Inszenierungen zusammen. Ich bin froh, dass ich nicht auf ein Haus mit solcher Praxis angewiesen bin. Würde man immer nur die bekannten Opern spielen, würde sich diese Kunstform sehr einschränken - ich finde, ein Opernhaus muss generell Werke aus der gesamten Operngeschichte zeigen (wobei man natürlich diskutieren soll, ob Barockoper an der Staatsoper oder Wagner an einem kleinen Haus sinnvoll ist). Natürlich ist die Auslastung relevant, aber ich hielte es für fatal, die künstlerische Qualität ausschließlich an der Auslastung zu messen.

Genauso meine ich das, und es freut mich, wenn Sie eine wertvolle Entdeckung gemacht haben! Allerdings verstehe ich nicht, wieso man nur klassische Werke überraschend für sich entdecken kann. Ich als ein Freund der Musik des 20. Jahrhunderts könnte sicher im 20. Jahrhundert Musik entdecken, die mich begeistert. Deshalb finde ich ja auch, dass sich der Spielplan aus Opern möglichst aller Epochen zusammensetzen soll.

16. November 2018
18:37
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Chenier
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Forumsbeiträge: 232
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Da bin ich mehr bei Michta als bei Ihnen, werter Gurnemanz. Warum soll man Werke spielen, die nur eine Minderheit ansprechen, es geht ja, wie Sie richtig sagen, auch um Auslastung und weniger um musikalische Umerziehung. Die US-amerikanischen Häuser, vorwiegend privat gesponsert, spielen fast ausschließlich Klassiker, die sich auch verkaufen lassen. Und wenn Raritäten, dann sollte man auf klassische setzen, wie von Michta zitiert. Als man 1980 den Attila nach Wien brachte, hatte ich vorher so meine Zweifel, ein für mich damals völlig unbekanntes Werk, und war nach der Premiere hellauf begeistert, nach wie vor eines meiner Lieblingsopern, da schlummern möglicherweise eine Menge zu entdeckender Werke.

16. November 2018
17:35
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 152
Mitglied seit:
29. September 2018
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Lieber Chenier! Oper und generell Hochkultur finanziert sich ja nicht von allein, da müssen immer Subventionen aus unserem Steuergeld dazukommen. Daher finde ich, dass die Opernhäuser auch gewissermaßen den Auftrag haben, ein breites Repertoire zu spielen und Oper nicht als rein museale Kunst darzustellen. Mir ist bewusst, dass manche von mir favorisierten Werke zunächst schwer zugänglich sind, aber eine Jenůfa halte ich zum Beispiel für durchaus sehr massentauglich. Insofern vermisse ich in der Wiener Staatsoper derzeit den Mut, auch Werke, die nicht zum Standard zu zählen, zu bringen (damit meine ich auch Werke, die Michta eben aufgezählt hat, auch wenn sie vermutlich nicht meinen Geschmack treffen). Beispielsweise wird an der ungarischen Staatsoper demnächst auch La Bohème gespielt - allerdings garniert durch eine konzertante Aufführung von Leoncavallos Bohème (17. Dez.)! Das finde ich super!

Allerdings höre ich nicht nur Werke "sperrige" Komponisten, ich befinde mich jetzt gerade in der Stehplatzschlange für den heutigen Don Giovanni!

16. November 2018
17:27
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Michta
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6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Schliesse mich Ihnen gerne an, Herr "Revolutionär und Dichter".... wen schon Raritäten  dann etwa  "I Lituani" von Ponchielli,  "Poliuto" von Donizetti, "La donna del lago" von Rossini, "Saffo" von Pacini, "I Medici" von Giordano, "Gli Zingari" von Leoncavallo, etc...

16. November 2018
17:19
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Chenier
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Forumsbeiträge: 232
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Lieber Gurnemanz, die Geschmäcker sind eben verschieden und Britten, Janáček, Schreker etc. gehen mir persönlich nicht ab. Bei diesen Namen fällt mir ein Klassiker ein: "Egkt mich am Orff".

Nicht das Angebot macht in der Oper die die Nachfrage, sondern umgekehrt, und es ist kein Zufall, dass etwa der kommende Boheme-Block seit 2 Monaten so gut wie ausverkauft ist.  

16. November 2018
16:23
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Michta
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Forumsbeiträge: 95
Mitglied seit:
6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Soll ruhig in München bleiben dieser Nestbeschmutzer Bachler, hier braucht ihn kein Mensch....     aber prinzipiell ist es ja ohnehin egal, weil Salzburg ist sowieso nicht mehr wie früher, Wien wird mit dem Kuckucksei des Herrn Drozda - der nun hoffentlich mit einem seiner Skandale fallen wird ! - und des von dem engagierten Dramaturgen auch bald völlig kaputt gemacht... die "Endzeit" bricht an...

16. November 2018
0:06
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 152
Mitglied seit:
29. September 2018
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Lohengrin2 sagt
.....nehme in der dortigen Staatsoper eine sehr elitäre Atmosphäre wahr....

Dann sind Sie in einem anderen Haus gewesen als ich...... Dort in dr BSO herrscht oft eine Stimmung wie im Fussballstadion. Richtig fetzig.

Nicht einmal das Outfit des Publikums ist besonder elegant (was ich manchmal bedauere). Opernbesuch wird nicht so zelebriert, wie andernorts; in Dresden zum Beispiel. Mich erinnert das eher an die Royal Opera in London, wo chicke Leute neben solchen, die direkt aus dem Büro in die Oper gehen, anzutreffen sind.

Das schöne Haus mit den rekonstruierten historischen Räumen macht natürlich was her, besonders gegenüber Neubauten aus den 60er und70er Jahren.  

Ich bestreite nicht, dass in München beim Schlussapplaus gejubelt wird, was das Zeug hält, zumindestens werden die Leute bejubelt, die man in München für gut hält...
Aber ich habe die generell abgehobene Atmosphäre im Publikum und in den Pausenräumen gemeint. Mittlerweile sind die Karten dort schon so teuer, dass man nicht mehr oft (auf den Stehplatz) gehen kann, insofern verschwindet das vielgehende Stammpublikum. Ich persönlich schätze es überhaupt nicht, wenn ein Opernbesuch "zelebriert" wird, ich würde mir wünschen, dass Oper allgemein für "normaler" angesehen wird anstatt als ein langweiliges gesellschaftliches Event für abgehobene, reiche Leute (so ist es doch in der Wahrnehmung vieler). In anderen Häusern (Linz, Graz, Bratislava, Prag, Brünn etc.) erlebe ich eine viel angenehmere Atmosphäre. Ist aber natürlich subjektiv.

Chenier sagt
"Freilich ist das Programm interessanter als in Wien".

Werter Gurnemanz, da gibt es Erklärungsbedarf, q. e. d.  

Lieber Chenier!
Ich finde die Premieren-Auswahl der laufenden Saison in Wien zwar recht mutig, aber das heurige Repertoire setzt sich mit Ausnahme von "Dantons Tod" ja nur aus Standardwerken zusammen. Da wäre doch mehr Mut angebracht, finde ich. Es wirkt so, als hätte Meyer eine "Best-of-Classics"-CD gehört und danach den Repertoire-Spielplan gestaltet. KEIN Britten, KEIN Janáček, nur Mainstream (außer Dantons Tod). Es gibt so viele Komponisten, deren Werke dringend an die Staatsoper gehören, die aber hier beharrlich fehlen - allen voran Franz Schreker! Da finde ich den Spielplan in München weit ansprechender, von den Besetzungen und ganz besonders von den Inszenierungen ganz zu schweigen.
Ich hoffe, dass Roščić spannende Sachen bringt. Wie man hört, wird er angeblich die Harry-Kupfer-Elektra reaktivieren. Wenn das stimmt, hat er mit einer Produktion schon mehr fürs Haus getan als Meyer in zehn Jahren.

15. November 2018
18:52
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Chenier
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Forumsbeiträge: 232
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

"Freilich ist das Programm interessanter als in Wien".

Werter Gurnemanz, da gibt es Erklärungsbedarf, q. e. d.

15. November 2018
17:50
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 412
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Lieber Gurnemaz,

auch Ihnen dank für die Aufklärung. Hatte zwischenzeitlich mit einer Münchener Freundin, die früher an der Staatsoper tätig war und noch gute Beziehungen hat, bekommt auch immer Karten für Generalproben, über ihn gesprochen, scheint so zu stimmen, das er wohl ein etwas schwieriger Fall ist.

Würde ja fantastisch zu Thielemann passen :-))) Ihre Meinung über den teile ich voll,was die nicht musikalische Seite betrifft

15. November 2018
17:28
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 270
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

.....nehme in der dortigen Staatsoper eine sehr elitäre Atmosphäre wahr....

Dann sind Sie in einem anderen Haus gewesen als ich...... Dort in dr BSO herrscht oft eine Stimmung wie im Fussballstadion. Richtig fetzig.

Nicht einmal das Outfit des Publikums ist besonder elegant (was ich manchmal bedauere). Opernbesuch wird nicht so zelebriert, wie andernorts; in Dresden zum Beispiel. Mich erinnert das eher an die Royal Opera in London, wo chicke Leute neben solchen, die direkt aus dem Büro in die Oper gehen, anzutreffen sind.

Das schöne Haus mit den rekonstruierten historischen Räumen macht natürlich was her, besonders gegenüber Neubauten aus den 60er und70er Jahren.

15. November 2018
17:20
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 152
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

UwePaul sagt
Verstehe eines nicht, warum hier gegen den Bachler so polemisiert wird. Wie ich so aus der Ferne mitbekomme, leitet der doch wohl überaus erfolgreich die Münchener Staatsoper. Klingt da Neid durch die Polemiken  

Lieber UwePaul! Ich würde das bezweifeln. Freilich ist das Programm interessanter als in Wien, aber das ist es so ziemlich überall.. Von meinen Münchner Bekannten höre ich hauptsächlich Negatives über Bachler, nämlich dass er das Haus viel elitärer macht als es früher war. Das Angebot "Oper für alle" soll Bachler anfangs abgelehnt haben, aber als er den Erfolg gesehen hat, soll er die Idee für sich selbst in Anspruch genommen haben. Aber das weiß ich alles nur vom Hörensagen. Ich selbst bin ein paarmal pro Saison in München und nehme in der dortigen Staatsoper eine sehr elitäre Atmosphäre wahr, durch die ich mich ziemlich unwohl fühle. In den meisten anderen Opernhäusern geht es viel lockerer und offener zu.

Aber mir persönlich ist ohnehin ziemlich egal, wer in Salzburg das Sagen hat, ich kann mir es eh fast nie leisten hinzufahren. Wenn durch die Bachler-Bestellung Thielemann vergrault wird, würde mich das allerdings freuen...

15. November 2018
14:22
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 412
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Lieber Tristan,

danke für die Aufklärung, jetzt verstehe ich es besser. Ja verwunderlich, das man für die die 10 Tage einen Intendanten benötigt. Zu Thielemann und seinem Gebaren werde ich mich nicht äussern, wäre aber schadenfroh, wenn ihm mal einer seine Grenzen zeigt. Insofern wäre Bachler schon wichtig :-))) Wie ist das bei den Pfingstfestspielen eigentlich, macht das Fr. Bartoli auch alleine....

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