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Orlando (Neuwirth) an der Wiener Staatsoper
19. Dezember 2019
10:46
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Chenier
Member
Members
Forumsbeiträge: 810
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Hat sich scheinbar nicht wirklich gut verkauft, bekam ein entsprechendes Angebot mit Sekt (selbst bei Champagner und einer Besuchsprämie wäre ich nicht gegangen, die Kritiken und kurze Ausschnitte aus der Übertragung haben dieses Meinungsbild bestätigt):

 

Sehr geehrter Herr Mag. Dr.,

Feiern Sie mit uns die letzte Uraufführung der Direktion Dominque Meyer
"Orlando": Wir laden Sie auf ein Glas Kattus-Sekt ein!
Dirigent: Matthias Pintscher, Regie: Polly Graham
Mit Kate Lindsey, Anna Clementi, Eric Jurenas, Constance Hauman, Agneta Eichenholz, Leigh Melrose, Justin Vivian Bond, Lucas Niggli
Mi 11.12. 19:00, Sa 14.12. 19:00, Mi 18.12. 19:00, Fr 20.12. 19:00

Virginia Woolf selbst gehört zu den bedeutendsten AutorInnen des letzten Jahrhunderts. "Orlando" ist eine Ihrer bedeutendsten Romane. "Orlando" wurde nicht nur verfilmt, sondern seit 1998 auch mehrfach vertont. Auch die Verkaufszahlen des Romans steigen von Jahr zu Jahr.
Die Wiener Staatsoper hat ihr Auftragswerk für die Vertonung an Olga Neuwirth vergeben. Orlando reiht sich ein in Uraufführungen wie "Frau ohne Schatten", Ariadne auf Naxos (Richard Strauss), "Werther" (Massenet), "Oedipus Rex" (Strawinsky), "Lulu" (Berg/Cerha) ... Sie können dabei sein, wenn Musikgeschichte geschrieben wird. Ein hochinteressantes Libretto, packende Musik von Olga Neuwirth, ein fantastisches und fantasievolles Video Design von Will Duke und das hochkarätige Ensemble und Orchester der Wiener Staatsoper - die besten Voraussetzungen ein einmaliges Event zu erleben.

18. Dezember 2019
22:24
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prof.ON-DO
Gast
Guests

Aseptische Zeitreise, ABER mehr " Rampensinn " ( will sagen :  Empfänglichkeit für die Magie des Theaters ) allemal  , als im Staudensalat  zu finden ist.

( # whateverhappenedtothemoorsshrunkhead )

14. Dezember 2019
23:50
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Gurnemanz
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Members
Forumsbeiträge: 785
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Sa., 14. Dezember 2019: WIEN (Staatsoper): Olga Neuwirth, Orlando

Spät, aber doch hat Dominique Meyer gemerkt, dass es auch zeitgenössische Opern gibt und es angemessen ist, auch in der Staatsoper diese zu zeigen. Die Produktionen der vergangenen Spielzeit – Die Stauden (eigentlich: „Die Weiden“ von Johannes Maria Staud) und Orest von Trohjan – erwiesen sich beide als große Flops, insofern konnte es mit Olga Neuwirths „Orlando“ nur besser werden.

Und das wurde es! Es handelt sich im wesentlichen um eine Zeitreise (beginnend mit dem Jahre 1598) ein- und derselben Figur, wobei auch Anleihen in der Musik die jeweiligen Epochen skizzieren; durch die Handlung führt eine Sprecherin, die wirklich viel (auf Englisch) zu sprechen hat, teilweise eindeutig zu viel. Und das ist auch eines meiner Hauptprobleme des Abends: Er dauert einfach viel zu lang (1h17 + 1h24), insbesondere im zweiten Teil, den man locker (!!) um eine halbe Stunde kürzen könnte.

Dennoch hat sich die Aufführung für mich durchaus ausgezahlt, und zwischen sehr negativen und teilweise positiven Berichten von den beiden vorhergehenden Aufführungen würde ich mich im Mittelfeld einordnen – die Musik, die aus dem Orchestergraben gekommen ist, finde ich recht interessant, ich habe gern zugehört. Die zahlreichen Zitate (Purcell über Stravinsky bis zu „O Tannenbaum“) klangen nicht penetrant oder aufgesetzt, sondern fügten sich in’s Gesamtwerk ein. In der letzten Szene vor der Pause war die Gleichzeitigkeit einer bedrückenden Handlung (Kindesmissbrauch) mit der äußerlichen Fassade (beschauliche Weihnachtszeit) spannend. Das ändert nichts daran, dass mir nach der Pause eindeutig zu viel laute Popmusik gespielt wird.

Ein Eingehen auf die Künstler erscheint mir nicht sinnvoll, zumal ich das Stück gar nicht kannte und während der Aufführung hauptsächlich damit beschäftigt war herauszufinden, wer wer ist... Jedenfalls habe ich nichts Negatives hinsichtlich der Sänger zu bemerken.

Fazit: Man kann hingehen, muss aber nicht. Alles in allem teilweise gelungen, aber für wirklich gute Aufführungen wirklich guter zeitgenössische Opern sollte man auf andere Institutionen ausweichen (gemeint ist Kobéras „Neue Oper Wien“ – wobei es natürlich auch dort Blindgänger gibt).

14. Dezember 2019
9:01
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Frommer_Gast
Gast
Guests

Ihre Musik tät schon passen - es gibt nur ziemlich wenig davon - über weite Strecken wird erzählt, mit ein bisschen Geflimmer im Orchester, dann wieder zitiert sie sich quer durch die Botanik ... und es wird zu lang (wobei ich im 2. Teil mehrmals laut gelacht habe - da wird´s recht anarachistisch - aber ich war der Einzige ...)

Zum Anschaun ist es spektaktulär, aber die Hauptperson selber hat mich ganz kalt gelassen - und da nutzt die prächtigste Optik nix!
Text - oder zumindest Inhalt - vorher lesen ist eine gute Idee - ich hatte zwar den Film vor Urzeiten gesehen, aber am Parterre keinen Stehplatz mit Textschirm ergattert & mich oft nicht ausgekannt.

13. Dezember 2019
21:13
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floh
Gast
Guests

Ich wollte dasselbe auch schon schreiben.

Offensichtlich ist es so mittelmäßig, dass keine Polarisierung stattgefunden hat.

Ich war schon, muss sagen es war musikalisch sehr gut, auch ausgezeichnet musiziert, aber es ist keine Oper und die Belehrungen sind viel zu viel.

13. Dezember 2019
17:10
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Gurnemanz
Member
Members
Forumsbeiträge: 785
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Die Uraufführung ist knapp eine Woche her, und seitdem kein einziger Forenbeitrag dazu? Gleichzeitig 17 Beiträge über die Tosca aus Mailand?

Naja, wie auch immer: Ich werd's morgen hören und bin gespannt, auf das, was mich erwartet. Am Sonntag hab ich nebenbei ein bisschen in die Radioübertragung hineingehört, und meinem Eindruck nach zu schließen ist es zumindest besser als die blödsinnigen Stauden oder der langweilige Trohjan in der vergangenen Saison...

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