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"Opernmuseum", ein USP-(Unique Selling Point)- wäre so etwas möglich? | Seite 2 | OnlineMerker | Forum

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"Opernmuseum", ein USP-(Unique Selling Point)- wäre so etwas möglich?
9. März 2021
19:13
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Lohengrin2
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Merke wohl!

Ob und wenn was nicht stimmt, merkt das nicht jede(r) sofort.....

9. März 2021
18:18
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zu diskutieren oder zu behaupten "dass etwas nicht stimmt" sind zwei paar Schuhe Wink

9. März 2021
11:36
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Lohengrin2
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Ganz Ihrer Meinung, dann lassen Sie mir aber bitte auch meine Einschätzungen von Stücken, Inszenierungen, Dirigaten und Interpreten. OK?

 

Übrigens: untereschiedliche Meinungen zu diskutieren ist Aufgabe des Forums......

9. März 2021
11:07
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@Lohengrin, sie schreiben: "Nur ein Gedanke, an dem zu sehen ist, dass die Argumentation der wohlmeinenden Foristen hier nicht stimmt". Können wir uns nicht darauf einigen, dass wir manchmal/oft/immer andere Meinungen haben und vergessen wir auf das Beharren auf die absolute Wahrheit! Dann sind Diskussionen auch emotional leichter zu führen Laugh

9. März 2021
7:57
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Lohengrin2
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mme, ich bezog mich auf die Karajaninsz der Walkuere in Wien aus 1957, die aus Salzburg kenne ich nicht, in dieser zeit konnte ich mir Salzburg als besucher nicht leisten.

Weil ich das vermutete, habe ich Salzburg dazugeschrieben. Ich habe auch weder das "Original" gesehen (dazu bin ich doch nicht alt genug) noch die Wiederaufnahme nach 50 Jahren 2017 live, aber die gabs ja im TV (Seiffert (!!!), Harteros, Kampe, Kowaljow Zeppenfeld,  Mayer).

8. März 2021
23:56
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alcindo
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lieber Walter, versuchen sie einmal bei einem musical etwas zu aendern...Sie werden in die groessten schwierigkeiten kommen....Verdi kann sich nicht mehr wehren

8. März 2021
23:48
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walter
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Vor einiger Zeit kam mir eine Idee in den Sinn: Wie erschließt sich eigentlich das persönliche Empfinden für "Kunst"? Wir empfinden für "dieses Kunstwerk" etwas Besonderes, aber an "jenem" gehen wir achtlos vorüber.....

Die besondere Situation in Wien gab die Antwort: Man stelle sich vor, eine Person befindet sich zu Füßen des Maria Theresien- Denkmals, und hätte nun drei oder vier Stunden zur Verfügung. Wohin wendet sie sich? Südlich zum Museumsquartier, nach rechts ins Kunsthistorische, nach links ins Naturhistorische, oder nördlich in die K&k - Gefilde von Sisi- Museum, Hofburg und Schatzkammer. Es bleibt dem Armen nichts anderes übrig als "eine Position" zu beziehen, er muss sich für eine Option entscheiden, denn er hat nur vier Stunden Zeit. Damit wäre nun wohl auch sein Kunstverständnis ziemlich offengelegt.............

Ich glaube, ich hätte mich für die K&k- Variante entschieden, alternativ für das Kunsthistorische, womit schon klar ist, daß ich "Modernität" nicht als Qualitätsmerkmal anerkennen kann. Dafür gescholten zu werden, muß ich wohl hinnehmen, allein, persönlich betroffen fühle ich mich eigentlich  nicht,  denn es  fallen mir genug "moderne" Sachen ein, die mir gefallen haben.....

Warum vergeht man sich an den musikalischen Denkmälern so gerne und so besonders: Weil sie sich nicht wehren, nicht wehren können, wie sollten sie das auch, sind sie doch schon lange zu Denkmälern geworden. Denkmäler zu stürzen ist einfach, denn sie wehren sich nicht dagegen....

walter

8. März 2021
23:31
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alcindo
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21. Januar 2021
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mme, ich bezog mich auf die Karajaninsz der Walkuere in Wien aus 1957, die aus Salzburg kenne ich nicht, in dieser zeit konnte ich mir Salzburg als besucher nicht leisten.

der Freischuetz ist fuer ein kind mit 7 jahren sicher extrem ungeeignet, den ersten Freischuetz sah ich mit 13 jahren in der Volksoper (mit Per Grunden alsausgezeichnetem Max) im rahmen des theaters der jugend. eine schoene erinnerung...

dass es auch frueher uninteressante inszenierungen gab steht fest, nur haben sich alle diese inszenierungen im hintergrund gehalten und nicht das libretto ins laecherliche verzogen, und von der musik abgelenkt....fuer den, der auch den text versteht oder kennt.  die oper wird nur von der musik und den guten saengern ueberleben...Nilsson, Rysanek, Ludwig, Domingo haben 40 jahre erstes fach gesungen......die meisten inszenierungen der letzte 25 jahre werden nach wenigen jahren weggeworfen oder durch andere oft auch nicht bessere ersetzt

8. März 2021
23:11
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Lohengrin2
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Nur ein Gedanke, an dem zu sehen ist, dss die Argumentation der wohlmeinenden Foristen hier nicht stimmt:

- Oper so, wie sie die Komponisten wollten
- die beste Walküre war die unter Karajan

1. Geht es hier jeweils um die Musik oder auch um das Bühnengeschehen?

2. Falls das Bühnengeschehen gemeint sein sollte: Achtung: die wagnerischen Inszenierungen locken keinen Hund hinter dem Ofen hervor bzw. verursachen Gelächter während der Vorstellung, was sehr stört!

3. Die aufgewärmte Karajan-Walküre in Salzburg (Osterfestspiele) war szenisch alles andere als "wagnerisch" im Sinn von Punkt 2 sondern ein modernstisches Bühnenbild mit Aktionen......

Fazit: alles was "früher" war, ist besser? Nein, da gabs genauso viel Schrott wie heute und genauso viel beeindruckende Bühnenerlebnisse.
Mir hat eine höchst traditionelle Meistersinger-Aufführung in der Schulzeit Wagner auf Jahre verdorben. An meine erste Oper mit 7 Jahren denke ich mit Schrecken: Freischütz mit einer "naturalistischen" Wolfsschlucht......
Zurück zu dem was angeblich die Komponisten wollten, ist keine Lösung.

Hinweis für in Wien lebende: Bratislava soll sehr altbackene Inszenierungen bieten, da mag sich für Traditionalisten ein Ausflug lohnen.

8. März 2021
22:50
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alcindo
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21. Januar 2021
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guten abend Walter: was Sie hier postulieren habe ich so aehnlich schon mit freunden, die alle insider sind, besprochen: der weg, der jetzt gegangen wird, bringt nichts und hat keine zukunft.   wie soll denn das in dieser richtng weitergehen....eine verschandelung der grossen werke. ...moderne regien, die ich kenne und gut finde haben fast alle eines gemeinsam: sie abstrahieren und lassen der phantasie des publikums lauf...in dieser Traviata wird man ja mit optischem firlefanz kontinuierlich, schon im vorspiel bombadiert und vom wesentlichen abgelenkt.   die zeitversetzungen schlagen sich praktisch immer mit dem libretto und schaffen oft laecherliche resultate. so kam es auch mir in den sinn, dass eine der loesungen die wiedererweckung und entschlackung  guter inszenierungen ein weg waere. persoenlich habe ich zb keine bessere Walkuere als die von Karajan gesehen, auch sein Otello war besser als alles was danach kam...ich bin eigentlich ein Karl Boehmfan, kein karajanist!! das gleiche haette man mit der Butterfly machen koennen und diese Broadwayproduktion in NY lassen koennen....Puccini haette in dieser Butterfly einiges verboten.....oder eine barockoper im stile und praxis der entstehungszeit.....die meisten dieser heutigen inszenierungen sind kurzlebig und eine schlechte inversion fuer oeffentliches geld.  wenn man so etwas wie die neue Traviata machen will, ok, aber auf einem bahnhof bei einem festival, das unkundige subventionsgeber hat, oder in einer halle, die serie spielen und dann wegwerfen....wer hingeht ist dann selber schuld und weiss was ihm bluehen wird

mit gruss alcindo

8. März 2021
22:07
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walter
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8. März 2021
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Nun habe ich mit großem Interesse sämtliche Kommentare zur neuen La Traviata gelesen, mir die Vorstellung nochmals angesehen, und im Anschluss den Film von 1982 mit Stratas/ Domingo auf den Bildschirm geholt.

Kann man, soll man, eine Bühnenaufführung mit einer Verfilmung vergleichen? Wohl kaum, soweit es  die technischen Möglichkeiten betrifft, aber im Hinblick auf die künstlerische Bewältigung eines Themas, nämlich der Umsetzung einer Geschichte in Bildern? Das sollte doch möglich sein! Nun, wer hat es besser getroffen, Zeffirelli oder Stone? Im Forum habe ich irgendwo gelesen: "Zeffirelli ist tot!" Das ist er ja auch, nur- warum müssen seine Arbeiten mit ihm untergehen? Das könnte natürlich auch für Ponnelle und Schenk gelten, um nur zwei der ganz Großen zu nennen. Sind ihre Hinterlassenschaften etwa keine Meisterwerke?

Persönlich muss ich ja sagen, daß mir die Bühnengestaltung immer wichtiger erschien als die Regie, und selbst nach vielen vor Jahren erlebten Vorstellungen erscheint vor meinem geistigen Auge viel mehr die Bühne denn die Interaktion der Sänger, das mag aber auch daran liegen, daß diese Interaktionen so gestaltet waren, daß sie mir gar nicht bewußt wurden, eben weil sie so perfekt waren, womit ich doch wieder bei der Regie lande.....

Landauf, landab versuchen Opernhäuser alles mögliche, um im Gespräch zu bleiben, und vertreiben damit ihre treuesten Besucher. Ich hatte, nachdem ich der Staatsoper entsagen musste, einige Jahre ein Abo an der Volksoper. Nachdem ich in zwei Saisonen dreimal in der Pause ins Cafe Weimar gewechselt bin, wurde es gekündigt. Ursache waren nie sängerische oder musikalische, sondern immer nur Regie- Missetaten.

Lassen Sie mich auf die Idee mit dem U.S.P. zurückkommen: Wie wäre es, wenn ein großes Opernhaus wie die Wiener Staatsoper sich ein Alleinstellungsmerkmal sichern würde: An unserem Haus können Sie Oper noch so erleben wie Ihre Großeltern! Für Regieberserker reservieren wir alles, was nach 1926 kam, da können sie sich austoben, aber die großen Werke des 19. Jahrhunderts zeigen wir Ihnen so, wie die Komponisten sie sich gewünscht haben! "Retro" ist unser Trumpf! 

Wäre das ein Geschäftsmodell?

walter

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