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Oper in Nachbarländern Österreichs | Seite 5 | OnlineMerker | Forum

 

 

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Oper in Nachbarländern Österreichs
15. Juli 2019
12:24
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LeFis
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Vielen Dank Gurnemanz für Ihre Besprechungen von Opern in Österreich und den Nachbarländern!

Gerade die Ausführlichkeit der Darlegungen ist sehr hilfreich bei der Entscheidung sich ein Werk woanders anzusehen.

Ich hoffe auch auf eine Besprechung Ihrer Konzerte/Oper in Salzburg!

mit besten Grüßen

L. F.

15. Juli 2019
8:28
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Gurnemanz
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So., 14. Juli 2019: MÜNCHEN (Staatsoper): Ernst Krenek, Karl V.

Auf den heutigen Karl V. hatte ich mich sehr gefreut, meine positive Erwartungshaltung hat allerdings sich nur teilweise erfüllt, was unter anderem damit zusammenhängt, dass mir das Genre der Oper zunehmend unerträglicher wird: Was für eine effekthascherische, bemüht-elitäre Spielerei! Von mir aus könnte man 90% der Opernaufführungen einsparen und dafür zahlreiche (geldsparendere) Liederabende (und hin und wieder auch Kammermusik und Sinfonien) geben, diese Musik erfordert mehr Aufmerksamkeit und geistige Bemühung als Oper. Wie auch immer, Krenek/Křenek mag ich ja sehr gerne (wobei er nicht zu meinen allerersten Favoriten zählt), und merkt man doch eindeutig, dass Krenek ein intelligenter und feinfühliger Mann war, der zwischen den Zeilen Relevantes mitgeteilt hat, sehr deutlich im Reisebuch aus den Österreichischen Alpen (sehr schade, dass dieser hervorragende Liederzyklus doch recht unbekannt ist!), aber auch im mir bis heute vollkommen unbekannten Karl V. Letzterer ist ja die erste Zwölftonoper, und ich als Fan dieser Musik bin dafür deswegen nach München gefahren.

Es ist ein Dilemma mit Opernraritäten: Erstklassige Sänger haben selten Lust/Kapazität, eine Randrepertoirepartie zu studieren, um sie dann ein paar wenige mal darzubieten, zumal im üblichen Spielplan bedauerlicherweise nur wenige und immer dieselben vielleicht ca. 100 (?) Werke regelmäßig auftauchen. Daher muss man sich damit abfinden, bei Raritäten nicht die allererste Garnitur geboten zu bekommen, auch heute war es so: Bo Skovhus (Titelrolle) ist ein solider Sänger, aber schon längst nicht mehr der Jüngste mit schon lang mit keiner unverbrauchten Stimme. Gun-Brit Barkmin war die Eleonore, und hat ja eine recht schöne Stimme, allerdings vermag ich nicht zu beurteilen, ob sie auch heute wie üblich falsch (will sagen: deutlich zu hoch) gesungen hat. Ich mag die Stimme von Anne Schwanewilms sehr gern, auch wenn sie so klingt wie jemand, der jahrelang mit einer falschen Technik gesungen hat und die damaligen Gewohnheiten nicht mehr loswird, dieses Eindrucks konnte ich mich auch heute nicht erwehren, für die Isabella war sie meinem unbedarften Ersteindruck entsprechend durchaus eine gute Besetzung. Wolfgang Ablinger-Sperrhacke (Franz I.) ist ein guter Sänger, aber für ein großes Haus zu klein, und was soll überhaupt die blöde Idee, ausgerechnet ihn zeitweise einige Meter über der Bühne zu platzieren?! Sobald er AUF der Bühne gestanden ist, war's akustisch besser. Michael Kraus (Luther) hat mir nicht gefallen, wie auch die zahlreichen anderen Rollen keinen bleibenden Eindruck hinterließen (zum Beispiel sehr unspektakulär der Pizarro des Kevin Conners). Ausgezeichnet dagegen Orchester und Chor, aber das Dirigat von Erik Nielsen kann ich nicht beurteilen. Die Inszenierung von Carlus Padrissa ist sehr opulent und eindrucksvoll, wenngleich es sicherlich Aufwand bedeutet, die Bühne unter Wasser zu setzen.

Die Beschreibung klingt negativer als es war; objektiv war es schon in Ordnung, subjektiv nicht. Jedenfalls war es nach meinem vorigen Kulturbesuch Labsal meinen Ohren, denn am Mittwoch, 10. Juli 2019, besuchte ich "Die Tagebücher von John Rabe" im Wiener Ronacher, und ich habe nie zuvor einen größeren Unsinn gehört: Eine billige Aneinanderreihung von Bach, Schostakowitsch, Puccini, Verdi etc., rein belanglos, total vorhersehbar, äußerst oberflächlich, nur vordergründig, null tiefgründig. Wie kann man in der Gegenwart SO ETWAS komponieren??? Ich habe noch NIE eine schlechtere Oper gehört, eine reine Katastrophe. (Sogar Michael Obst, Staud und Trohjan waren VIEL besser.) Die Ausführenden (Sänger, Inszenierung, Orchester) kaum positiv erwähnenswert. Dagegen war der Krenek wahrer Balsam meinen Ohren

12. Juli 2019
13:40
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UwePaul
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Gurnemanz,

dafür habe ich ihn an der DO zwischen 2014 und 2017 mehrere Male erleben dürfen, hoffe, das er nicht auf ewig verschwunden ist, in einer großartigen Inszenierung von David Alden .

12. Juli 2019
13:10
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Gurnemanz
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UwePaul sagt
Gurnemanz,

Sie schrieben, dass Sie Britten schätzen, hier etwas

https://operavision.eu/de/bibliothek/auffuehrungen/opern/billy-budd  

Besten Dank für den Link! Billy Budd habe ich leider noch nie auf der Bühne gesehen (war 2011 in Wien, und ich war so blöd, nicht hinzugehen - das tut mir heute noch leid)

 

Kapellmeister Storch sagt

Dass die Inszenierung auf Briscein zugeschnitten ist, finde ich auch. Was die Häuser betrifft, habe ich es anders formuliert: das Werk gehört eher an die beiden anderen Häuser. Damit meinte ich nicht, dass es nicht an Komische Oper gehört.

Ihnen auch einen schönen Sommer. Wenn Berichte auf Interesse stoßen, ist das immer schön. Ich freue mich auch immer über interessante Berichte. So habe ich meinerseits für Ihre Berichte zu danken.  

Alles klar, danke für die Antwort!

Ja, dann freuen wir uns auf ein Wieder-Lesen nach der Sommerpause!

8. Juli 2019
14:32
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Kapellmeister Storch
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Gurnemanz sagt
@238: Ich habe leider erst jetzt Ihre Antwort gesehen, die war mir bisher entgangen. Tut mir leid!

Die Inszenierung ist mE genau auf Briscein zugeschnitten, der ja eine ganz andere Ausstrahlung hat als zum Beispiel Vogt. Dass die Tote Stadt eher nicht an die Komische Oper gehört, finde ich übrigens nicht, ich war ja auch vom Holländer an der Wiener Volksoper angetan. Einen zu stark begrenzten Spielplan der verschiedenen Häuser finde ich nicht gut.

Danke für die Erklärungen, ich finde es trotzdem sehr unnötig, denn Rosé ausschenken kann man ja auch ohne Musik. Bei mir rechts oben waren (leider) einige Plätze frei.

Schönen Sommer! Und danke für Ihre zahlreichen Berichte von Vorstellungen in Berlin! Zum Death in Venice mit Bostridge möchte ich wieder kommen.  

Kein Problem.

Dass die Inszenierung auf Briscein zugeschnitten ist, finde ich auch. Was die Häuser betrifft, habe ich es anders formuliert: das Werk gehört eher an die beiden anderen Häuser. Damit meinte ich nicht, dass es nicht an Komische Oper gehört.

Ihnen auch einen schönen Sommer. Wenn Berichte auf Interesse stoßen, ist das immer schön. Ich freue mich auch immer über interessante Berichte. So habe ich meinerseits für Ihre Berichte zu danken.

6. Juli 2019
9:13
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UwePaul
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Gurnemanz,

Sie schrieben, dass Sie Britten schätzen, hier etwas

https://operavision.eu/de/bibliothek/auffuehrungen/opern/billy-budd

4. Juli 2019
20:20
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UwePaul
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28. Februar 2018
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Geht mir mit Vogt auch so, schätze ihn aber trotzdem auch.

Es gibt ja noch einen neuen Midsummer Nights Dream, den ich noch nie sah

 
4. Juli 2019
20:07
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Gurnemanz
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Ich habe erst eine Death-in-Venice-Inszenierung gesehen, nämlich die von Hermann Schneider in Linz, die mir hervorragend gefallen hat. Der Vergleich ist sicher spannend. Allerdings möchte ich nur wegen Bostridge und wegen des Werkes (ich liebe Britten) hinfahren, die Inszenierung ist da nur der Randschauplatz.

Ja, Vogt hat mir nur in genau zwei Rollen wirklich gut gefallen, als Paul und als Stolzing. Sonst kann er mir gern gestohlen bleiben. Aber die Geschmäcker sind verschieden, und ich halte ihn für einen guten Sänger.

4. Juli 2019
19:46
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UwePaul
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Gurnemanz,

hoffe, das Sie dann nicht enttäuscht sind. Die anderen Inszenierungen von Britten an der DO sind wirklich Klasse, aber der Tod hat mich, trotz einiger guter Szenen, nicht vom Hocker gerissen.

Nochmal zur toten Stadt, Vogt soll ja in Mailand sehr gut gewesen sein

4. Juli 2019
19:29
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Gurnemanz
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@238: Ich habe leider erst jetzt Ihre Antwort gesehen, die war mir bisher entgangen. Tut mir leid!

Die Inszenierung ist mE genau auf Briscein zugeschnitten, der ja eine ganz andere Ausstrahlung hat als zum Beispiel Vogt. Dass die Tote Stadt eher nicht an die Komische Oper gehört, finde ich übrigens nicht, ich war ja auch vom Holländer an der Wiener Volksoper angetan. Einen zu stark begrenzten Spielplan der verschiedenen Häuser finde ich nicht gut.

Danke für die Erklärungen, ich finde es trotzdem sehr unnötig, denn Rosé ausschenken kann man ja auch ohne Musik. Bei mir rechts oben waren (leider) einige Plätze frei.

Schönen Sommer! Und danke für Ihre zahlreichen Berichte von Vorstellungen in Berlin! Zum Death in Venice mit Bostridge möchte ich wieder kommen.

1. Juli 2019
15:42
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UwePaul
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Lach, na ja, sooooooo überragend ist es nicht, aber ordentlich....

1. Juli 2019
15:31
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florezaficionada
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UwePaul sagt
Genau gegenüber, das Rosati, eigentlich sieht man da viele, habe eigentlich im Laufe der Jahrzehnte fast alle dort gesehen....  

danke für die info, werde beim nächsten mal dort hingehen zum essen. opernsänger speisen ja auch gern und gut!

1. Juli 2019
14:21
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Kapellmeister Storch
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UwePaul sagt

Kann das, was Herr Storch schrieb, genauso wie die Kritik von Dr. Waltenberger, insgesamt bestätigen, nur die Kritik an Fr. Damrau nicht, sie war hervorragend, alle anderen genauso, wie er schrieb.

Mir hat Frau Damrau trotz meiner Anmerkungen gut gefallen. Ich war auch am Donnerstag nochmal drin.

1. Juli 2019
14:18
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Kapellmeister Storch
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Die tote Stadt, 28.09.2019, Komische Oper Berlin

Die letzte Aufführung in der Spielzeit der Premiere war für mich eine angenehme Überraschung. Sowohl die Inszenierung als auch die Besetzung haben mir viel besser als bei meinem Besuch im Herbst gefallen. Damals bin ich mit Ales Briscein nicht richtig warm geworden, am Freitag fand ich ihn ausgezeichnet, auch wenn die Stimme nicht unbedingt meiner Idealvorstellung für den Paul entspricht. Er zeigte auch keinerlei Ermüdungserscheinungen und passte hervorragend in die Inszenierung. Sein Tenor ist zwar schmal, aber sehr robust. In Prag singt er u.a. den Lohengrin. Auch das Dirigat Rubikis hat mir gefallen. Ich finde es bemerkenswert, dass ich in den vergangenen Tagen in der Komischen Oper zwei Werke hervorragend aufgeführt erlebt habe, die eigentlich eher in die DOB oder Staatsoper gehören. Sehr erfreulich war auch die Leistung des Orchesters.

@ Gurnemanz: das Haus war doch recht voll... Kammermusik wurde gespielt, weil es zum Saison-Ausklang zur Begrüßung ein Glas Rosé gibt und vor der Aufführung und in der Pause ein musikalisches Rahmenprogramm. Ich habe das in der Pause gar nicht mitbekommen, da ich an der frischen Luft gewesen bin.

1. Juli 2019
11:32
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UwePaul
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Genau gegenüber, das Rosati, eigentlich sieht man da viele, habe eigentlich im Laufe der Jahrzehnte fast alle dort gesehen....

1. Juli 2019
11:25
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florezaficionada
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wo bitte ist "euer" italiener und wie heißt er? auf der bismarckstr. kenne ich zwei, allerdings als nicht-berlinerin nicht das stammlokal der stars! 

1. Juli 2019
10:20
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UwePaul
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Das ist bei uns selten, das welche am Ausgang stehen..

Ich habe die Damrau mit Gefolge und Herrn Sempey anschliessend noch bei "unserem" Italiener erlebt.

Die Kleidung bei uns ist sehr gewöhnungsbedürftig, habe mich aber im Laufe der Jahre damit abgefunden...

Ja den Sempey kannte ich auch nicht, der singt aber in der nächsten Saison in der Dinorah

1. Juli 2019
9:43
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florezaficionada
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UwePaul sagt
Gurnemaz, leider muss ich sagen, dass Sie wohl lieber einen Tag in Berlin hätten dranhängen sollen,

das war der krönende Abschluss einer durchweg großartigen Saison, wahrscheinlich seit zig Jahren die beste an der DO.

Kann das, was Herr Storch schrieb, genauso wie die Kritik von Dr. Waltenberger, insgesamt bestätigen, nur die Kritik an Fr. Damrau nicht, sie war hervorragend, alle anderen genauso, wie er schrieb. Das Dirigat von Ives Abel war mitreissend, weil das Orchester und der Chor mitgerissen wurden.

Ein insgesamt grandiose Abend. Warum allerdings diese Oper auf unseren Bühnen nicht heimisch ist, ist mir ein Rätsel  

mit herrn uwe paul völlig d'accord!  ich bin extra wegen hamlet nach berlin geflogen und muss sagen, es hat sich gelohnt! dass es nicht szenisch aufgeführt wurde, war mir sehr willkommen, weil man nicht durch eine vielleicht ärgerliche inszenierung abgelenkt wird. die sängerinnen und sänger waren alle exzellent und gaben keinen anlass zur kritik. besonders beeindruckte mich florian sempey, den ich als wienerin bis jetzt nicht kannte. wie er sich in die rolle hineinversetzte, fand ich packend! er ging ganz in seinen emotionen auf und beim begeisterten schlussapplaus hatte ich fast den eindruck, er kämpft mit den tränen (vor freude über die publikumsreaktionen?). frau damrau, sichtlich erschlankt, seit ich sie in münchen zuletzt sah, überzeugte mich restlos.

erstaunt war ich, dass sich nach der vorstellung nur etwa fünf personen beim bühnentürl einfanden, eine gute gelegenheit, mit den künstlern ins gespräch zu kommen und neue rollenpläne zu erfahren. in wien stünden bei dieser besetzung  sicher 50  fans um autogramme oder fotos an! aber berliner sind offensichtlich anders, auch was die kleidung betrifft! noch nie habe ich in der oper so viele verschwitzte shorts- und badeschlapfenträger gesehen. auch wenn's heiß ist, kann mann ( bewusst mit doppel-n) sich pflegen und adrett kleiden. außerdem war die DOB angenehm klimatisiert. ich betrachte es als  wertschätzung den künstlern gegenüber, sich dem anlass entsprechend zu kleiden, schließlich zwängen sie sich auch in frack oder gehrock wie z.b. herr sempey!

30. Juni 2019
8:21
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UwePaul
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Au weia, habe ich gelesen........ :-(((

30. Juni 2019
4:03
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Gurnemanz
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Freut mich, dass Sie einen eindrucksvollen Abend erlebt haben! Ja, Sie haben recht, ich hätte tatsächlich einen Tag in Berlin dranhängen sollen, die Operettenaufführung war zum Davonlaufen...

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