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Oper in Nachbarländern Österreichs | Seite 2 | OnlineMerker | Forum

 

 

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Oper in Nachbarländern Österreichs
22. Oktober 2019
18:33
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Kapellmeister Storch
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Das beantworte ich gerne.

Zu Pesendorfer:

Ich schätze Pesendorfer als grundsoliden Bass, von dem keine Sternstunden, aber auch keine schlechten Abende zu erwarten sind. Beim Ochs bin ich sehr geprägt durch Kurt Moll. Danach habe ich niemanden mehr gehört, der überragend gewesen wäre. Pesendorfer begann so, als wollte er sich die Partie einteilen. Im Laufe des Abends fand ich jedoch Gefallen an seinem Vortrag. Sie können souverän gerne durch solide ersetzen.

 

Zum Dirigenten:

Meiner Meinung nach hatte er den Laden im Griff und keine Schuld an den verpatzten Einsätzen. Daher habe ich von einer souveränen Leistung gesprochen.

 

Letztendlich schreibe ich meine Berichte zwischendurch. Da kann schon mal eine unglückliche Formulierung rauskommen.

22. Oktober 2019
18:01
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Christine
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7. September 2019
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Wenn hier von Vorstellungen berichtet wird, so kommen sie von keinen Berufskritikern. Das ist auch gut so und es ist interessant von Vorstellungen in anderen Ländern zu lesen. Ich möchte Kapellmeister Storch aber doch fragen, was für ihn das Wort souverän bedeutet. Über den Sänger des Ochs, an den er sich erst gewöhnen musste. "Mir war sein Ochs zu sehr auf Sparflamme gesungen. Letztendlich bot er aber eine souveräne Leistung". Über den Dirigenten: "Er machte auf mich einen sehr souveränen Eindruck, auch wenn es mehrere falsche Sänger-Einsätze gegeben hat". Das passt für mich nicht zusammen.

22. Oktober 2019
16:37
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Kapellmeister Storch
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Der Rosenkavalier, Semperoper Dresden, 17.10.2019

In erster Linie habe ich mich am 17.10.2019 für die Marschallin von Rachel Willis-Sørensen auf den Weg nach Dresden gemacht. Sie konnte mit ihrer recht dunklen Stimme und großer Spielfreude denn auch absolut überzeugen. Sehr gespannt war ich außerdem auf Nikola Hillebrand als Sophie, die beim letzten Silvesterkonzert kurzfristig als Adele eingesprungen war. Auch wenn ihre Höhe mehr Substanz haben könnte, war sie sowohl stimmlich als auch darstellerisch eine ideale Sophie mit süßlich silbrigem Klang der Stimme. Für mich ist sie eine ideale Rollenvertreterin. Sehr gefreut hatte ich mich im Vorfeld darüber, dass Sophie Koch das Damen-Trio als Oktavian komplettiert hat. Ich fand sie stimmlich allerdings recht enttäuschend. Ihre Stimme hat viel von ihrer einstigen Noblesse eingebüßt. Darstellerisch konnte sie wie gewohnt überzeugen. An Albert Pesendorfer konnte ich mich erst im Laufe des Abends gewöhnen. Mir war sein Ochs zu sehr auf Sparflamme gesungen. Letztendlich bot er aber eine souveräne Leistung. Die bot auch Martin Gantner als Faninal. Gefreut habe ich mich auch über die erste Begegnung mit Edgardo Rocha als Sänger. Am Pult stand der Geiger Nikolaj Szeps-Znaider, der seit einigen Jahren auch dirigiert. Er machte auf mich einen sehr souveränen Eindruck, auch wenn es mehrere falsche Sänger-Einsätze gegeben hat.

22. Oktober 2019
16:35
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Kapellmeister Storch
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UwePaul sagt
Herr Storch,

Kennen Sie eigentlich den Sänger Marc Laho, der den Hoffmann in Kürze singt?  

Nein, den kenne ich bisher noch nicht. In den Hoffmann gehe ich vielleicht irgendwann einmal. Viel Spaß!

17. Oktober 2019
14:33
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UwePaul
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28. Februar 2018
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Herr Storch,

mir geht es mit der Carmen, so wie Ihnen. Meide die auch. Brück gehört ja eigentlich zu meinen Lieblingssängern, fand ihn auch vor 2 Jahren in der Partie schon sehr deplaziert.

Bei Pirgu staune ich genauso, wie Sie. Ja die anderen Sänger*innen aus dem Ensemble sind eigentlich immer eine Bank.

Kennen Sie eigentlich den Sänger Marc Laho, der den Hoffmann in Kürze singt?

17. Oktober 2019
13:05
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Kapellmeister Storch
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Carmen mit Matochkina und Pirgu, Deutsche Oper Berlin, 16.05.2019

​Carmen gehört nicht unbedingt zu den Opern, die ich ständig hören muss. Gestern bin ich in die Vorstellung gegangen, weil ich neugierig auf Yulia Matochkina in der Titelpartie war. Sie ist bisher überwiegend in ihrer russischen Heimat aufgetreten. In diesem Sommer hat sie in Salzburg die Federica in Luisa Miller gesungen. Gergiev hat sie auch schon für ein Konzert nach München geholt. Zu ihren Rollen gehören auch Wagner-Partien wie Venus, Brangäne und Kundry. Allein ihretwegen hat sich der Besuch gelohnt. Sie fing zwar recht verhalten an, konnte aber insgesamt mit einer wunderschönen Stimme und einem sehr differenziertem und souveränem Vortrag überzeugen. Die größte Überraschung des Abends war für mich allerdings Saimir Pirgu als Don José. Ich habe den Tenor bereits als 24-jährigen Alfredo und vor ein paar Jahren als Nemorino erlebt. Ich hatte ihn als begabten, aber recht langweiligen Sänger mit Höhenproblemen in Erinnerung. Inzwischen ist seine Stimme dramatisch mit stählerner Höhe geworden. Darstellerisch ist er zu einem Berserker geworden, bei dem Carmen nicht nur ihren Bühnentod fürchten musste. Pirgu gehört zu den überzeugendsten Josés, die ich gehört habe. Ebenfalls auf hohem Niveau war Ellena Tsallagova als Micaëla. Nicht gefallen hat mir Markus Brück als Escamillo, bei dem die tiefen Töne der Partie nicht recht klingen wollten und auch  die lyrischen Momente mitunter den gewissen Charme der Rolle vermissen ließen. Ich war umso enttäuschter, als ich ihn als Carlos di Vargas recht ansprechend fand. In den kleineren boten Thomas Lehman als Moralès und Meechot Marrero (diesmal als Frasquita), die optisch der Carmen die Show gestohlen hat, hervorragende Leistungen. Das gilt auch für das Dirigat von Jordi Benàcer, auch wenn im Orchester nicht immer alles geklappt hat.

13. Oktober 2019
10:17
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michael koling
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17. Juni 2018
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Gestern am Abend in der Komischen Oper Berlin - einer der unterhaltsamsten und gleichzeitig tiefgründigsten Liederabende, die ich je erlebt habe.
"Farges mikh nit - vergiss mich nicht" - Jiddische Operettenlieder zwischen Warschau und Broadway dargeboten von Helene Schneiderman und Alma Sadé und am Klavier begleitet von Barrie Kosky. Diese Produktion sollte unbedingt nach Wien gebracht werden (und ich überlege schon sehr stark, ob ich se mir beim Gastspiel in Frankfurt nicht nochmals ansehen werde).

10. Oktober 2019
14:16
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dalmont
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28. Januar 2019
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Ja, Gurnemanz, das ist wirklich ein ganz großartiges Werk, das leider so selten aufgeführt wird. Ich habe das Stabat Mater Dvořáks in Wien nur einmal live erlebt, vor fünf Jahren. Es ist ein ebenso grandioses Werk wie sein Requiem (ich weiß nicht, ob Sie es kennen), das ich allerdings nur von einer Schallplattenaufnahme her kenne. Dass diese beiden Stücke hier nicht öfter gespielt werden, ist bedauerlich. Was Dvořák angeht, beschränkt man sich leider nur auf die Symphonien 8+9 und eventuell das Cello-Konzert. Auch seine Kammermusik lässt man doch weitestgehend links liegen und von den Opern gibt es nur die „Rusalka“ (die allerdings auch die beste ist).

6. Oktober 2019
21:35
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Gurnemanz
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29. September 2018
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So., 6. Oktober 2019: BRATISLAVA/PRESZBURG (Philharmonie): Antonín Dvořák, Stabat Mater

Normalerweise schreib ich hier nur über Opern, aber das muss jetzt sein: Dvořáks Stabat Mater find ich ganz toll und jedenfalls besser als Rusalka und VIEL besser als die meisten Opern überhaupt.

Die Qualität hat mir auch super gefallen, bei zwei Sängern (Gerhild Romberger und Peter Mikuláš, der heute super in Form war) frag ich mich schon, wieso sie so selten in Wien zu hören sind. Vida Miknevičiūtė und Maximilian Schmitt haben mir auch gut gefallen, ebenso das Orchester unter Juraj Valčuha und der Chor, aber mehr kann ich nicht sagen, da ich das Stück zuvor überhaupt nicht kannte. Insgesamt eines meiner besten heurigen Musikerlebnisse (wie auch der Christian-Gerhaher-Liederabend im Wiener Konzerthaus am 2. Oktober).

24. September 2019
20:49
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UwePaul
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Lohengrin,

finde es auch völlig richtig, wenn er es richtig auskuriert, auch wenn ich etwas traurig bin, aber die Gesundheit ist wichtiger, als ungeduldige Fans. Wünsche ihm jedenfalls gute Genesung........

24. September 2019
20:27
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Lohengrin2
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Wen wunderts?

So schnell heilt das nicht und Vorsicht ist jedenfalls geboten.

24. September 2019
20:17
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UwePaul
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28. Februar 2018
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Im übrigen wird es wohl mit dem Alfred von Beczala auch wohl nichts.  Die erste singt Demuro

24. September 2019
18:09
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UwePaul
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Danke, Herr Storch..

die einige wusste ich noch, Baltsa jetzt wieder, ich habe eigentlich auch alle gesehen bis auf Yang.

Aber die schlimmste haben Sie zum Glück nicht erleben müssen, nämlich die mit Fr. Meier, die war insgesamt schlimm, sie besonders

24. September 2019
13:24
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Kapellmeister Storch
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Vielleicht kann ich ja mit einer kleinen Aufzählung helfen. Ich war zwar nicht in jeder, aber in fast jeder Serie.

Santuzza: Lukács, Baltsa, Yang, Michael, Barcellona, Zhidkova

Turiddu:  Seiffert, Afsanenko,Kiss, Antonenko, Thomas, de Léon

Alfio:       Mastromarino, Golesorkhi, Youn, Delavan

Nedda:    Focile, Gustafson, Nizza, Taigi, Gu, Giannasttasio

Canio:     Cura, Farina, Galouzine

Tonio:     Mastromarino, Golesorkhi, Youn, Delavan

 

Die erstgennanten Sänger haben in der Premiere gesungen. In früheren Serien wurden Alfio und Tonio wohl immer vom selben Sänger gesungen und Turiddu und Canio von unterschiedlichen Sängern. Das war in dieser Serie genau anders herum.

23. September 2019
14:14
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UwePaul
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28. Februar 2018
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Fand ich auch, hatte noch mit Freunden gerätselt, wer es damals war. Bei mir sind vor einigen Jahren die Daten auf dem Laptop abgestürzt und mir fehlen dafür die Angaben.

23. September 2019
14:10
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Kapellmeister Storch
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Alles gut. Eine tolle Serie, die beste, die ich in dieser Produktion erlebt habe. In der Premiere haben übrigens Peter Seiffert und José Cura Turiddu und Canio gesungen.

23. September 2019
13:47
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UwePaul
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28. Februar 2018
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Ja ja, Herr Storch, ich weiss ja, wie Sie ihn schätzen, aber er war es wirklich, aber an so einem Abend möchte ich dann niemanden besonders hervorheben. :-)))

23. September 2019
13:25
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Kapellmeister Storch
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UwePaul sagt
florezaficonada

komme gerade aus der Cavalleria/Bajazzo und bin sehr sehr glücklich. Fr. Zhidkova war großartig, wie alle, will keinen hervorheben, war ein äusserst beglückender Abend  

Ja, auch die dritte Aufführung war wieder hervorragend. Für mich hat dennoch aus einer starken Besetzung Carlos Alvarez herausgeragt.

21. September 2019
12:11
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UwePaul
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28. Februar 2018
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:-)))

bis dahin werden wir uns ja noch lesen...

Ja freue ich mich auch schon drauf, haben ja dann noch die Hugenotten in einer tollen Inszenierung und einen etwas merkwürdigen Propheten, Dinorah hatte ich 2014 schon mit großem Genuß gehört, auch unter Mazzola

https://www.nmz.de/online/semikonzertanter-auftakt-zum-neuen-meyerbeer-zyklus-der-deutschen-oper-berlin-dinorah-oder-di

21. September 2019
11:50
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florezaficonada
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uwe, es freut mich, dass sie so wie ich einen beglückenden opernabend hatten. meine nächste berlinreise ist schon in planung, die rarität dinorah lass ich mir nicht entgehen. schön, dass die DO meyerbeer  würdigt!

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