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Oper in Nachbarländern Österreichs
16. Juli 2019
23:48
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dalmont
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Ich weiß jetzt nicht, was Sie so erbost. Ich habe Ihr von einem Infekt angegriffenes Idol nicht zusätzlich verbal angegriffen. Da ich die Freitag-Vorstellung nicht gesehen habe, kann ich dazu nix sagen, der Einschätzung von Groopies vertraue ich jedoch grundsätzlich nicht. Und auch gegen Influencer/Innen habe ich große Vorbehalte. Irgend etwas dazwischen werden Sie wohl sein, da Sie so idiosynkratisch reagieren. Vielleicht sind Sie auch irgendwie professionell in sein Marketing involviert. Was weiß man.

Und was soll ich mit dem Link anfangen, den ich übrigens schon gelesen hatte? Ich kenne von der Autorin nichts, also kann ich auch nicht einschätzen, wie sie bewertet (was über die Regie steht ist eine bloße Zusammenfassung des Interviews aus dem Programmbuch). Und ob der Klaus Bachler K. eine Medaille überreicht, ist doch auch nebensächlich, Opernfreundevereine tut so was immer wieder, auch die Wiener, das ist Marketing.

Dass ich mir K. gesanglich als Otello nur schwer vorstellen kann, werden Sie mir ja zugestehen. Dennoch habe ich mir eine sehr interessante Aufführung erwartet, - weil ich ein offener und neugieriger Mensch bin - weshalb ich mir auch eine Karte gekauft habe.

Ich habe Ihren Sängerschwarm zum ersten Mal am Piccolo Teatro gesehen, als Ferrando, dann, nach längerer Pause bei einem (mittelmäßigen) Liederabend in Schwarzenberg erlebt und seit damals regelmäßig im Konzert und auf der Bühne gehört. Manchmal war er ausgezeichnet, immer wieder aber nur mittelmäßig. Diese Verweise auf Vergangenes nur deshalb, damit Sie nicht glauben, ich wüsste nicht, wovon ich rede.

Mögen Sie nicht darüber nachdenken, mit dem Wort „blödsinniges Gequatsche“ etwas überlegter umzugehen?

16. Juli 2019
21:26
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Lohengrin2
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Was für ein bblödsinniges Gequatsche.

Kaufmann hat am Freitag einen fantasischen Otello in einer großartigen Vorstellung gesungen. Nach der Vorstellung wurde ihm von den Freunden des Staatstheaters durch die Hand von Bachler die Meistersingermedaille anläßlich seines 50. Geburtstages verliehen.

Die zweite Vorstellung hat er wegen eines Infektes/Verkühlung abgesagt. Im September gibt es noch 3 Vorstellungen....

https://bachtrack.com/de_DE/kritik-otello-niermeyer-petrenko-kaufmann-harteros-finley-bayerische-staatsoper-juli-2019

16. Juli 2019
20:20
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UwePaul
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28. Februar 2018
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dalmont

hatte mich schon gewundert, das von und über Kaufmann nichts zu lesen war. Hat er alle abgesagt?

16. Juli 2019
20:11
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dalmont
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28. Januar 2019
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ad 250)

Wie immer reizt Gurnemanz zum Widerspruch. In die aufgestellte Falle, die verschiedenen Musiken gegeneinander auszuspielen, tappe ich heute nicht.

Ich habe während meines diesjährigen Münchner-Festspielwochenendes (13.-15.7.) auch Kreneks „Karl V.“ erlebt. Für mich war es die zweite Begegnung mit dem Werk nach der Wiener Aufführung in den 80er Jahren, mit Erich Leinsdorf und Otto Schenk als Leading team und Günter Reich in der Titelrolle. Ich empfand damals das Werk als sehr spröde und dieser Eindruck hat sich auch in München bestätigt. 2 1/2 in Musik gesetzte Geschichts- und Weltanschauungsstunden sind nicht gerade theaterwirksam. Wiewohl die Ablehnung jedes (stupiden) Nationalismus’ sehr gegenwartsbezogen anmutet. Weder Katholizismus noch imperiale Selbstverpflichtung werden jedoch Lösungen aufzeigen. Faszinierend war allerdings die Erfahrung, wie variations- und farbenreich Zwölftonmusik sein kann. Was die kritischen Einwände gegen einzelne Sängerleistungen anlangt, kann ich Gurnemanz zustimmen. Skovhus vor allem fehlte die Tiefe, die die Rolle braucht. Insgesamt jedoch war es – vor allem wegen der ausgeklügelten Inszenierung mit den von La Fura dels Baus bekannten Körperskulpturen – ein sehr stimmiger Abend , der doch viel von dem transportierte, was Krenek wichtig war. Wiewohl ich mir nicht sicher bin – ich habe den Komponisten und seine Frau noch kennenlernen können, er war ja etliche Male in Wien – ob ihm diese Inszenierung gefallen hätte.

Die anderen beiden Werke, die ich sah („Turandot“ und „Otello“), waren etwas von einem in München offenbar umgehenden Virus beeinträchtigt. Nina Stemme ließ sich „ansagen“, wieweit sie wirklich beeinträchtigt war, ist schwer zu sagen. Wirklich aufgefallen ist mir nix. Dass sie die schwierigen Passagen im 2. Akt vor allem mit Kraftaufwand bewältigte, hat nichts mit dem Infekt zu tun, glaube ich. Ärgerlich empfand ich Stefano La Colla, vor allem weil sein Gesang offensichtlich technisch unterstützt wurde und daher äußerst unnatürlich klang, so dass ich gar nicht sagen kann, wie er war. Dass die Aufführung mit Lius Tod endete, fand ich eine ganz besonders gute Idee. Puccini selbst hat ja nicht gewusst, wie er die Oper zu Ende führen soll. Und dass nach diesem so erfühlt komponierten Selbstmord ein schnelles Happy End folgt, ist ja in jeder Aufführung problematisch. Der Regisseur war derselbe wie beim „Karl V.“ Deshalb auch Körperskulpturen, "fliegende" Menschen, und 3-D-Brillen, die tatsächlich an den dafür vorgesehenen Stellen großen Effekt machten.

Den Otello – (J. Kaufmann) streckte ein Virus gleich ganz darnieder, er hat abgesagt. Das hat die Aufführung doch recht beeinträchtigt. Ersetzt wurde er von Zoran Todorovich, der sich sehr gefährdet durch eine Partie, die nicht seine ist, kämpfte, allerdings nie ganz abstürzte. (Ich kann mir allerdings schwer vorstellen, dass Kaufmann sie gesanglich wirklich sehr gut bewältigt, werde aber kaum mehr Gelegenheit haben, mir ein Urteil zu bilden.) Er ist allerdings mit Anja Harteros ein sehr eingespieltes Team und da wäre das Zusammenspiel Otello – Desdemona – Jago in der etwas rätselhaften Inszenierung von Amélie Niermeyer ein schauspielerischer „Leckerbissen“ geworden. Da der Einspringer höchstwahrscheinlich nur kurz eingewiesen werden konnte, stand er meist verloren herum. Dafür war der Jago G. Finley auf seine Art grandios. Ihm fehlen zwar die Farben eines brunnenvergiftenden Schurken, aber so war die Rolle nicht angelegt. Er war grandios. Harteros war es erst im letzten Akt. Und so konnte ich mich doch sehr dem Dirigenten, unserem Wahlvorarlberger K. Petrenko, und dem Orchester mit seinen wunderschönen Klangwirkungen widmen. „Otello“ ist einfach eine perfekte Oper.

Summa summarum: Drei Aufführungen, keine perfekt, aber in ihrer inszenatorischen und musikalischen Qualität doch eindringlicher als Vieles, das ich an der Staatsoper gesehen habe.

15. Juli 2019
12:24
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LeFis
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Vielen Dank Gurnemanz für Ihre Besprechungen von Opern in Österreich und den Nachbarländern!

Gerade die Ausführlichkeit der Darlegungen ist sehr hilfreich bei der Entscheidung sich ein Werk woanders anzusehen.

Ich hoffe auch auf eine Besprechung Ihrer Konzerte/Oper in Salzburg!

mit besten Grüßen

L. F.

15. Juli 2019
8:28
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Gurnemanz
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So., 14. Juli 2019: MÜNCHEN (Staatsoper): Ernst Krenek, Karl V.

Auf den heutigen Karl V. hatte ich mich sehr gefreut, meine positive Erwartungshaltung hat allerdings sich nur teilweise erfüllt, was unter anderem damit zusammenhängt, dass mir das Genre der Oper zunehmend unerträglicher wird: Was für eine effekthascherische, bemüht-elitäre Spielerei! Von mir aus könnte man 90% der Opernaufführungen einsparen und dafür zahlreiche (geldsparendere) Liederabende (und hin und wieder auch Kammermusik und Sinfonien) geben, diese Musik erfordert mehr Aufmerksamkeit und geistige Bemühung als Oper. Wie auch immer, Krenek/Křenek mag ich ja sehr gerne (wobei er nicht zu meinen allerersten Favoriten zählt), und merkt man doch eindeutig, dass Krenek ein intelligenter und feinfühliger Mann war, der zwischen den Zeilen Relevantes mitgeteilt hat, sehr deutlich im Reisebuch aus den Österreichischen Alpen (sehr schade, dass dieser hervorragende Liederzyklus doch recht unbekannt ist!), aber auch im mir bis heute vollkommen unbekannten Karl V. Letzterer ist ja die erste Zwölftonoper, und ich als Fan dieser Musik bin dafür deswegen nach München gefahren.

Es ist ein Dilemma mit Opernraritäten: Erstklassige Sänger haben selten Lust/Kapazität, eine Randrepertoirepartie zu studieren, um sie dann ein paar wenige mal darzubieten, zumal im üblichen Spielplan bedauerlicherweise nur wenige und immer dieselben vielleicht ca. 100 (?) Werke regelmäßig auftauchen. Daher muss man sich damit abfinden, bei Raritäten nicht die allererste Garnitur geboten zu bekommen, auch heute war es so: Bo Skovhus (Titelrolle) ist ein solider Sänger, aber schon längst nicht mehr der Jüngste mit schon lang mit keiner unverbrauchten Stimme. Gun-Brit Barkmin war die Eleonore, und hat ja eine recht schöne Stimme, allerdings vermag ich nicht zu beurteilen, ob sie auch heute wie üblich falsch (will sagen: deutlich zu hoch) gesungen hat. Ich mag die Stimme von Anne Schwanewilms sehr gern, auch wenn sie so klingt wie jemand, der jahrelang mit einer falschen Technik gesungen hat und die damaligen Gewohnheiten nicht mehr loswird, dieses Eindrucks konnte ich mich auch heute nicht erwehren, für die Isabella war sie meinem unbedarften Ersteindruck entsprechend durchaus eine gute Besetzung. Wolfgang Ablinger-Sperrhacke (Franz I.) ist ein guter Sänger, aber für ein großes Haus zu klein, und was soll überhaupt die blöde Idee, ausgerechnet ihn zeitweise einige Meter über der Bühne zu platzieren?! Sobald er AUF der Bühne gestanden ist, war's akustisch besser. Michael Kraus (Luther) hat mir nicht gefallen, wie auch die zahlreichen anderen Rollen keinen bleibenden Eindruck hinterließen (zum Beispiel sehr unspektakulär der Pizarro des Kevin Conners). Ausgezeichnet dagegen Orchester und Chor, aber das Dirigat von Erik Nielsen kann ich nicht beurteilen. Die Inszenierung von Carlus Padrissa ist sehr opulent und eindrucksvoll, wenngleich es sicherlich Aufwand bedeutet, die Bühne unter Wasser zu setzen.

Die Beschreibung klingt negativer als es war; objektiv war es schon in Ordnung, subjektiv nicht. Jedenfalls war es nach meinem vorigen Kulturbesuch Labsal meinen Ohren, denn am Mittwoch, 10. Juli 2019, besuchte ich "Die Tagebücher von John Rabe" im Wiener Ronacher, und ich habe nie zuvor einen größeren Unsinn gehört: Eine billige Aneinanderreihung von Bach, Schostakowitsch, Puccini, Verdi etc., rein belanglos, total vorhersehbar, äußerst oberflächlich, nur vordergründig, null tiefgründig. Wie kann man in der Gegenwart SO ETWAS komponieren??? Ich habe noch NIE eine schlechtere Oper gehört, eine reine Katastrophe. (Sogar Michael Obst, Staud und Trohjan waren VIEL besser.) Die Ausführenden (Sänger, Inszenierung, Orchester) kaum positiv erwähnenswert. Dagegen war der Krenek wahrer Balsam meinen Ohren

12. Juli 2019
13:40
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UwePaul
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Gurnemanz,

dafür habe ich ihn an der DO zwischen 2014 und 2017 mehrere Male erleben dürfen, hoffe, das er nicht auf ewig verschwunden ist, in einer großartigen Inszenierung von David Alden .

12. Juli 2019
13:10
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Gurnemanz
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UwePaul sagt
Gurnemanz,

Sie schrieben, dass Sie Britten schätzen, hier etwas

https://operavision.eu/de/bibliothek/auffuehrungen/opern/billy-budd  

Besten Dank für den Link! Billy Budd habe ich leider noch nie auf der Bühne gesehen (war 2011 in Wien, und ich war so blöd, nicht hinzugehen - das tut mir heute noch leid)

 

Kapellmeister Storch sagt

Dass die Inszenierung auf Briscein zugeschnitten ist, finde ich auch. Was die Häuser betrifft, habe ich es anders formuliert: das Werk gehört eher an die beiden anderen Häuser. Damit meinte ich nicht, dass es nicht an Komische Oper gehört.

Ihnen auch einen schönen Sommer. Wenn Berichte auf Interesse stoßen, ist das immer schön. Ich freue mich auch immer über interessante Berichte. So habe ich meinerseits für Ihre Berichte zu danken.  

Alles klar, danke für die Antwort!

Ja, dann freuen wir uns auf ein Wieder-Lesen nach der Sommerpause!

8. Juli 2019
14:32
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Kapellmeister Storch
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Gurnemanz sagt
@238: Ich habe leider erst jetzt Ihre Antwort gesehen, die war mir bisher entgangen. Tut mir leid!

Die Inszenierung ist mE genau auf Briscein zugeschnitten, der ja eine ganz andere Ausstrahlung hat als zum Beispiel Vogt. Dass die Tote Stadt eher nicht an die Komische Oper gehört, finde ich übrigens nicht, ich war ja auch vom Holländer an der Wiener Volksoper angetan. Einen zu stark begrenzten Spielplan der verschiedenen Häuser finde ich nicht gut.

Danke für die Erklärungen, ich finde es trotzdem sehr unnötig, denn Rosé ausschenken kann man ja auch ohne Musik. Bei mir rechts oben waren (leider) einige Plätze frei.

Schönen Sommer! Und danke für Ihre zahlreichen Berichte von Vorstellungen in Berlin! Zum Death in Venice mit Bostridge möchte ich wieder kommen.  

Kein Problem.

Dass die Inszenierung auf Briscein zugeschnitten ist, finde ich auch. Was die Häuser betrifft, habe ich es anders formuliert: das Werk gehört eher an die beiden anderen Häuser. Damit meinte ich nicht, dass es nicht an Komische Oper gehört.

Ihnen auch einen schönen Sommer. Wenn Berichte auf Interesse stoßen, ist das immer schön. Ich freue mich auch immer über interessante Berichte. So habe ich meinerseits für Ihre Berichte zu danken.

6. Juli 2019
9:13
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UwePaul
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Gurnemanz,

Sie schrieben, dass Sie Britten schätzen, hier etwas

https://operavision.eu/de/bibliothek/auffuehrungen/opern/billy-budd

4. Juli 2019
20:20
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UwePaul
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Geht mir mit Vogt auch so, schätze ihn aber trotzdem auch.

Es gibt ja noch einen neuen Midsummer Nights Dream, den ich noch nie sah

 
4. Juli 2019
20:07
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Gurnemanz
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Ich habe erst eine Death-in-Venice-Inszenierung gesehen, nämlich die von Hermann Schneider in Linz, die mir hervorragend gefallen hat. Der Vergleich ist sicher spannend. Allerdings möchte ich nur wegen Bostridge und wegen des Werkes (ich liebe Britten) hinfahren, die Inszenierung ist da nur der Randschauplatz.

Ja, Vogt hat mir nur in genau zwei Rollen wirklich gut gefallen, als Paul und als Stolzing. Sonst kann er mir gern gestohlen bleiben. Aber die Geschmäcker sind verschieden, und ich halte ihn für einen guten Sänger.

4. Juli 2019
19:46
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UwePaul
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Gurnemanz,

hoffe, das Sie dann nicht enttäuscht sind. Die anderen Inszenierungen von Britten an der DO sind wirklich Klasse, aber der Tod hat mich, trotz einiger guter Szenen, nicht vom Hocker gerissen.

Nochmal zur toten Stadt, Vogt soll ja in Mailand sehr gut gewesen sein

4. Juli 2019
19:29
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Gurnemanz
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@238: Ich habe leider erst jetzt Ihre Antwort gesehen, die war mir bisher entgangen. Tut mir leid!

Die Inszenierung ist mE genau auf Briscein zugeschnitten, der ja eine ganz andere Ausstrahlung hat als zum Beispiel Vogt. Dass die Tote Stadt eher nicht an die Komische Oper gehört, finde ich übrigens nicht, ich war ja auch vom Holländer an der Wiener Volksoper angetan. Einen zu stark begrenzten Spielplan der verschiedenen Häuser finde ich nicht gut.

Danke für die Erklärungen, ich finde es trotzdem sehr unnötig, denn Rosé ausschenken kann man ja auch ohne Musik. Bei mir rechts oben waren (leider) einige Plätze frei.

Schönen Sommer! Und danke für Ihre zahlreichen Berichte von Vorstellungen in Berlin! Zum Death in Venice mit Bostridge möchte ich wieder kommen.

1. Juli 2019
15:42
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UwePaul
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28. Februar 2018
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Lach, na ja, sooooooo überragend ist es nicht, aber ordentlich....

1. Juli 2019
15:31
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florezaficionada
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UwePaul sagt
Genau gegenüber, das Rosati, eigentlich sieht man da viele, habe eigentlich im Laufe der Jahrzehnte fast alle dort gesehen....  

danke für die info, werde beim nächsten mal dort hingehen zum essen. opernsänger speisen ja auch gern und gut!

1. Juli 2019
14:21
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Kapellmeister Storch
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UwePaul sagt

Kann das, was Herr Storch schrieb, genauso wie die Kritik von Dr. Waltenberger, insgesamt bestätigen, nur die Kritik an Fr. Damrau nicht, sie war hervorragend, alle anderen genauso, wie er schrieb.

Mir hat Frau Damrau trotz meiner Anmerkungen gut gefallen. Ich war auch am Donnerstag nochmal drin.

1. Juli 2019
14:18
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Kapellmeister Storch
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Die tote Stadt, 28.09.2019, Komische Oper Berlin

Die letzte Aufführung in der Spielzeit der Premiere war für mich eine angenehme Überraschung. Sowohl die Inszenierung als auch die Besetzung haben mir viel besser als bei meinem Besuch im Herbst gefallen. Damals bin ich mit Ales Briscein nicht richtig warm geworden, am Freitag fand ich ihn ausgezeichnet, auch wenn die Stimme nicht unbedingt meiner Idealvorstellung für den Paul entspricht. Er zeigte auch keinerlei Ermüdungserscheinungen und passte hervorragend in die Inszenierung. Sein Tenor ist zwar schmal, aber sehr robust. In Prag singt er u.a. den Lohengrin. Auch das Dirigat Rubikis hat mir gefallen. Ich finde es bemerkenswert, dass ich in den vergangenen Tagen in der Komischen Oper zwei Werke hervorragend aufgeführt erlebt habe, die eigentlich eher in die DOB oder Staatsoper gehören. Sehr erfreulich war auch die Leistung des Orchesters.

@ Gurnemanz: das Haus war doch recht voll... Kammermusik wurde gespielt, weil es zum Saison-Ausklang zur Begrüßung ein Glas Rosé gibt und vor der Aufführung und in der Pause ein musikalisches Rahmenprogramm. Ich habe das in der Pause gar nicht mitbekommen, da ich an der frischen Luft gewesen bin.

1. Juli 2019
11:32
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UwePaul
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Genau gegenüber, das Rosati, eigentlich sieht man da viele, habe eigentlich im Laufe der Jahrzehnte fast alle dort gesehen....

1. Juli 2019
11:25
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florezaficionada
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wo bitte ist "euer" italiener und wie heißt er? auf der bismarckstr. kenne ich zwei, allerdings als nicht-berlinerin nicht das stammlokal der stars! 

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