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Oper in Bundesländern Österreichs
9. Februar 2019
22:37
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 301
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29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Sa., 9. Feber 2019: LINZ (Musiktheater, Blackbox): André Wormser, Clyremnestre (mit Klavierbegleitung)

Das Linzer Landestheater ist Gold wert (unglaublich, dass die Stadt Linz die Finanzierung abdrehen wollte!), dort finden Sachen statt, an die man in Wien nicht einmal denken würde. Beispielsweise werden mehrmals im Jahr Opernraritäten mit Klavierbegleitung in der sogenannten Blackbox - ein kleiner Saal mit angenehmer Atmosphäre, der 200 Leute fasst - gegeben. Heute stand (passend zur tollen Elektra-Premiere vor kurzem) die "szenische Kantate" Clyremnestre von André Wormser auf dem Programm, dessen biographische Daten nur spärlich überliefert sind (1851—1926), wie in der zu langen (weil 23 min dauernden - knapp halb so lang wie das Stück!) Einführung erläutert wurde. Es soll davon keine Aufnahme existieren, nur die Arie der Clytemnestre soll zweimal aufgenommen worden sein. Der Dramaturg erläuterte vor den einzelnen Gesangsnummern, was vor sich ging, denn die Aufführung war konzertant (mit unterstützenden Lichteffekten) in französischer Sprache ohne Untertitel.

Jin Hun Lee als Égisthe hat mir am besten gefallen. Sein Tenor ist kraftvoll, metallisch, aber nicht gedrückt, und seine seine Technik ist gut. Ich würde ihn gern in einem größeren Saal hören. An einer Stelle hatte ich den Eindruck, dass seine Stimme übertrainiert ist, das hat sich aber nicht wiederholt. Svenja Isabella Kallweit war eine gute Clyremnestre. Eine sehr gute wäre sie dann, wenn sie ihre Atemtechnik verbesserte, denn hörbares Einatmen ist störend. Michael Wagner klingt in der Blackbox klarerweise viel besser als im großen Saal, aber ich wurde auch heute nicht glücklich mit ihm: Sänger, die beim Singen diverse verkrampfte Grimassen schneiden, sind mir hochgradig suspekt. Generell hatte ich den Eindruck, alle drei Sänger würden die Blackbox beizeiten mit einem Opernhaus-Saal verwechseln. Die genannten Negativpunkte waren aber nicht wirklich störend, haben den positiven Eindruck also nicht verleidet. 

Tommaso Lepore ersetzte für meine Ohren das Orchester sehr gut, aber da ich weder das Stück kenne, noch gut Klavierspielen kann, weiß ich es nicht besser. Die Musik lohnt sich, angehört zu werden. Sie ist romantisch mit Merkmalen der grande opéra, besitzt aber keine unnötigen Längen (es sei denn, es wurde kräftig gestrichen, obwohl gesagt wurde, es werde das ganze Stück gebracht). Leider war das heute die letzte von zwei Aufführungen, es wird wohl keine Gelegenheit mehr geben, das Stück live zu hören. Die Wiener Staatsoper könnte sich doch ein ähnliches Konzept überlegen anstatt der langweiligen und uninspirierten Vormittagsmatineen, in denen mittelmäßige Ensemblemitglieder in einem lieblos zusammengestoppelten Programm auftreten. 

5. Februar 2019
14:46
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 301
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29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Chenier sagt
Den ideologischen Missbrauch der Kunst gab es in allen totalitären Regimen, dafür können die Protagonisten, soweit sie schon tot waren, überhaupt nichts. Das beispielsweise Wagner vorzuwerfen, ist lächerlich. Und wenn sich lebende Künstler mit Despoten arrangiert haben, muss man das retrospektiv auch aus der Situation heraus verstehen. Ein wenig mehr Empathie wäre angebracht, anstatt Menschen in schwierigen Situationen nachträglich zu verurteilen. Das Prinzip Käuflichkeit gilt leider immer und überall und scheinbar hat jeder seinen Preis.  

Werter Chenier! Ich bin mir nicht ganz im klaren, an wen Ihr Beitrag gerichtet ist. Ich zumindest fühle mich nicht angesprochen, ich habe Wagner nicht für seine Weltanschauung kritisiert. Mir gefällt seine Musik nicht, darum geht es mir, nicht um ihn als Person.

5. Februar 2019
10:37
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 533
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Das Prinzip Käuflichkeit gilt leider immer und überall und scheinbar hat jeder seinen Preis.

das sieht man ja jetzt in Abu Dhabi.....

5. Februar 2019
10:09
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Chenier
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Forumsbeiträge: 310
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Den ideologischen Missbrauch der Kunst gab es in allen totalitären Regimen, dafür können die Protagonisten, soweit sie schon tot waren, überhaupt nichts. Das beispielsweise Wagner vorzuwerfen, ist lächerlich. Und wenn sich lebende Künstler mit Despoten arrangiert haben, muss man das retrospektiv auch aus der Situation heraus verstehen. Ein wenig mehr Empathie wäre angebracht, anstatt Menschen in schwierigen Situationen nachträglich zu verurteilen. Das Prinzip Käuflichkeit gilt leider immer und überall und scheinbar hat jeder seinen Preis.

5. Februar 2019
2:42
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 301
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29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Vielen Dank für Ihre hochinteressanten Ergänzungen!! Mir war weder Naděžda Kniplová noch Claude Heater bekannt. Das, was ich in ein paar Minuten dank Google herausgefunden habe, werden Sie sicher schon wissen. Ich habe jetzt von Kniplová ein paar Youtube-Aufnahmen gehört und bin von dieser Stimme begeistert. Über eine solche Sängerin wären wir heute froh. Wenn Youtube nicht trügt, eine zu Unrecht allgemein vergessene Sängerin. Mich würde auch interessieren, was aus ihr geworden ist. Vielleicht weiß jemand was?

Ich glaube aber, Wagner und ich, das wird nix mehr. Zu meiner Opernanfangszeit (vor 10 Jahren) war Wagner für mich noch interessant, in den letzten Jahren hat mein Interesse stark nachgelassen. Wie gesagt: Ich mag die Inhalte nicht (Ausnahme: Meistersinger), die Texte sind in künstlich-altertümlichem Deutsch, die Opern dauern großteils zu lang und stecken voller inhaltlicher Ungereimtheiten, ich leide jedesmal mit den Sängern mit, und ich finde die Musik einfach - nennen wir das Kind beim Namen - primitiv. Mich stört, dass Wagner landauf-landab gespielt wird und dafür zahlreiche andere (mE bessere) Komponisten ein Schattendasein fristen. Ich möchte mich in nächster Zeit lieber Komponisten widmen, deren Werke ich nicht so gut kenne, wie ich es gern würde (vor allem Schnittke und Mahler), davon verspreche ich mir mehr.
Leitmotive sind ja nichts speziell Wagnerisches, die werden zB von Franz Schreker auch eingesetzt, aber bei ihm ausschließlich für die Gefühle der Personen, nicht für die Personen selbst. (Das finde ich zB spannender als die Wagnersche Art.)
Aber ich will mit niemandem über die Fähigkeiten Wagners ernsthaft streiten. Manche verehren ihn, manche halten ihn für gewaltig überschätzt, so ist das...

4. Februar 2019
23:59
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dalmont
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28. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

zum Eintrag 15)

Ich habe mir gerade den „Zeit“-Artikel aus dem 11er Jahr durchgelesen (danke für den Link). Von dem großen Dreigestirn konnte ich nur mehr die Nilsson live erleben (bei Beethoven, Wagner, Strauss und Verdi), Mödl in der „Pique Dame“ und Varnay gar nicht. Mit den anderen aufgeführten Sängerinnen, die ich alle in unterschiedlichen Rollen, ganz oder halb bekleidet, gehört habe, habe ich zum Teil sehr gelitten. Eine Name, der nicht auftaucht, ist mir allerdings plötzlich eingefallen, der meiner ersten Brünnhilde: Naděžda Kniplová. Es war in Linz, und es muss Herbst 67 gewesen sein. Ich hatte als pubertierender Schnösel ein Premieren-Stehplatzabonnement und hatte – da kein Linzer – nur einen Schlafplatz in Linz, aber es war mir der Mühe Wert, vier Sonntage hinzustoppen. Natürlich war es ein kleines Haus, aber die Kniplová blieb mir mit ihrer großen Präsenz sehr in Erinnerung. Und sie soll die Brünnhilde auch – als Einspringerin – in Bayreuth gesungen haben, unter Karajan in Salzburg zu Ostern und die Isolde in Wien (google sei Dank). Was ich weiß ist, dass Hans Swarowsky eine Ring-Aufnahme mit ihr gemacht hat, die aber – weil viele tschechische Musiker im Orchester waren – 68 nur mit Mühe fertig eingespielt werden konnte. Nach dem Einmarsch der Warschauer Pakt Truppen in Prag wurde die Kniplová in ihrem Heimatland „verräumt“.

Frage an die Lesenden: Hat jemand die Kniplová noch an der Staatsoper gehört? Oder in Salzburg? Und weil ich grad dabei bin: Weiß jemand, was aus Claude Heater, dem damaligen Linzer Siegfried geworden ist? Er galt damals als Wagner-Hoffnung, war optisch so was wie ein blonder Jonas Kaufmann. Er sollte in der Saison danach in Linz den Otello singen, den hat er nicht mehr gemacht, dann hat man aber nix mehr von ihm gehört. Es wird ihn doch nicht die „Röhre“ der Kniplová um die Stimme gebracht haben.

Und ein PS: Ich akzeptiere Meinungen, brauche aber Begründungen, um sie verstehen und darüber diskutieren zu können. Das Adjektiv „primitiv“ im Zusammenhang mit Wagners Musik kann ich mir nur durch Verärgerung erklären. Ja, die Leitmotive des „Ring des Nibelungen“ mögen als Konsequenz die Filmmusik haben, aber wie sie in der Tetralogie eingesetzt werden: Ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert, wie vielfältig sie abgewandelt, variiert, mit anderen Motiven kombiniert, von instrumentalen Klangfarben verändert werden. Dass die frühen deutschnationalen Bayreuther Wagnerianer jeder musikalischen Figur des Werkes einen Namen gegeben haben, das ist sehr beklagen, aber dafür kann der Richard ja nix.  

Gurnemanz, kann ich Sie nicht animieren, noch einmal in den grandiosen "Ring"-Kosmos hineinzulauschen?

4. Februar 2019
23:33
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Chenier
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28. Februar 2018
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...und/oder outen.

4. Februar 2019
22:36
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toni
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Forumsbeiträge: 51
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7. März 2018
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Jeder kann sich blamieren wie er will!

4. Februar 2019
22:00
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 301
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29. September 2018
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Dann ist ja alles bestens Laugh Danke für die Beruhigung!
Mir war klar, dass der Text über die Tristan-Aufführung provoziert, aber dass über Werke heiliger Kühe (zB Wagner) auch abfällig geschrieben wird, muss man aushalten.

4. Februar 2019
20:54
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UwePaul
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28. Februar 2018
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Lieber Gurnemaz, wollte ja nur ein bisschen zur Beruhigung beitragen :-))

4. Februar 2019
20:34
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 301
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29. September 2018
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Lieber UwePaul! Ich fordere gar nichts, jeder soll die Musik hören, die er mag, bzw. die Musik nicht hören, die er nicht mag. Ich hab nie behauptet, man müsse Janáček mögen, um ein Musikfreund zu sein, und ich kann mich auch nicht erinnern, dass ich wen hätte "bekehren" wollen. Wagner ist meiner Meinung nach der überschätzteste Komponist (nicht aber der schlechteste), dazu steh ich. Wir sind ja in einem Musikforum, wo man kontroversiell diskutieren soll.

Das ist übrigens ein lesenswerter Artikel: https://www.zeit.de/2011/23/Oper-Bruennhilde/komplettansicht (Vom Absturz der Windsbräute, Die Zeit 2011)
(Obwohl der Satz "Gesungen wird mit Muskeln, nicht mit Fett." Unsinn ist. Gesungen wird weder mit den Muskeln, noch mit Fett.)

4. Februar 2019
20:28
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UwePaul
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28. Februar 2018
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Lieber Gurnemaz,

Sie steigern sich aber jetzt in etwas hinein, was mich ratlos macht. Man muss ja nun Wagner nicht unbedingt zu seinen Lieblingskomponisten zählen, aber ihn so madig machen entspricht doch nun wahrlich nicht dem, was ein Musikfan von sich geben sollte. Sie "fordern" Sympathie für Ihre Lieblingskomponisten und den machen Sie so nieder. Ein bisschen Mäßigung und Toleranz wäre doch angebracht

4. Februar 2019
20:10
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Gurnemanz
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29. September 2018
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Doch, natürlich ist Chemnitz im Opern-Kontext genauso wie Linz ein Kaff, und natürlich finde ich Wagners Musik primitiv: Immer dann, wenn irgendwer mit dem Schwert herumfuchtelt, kommt das Schwertmotiv... *gääääähn*

4. Februar 2019
18:24
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Chenier
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28. Februar 2018
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Chemnitz als Kaff zu bezeichnen, ist für alle, die dort leben, beleidigend, aber Wagner`s Musik als "primitiv" anzusehen , ist dilettantisch und letztklassig. Das würde ich nicht einmal über Janacek schreiben.

Das sagt jemand, der mit Wagner nicht viel am Hut hat und musikmäßig sehr italophil orientiert ist, aber so etwas tut einem Musikfreund weh.

4. Februar 2019
17:53
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 301
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29. September 2018
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Lieber Jago! Das "Kaff" war natürlich übertrieben, auch wenn Chemnitz wirklich nicht groß ist. Der Kern meiner Aussage war ja, dass an kleineren Häusern generell zu viel Wagner gespielt wird, ohne über Sänger zu verfügen, die mit diesen Partien zu Rande kommen. Ich halte es für unverantwortlich, junge Sänger in kurzer Zeit zu ruinieren (vor allem denke ich da an Gustav Kuhn!!). Franz Grundheber und Kurt Rydl haben mehrmals gesagt, dass sie erst im Alter von 40+ mit schwereren Partien angefangen haben. So sollten alle Sänger ihre Karriere aufbauen.

4. Februar 2019
17:10
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Jago74
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29. Januar 2019
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Werter Gurnemanz!

Stimme zwar was Ihre Meinung über Wagners Werke angeht nicht mit Ihnen überein, aber sie haben recht, dass die Qualität leidet wenn auch an den kleinsten Häusern große Wagneropern gespielt werden (gilt dann aber auch sicher für andere Teile des Opernrepertoires).

Wie Sie allerdings auf die Idee kommen Chemnitz als "Kaff" zu bezeichnen, erschließt sich mir nicht. Als was bezeichnen Sie denn dann Linz???? Wink

Gruß aus dem deutschen "Hauptstadt-Dorf"

4. Februar 2019
16:31
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Chenier
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28. Februar 2018
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Dann sollten Sie sich in Zukunft vielleicht Osud oder Broucek nennen......

4. Februar 2019
15:55
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Gurnemanz
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29. September 2018
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Ich find ja nach wie vor, dass die einzige nicht-dumme Wagner-Oper die Meistersinger sind. Holländer und Lohengrin sind mit guten Sängern auch noch erträglich. Aber sonst kann mir der Wagner gestohlen bleiben... Jedem das Seine.

Mein Wagner-Nickname stammt noch aus einer Zeit, in der ich Wagner gemocht hab. Aber das ist schon einige Jahre her.

4. Februar 2019
15:45
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Chenier
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28. Februar 2018
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"....viel zu langen Werke mit der primitiven Musik, dem verschwurbelten Text und dem (meist) dummen Inhalt leben."

Gurnemanz, ich bin kein bekennender Wagnerianer und gehe sehr selten in Wagner-Opern, aber mit dieser Rezension haben Sie Ihren guten Ruf, den Sie aufgebaut haben, leider völlig zerstört. Ihre verbalen Absonderungen kann man nicht mehr Ernst nehmen.

Übrigens war Wagner für Libretto und Partitur zuständig, also primitiv u n d "verschwurbelt" (was immer das bedeuten mag). Und dumme Inhalte haben die meisten Opern (soweit die Libretti nicht nach Shakespeare, Schiller oder ähnlichen Kapazundern sind).

Nicht aufregen, copy, zahlt sich nicht aus.

4. Februar 2019
15:38
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Gurnemanz
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29. September 2018
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Subjektive Berichte sind subjektiv, so ist das.

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