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Neue Besucherregeln im Wiener Kulturbetrieb | Seite 2 | OnlineMerker | Forum

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Neue Besucherregeln im Wiener Kulturbetrieb
16. November 2021
13:03
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semjon_kotko
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Forumsbeiträge: 1
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16. November 2021
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Passend zu diesem Thema ein Posting von Martin Sprenger auf Facebook (https://www.facebook.com/GrazP.....blicHealth, am Ende ein Verweis auf die Ärzte-Zeitung):

Die Luca-App wird in Deutschland zur Kontaktverfolgung ("Contact Tracing") verwendet. Knapp drei Viertel aller Warnungen der Gesundheitsämter in Deutschland, die aus dem System der Luca-App generiert wurden, gingen an Besucherinnen und Besucher von Bars und Clubs. Das geht aus einer anonymisierten Auswertung für den Oktober hervor, bei der über 181 000 ausgespielte Warnmeldungen analysiert wurden. Fast die Hälfte der Warnungen betrafen Clubs (49,1 Prozent), knapp ein Viertel Bars (23,2 Prozent). Erfasst wurden Warnhinweise per App und Anrufe bei Nutzern der App durch das Gesundheitsamt.
Vergleichsweise wenige Warnmeldungen gingen dagegen an Restaurant-Gäste. Sie erhielten 10,9 Prozent aller Warnmeldungen, zeigen die Zahlen, die vom Betreiber der Luca-App am Montag in Berlin veröffentlicht wurden. Knapp neun Prozent der Warnungen gingen an die Besucherinnen und Besucher von Events und Festivals. Kaum eine Rolle spielten der Einzelhandel (1,0 Prozent), Kinobetriebe (1,7 Prozent) sowie Theater, Museen und Kultureinrichtungen (zusammen 0,9 Prozent). Auch die Bereiche Sport (0,8 Prozent) und Spaß/Schwimmbäder (0,6 Prozent) erwiesen sich nicht als Hotspots.
Mehr unter - https://bit.ly/3kJ2nYb

Ich selbst bin - als zweifach und ab nächster Woche dreifach Geimpfter - bis 31. Dezember an 35 Abenden in einer kulturellen Veranstaltung (Oper, Konzert,Theater). Laut Angaben der Stadt Wien kostet ein PCR-Test 8,50 Euro, weshalb der Steuerzahler für mich "Kulturverliebten" 300 Euro bereitstellen darf. Umgekehrt soll Ungeimpften das Arbeitslosengeld gestrichen werden. Nicht dass es einen direkten Zusammenhang gäbe, aber der Terminus "Solidarität" wird in den letzten eineinhalb Jahren ohnehin derart oft missbräuchlich verwendet, sodass diese Gegenüberstellung eine gewisse Aussagekraft gewinnt.

16. November 2021
12:45
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HansLick2
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25. Januar 2021
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es ist österreichweit kein publikumscluster von den diversen "klassischen" veranstaltungsorten bekannt, bregenz über wien bis nach mörbisch. die kundschaft war / ist mehrfach geimpft und diszipliniert - davon haben aber bürgermeister und seine vasallen keine ahnung. was jetzt vom wiener bürgermeister veranstaltet werden soll, bleibt mal abzuwarten! hoffentlich sind seine aktionen legal abgesichert. - PCR tests erst ab 25 personen...... da stehen wiener wirten, heurigen, gastrobetrieben noch variationen bevor. lieber 25 als keine gäste!

ich bin seit 21.Okt. 2021 zum dritten mal geimpft und werde den " Ludwig Zirkus" in wien nicht mitmachen, nicht bezahlte bundestheater, josefstadt karten soeben storniert. Interesse hab ich erst wieder an der "tristan und isolde" premiere. 

16. November 2021
12:31
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Man sieht es mal wieder: die Großstädter, bei denen die Straßenbahn alle paar Minuten an der Haustür vorbeifährt, haben wenig Ahnung davon, wie solche (an sich natürlich richtigen, ja notwendigen Ationen) in ländlichen Gegenden funktionieren sollen. Wenn der Laborabholer auf einer Strecke von z.B. 20 km 10 Stationen anfahren muss, dauert allein das schon entsprechend lange, ganz zu schweigen von dem Weg, den die Menschen zur Sammelbox (klimaschädlich ) mit dem Auto, mühsam zu Fuß oder rnit dem Radl zurücklegen müssen. 24 Stunden-> 48 Stunden geht sich da nie aus. Auch ist die Zwangsvoraussetzung Smartphone eine Zumutung (ich habe keins, sondern ein Handy zum Telefonieren und einen Laptop).

Die Angeschmierten sind allemal die doppelt bis dreifach geimpften, denen Freiheit versprochen wurde. Ob die Ungeimften, wenn sie bei Übertretungen erwischt werden, in adäquatem Maße zur Rechenschaft gezogen werden? Um nicht falsch verstanden zu werden: ich unterstütze ALLE Maßnahmen, die die Pandemie beenden helfen, bin zweifach geimpft, gehe mit Maske auf die Straße und meide so gut es geht Menschenansammlungen.

16. November 2021
10:02
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Ramon
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28. September 2021
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Die zusätzlichen Auflagen für Besucher sind zweifellos lästig. Wenn man sich jedoch die Schilderungen des medizinischen Personals zur aktuellen Lage in den Spitälern  anhört, dann verkommen diese Unannehmlichkeiten zur Lappalie. Realistischerweise besteht die Alternative derzeit leider nur zwischen entweder schrittweisen Verschärfungen oder gleich einem kompletten Lockdown.

@Dalmont: Innerhalb einer Großstadt lassen sich das Sammeln und der Transport in ein für massenhafte Auswertungen geeignetes Labor wohl vergleichsweise einfach organisieren. Es wäre möglich, dass das in anderen Bundesländern flächendeckend - und mit zeitnaher Auswertung - logistisch nicht möglich ist.

16. November 2021
9:54
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Dalmont
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22. Januar 2021
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Christine, Sie haben schon Recht, am Land ist das alles schwieriger. Aber ich mache die Tests in Wien gemütlich vor dem Morgentee vor dem Laptop. Das wäre doch auch am Land eine Option. Warum die Landesregierungen sich nicht in diesem Fall an Wien ein Beispiel genommen haben und flächendeckend "Alles gurgelt" übers Netzt bereitstellten? Das mag vielleicht mit deren immer noch vorhandenen Abneigung gegen den "Wasserkopf Wien" zu tun haben, und dem Länderfürstentumunwesen. Es würden beispielsweise auch die Oberösterreicher vom Land wesentlich leichter nach Linz ins Musiktheater kommen, aber den politisch Tonangebenden in den Ländern bedeutet, Kurz gesagt, Kultur nix. Diese setzen leider alles daran, tatsächlich zu "alten Deppen" zu mutieren.

16. November 2021
9:16
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Christine
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22. Januar 2021
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Ja, in Wien läuft es mit dem Testen gut, Dalmont. Ich gehe zwei Minuten zur Apotheke, die PCR und Antigentests macht und knapp fünf Minuten zur nächsten Gurgelbox. BIPA und Billa in vier Minuten zu erreichen. Ein Vorteil der Großstadt. Wäre mein Zweitwohnsitz mein Hauptwohnsitz, müsste ich 12 Minuten mit dem Auto zur nächsten Testmöglichkeit fahren. Meine dortige Nachbarin fährt gar nicht Auto. Sie ist wäre den Bus angewiesen, das würde hin und zurück einen halben Tag bedeuten. Wenn sie als dreimal Geimpfte dann auch noch einen PCR Test braucht, ist das eine Zumutung. Aber "Leute vom Land" brauchen wohl nicht kulturelle Einrichtungen besuchen.

16. November 2021
9:08
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Dreamhunter
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16. November 2021
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Bezüglich Testen - ich war heute in der Früh bei mir in der Apotheke ums Eck - nach 5 Minuten war ich wieder fertig. Wenn man eine Stunde vor dem Testen weder gegessen, getrunken oder geraucht hat kann man es sich aussuchen ob die Schleimhaut im Mund oder in der Nase genommen wird. Wenn man eines der drei vorher erwähnten Dinge getan hat, dann nur über die Nase.

Zumindest in Wien ist es kein großer Aufwand - und wenn man sich selbst organisiert steht einem Theaterbesuch nichts im Wege....

.. und am Donnerstag das gleich Procedere wieder - kein Problem

15. November 2021
23:01
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Dalmont
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Forumsbeiträge: 176
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22. Januar 2021
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Der Test ist 48 Stunden gültig, die 48 Stunden richten sich allerdings nach der Testabnahme um 8.00 Uhr. Das heißt, Kurzentschlossene können mit den Wiener PCR-Gurgeltests nix anfangen. Aber für jemand, der z.B. wie ich jetzt schon weiß, am 25.11. wird das Theater an der Wien zu besuchen sein, lässt sich damit gut umgehen.

Über die Sinnhaftigkeit zerbreche ich mir allerdings nicht den Kopf. Was brächten solche Sinnhaftigkeitsüberlegungen in einem Land, in dem Wirtschaftskammerfunktionäre, Marketingexperten und Tourismus- und Seilbahnleute nebst anderen sie stützenden Unbeleckten aus der Politik alles Sinnvolle sofort zu Fall bringen. Wir haben’s lang genug erlebt.

Warum die Bundesländer es nicht zustande bringen, die Gurgeltests wie in Wien niederschwellig und effizient zu organisieren, wodurch Theaterbesuche für Nicht-Wiener zu ermöglichen? Man frage die hübsche mittlerweile trauerumflorte Dame in Schwarz, die immer Kurz und bündig das Falscheste sagt. Oder man recherchiere in meinem österreichischen Heimatbundesland, das sich ja ununterbrochen darum bewirbt, als Geburtsstätte des Covidiotismus in die Annalen einzugehen. Jedenfalls wird dort auch schon seit langem internetmäßig zu gurgeln versucht: ein beispielloses und beschämendes Fiasko, bei dem die Testwilligen mehr oder minder verhöhnt werden.

In Österreich ließe sich das Test-Problem ohne größere Unannehmlichkeiten für alle Interessenten lösen, Wien zeigt es vor.

Wie es für Menschen aus dem Ausland, die die Oper besuchen wollen, gehen könnte? Das weiß es nicht.

Fazit: In Wien kommt man – was ein bisschen vorgeplante Kulturevents anlangt - ganz gut zu Rande, wenn man die Tests machen will. Je weniger man sich innerlich dagegen sträubt, desto problemloser geht es.

Diese Pandemie ist schon als Krankheit eine schwer erträgliche Zumutung, aber sie wird uns weiter begleiten und es ist sehr zu hoffen, dass sie nicht durch andere Zoonosen ersetzt werden wird.

15. November 2021
13:40
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RagnarDanneskjoeld
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5. September 2021
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Dalmont sagt

um 20.00 Uhr abends erhalte ich auf mein Mobiltelefon das Zertifikat.
  

Was aber für eine Abendaufführung dann zu spät ist. Am Folgeabend sitzt man dann 18 Stunden nach der Testung ohne Maske (ist das bei Ihnen immer noch so?) im Theater und wundert sich, dass die Inzidenzen so hoch sind.

Lohengrin2 sagt
Und was macht man als Nicht-Wiener?

Ich habe mir sagen lassen, dass man auf der Wilhelmshöhe sehr schön spazieren gehen kann. 

15. November 2021
10:18
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Und was macht man als Nicht-Wiener?

15. November 2021
10:16
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Dalmont
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22. Januar 2021
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In Wien lebend mache ich meine PCR-Tests über „Alles gurgelt“ jeweils um 8.00 Uhr in der Früh, um 9.00 Uhr kommt das Schachtele zu BILLA und um 20.00 Uhr abends erhalte ich auf mein Mobiltelefon das Zertifikat. Trotz Vollimpfung teste ich mich dennoch regelmäßig und es hat bis jetzt klaglos funktioniert. Die Tests hole ich bei BIPA.

Opernbesuchen steht so von dieser Seite nix Kompliziertes im Wege. Das Verfahren könnte vielleicht auch Barak helfen (so er Wiener ist). Es dauert zuhause 10 Minuten, nicht länger.

14. November 2021
16:30
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Chenier
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28. Februar 2021
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Barak sagt
Nachsatz: Ich finde es außerdem sehr befremdlich, dass das Publikum geimpft/genesen UND PCR-getestet, die Billeteure jedoch NUR PCR-getestet sein müssen (also auch Nicht-geimpfte Dienst versehen dürfen)! 

  

Sehe ich auch so. Und nachher ins Restaurant: Ungeimpfte Köche bekochen zwangsläufig Geimpfte und das Ganze wird von ungeimpften Kellnern serviert. Ambivalenz in Reinkultur nach dem Prinzip der Beliebigkeit.

14. November 2021
10:44
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Barak
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Forumsbeiträge: 4
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14. November 2021
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Nachsatz: Ich finde es außerdem sehr befremdlich, dass das Publikum geimpft/genesen UND PCR-getestet, die Billeteure jedoch NUR PCR-getestet sein müssen (also auch Nicht-geimpfte Dienst versehen dürfen)! 

14. November 2021
10:36
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Barak
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Forumsbeiträge: 4
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14. November 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Zu den neuen Besucherregeln in Wien habe ich dann doch einige Fragen. Ich möchte vorausschicken, dass ich nicht zu den Kulturinteressierten gehöre, die nur einmal im Monat oder einmal in der Woche in die Oper/ins Theater/ins Konzert gehen. Ich bin ein „Vielgeher“. (Heute gehe ich ins TaW zur konzertanten Aufführung von Porporas DEIANIRA, morgen in die STOP zur Zarzuela-Gala mit Domingo, am Dienstag ins Konzerthaus zum Liederabend von Gerald Finley, am Mittwoch in den Musikverein ins Konzert der Wiener Symphoniker, am Donnerstag ins TaW zur konzertanten Aufführung von Händels THEODORA mit Joyce DiDonato, am Freitag ins TaW zu Catalanis LA WALLY, am Samstag in den Musikverein zum Konzert des Concentus Musicus, am Sonntag in die STOP zu DER FLIEGENDE HOLLÄNDER mit Terfel usw.)

Nach den neuen Regeln brauchen auch Doppeltgeimpfte wie ich nun zusätzlich einen „aktuellen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf“. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich seit Monaten, obwohl 2-fach geimpft, zweimal pro Woche einen PCR-Test mache (vom Arbeitgeber so vorgeschrieben). Ich möchte Ihnen hier meine Erfahrungen dazu übermitteln: mehrmals wurde meine Probe verschlampt und ich habe ÜBERHAUPT KEIN Testergebnis bekommen. Mehrmals habe ich das Testergebnis nach über 56 Stunden bekommen – also nach der neuen Regel bereits abgelaufen und ungültig. In der Regel kommt das Testergebnis jedoch binnen 24 und 36 Stunden. Das heißt, mit ein bisschen Glück kann man damit an einem Abend eine Kulturveranstaltung besuchen. Das heißt also für mich: ich muss mich künftighin JEDEN TAG testen lassen (wobei sich dann noch die Frage stellt, wie das mit Vorstellungen am Montag ist, wenn am Sonntag alles geschlossen ist). Abgesehen davon, dass das logistisch eine Herausforderung (und kaum zu bewältigen) ist, besteht also immer das Restrisiko, dass das Testergebnis entweder verspätet oder gar nicht kommt. Wenn man also am Abend dann vor dem Eingang der Oper/des Konzerthauses/des Theaters steht und man kein gültiges PCR-Testergebnis vorlegen kann und nicht eingelassen wird: BEKOMMT MAN DANN SEIN GELD ZURÜCK????? Und kann man bereits gekaufte Karten jetzt zurückgeben? Auch Abo-Karten?

Viele meiner Freunde haben bereits angekündigt, unter diesen Bedingungen ihre Besuche im Wiener Kulturbetrieb komplett einstellen zu wollen. Und ich überlege derzeit, ob ich nicht meine Besuche auf ein absolutes Minimum einschränken soll. Dann werden die Wiener Opernhäuser/Konzerthäuser/Theater bald wirklich vor leeren Sälen spielen. Da wäre es ja wirklich besser gleich ganz zuzusperren.

Und noch eine Frage stellt sich mir: ist diese Maßnahme zeitlich begrenzt oder bleibt uns das jetzt so erhalten??????????

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