Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

Neudeutung versus Reclamtreue- eine Einladung zur Stellungnahme an alle Mitleser | Seite 3 | OnlineMerker | Forum

Werte Forumsteilnehmer!

Das Forum ist nun wieder geöffnet!  Wenn es aber wieder nicht den Regeln entsprechend verwendet wird, werden wir mit Löschungen ohne jewede Rechtfertigung vorgehen. 

Das Forum kann zwar von jedem, der sich an die Forumsregeln hält, genützt werden,  dennoch ist es privat und wir sind nicht gezwungen, Leute, von denen wir den Eindruck haben, dass sie - aus welchen Gründen immer - nur stören bzw. persönliche Rechnungen gegen einzelne Teilnehmer oder das Medium selbst begleichen wollen, daran teilnehmen zu lassen.

1. Teilnahme:

Der Online Merker würde es sehr schätzen, wenn sich die Teilnehmer an diesem Forum mit ihren echten bürgerlichen Namen anmeldeten. Das kann allerdings nicht verpflichtend sein, weil die Möglichkeiten, dies zu umgehen, zu groß sind und zweifellos auch von manchen Menschen genützt würden. Wer also unter seinem bekannten „Nick-Name“ angemeldet bleiben will, möge das tun. Allerdings wird gebeten, sich eines zivilisierten Tonfalls zu befleißigen, was nicht immer der Fall war, also mit einem Mindestmass an Höflichkeit, wie diese im gesellschaftlichen Umgang üblich ist, zu verfahren.

Um Spam-Anmeldungen zu vermeiden, muss jeder neu registrierte Teilnehmer das Mail, das er nach erfolgter Erst-Registrierung bekommt, binnen 24 Stunden bestätigt retournieren/ Link anklicken (bitte schauen Sie auch in Ihren Spam-Ordner). Erfolgt binnen 24 Stunden keine Reaktion, löscht sich die Anmeldung automatisch!

2. Regeln:

Im Forum des Online Merkers sollen ausschließlich kulturelle Angelegenheiten diskutiert werden. Politische oder gesellschaftliche Fragen sind nur dann gestattet, wenn sie in einem unmittelbaren und hier unverzichtbaren Zusammenhang mit einem konkreten Kulturereignis oder einer aktuellen kulturpolitischen Frage stehen. Da es hier eine gewisse Grauzone gibt, obliegt es ausschließlich dem Moderator zu entscheiden, ob der Beitrag zu löschen ist oder nicht. Beiträge die nicht unmittelbar mit Kultur zu tun haben, bzw. bei denen eine kulturelle Frage nur vorgeschoben wird, um in irgendeine Richtung zu agitieren, sind nicht zugelassen und werden gelöscht.

Der Umgangston im Forum  duldet keinerlei Herabwürdigungen und Beschimpfungen von Mitarbeitern des Online-Merker, anderen Forumsteilnehmern und/oder Dritter,  ebenso wenig wie Bedrohungen mit irgendeiner Art von Gewalt. Solche Einträge werden sofort gelöscht. Das Gleiche gilt für die Veröffentlichung persönlicher Informationen, die aus anderen Quellen des Internets (z.B. Google, Wikipedia oder sonstiger Quellen) über Mitarbeiter des Online-Merker, Forumsteilnehmer und/oder Dritte entnommen wurden.

Zudem wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass staatsfeindliche, gesetzeswidrige, rassistische, extremistische, frauenfeindliche und sexistische Äußerungen und solche über die sexuelle, religiöse und politische Orientierung von Mitarbeitern des Online-Merker, Forumsteilnehmern und/oder Dritten zu unterlassen sind und sofort gelöscht werden.

Der Moderator des Forums ist gegenüber jedermann völlig weisungsfrei und muss seine Entscheidungen nicht begründen. Ebenso wenig braucht er auf Beschwerden und Zurufe aus dem Forum reagieren.

 

 

Avatar
Bitte denke über eine Registrierung nach
guest
sp_LogInOut Login sp_Registration Registrieren
Registrieren | Passwort vergessen?
Erweiterte Suche
Forumbereich


Übereinstimmung



Forum Optionen



Minimale Suchwortlänge beträgt 3 Zeichen - die maximale 84
sp_Feed RSS (Beitrag) sp_TopicIcon
Neudeutung versus Reclamtreue- eine Einladung zur Stellungnahme an alle Mitleser
8. Mai 2021
18:08
Avatar
BalthasarZorn
Member
Members
Forumsbeiträge: 44
Mitglied seit:
21. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Endlich der lang erwartete Beweis, dass es auf dem Mon eine Atmosphäre gibt: Sonst könnte es ja nicht schneien.

8. Mai 2021
16:19
Avatar
walter
Member
Members
Forumsbeiträge: 100
Mitglied seit:
8. März 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Rodolfo auf dem Mond? Das ließ mir nun doch keine Ruhe, ich habe danach gesucht- und auch etwas gefunden, zumindest einen Ausschnitt:

 

Ich hoffe, man versteht mich, wenn ich das jetzt nicht kommentiere.....

walter

8. Mai 2021
15:05
Avatar
Gast
Gast
Guests

Chenier sagt

Ich rede von Anstaltsinszenierungen, die werden Sie wohl nicht goutieren, oder? 

Doch, wenn sie gut gemacht sind: Eine der besten Rosenkavalier-Inszenierungen, die ich bisher gesehen habe, spielt in einem Sanatorium. (Claus Guth, Oper Frankfurt)

Übrigens kenne ich eine weit über 80-jährige Opernliebhaberin, die im Kino jene Boheme aus Paris, auf die Sie wohl anspielten ("Rudolfo auf dem Mond"), gesehen hat. Sie war so begeistert, dass sie anschließend eine Reise nach Paris unternehmen wollte, um es sich vor Ort erneut anzuschauen.

Gehören wir beide jetzt deshalb gleich in die Klinik?

8. Mai 2021
13:16
Avatar
Chenier
Member
Members
Forumsbeiträge: 255
Mitglied seit:
28. Februar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Herr Baron, es wäre zumindest eine Orientierungshilfe, nicht mehr und nicht weniger, was keine völlige Identität mit damals voraussetzt.

Ich rede von Anstaltsinszenierungen, die werden Sie wohl nicht goutieren, oder?

8. Mai 2021
12:35
Avatar
Figaro1992
Member
Members
Forumsbeiträge: 23
Mitglied seit:
19. April 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Chenier sagt

Man kann erneuern und ein wenig modifizieren, aber ein Rudolfo am Mond, ein Macbeth im Waldklo, eine Carmen am Autofriedhof oder ein Parsifal im Gefängnis bzw. im Irrenhaus ist völlig entbehrlich und wer diese Art von Anstalts-Inszenierungen gutheißt, ist selbst reif für die Klinik.

  

Bin völlig d´accord !

8. Mai 2021
12:22
Avatar
Gast
Gast
Guests

Chenier sagt
denn damals lebten Librettisten und Komponisten noch, letztere dirigierten ihre Werke meist selbst, und konnten die Art der Inszenierung nach ihren persönlichen Vorstellungen mitgestalten

 

Wie lösen Sie dann das Problem, dass zum Beispiel Wagner ausdrücklich nicht wollte, dass sein Parsifal außerhalb von Bayreuth aufgeführt werden darf? Setzen Sie sich also doch über den klar formulierten Willen des Komponisten hinweg?

Und was ist mit Carmen? Jeder weiß, dass die Fassung, die heute überall gespielt wird, nicht diejenige ist, die vom Komponisten vorgesehen war. Diese wurde nach seinem Tod neu komponiert. Wehren konnte sich Bizet also gegen die Neufassung nicht mehr. Ist das dann trotzdem in Ordnung, weil die neue Carmen so ja viel hübscher und schmissiger ist? Oder dürfte man nicht vielmehr überall nur noch die Original-Fassung spielen, da der Komponisten-Willen über allem steht?

Ich meine diese Fragen gar nicht ironisch, sondern würde sie ernstgemeint zur Diskussion stellen.

Und noch eine Frage direkt an Sie, Chenier, weil ich weiß, dass Sie hier immer P. Domingo verteidigt haben (was ich per se gar nicht kritisieren möchte/kann): Aber wie sieht es denn mit dem Komponisten Verdi aus, der für die Rolle des Pere Germont, Boccanegra, Luna, usw... einen Bariton vorgesehen hat, und eben keinen Tenor? Geht das dann doch, nur weil der Tenor berühmt ist? Und meinen Sie, dass Verdi damit einverstanden wäre, dass der junge flandrische Aufrührer, also der Freund von DC, locker 50 Jahre älter ist als dieser?

Chenier sagt

und wer diese Art von Anstalts-Inszenierungen gutheißt, ist selbst reif für die Klinik.

Auch nicht gerade die beste Diskussionskultur, danke.

8. Mai 2021
11:44
Avatar
Chenier
Member
Members
Forumsbeiträge: 255
Mitglied seit:
28. Februar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Die Lösung des Problems wäre relativ einfach: Man sollte sich die Bühnenbilder der Uraufführungen ansehen und sich an ihnen orientieren, denn damals lebten Librettisten und Komponisten noch, letztere dirigierten ihre Werke meist selbst, und konnten die Art der Inszenierung nach ihren persönlichen Vorstellungen mitgestalten. Auch eine signifikante Verschiebung der Zeitebene ist Unsinn, weil Text und Handlung meist nur aus der Zeit der Handlung verständlich ist. Wenn beispielsweise für Faust eine "deutsche Kleinstadt im 16. Jhdrt." angegeben wird, hat das nicht in Paris zur Zeit der Algerienkriege zu handeln.

Dazu gibt es beispielsweise in der Garnier-Oper eine interessante Dauerausstellung mit damaligen Bühnenbildern der in Paris uraufgeführten Werke. 

Man kann erneuern und ein wenig modifizieren, aber ein Rudolfo am Mond, ein Macbeth im Waldklo, eine Carmen am Autofriedhof oder ein Parsifal im Gefängnis bzw. im Irrenhaus ist völlig entbehrlich und wer diese Art von Anstalts-Inszenierungen gutheißt, ist selbst reif für die Klinik.

8. Mai 2021
11:31
Avatar
Schnabl
Member
Members
Forumsbeiträge: 9
Mitglied seit:
22. März 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Lieber Walter!

Wie jeder Wiener Opernbesucher, zumindest jeder Stehplatzler, träume ich davon Direktor der Wiener Staatsoper zu werden. Selbstverständlich mit einem vollständigen Spielplan im Schreibtisch. Zu den nicht-verhandelbaren Teilen meines Traumes gehören die Verträge mit allen Mitwirkenden. Außen auf der Mappe der Spruch: "Musik ist eine heilige Kunst. Gib acht, daß Du sie nicht verhunzt" und innen im Vertrag mit dem Regisseur als § 1 die Verpflichtung, die Oper "den Intentionen der Schöpfer folgend" umzusetzen.

Bevor ich jetzt mißverstanden werde: ich will nicht, daß die Wagner-Tenöre mit Stierhörnern am Helm auftreten. Und ich bin überzeugt, daß das auch nicht im Sinne eines heute lebenden Richard Wagners wäre. Aber wenn er seinen Parsifal ein Weihefestspiel nennt, dann will er definitiv nicht, daß die Handlung in einem Gefängnis, einer Irrenanstalt, einem Pissoir spielt.

Und: es gibt Autoren, die den Handlungsablauf bis ins Detail im Texbuch fixieren (Strauss, Pfitzner), weil sie das für den sinnvollen Ablauf der Handlung für nötig erachten. Je genauer diese Vorgaben, umso wichtiger ist es, sie "den Intentionen des Schöpfers folgend" umzusetzen. Nicht wortwörtlich, aber dem Sinn nach.

Auch muß man m. E. einen Unterschied machen, ob eine Produktion an einem Repertoire-Theater herausgebracht wird, wo sie Jahre und Jahrzehnte gespielt wird, oder an einem Stagione-Betrieb, wo sie halt fünf, sechs Mal gespielt wird und dann nie wieder. Lesenswert in diesem Zusammenhang ist das sogenannte "Musikalische Testament", das Richard Strauss am 27.4.1945 an Karl Böhm geschrieben hat (nachzulesen z. B. in Karl Böhm: Ich erinnere mich ganz genau). Darin spricht er sich für eine Aufteilung des (sehr persönlich zusammengestellten) Opern-Repertoires auf drei Bühnen aus, von denen eine ein deklariertes "Opernmuseum"ist, während ein anderes als Experimental-Theater dienen würde. Leider ist es auch in Orten mit ausreichend Opernhäusern (Wien, Berlin) offenbar unmöglich, daß sich die Intendanten auf einen sinnvoll abgestimmten Spielplan einigen....

Andreas Schnabl

8. Mai 2021
9:08
Avatar
Gast
Gast
Guests

Wenn jedes Thema nach kurzer Zeit ins Persönliche abgleitet und durch pseudo-wissenschaftliche, oft mit lateinischen, französischen oder anderen sprachlichen Ergüssen durch allwissende (oftmals in der Vergangenheit lebenden) Opernfans dominiert wird, dann ist doch eine seriöse Diskussion nicht möglich.

Warum kann man nicht über unterschiedliche Meinungen seriös diskutieren und die Meinungen anderer auch akzeptieren ohne schulmeisterlich belehrend missionieren zu wollen?

Warum kann man nicht über Inszenierungen diskutieren, ohne gleich die Links/Rechts-Keule auszupacken?

Solange Diskussionen in diesem Forum auf derartigem Niveau stattfinden, an denen nur einige wenige Personen teilnehmen, bin ich nicht daran interessiert, teilzunehmen.

7. Mai 2021
22:58
Avatar
walter
Member
Members
Forumsbeiträge: 100
Mitglied seit:
8. März 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Werte Mitleserinnen und Mitleser, hier ist Ihre Meinung gefragt! Ich würde mich freuen, einige neue Namen kennenzulernen!

walter

Zeitzone des Forums: Europe/Berlin
Am meisten Mitglieder online: 33
Zurzeit Online: alcindo, Eeyore
Gast/Gäste 3
Momentan betrachten diese Seite:
1 Gast/Gäste
Top Autoren:
Lohengrin2: 501
alcindo: 388
Chenier: 255
Christine: 230
MRadema796: 141
copy: 114
Dalmont: 103
walter: 100
Michael Tanzler: 76
Gulliver: 46
Mitgliederstatistiken
Gastbeiträge: 170
Mitglieder: 52
Moderatoren: 1
Administratoren: 3
Forumsstatistiken
Gruppen: 1
Foren: 1
Themen: 678
Beiträge: 11475
Neuste Mitglieder:
eqiroqi, amoibag, udewosujuj, wingamers, SlotoKing, GeorgeTwing, Rosenhuegel, schusterklareh, Eeyore, Ralphfek
Moderatoren: Moderator 16: 66
Administratoren: HaaSon: 2, ac: 115, webentwicklerin: 0

 

Diese Seite drucken