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Marguerite und Henri se rencontrer au Cafe Mumpitz....( unser neuer Faust ) | Seite 6 | OnlineMerker | Forum

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Marguerite und Henri se rencontrer au Cafe Mumpitz....( unser neuer Faust )
2. Mai 2021
11:53
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Chenier
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Forumsbeiträge: 229
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28. Februar 2021
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alcindo, spätestens seit der Frankfurter Aida, die ich vor etwa 40 Jahren live erlebt habe, ist er bei mir unten durch, obwohl ihn eine gewisse Altersmilde, allerdings ohne Altersweisheit, auszeichnen dürfte. Mein erster und gleichzeitig letzter Besuch der Frankfurter Oper, eine Vorreiterin des MRT in negativer Hinsicht. Es war damals mehr oder weniger Zufall, denn ich war beruflich dort und es hat sich ergeben, aber dieses Haus meide ich seither wie Pest und Cholera.

2. Mai 2021
11:08
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Chenier
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Forumsbeiträge: 229
Mitglied seit:
28. Februar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Lyonel, Fakt ist, dass Sie in Behauptungen ohne Beweise schwelgen, die einfach nicht stimmen. Dass z. B. der Gounod`sche Faust mit Goethe überhaupt oder fast nichts gemeinsam hat, ist schlichtweg falsch. Ebenso, dass die Oper in Wien schlecht aufgenommen wurde, hat nur mehr der Zusatz gefehlt, wegen der "Schneckenfresser". Das wollte ich nur richtig stellen, direkt und ohne viel herumzureden, wie es manche in diesem Forum tun.

Sonst lasse ich jedem seine Meinung, ohne sie ihm wegnehmen zu wollen, nur Fehler möchte ich korrigieren.

2. Mai 2021
1:21
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alcindo
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Forumsbeiträge: 357
Mitglied seit:
21. Januar 2021
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gut, dass Ihnen die Neuenfels inszenierungen gefallen, mir eigentlich nicht, habe seit der Flms eine abneigung gegen ihn. nur dieser Faust ist vom grossen meister Castorf ich beziehe mich auch nicht auf eine kritik von Ihnen, sondern auf ihre vorverteidigung .....advocatus diaboli??

2. Mai 2021
0:37
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Lyonel
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Forumsbeiträge: 21
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5. April 2021
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Zu der Qualität der aktuellen Faust-Inszenierung habe ich mich meines Wissens noch gar nicht geäußert, von daher ist mir unklar, worauf sich Ihre Kritik an meiner vermeintlichen Meinung zum aktuellen Faust bezieht. Grundsätzlich halte ich Neuenfels für einen sehr musikalischen Regisseur, der in der Vergangenheit wichtige und mich sehr berührende Inszenierungen vorgelegt hat. In den letzten Jahren habe ich allerdings den Eindruck, dass er sich zunehmend wiederholt, weswegen ich seine Inszenierungen nur noch am Rande verfolge - meistens dann, wenn mich ein Sänger oder eine Sängerin interessiert. Aus diesem Grund habe ich auch den aktuellen Faust nur in Ausschnitten verfolgt, und werde mir daher dazu kein Urteil erlauben. Als Mindestvoraussetzung für eine Kritik sehe ich nämlich immer noch an, dass man den Gegenstand der Kritik komplett gesehen hat - bevorzugt natürlich im Haus...

2. Mai 2021
0:19
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alcindo
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Forumsbeiträge: 357
Mitglied seit:
21. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

werter Lyonel: es ist ja klar, dass Sie diese inszenierung aus einem anderen winkel sehen als einige hier....nur ich denke zb nicht so sehr an Goethe, ich denke an die musik, die Gounod geschrieben hat, und die worte, die die sänger singen...und dann sehe ich eine Inkongruenz, die Sie nicht sehen oder wahrhaben wollen.zb eine figur wie hier in dieser insz der Valentin braucht den roi des cieus nicht, den er so schön anfleht.....Margarethe, die beteuert allein nach haus gehen zu können und keine demoiselle zu sein ist hier schon sehr lebenserfahren und meint beim Meister C wohl keine Jungfrau mehr zu sein...nur die Musik, die sie singt macht da in ihrer schlichtheit nicht mit. was mir auf jeden fall klar ist, ist dass die oper im Prinzip nicht für TV und den stream gemacht ist, sie braucht das theater und die distanz.   regie hat es und soll es immer geben, nur ist die regie bei der oper wie das schlagobers beim kaffee, die relation muss stimmen...in letzter zeit bekommen wir eine ueberportion an schlagobers und den kaffee nur dazu. und die bilderflut, die hier beschert wird,  lenkt immer wieder von der musik und den sängern ab.   dass diese Inszenierung handwerklich gut abläuft, steht auf einem anderen blatt. für mich stört sie aber mmer wieder die musik, behindert die sänger und widerspricht öfters dem gesungenen text.  dass die lokalen kritiken alle gut sind ist doch klar, von diesen fachleuten merkt auch keiner das mangelhafte französisch von A Palka, oder seine nicht sehr vollkommenen gesangstechnik...aber sie sind in und im engen kreise des hauses...da müssen sie ja begeistert sein.  Lobby??

1. Mai 2021
23:31
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Lyonel
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Forumsbeiträge: 21
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5. April 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Habe ich etwas anderes behauptet? Die Diskussionen wären einfacher, wenn Sie das zur Kenntnis nehmen würde, was ich schreibe, und nicht das, was Sie mir unterstellen. Ein Opernlibretto ist etwas völlig anderes als ein Theaterstück und sollte eben auch als unabhängiges Kunstwerk verstanden werden. Deswegen habe ich mich ja dagegen verwehrt, dass hier an anderer Stelle auf Goethe verwiesen wurde, wenn es um Fragen der Inszenierung von Gounods Oper geht. Gounods Oper greift Figuren und Handlungselemente aus Goethes Faust auf, aber es ist ein eigener Kosmos. Es ist wenig sinnvoll, diesen danach zu bewerten, ob er Goethes Intentionen korrekt wiedergibt.

Genauso geht es mir übrigens mit Inszenierungen: Diese sind eigenständige Kunstwerke und müssen als solche vor dem Publikum bestehen. Man muss beide - Opern wie Inszenierungen - innerhalb ihres eigenen Kosmos kritisieren, und zwar unabhängig von irgendwelchen vermeintlichen oder tatsächlichen Vorlagen. Verdis Don Carlos ist (zumindest in der frz. Fassung) ein Meisterwerk, und es spielt dafür keine Rolle, dass es keine getreue Umsetzung von Schillers Dom Karlos ist. Man muss sich eben auf ein Werk - eine Oper oder eine Inszenierung - zunächst einmal einlassen. Es schadet nichts, wenn man etwas über den Hintergrund und vermeintliche Vorlagen weiß (wobei Halbwissen der Art, wie die Nutzerin Christine es hier immer wieder vorführt meiner Meinung nach eher kontraproduktiv ist), aber wenn man sich davon nicht lösen kann, dann man ein Kunstwerk auch nicht beurteilen. 

Im konkreten Fall: Gounods Faust ist nicht Goethes Faust, und Neuenfels' Faust ist nicht Gounods Faust. Beides ist erstmal kein Problem, die Frage ist, was davon ist für sich genommen große Kunst, was unterhält zumindest und was ist einfach schlecht. Wer im Zusammenhang mit Gounods Faust auf Goethe verweist, der liegt ebenso daneben, wie der, der im Zusammenhang mit Neuenfels' Faust auf Gounod verweist.

1. Mai 2021
23:16
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Chenier
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Forumsbeiträge: 229
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28. Februar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Sie reden sich in Wirrnisse, Lyonel, und verlieren jede Bodenhaftung.

Vergleichen Sie einmal den Shakespear`schen Original-Othello mit Verdis Libretto und Sie werden sich wundern, was es da an Divergenzen gibt. Oder Schillers Don Carlos mit der Verdi-Oper, Wilhelm Tell mit Rossini, Macbeth mit Verdi etc. etc., beliebig fortsetzbar.

Ist völlig logisch und nachvollziehbar, dass man mit der Komposition auf der Opernbühne andere Ziele verfolgt als mit der Sprache im Theater und das Werk entsprechend überarbeitet und aufbereitet.

Da sind Sie plötzlich für absolute Werktreue, aber wenn eine Oper verhunzt und ins Lächerliche gezogen wird, ist Ihnen das wurscht und Sie ziehen Kritiker ins Lächerliche, indem Sie ihnen mangelndes Verständnis vorwerfen? Ein Akt übelster Heuchelei.

1. Mai 2021
22:56
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Lyonel
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Forumsbeiträge: 21
Mitglied seit:
5. April 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Christine sagt
Bei der Kritik im Kurier von Peter Jarolin hat man das Gefühl, das war die beste Aufführung, die die Staatsoper jemals herausgebracht hat. Ich will nichts unterstellen, aber für mich ist es wirklich schwer zu glauben,, dass das eine unbeeinflusste objektive Meinung sein soll.

  

Bitte vielmals um Verzeihung, Gnädigste, aber eine "objektive Meinung" haben nur Sie für sich gepachtet. Einfache Kritiker wie Herr Jarolin müssen sich mit ihrer eigenen subjektiven Meinung zufrieden geben. Ich finde diese Echo-Kammer der selbsternannten letzten Verteidiger des Guten, Wahren und Schönen, die man hier im Forum antrifft, wirklich faszinierend: Jeder, der eine andere Meinung vertritt, muss zwangsläufig entweder unzurechnungsfähig, ein Idiot oder korrupt sein. Dass jemand tatsächlich eine andere und gleichwohl zulässige Meinung haben könnte, liegt tatsächlich jenseits Ihrer Vorstellungskraft. 

Dabei haben Sie natürlich auch stets die Fakten auf Ihrer Seite, denn Sie haben ja den Faust I schließlich gelesen. Das möchte ich auch gar nicht abstreiten, nur bezweifle ich doch, dass Sie ihn verstanden haben, wenn Sie das, was Gounod daraus gemacht hat, für eine getreue Wiedergabe halten. Das ist im Übrigen gar kein Vorwurf an Gounod: Dieser hat sich aus den vielen Motiven aus Goethes Faust diejenigen herausgenommen, die ihn interessiert haben. Herausgekommen ist ein vollkommen eigenständiges Werk, dem ich einiges abgewinnen kann, solange ich es nicht mit Goethes Version vergleiche.

1. Mai 2021
19:06
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 442
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20. Januar 2021
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Allerdings....... 800 km Weg

1. Mai 2021
18:52
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alcindo
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21. Januar 2021
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chere mme: wer weiss, was das leben bringt, bei Cupak hat es immer wieder zusammenkünfte gegeben, wo man sich persönlich näher kommt.....nur habe ich den eindruck, dass Sie nicht in Wien wohnen...

1. Mai 2021
18:32
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 442
Mitglied seit:
20. Januar 2021
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Einladung zum Kaffee? Soso.... wann und wo?

Wenn sachlich diskuiert wird, bin ich mit meiner Meinung gern dabei, wenn aber SOFORT Nebenschauplätze aufgemacht werden und herumgepöbelt wird, mache ich meine Meinung nicht öffenlich.

Das hat mit angerührt sein gar nichts zu tun, sondern damit, ob man sich unqualifizierten Angriffen aussetzen möchte.

1. Mai 2021
18:31
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Opernfreund
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Forumsbeiträge: 5
Mitglied seit:
1. Mai 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

ad 45:

Ihr Kalkulation könnte kurzfristig stimmen, mittel- und langfristig wird es aber notwendig sein, neue Besucher zur Oper zu bringen, wobei der Einsatz moderner Medien hilfreich sein kann.

Zur musikalischen Einschätzung stimme ich Ihnen zu, dass es hier Abstufungen gibt und ich würde den Faust auch über die Traviata stellen, generell liegt aber auch die Traviata über dem musikalischen Niveau vieler Premieren der Ära Meyer.

1. Mai 2021
18:27
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alcindo
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Forumsbeiträge: 357
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21. Januar 2021
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ad 43, mme lohengrin: aber, wer wird denn so angerührt sein?  Sie teilen doch oft auch mit beiden händen aus....auch meine meinungen werden von vielen, auch von Ihnen, oft nicht geteilt..aber das liegt ja in der natura rerum. ich bin aber darüber nie verärgert...vielleicht können wir einmal bei einem kaffee personaliter streiten.....

also nur mut und mit gruss vom alcindo

1. Mai 2021
18:17
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Chenier
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Forumsbeiträge: 229
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28. Februar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Opernfreund sagt
Ich finde es schade, dass es im Forum hier wirklich wieder ziemlich viel Untergriffe und Abwertung anderer Meinungen gibt. Ich verstehe auch nicht wirklich, warum gesagt wird, dass angeblich so viele Leute nur den Medien nachreden, das kenne ich aus meinem Bekanntenkreis eigentlich nicht, hier ist es üblich, dass jeder die Produktionen nach seinem Geschmack individuell beurteilt. Und die absolute Ablehnung vieler Produktionen der neuen Staatsopernsaison kann ich auch nicht verstehen. Nicht alles war szenisch toll, aber auf der musikalischen Seite ist das Niveau jedenfalls sehr hoch (besser als in der Regel bei der letzten Direktion) und das gilt auch für die aktuelle Faust Premiere, zumindest was man aus dem Stream ableiten kann. Szenisch habe ich viel mehr gelungene Produktionen gesehen als die vielen nichtssagenden faden Inszenierungen der Ära Meyer. Endgültig möchte ich erst nach dem Besuch vor Ort urteilen, Faust besuche ich (hoffentlich!) am 19.5. Der letzte Besuch vor Ort Eugen Onegin war jedenfalls ganz ganz toll (habe ich hier aber an anderer Stelle ohnehin schon angemerkt). Beim Faust war zwar einiges nicht ganz so logisch, aber für mich auch vieles sehr gut gemacht. Die Inflation der Videos in den letzten 3 Produktionen fällt natürlich auf, wobei ich schon sagen muss, dass ich es eher für wahrscheinlich halte, dass mit verstärktem Einsatz von Videos eher jüngere Leute angesprochen werden, die mit diesem Medium einfach aufwachsen. Natürlich waren die Videos sehr unterschiedlich eingesetzt, bei Traviata haben sie in manchen Szenen doch gestört und zu sehr von der Musik abgelenkt (Tenor Arie), beim Parsifal (der mir auch nur bedingt gefallen hat) haben sie die Produktion teilweise fast gerettet, da ohne diese Ebene eine ziemlich fade Inszenierung übergeblieben wäre. Bei Faust finde ich das Konzept, damit auch nicht einsehbare Teile der Bühne miteinzubeziehen ganz gut, ansonsten will ich den Gesamteindruck vor Ort abwarten. 

  

Das Problem könnte aber sein, dass man Teile des Stammpublikums damit verjagt, Operngeher sind eher konservativ, und Junge nicht im erforderlichen Ausmaß anlockt, also per Saldo negativ.

Musikalisch ist der Faust wirklich gelungen, da gebe ich Ihnen völlig recht, wobei man das für die anderen 3 Neuproduktionen nicht ganz vorbehaltlos sagen kann, v. a. für die Traviata.

1. Mai 2021
17:33
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Opernfreund
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Forumsbeiträge: 5
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1. Mai 2021
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Ich finde es schade, dass es im Forum hier wirklich wieder ziemlich viel Untergriffe und Abwertung anderer Meinungen gibt. Ich verstehe auch nicht wirklich, warum gesagt wird, dass angeblich so viele Leute nur den Medien nachreden, das kenne ich aus meinem Bekanntenkreis eigentlich nicht, hier ist es üblich, dass jeder die Produktionen nach seinem Geschmack individuell beurteilt. Und die absolute Ablehnung vieler Produktionen der neuen Staatsopernsaison kann ich auch nicht verstehen. Nicht alles war szenisch toll, aber auf der musikalischen Seite ist das Niveau jedenfalls sehr hoch (besser als in der Regel bei der letzten Direktion) und das gilt auch für die aktuelle Faust Premiere, zumindest was man aus dem Stream ableiten kann. Szenisch habe ich viel mehr gelungene Produktionen gesehen als die vielen nichtssagenden faden Inszenierungen der Ära Meyer. Endgültig möchte ich erst nach dem Besuch vor Ort urteilen, Faust besuche ich (hoffentlich!) am 19.5. Der letzte Besuch vor Ort Eugen Onegin war jedenfalls ganz ganz toll (habe ich hier aber an anderer Stelle ohnehin schon angemerkt). Beim Faust war zwar einiges nicht ganz so logisch, aber für mich auch vieles sehr gut gemacht. Die Inflation der Videos in den letzten 3 Produktionen fällt natürlich auf, wobei ich schon sagen muss, dass ich es eher für wahrscheinlich halte, dass mit verstärktem Einsatz von Videos eher jüngere Leute angesprochen werden, die mit diesem Medium einfach aufwachsen. Natürlich waren die Videos sehr unterschiedlich eingesetzt, bei Traviata haben sie in manchen Szenen doch gestört und zu sehr von der Musik abgelenkt (Tenor Arie), beim Parsifal (der mir auch nur bedingt gefallen hat) haben sie die Produktion teilweise fast gerettet, da ohne diese Ebene eine ziemlich fade Inszenierung übergeblieben wäre. Bei Faust finde ich das Konzept, damit auch nicht einsehbare Teile der Bühne miteinzubeziehen ganz gut, ansonsten will ich den Gesamteindruck vor Ort abwarten. 

1. Mai 2021
17:12
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 442
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20. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

ad 41:
An meiner Meinung? Das kann ich nicht glauben, da meine Meinung meist sehr unfreundlich kommentiert wird......

1. Mai 2021
17:12
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Chenier
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Forumsbeiträge: 229
Mitglied seit:
28. Februar 2021
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Es gab ja schon genug Kritiken in den Medien dazu, also sollten alle eine Meinung dazu haben, so nach dem Motte "Wie soll ich wissen, was ich über die Produktion denken soll, bevor ich gelesen habe, was mir gefallen darf".

Aber Mme. ist mit ihrer Meinung schon sehr knausrig und teilt sie nicht mit dem Plenum.

1. Mai 2021
17:11
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alcindo
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21. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

es geht ja nicht um meine wenigkeit, es gibt noch viele andere hier, die interessiert waeren

1. Mai 2021
15:47
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 442
Mitglied seit:
20. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Selbstverständlich!

Aber glauben Sie nicht, das ich sie Ihnen zu Vefügung stelle!

1. Mai 2021
15:30
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alcindo
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Forumsbeiträge: 357
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21. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

haben mme eigentlich schon eine meinung zu dieser produktion??

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