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Marguerite und Henri se rencontrer au Cafe Mumpitz....( unser neuer Faust ) | OnlineMerker | Forum

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Marguerite und Henri se rencontrer au Cafe Mumpitz....( unser neuer Faust )
11. Mai 2021
10:46
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MRadema796
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Forumsbeiträge: 72
Mitglied seit:
20. Januar 2021
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Christine sagt
Hier wird viel Kritik an der Inszenierung vorgebracht, die ich vollinhaltlich teile. Ich würde mir sehr wünschen, dass diese "modernen" Regisseure einmal von einem Operkenner interviewt werden, der sie fragt, warum sie manche Dinge so verfremden, warum ein Text gesungen wird der mit dem, was sich auf der Bühne abspielt, nicht überein stimmt, warum sie eigentlich kein Vertrauen in Librettist und Komponist haben, usw. Vielleicht liegt das alles nur daran, dass keine neuen Opern mit Themen von heute geschrieben werden, die sich als Publikumsrenner erweisen? 

Die Frage ist, woran das liegt. Es gibt genug neue Opern, die ihre Zuschauer finden. Die Zuschauer können aber nur die Aufführungen besuchen, die stattfinden. Die Wiener Staatsoper ist in diesem Zusammenhang meinem Eindruck nach besonders zurückhaltend und überlässt das Feld kleineren Anbietern in Wien, ohne diesen wenigstens die Möglichkeit zu bieten, die Produktionen auch mal vor großem Publikum zu zeigen (was m. E. sicher machbar wäre). Es ist für mich z. B. unvorstellbar, dass Besucher der Wiener Staatsoper noch nicht mal Opern von Phil Glass oder John Adams sehen konnten, oder von Glanert (Die komische Oper "Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung" wurde nur von der Neuen Oper Wien aufgeführt - unglaublich, das ist eine der besten modernen Opern, die ich kenne). Und wenn es etwas spezifisch Österreichisches sein soll... HK Gruber noch nie in der Wiener Staatsoper?! Wie ist das möglich?

11. Mai 2021
9:35
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Chenier
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Forumsbeiträge: 197
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28. Februar 2021
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Es wird unter Roscic leider umgekehrt sein und alle traditionellen Inszenierungen werden rasch durch MRT-Unsinn ersetzt werden.

Habe mir die Sache auch noch einmal angesehen und die musikalische Seite war wirklich ganz hervorragend, um ohne Euphemismen das Positive hervorzuheben. Erstaunlich, welche hochkarätigen Sänger und -innen das neue Direktorat aus dem Hut zaubert, das muss man ihm zugestehen.

11. Mai 2021
9:01
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Christine
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Forumsbeiträge: 171
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22. Januar 2021
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Hier wird viel Kritik an der Inszenierung vorgebracht, die ich vollinhaltlich teile. Ich würde mir sehr wünschen, dass diese "modernen" Regisseure einmal von einem Operkenner interviewt werden, der sie fragt, warum sie manche Dinge so verfremden, warum ein Text gesungen wird der mit dem, was sich auf der Bühne abspielt, nicht überein stimmt, warum sie eigentlich kein Vertrauen in Librettist und Komponist haben, usw. Vielleicht liegt das alles nur daran, dass keine neuen Opern mit Themen von heute geschrieben werden, die sich als Publikumsrenner erweisen?

11. Mai 2021
8:00
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MRadema796
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Forumsbeiträge: 72
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20. Januar 2021
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alcindo sagt
ob sich diese investition rentieren wird?
  

Dann nennen Sie eine Produktion der Wiener Staatoper, die kostendeckend aufgeführt wurde.

Allem Anschein nach sollte ich mir die Produktion auch langsam anschauen, wenn selbst die größten Skeptiker daran etwas finden.

11. Mai 2021
0:43
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alcindo
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Forumsbeiträge: 317
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21. Januar 2021
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ich habe mir fast das ganze noch einmal angeschaut...und frage mich was soll diese zeitversetzung, wenn eine solche, dann konsequent und mit logik... am dümmsten steht ja hier der Valentin da,  er - zur zeit des algerienkrieges -  vertraut auf eine heilige medaille, die ihm seine schwester in den krieg mit gibt, er besingt den Herrn und Koenig des Himmels , der möge seine cherie schwester beschützen...weiss er denn nicht, was für ein flittchen Castorf aus ihr gemacht hat, dass sie wahrscheinlich(die telefonzelle, wie in Carmen) ein callgirl ist, also in den 60gerjahren hätte dieser Valentin seiner schwester lieber eine doppelpackung präservative schenken sollen. in der besagten zeit wäre ein Mephistopheles halbnackt und in dieser kostümierung auch nicht weit gekommen.....und in dieser zeit soll ein Meph...angst vor dem kreuz haben??, Faust singt die schöne arie "salut, demeure chast' et pure....von keusch und rein war hier keine spur......in dieser zeitversetzung hätte  Marguerite auch keine probleme mit ihrer schwangerschaft gehabt, es gab schon die pille, in London konnte man für wenig geld abtreiben, und im aeußersten fall konnte man ein  kind zur adoption geben........usw, und so fort....

ich bin sicher, dass viele durch diese inszenierung ein besseres Weltbild bekommen und ihren geistigen horizont erweitert haben

technisch eine sehr gute arbeit, die den zuschauer optisch oft überfordert, aber total daneben geschossen

und schwierig im repertoirebetrieb und viele proben bei wiederaufnahmen

ob sich diese investition rentieren wird?

10. Mai 2021
23:27
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walter
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Forumsbeiträge: 89
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8. März 2021
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Faust- die Conclusio:

Nun habe ich mir also die ganze Sache nochmals angetan- beim ersten Mal war es eher ein Schnelldurchgang, jetzt gab es kein Erbarmen......
Im Prinzip hätte ich meinem damals geäußerten Eindruck nichts hinzuzufügen: Es ist und bleibt ein Versuch mit untauglichen Mitteln. Großartige schauspielerische Leistungen, ein ausgeklügeltes Bühnenkonzept, und trotzdem danebengeschossen. An den Sängern, soweit das bei einem Stream überhaupt zu beurteilen ist, hätte ich nichts auszusetzen.
Ja, Gesang und Musik, das gab's auch, und mir war, als leuchtete durch all diesen Bühnenmüll etwas durch, nämlich die Komposition von Charles Gounod, elegant, und durch und durch französisch.......
Ein zusätzlich irritierendes Moment stellten die Untertitel dar, denn so wurde die Inkongruenz zwischen Text und Szene überdeutlich beleuchtet, was bei simplen Gemütern vielleicht für Verwirrung sorgen könnte. Was die Inkongruenzen anbelangt, möchte ich gar nicht ins Detail gehen, es sind einfach zu viele.....
Falls es jemanden interessiert: Es waren zwei doppelte Cognacs notwendig, um das Ganze zu überstehen. Jetzt bin ich nur mehr gespannt, wie sich die Sache im Repertoirebetrieb bewährt. Die Direktion hat es sich jedenfalls nicht leicht gemacht: Sowohl Parsifal, als auch Faust, Entführung und Butterfly sind szenische Herausforderungen........
walter

8. Mai 2021
11:55
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Chenier
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28. Februar 2021
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Christine hat einen vorbildlichen Diskussionsstil, wird nie persönlich oder aggressiv und versteht viel von der Materie. Die ständigen Untergriffe von Lohengrin2 gerade ihr gegenüber sind völlig unverständlich und lassen entsprechende Rückschlüsse auf Charakterdefizite zu. 

8. Mai 2021
5:40
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Gulliver
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Forumsbeiträge: 24
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23. März 2021
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zu 125 Lohengrin: Wie Sie hier eine der nettesten Foristinnen mit fundiertem Wissen (Christine)  abkanzeln ist ekelig und fällt auf Sie zurück . Schämen Sie sich eigentlich nie für Ihre ständigen Ausfälle - das ist Auswurf. Gerade der Stil von Christine kann doch dafür sorgen, dass wir angeregt unser Wissen und unsere Endrücke austauschen ohne Ihre durchgeknallten ständigen Beleidigungen und Anmaßungen  - mir erscheint das als Borderline-Syndrom.

Sie reden ständig von sinnerfassendem Lesen - wie wäre es denn mal, mit sinnerfaßendem Denken und solchen Beiträgen - das ist Ihnen ja  überhaupt nicht gegeben.

7. Mai 2021
16:49
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Chenier
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Forumsbeiträge: 197
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28. Februar 2021
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Christine sagt
Ob bei Giordano beim Komponieren der die Französische Revolution im Vordergrund stand oder ob diese den Hintergund für eine Geschichte um das Schicksal dreier Menschen bildete, darüber kann man diskutieren. Da Giordano Komponist und nicht Historiker war, glaube ich, dass es ihm eher darum ging gute und aussagekräftige Musik zu komponieren und gute Rollen für erstklassige Sänger zu schreiben. Und das ist ihm ja auch gelungen.

Die Oper bildet beide Handlungsebenen ab, aber die Schlussszene gehört einzig und allein Chenier und Madeleine., auch wenn Lohengrin2 das nicht verstehen will oder kann

7. Mai 2021
16:03
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alcindo
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21. Januar 2021
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hier wird immer wieder vergessen, dass oper bis ins 20.jhdt gehobene unterhaltung ist und nicht eine schule für das politische leben. die komponisten erhielten vor allem weitere aufträge, wenn es dem publikum oder dem auftraggeber gefallen hat. je mehr es gefiel, desto mehr aufführungen...und tantiemen. die oper war ja für die meisten komponisten auch ein geschäft

vor der oper war ich meist auf einen kaffee bei der Aida, und nachher trafen wir uns meist bei Smutny auf ein bier, und wer hunger hatte bestellte etwas zum essen....

7. Mai 2021
15:42
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Christine
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22. Januar 2021
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Ob bei Giordano beim Komponieren der die Französische Revolution im Vordergrund stand oder ob diese den Hintergund für eine Geschichte um das Schicksal dreier Menschen bildete, darüber kann man diskutieren. Da Giordano Komponist und nicht Historiker war, glaube ich, dass es ihm eher darum ging gute und aussagekräftige Musik zu komponieren und gute Rollen für erstklassige Sänger zu schreiben. Und das ist ihm ja auch gelungen.

Was Menschen vor oder nach dem Opernbesuch machen, muss nichts damit zu tun haben, wie sehr sie die Oper mögen. In meiner Stehplatzzeit und auch noch Jahre danach habe ich weder vor der Vorstellung einen Drink genommen noch nachher diniert. Aber warum man nach einer schönen Opernaufführung nicht bei einem Glas Wein oder auch Almdudler darüber sprechen sollte ohne die historischen Hintergründe miteinzubeziehen, erschließt sich mir nicht.

7. Mai 2021
14:02
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Es geht hier einzig um Andrea Chenier.Vermischen Sie bitte das nicht mit völlig anderen Geschichten! Das isr ja das Problem, dass manche nicht in der Lage sind, ein Thema erschöpfend zu diskutueren und immer  mit anderem Zeug dahr kommen

Natürlich hat der Komponist sich eine spannende Revolitionsgeschichte ausgesucht! Natürlich nicht, um dies zu verniedlichen, sondern um die ganze Dramatik, die sich ja fantastisch in derMusik wiederfindet, auf die Bühne zubingen!

Dass ein leider erheblicher Anteil der Operngehen auf Harmonie gepolt ist, zuvor einen Drink nimmt und dann zum Dinner schreitet, dafür kann weder der Komponist, noch die anderen Beteiligten. Die Story ist aber nicht lustiger, sorry.....

7. Mai 2021
9:32
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Christine
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22. Januar 2021
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Lohengrin, ich verstehe nicht, warum Sie Menschen, die eine andere Einstellung zu manchen Dingen haben als Sie derartig abqualifizieren? Sind Sie die einzige Opernbesucherin, die weiß, was eine Oper aussagen soll und wie man das richtig auf die Bühne bringt? Wollte Giordano wirklich, dass sich die Menschen, die sich seine Oper Andre Chenier anschauen, primär mit der Französischen Revolution auseinander setzen? Wollte Gounod, dass sich die Opernbesucher mit Kriegen und abgehackten Köpfen befassen? Wollte Wagner, dass sein Parsifal in einem Gefängnis einen Mithäftling brutal ermordet und Kundry den Klingsor erschießt? Sie dürften das glauben, soll so sein. Aber müssen Sie deshalb anderen Gequake, Engstirnigkeit, schlichtes Denken, Dummheit usw. vorwerfen?

7. Mai 2021
9:08
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 349
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20. Januar 2021
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Beginnende Demenz, Mme., gepaart mit dem üblichen rüden Ton?  u.a. dümmliche bis unverschämte Wortspenden unverständiger Leute.

Das ganze Gequake bringt gar nichts in der Sache weil bei den engstirnigen Schreiberlingen (beiderlei Geschlechts) die Lesefähigkeit derart eingeschränkt ist, dass einfache beschriebene Sachverhalte nicht verstanden werden.

Besonders Frau Christine glänzt durch schlichtes Denken und versteht überhaupt nichts.

Andrea Chenier IST Revolutionsoper, nichts anderes. Das bisschen Rokoko-Flitter in der erste Szene ist Karikatur. So was mag der/die Opernbesucher natürlich nicht sehen. Bersi verdient das Geld, mit dem sie die verfogte Maddalena durchbringt, als Prostituierte (na so was).... usw. Alles nix für schlichte Gemüter.

4. Mai 2021
19:29
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Christine
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Forumsbeiträge: 171
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22. Januar 2021
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Lohengrin, Andrea Chenier ist eine meiner Lieblingsopern. Ich verdanke ihr unvergessliche Stunden. Es gibt neben den berühmten Arien und den Duetten auch andere sehr interessante Szenen. Aber eine Inszenierung, die ständig nur das Grauen der Französischen Revolution in den Vordergrund stellen würde und negative Auswirkungen darauf hätte, dass ich mich an der Musik und den Darstellern erfreue, die möchte ich gar nicht sehen. Ich bin nicht in einem Seminar im Historischen Institut der Universität Wien, das die Französische Revolution zum Thema hat, sondern in der Oper! Da stehen die Musik und das künstlerische Erleben im Vordergrund, das für mich durch einen falschen Kragen nicht geschmälert wird!

4. Mai 2021
18:40
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alcindo
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21. Januar 2021
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liebe mme, Sie strapazieren hier immer den schrei nach werktreue, die werktreue liegt bei mir nicht in den kostuemen oder versatzstücken, die auf der bühne aufscheinen, sondern die liegt vor allem beim gesungenen text, den die jeweilige regie  nicht ad absurdum führen darf, im endeffekt lächerlich macht. die szenische umsetzung muss mit dem gesungenen text konform gehen....negatives  paradebeispiel Parsifal

4. Mai 2021
18:12
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Chenier
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Forumsbeiträge: 197
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28. Februar 2021
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Lohengrin2 sagt
Noch dümmer gehts wohl nicht, Chenier!

Es geht hier nicht um recht haben oder irren!!!

  

Beginnende Demenz, Mme., gepaart mit dem üblichen rüden Ton?

Natürlich ging es um die Diskussion über die Schlussszene von A. Chenier und einige haben versucht, es Ihnen ganz langsam, ohne Sie geistig zu überfordern, näherzubringen, sind aber an Ihrem mangelnden Vermögen, in kleinen Schritten mitzudenken, gescheitert. Sie konzentrieren sich auf Kragen und Frisur, andere sehen und interpretieren es ganzheitlicher und hintergründiger.

Hässliches Thema, hässliche Szene, und dann noch hässliche Musik? Da müssen Sie dann schon zum Wozzeck in entsprechender Aufbereitung gehen, beim Verismo, Belcanto, Romantik, Klassik etc. steht dieses Stück nicht auf dem Programm.

4. Mai 2021
17:13
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walter
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Forumsbeiträge: 89
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8. März 2021
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Frau Lohengrin kann man nur empfehlen, einen großen Bogen um Rosamund Pilcher zu machen! Offensichtlich hat sie eine Allergie dagegen, und zitiert sie deshalb so häufig....

Allerdings wurde hier eine Diskrepanz angesprochen, die tatsächlich vorhanden ist. Chenier- und ein 1a- Verismo-Soundtrack, wie geht das zusammen? Weil es einfach umwerfend gut gemacht ist. Das selbe lässt sich wohl auch von Schwergewichten wie Elektra, Salome, Tosca sagen. Kämen die alle mit der Musik daher, die zu ihrer Historie passen würde- sie wären nur halb so wirksam. Ist eben Musiktheater, und ein absolutes Kunstprodukt.

Die Musik von Strauss, Puccini und Giordano braucht man, weil sie die Verbindung zu unserer heutigen Gefühlswelt darstellt, und die alten Geschichten sozusagen ins Jetzt transportiert. Deshalb können wir mitleiden, uns mitfreuen, mit erschrecken mit diesen Charakteren, deren Denken und Trachten uns sonst verborgen bliebe. 

Strassenkleidung von heute, verkopfte Videos, Bühnen mit Requisiten des 21. Jahrhunderts und Verhaltensmuster von heute schaffen das nämlich nicht, das sind und bleiben Versuche mit untauglichen Mitteln.

walter 

4. Mai 2021
17:02
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Das hat auch niemand versucht. Wenn Sie das hineingelesen haben, ist das Ihr Problem.

Ich wundere mich, wo der Schrei nach der Werktreue und dem zwingenden Bezug zum Inhalt bleibt, wenn die biedermeierliche Gemütlichkeit abhanden kommen MUSS....... Andrea Chenier war eine historische Gestalt, der -wie in der Oper gezeigt- politisch war, aber keiner Gruppierung simpel zugeordnet werden konnte. Das hat ihn den Kopf gekostet. DAS ist Gegenstand der Oper, verbunden mit einer (erfundenen) Liebesgeschichte. Wer nur die Lovestory möchte, muss sich eine andere Oper suchen......

4. Mai 2021
16:05
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alcindo
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Forumsbeiträge: 317
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21. Januar 2021
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mit respekt, mme, aber für mich und die meisten, die mit der oper zu tun haben oder die oper lieben, wird diese immer gehobenste unterhaltung bleiben, aber nicht meine weltanschauung erschüttern oder mich politisch beeinflussen

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