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Lohengrin
5. November 2018
8:24
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Chenier
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Forumsbeiträge: 167
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Der Meinung zu Unterreiner kann ich mich voll anschließen, mittlerweile ist er öfters in Seitenblicke zu sehen als auf der Bühne.

4. November 2018
10:44
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 58
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Lieber UwePaul!

Oh alles klar, diese Kritik hatte ich nicht gelesen, weil der Autor zu den üblichen Schönschreibern gehört, deren Texte mich nicht interessieren. Ich habe sie eben überflogen, und naja, wer im letzten Absatz schreibt "Die Sternstunde tags davor – der Lohengrin mit dem phänomenalen Rollendebüt Andreas Schagers – ist natürlich nicht zu toppen", ist für mich keine halbwegs relevante Auskunftsperson.

Pankratova hab ich mehrmals als Färberin gehört und war sehr angetan, als Elektra hat sie mir deutlich weniger gefallen. An ihre Turandot kann ich mich nicht erinnern, war auch wohl weder schlecht noch gut. Wenn man sich ihren Kalender anschaut, singt sie ja leider fast nur Hochdramatisches... 

4. November 2018
8:28
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 349
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Lieber Gurnemaz

hier hab ich die gelesen

https://onlinemerker.com/wien-staatsoper-un-ballo-in-maschera-12/

Denn freut es mich, das ich mit meiner Vermutung daneben lag. Habe sie als Ortrud und Färberin live gehört, als Kundry im TV und fand sie sehr sehr gut. Deshalb hatte ich Zweifel bei der Amelia.

3. November 2018
22:25
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 58
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

UwePaul sagt
Wenn die die Kritik über Fr. Pankratova als Amelia lese, kann ich mir die auch nicht so recht vorstellen....  

Lieber UwePaul! Ich hab keine einzige Ballo-Kritik gelesen, weiß daher nicht, worauf Sie sich beziehen, aber Pankratova hat mir heute sehr gut gefallen! Die Höhen waren zwar ein bisschen scharf, aber ansonsten habe ich nichts auszusetzen. Endlich eine richtige Stimme mit tollem Brustregister, keine Pseudosängerin. Ich denke, sie sollte mehr Verdi singen statt Elektra etc. 

Ansonsten war ich nicht sehr angetan. Vargas hat mittlerweile sehr, sehr deutlich abgebaut, Frontali rauh und farblos (aber noch im grünen Bereich). Der Rest inkl. Dirigent auch nicht berauschend. Von der Inszenierung ganz zu schweigen.

Muss aber sagen, dass ich das Stück fast nicht kenne. Seit ich es vor knapp 7 Jahren mit Shicoff, Nucci und Haveman erlitten hab, hab ich einen ganz großen Bogen darum gemacht.

3. November 2018
20:15
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 58
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Chenier sagt
Werter Gurnemanz, ich respektiere Ihre Meinung, bin aber anderer Ansicht.

Einen Namen muss man sich in dieser Branche schwer verdienen, ebenso wie Neid, das kommt nicht von selbst, und wer ihn hat, hat ihn meistens verdient, weil man niemanden so puschen und vermarkten kann, dass er nachhaltig davon zehrt. Ich weiß, wovon ich schreibe, ich habe mein ganzes Berufsleben dem Marketing gewidmet.

Und zur Szene: Meiner Ansicht gibt es rote Linien und Geschmacklosigkeiten, die man vermeiden soll bzw. (auch in objektivierter Form) kritisieren und ablehnen darf.  

Werter Chenier! So, wie Sie jetzt Ihren letzten Absatz formuliert haben, kann ich Ihnen teilweise zustimmen. Natürlich gibt es bestimmte Dinge, die man kritisieren und ablehnen darf. Ihr voriger Text hat sich für mich aber so gelesen, als würde es Ihrer Meinung nach Dinge geben, die man nicht verteidigen darf. Das sind doch zwei verschiedene Paar Schuhe.

Mir ist bewusst, dass man für eine Karriere Talent, Fleiß und Glück braucht, und ich denke, es gibt niemanden, der Domingo eine große (vergangene) Karriere abspricht (sofern er sich nicht im Wagner- und Strauss-Fach herumtreibt. Aber wenn er sich jetzt an Baritonpartien versucht, muss er sich daran messen lassen - und nicht an seiner vergangenen Tenorkarriere. So sehe ich das. Wieviele Auftritte hat er eigentlich schon Kollegen weggenommen, die das vermutlich weit besser singen können?

 

Das, was Susana über Clemens Unterreiner schreibt, kann ich nur unterstützen. Am Stehplatz ist er alles andere als beliebt. Für Amusement hat seine schauspielerische Leistung als Melot gesorgt.

Ich frag mich auch, was man an diesem mittelmäßigen Bariton finden kann. Ein solides Ensemblemitglied: ja; ein Starbariton oder sowas: sicher nicht.

 

Und nach dem Lesen der Prochazka-Kritik bin ich noch froher, gestern nicht in der Oper gewesen zu sein...

Leider ist er offenbar einer der wenigen, die hören, dass Schager oftmals ziemlich "vorbei" an den richtigen Notenwerten singt!! 

3. November 2018
15:26
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 349
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Um auf den Ursprung zurückzukommen,

wenn ich jetzt die Kritik von Herrn Prochazka lese, und die davor, auch der Teilnehmer, dann entstehen da ja noch mehr Fragezeichen. Die Aufführung war ja nun wahrlich offenbar eine Katastrophe.

3. November 2018
14:19
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zerbino
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Forumsbeiträge: 37
Mitglied seit:
1. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

susana sagt
oje der "mimimimi" Chenier ist wieder da 🙂 unglaublich .. wenn "ein renommierter und anerkannter Sänger systematisch nieder gemacht wird" - ach sie armer ... sie tun mir soooo leid, dass sie das immer wieder lesen müssen.. er wirds aushalten und weiter seine nicht passenden Auftritte machen .. und weiter Geld scheffeln mit einer Leistung die einfach nicht ausreichend ist, wie man es sich von einem erstklassigen Künstler erwarten darf.

Ihre Aussage zu Kinder in der Oper ist auch leicht pervers.. Meine Kinder gingen bereits mit 6 mit in die Oper und das in der folge sehe sehr oft, die waren immer begeistert und total still .. auch heute noch mehr als 25 Jahre später..Mit 10 Jahren waren der Parsifal und der komplette Ring ein großer Wunsch und sie waren total fasziniert.. keine Langeweile...  Manche Erwachsenen können sich nicht mal mit 60 oder 70 benehmen..

Es kommt immer auf die Betrachtungsweisen an, immer auf die Meinung an, es kommt immer auf die Zustände an.. also .. ganz einfach - es gibt nicht nur schwarz und weiss und es gibt einfach mehrer Meinungen...und Erfahrungen.

Aber ich lasse mir sicher von niemanden sagen ich darf mein Kind mit 6 nicht in die Oper mitnehmen.. das hätte ich mir von niemanden  verbieten lassen wollen. dass die meisten Eltern selbst in der Oper nicht benehmen können ist ja was anderes...Babies allerdings gehören weder ins Theater, noch ins Konzert oder Oper ..

aber .. Babies sollten auch nicht in Flugzeuge mitgenommen werden wo sie dann die meisten unerträglich brüllen..  

Eine interessante Frage in diesem Zusammenhang wäre doch, welcher Sänger wirklich aus eigener Kraft und Begeisterung zu seiner erfolgreichen Karriere gekommen ist. Domingo hatte bekannterweise die entsprechenden Eltern und frühe Übung. Jussi Björling sang aus kleineren Verhältnissen schon als Kind mit Vater und Brüdern. Gedda hatte den russischen Vater,der stilbildend war, war aber Bankangestellter. Bewundert habe ich immer Zancanaro, der seinen völlig unmusikalischen Vater, der nichts ahnte, überraschte, als er ihn zu seinen Opernvorstellungen einlud. Bruson ware einfacher Landarbeiter, der sich die Gesangsstunden abknapsen mußte. Und dann gibt es die verhinderten Sänger und begeisterten Opernliebhaber, die mit Schlägen von ihren Eltern schon als Kinder am Opernbesuch gehindert wurden. Ich weiß, wovon ich rede. Ganz anders die, die an der Hand von Eltern oder Großeltern liebevoll an die Oper herangeführt wurden. 

3. November 2018
13:53
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susana
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Forumsbeiträge: 26
Mitglied seit:
16. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Chenier sagt

...."Einen Namen muss man sich in dieser Branche schwer verdienen, ebenso wie Neid, das kommt nicht von selbst, und wer ihn hat, hat ihn meistens verdient, weil man niemanden so puschen und vermarkten kann, dass er nachhaltig davon zehrt. Ich weiß, wovon ich schreibe, ich habe mein ganzes Berufsleben dem Marketing gewidmet.".....

Da kann ich jetzt nur folgendes antworten :

Glauben Sie allen ernstes allle "ganz große Karrieren" sind rein nur auf Können und ganz ohne PR (=Geld) entstanden ?? Glauben Sie wirklich, dass wir die PD kritisieren neidig sind - wozu ? weshalb ? Ich kann , wie manche andere hier nicht verstehen, dass er sich mit fast 80 nicht ein wenig zurücknehmen kann, dass er Partien singt die er weder vom Alter noch von seinem Stimmumfang gut genug ausfüllen kann (sachlich gesehen vom Fach,  nicht von der Beurteilung seiner Fans ) , die er - weil er sie ja kaum singt auch zum größten Teil nicht mal ausreichend studiert, und wenn man Leute in den Häusern kennt, weiss dass er zu 60-70 % seinen Text vom Soffleur bekommt... Und Regiekonzepte nicht ernst nimmt, nur im Groben und bei den Proben nur sehr wenig, nur in der Endphase anwesend ist ..

Wenn man so etwas sachlich kritisiert, hat das weder mit Neid oder sonst was zu tun, sondern  man macht sich einfach Gedanken darüber und vergleicht mit gleichaltrigen oder ähnlich altrigen Sängern, oder mit der PR Stellung ähnlichen Künstlern. Es geht nicht darum ihm niederzumachen, oder wie Sie das auch immer nennen, sondern darüber zu reflektieren ob das echt noch der Qualität des Stückes entspricht.

Klar ohne Talent geht gar nichts, davon mal abgesehen.. und glauben Sie wirklich dass allein Talent und Können in unserer Welt ausreichend ist

Möglicherweise gibts jetzt wieer einen totalen Aufschrei - aber wahrscheinlich gehören Sie zu den Leuten die auch der Meinung sind dass Herr Clemens Unterreiner der große Starbariton der Wiener Staatsoper ist. ER ist ein sehr liebenswerter und netter Mensch, umgänglicher aber ein meiner MEinung nach ein sehr durchschnittlicher  Sänger  - aber das was er mit seiner  täglichen Präsenz in allen Medien vollbringt - bringt ihm jetzt soweit dass alle glauben er sei ein großartiger Bariton mit Weltruhm. Ich will ihn nicht schlecht machen, nochmals er ist ein wunderbarer  Mensch - aber bei ihm sieht man , dass echtes Können nicht mit dem PR-Ruhm zusammen hängen .. dass zwischen den "Namen den man sich macht" und dem "Ruhm" sehr wohl Geld und /ODER  extreme PR dazugehört.

3. November 2018
12:35
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Chenier
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Forumsbeiträge: 167
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Werter Gurnemanz, ich respektiere Ihre Meinung, bin aber anderer Ansicht.

Einen Namen muss man sich in dieser Branche schwer verdienen, ebenso wie Neid, das kommt nicht von selbst, und wer ihn hat, hat ihn meistens verdient, weil man niemanden so puschen und vermarkten kann, dass er nachhaltig davon zehrt. Ich weiß, wovon ich schreibe, ich habe mein ganzes Berufsleben dem Marketing gewidmet.

Und zur Szene: Meiner Ansicht gibt es rote Linien und Geschmacklosigkeiten, die man vermeiden soll bzw. (auch in objektivierter Form) kritisieren und ablehnen darf.

3. November 2018
0:26
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 58
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Chenier sagt
Und sie gibt es, Gurnemanz, die inhaltlichen Grenzen, wenn man beispielsweise renommierte und international anerkannte Sänger systematisch niedermacht, oder objektiv absolut verwerfliche und geschmacklose Inszenierungen wie den seinerzeitigen Tannhäuser in Düsseldorf oder den Kusej-Macbeth in München als zutreffend verteidigt.

Was man durchaus sagen kann, der oder die gefällt mir nicht und die oder jene Inszenierung gefällt mir, aber alles subjektiv.  

Werter Chenier! Ich muss Ihnen hier leider widersprechen, ich bin anderer Meinung:

  • Ein "systematisches Niedermachen" von Sängern habe ich hier noch nicht gelesen. Wo genau wurden Sänger niedergemacht und noch dazu systematisch? Es wurde nur von einigen Forenmitgliedern festgestellt, dass sie die (Selbst-)Vermarktung eines Plácido Domingo (nennen wir das Kind beim Namen) ablehnen. Dieser Meinung bin ich auch. Ich finde, Domingo sollte wissen, wo seine Grenzen liegen. Er lernt mit Vollgas eine Rolle nach der anderen, lässt aber außer Acht, dass sie gar nicht für sein Stimmfach geeignet ist und dass es für eine gute Interpretation mehr braucht als die Noten zu können. Sie haben ja in genau diesem Thread vor ein paar Tagen Franz Grundheber sehr gelobt - vergleichen Sie mal eine Aufnahme von Grundheber mit einem Mitschnitt derselben Rolle mit Domingo. Ich finde, da liegen Welten dazwischen.
    Aber darum gehts ja nur sekundär; ich bin der Meinung, dass der Bekanntheits- oder besser Vermarktungsgrad eines Sängers auf gar keinen Fall den Sänger von Kritik befreien soll. Insbesondere dann ist Kritik gefragt, denn man soll sich davor hüten, mit einer unkritischen Masse mitzuschwimmen und sich Kritik verkneifen, nur weil jemand einen großen Namen hat. Das würde mich dann an "Des Kaisers neue Kleider" erinnern.
  • Wer legt denn fest, wann eine Inszenierung "verwerflich" oder "geschmacklos" ist? Ich persönlich finde, dass eine Inszenierung dann verwerflich ist, wenn sie der Essenz des Werkes widerspricht (da denke ich vor allem an Otto Schenks Schlaues Füchslein und an Otto Schenks Rusalka). Andere möchten Opern wiederum nur auf diese - ich nenne es jetzt einmal "kitschige" - Art inszeniert sehen, auch wenn das meinem Verständnis dieser tiefgehenden und komplexen Werke diametral entgegensteht. Ich habe es leider noch nicht geschafft, die Münchner Kušej-Rusalka (ich sag nur: Wassermann als Fritzl) zu sehen, aber allem Bisherigen, das ich über diese Inszenierung weiß, nach zu schließen, müsste ich davon begeistert sein (das kann ich gerne näher begründen). Andere finden das bestimmt verwerflich zum Quadrat.
    Wer legt also fest, wann etwas nicht verteidigt werden darf? Ich finde, man darf so etwas nicht nur aus einer eigenen Perspektive betrachten und sagen: "Alles, das ich für verwerflich halte, darf nicht verteidigt werden". Den Sinn eines Diskussionsforums sehe ich darin, dass man sich austauschen kann, insbesondere mit Leuten, die anderer Meinung sind. Wäre doch fad, würden wir uns ständig gegenseitig auf die Schultern klopfen und einander zustimmen!
    Über die von Ihnen erwähnten Inszenierungen (Tannhäuser und Macbeth) kann ich nichts sagen, da ich sie nicht gesehen habe.
2. November 2018
22:59
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susana
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Forumsbeiträge: 26
Mitglied seit:
16. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

oje der "mimimimi" Chenier ist wieder da 🙂 unglaublich .. wenn "ein renommierter und anerkannter Sänger systematisch nieder gemacht wird" - ach sie armer ... sie tun mir soooo leid, dass sie das immer wieder lesen müssen.. er wirds aushalten und weiter seine nicht passenden Auftritte machen .. und weiter Geld scheffeln mit einer Leistung die einfach nicht ausreichend ist, wie man es sich von einem erstklassigen Künstler erwarten darf.

Ihre Aussage zu Kinder in der Oper ist auch leicht pervers.. Meine Kinder gingen bereits mit 6 mit in die Oper und das in der folge sehe sehr oft, die waren immer begeistert und total still .. auch heute noch mehr als 25 Jahre später..Mit 10 Jahren waren der Parsifal und der komplette Ring ein großer Wunsch und sie waren total fasziniert.. keine Langeweile...  Manche Erwachsenen können sich nicht mal mit 60 oder 70 benehmen..

Es kommt immer auf die Betrachtungsweisen an, immer auf die Meinung an, es kommt immer auf die Zustände an.. also .. ganz einfach - es gibt nicht nur schwarz und weiss und es gibt einfach mehrer Meinungen...und Erfahrungen.

Aber ich lasse mir sicher von niemanden sagen ich darf mein Kind mit 6 nicht in die Oper mitnehmen.. das hätte ich mir von niemanden  verbieten lassen wollen. dass die meisten Eltern selbst in der Oper nicht benehmen können ist ja was anderes...Babies allerdings gehören weder ins Theater, noch ins Konzert oder Oper ..

aber .. Babies sollten auch nicht in Flugzeuge mitgenommen werden wo sie dann die meisten unerträglich brüllen..

2. November 2018
9:23
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Chenier
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Forumsbeiträge: 167
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Und sie gibt es, Gurnemanz, die inhaltlichen Grenzen, wenn man beispielsweise renommierte und international anerkannte Sänger systematisch niedermacht, oder objektiv absolut verwerfliche und geschmacklose Inszenierungen wie den seinerzeitigen Tannhäuser in Düsseldorf oder den Kusej-Macbeth in München als zutreffend verteidigt.

Was man durchaus sagen kann, der oder die gefällt mir nicht und die oder jene Inszenierung gefällt mir, aber alles subjektiv.

1. November 2018
8:45
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 58
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Jaa, das Merkerforum ist mittlerweile richtig zahm, da beschimpft sich kaum jemand mehr so richtig 😂😁

Ich hab ja vor einen Jahren hier auch ziemlich herumgefuhrwerkt. Muss aber nicht sein.

 

Dass es Grenzen und rote Linien im Inhalt gibt, finde ich aber gar nicht (sofern man innerhalb des Gesetzes bleibt). Ich sehe den Sinn und Zweck einer Diskussion darin, dass man darin auch über den eigenen Horizont hinaus denken kann. Was wäre denn eine solche Grenze im Inhalt?

30. Oktober 2018
13:14
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Chenier
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Forumsbeiträge: 167
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Sie meinen wohl e i n e.........Wink

30. Oktober 2018
9:56
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 349
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Chenier,

einer nicht, weil ihm das offensichtlich nicht gefällt......

30. Oktober 2018
9:38
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Chenier
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Forumsbeiträge: 167
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Respekt ist das Zauberwort, werter Michta, vor anderen Menschen und deren Meinungen, solange weder im Ton noch im Inhalt - auch da gibt es Grenzen - rote Linien überschritten werden.  Meinungsaustausch in kultivierter Form. Die bisherigen Störfaktoren halten sich zuletzt  zurück und melden sich nicht mehr zu Wort. 

29. Oktober 2018
23:40
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Michta
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Forumsbeiträge: 78
Mitglied seit:
6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Was ist hier in dem Forum passiert??     Da trieft es nur von "Lieber Gurnemanz!"  "Werter Uwe Paul!" Da wird Süßholz geraspelt, dass par excellence...  - wurde da ein Liebestrank verschüttet??

29. Oktober 2018
18:39
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 58
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Lieber Chenier! Damit rennen Sie bei mir offenste Türen ein, denn Franz Grundheber ist mein absoluter Lieblingssänger! Ich habe ihn letztes Jahr als Barak und Holländer gehört - was er geboten hat, war schlicht sensationell. Man wäre überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass er damals schon 79 Jahre alt war. Ich freue mich schon sehr auf seine zukünftigen Auftritte! Allerdings habe ich ihn nie als Heerrufer gehört, auch nicht auf einer Aufnahme. 

Ich bekenne, dass ich bei der Lohengrin-Premiere einer der vielen war, die den Regisseur (Homoki) ausgebuht haben. Jetzt im Nachhinein ist mir das unangenehm. Zum Vergleich: Ich habe im Februar in Prag eine ganz konservative Inszenierung gesehen (Bühnenbild von Wolfgang Wagner - siehe untenstehender Link), die mich ziemlich gelangweilt hat und die mir streckenweise albern vorgekommen ist, obwohl einzelne Dinge wie Lohengrins Auftritt durchaus gut gelöst waren! Ich finde, dass die Wiener Inszenierung die Figur des Telramund sehr menschlich zeichnet, die Beziehung Lohengrin-Elsa wird liebevoll dargestellt ("Es gibt ein Glück"), und handwerklich finde ich sie auch super: die Bewegungen des Chores sind gut gelöst, der Zweikampf Lohengrin-Telramund ist wirklich spannend etc. Für mich funktioniert die Inszenierung super, aber wenn man mit der Optik nicht einverstanden ist, findet man wohl keinen Gefallen daran. Ist auch legitim!

 

http://www.narodni-divadlo.cz/.....show/10761

29. Oktober 2018
16:20
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Chenier
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Forumsbeiträge: 167
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

"Wer wissen will, wer ein sehr guter Heerufer ist —> Markus Eiche!" - War toll, zweifellos, aber mich hat seinerzeit Franz Grundheber begeistert. Hat diese Rolle an der WSO zwar nur 2x gesungen, dafür hochkarätig.

Die Lederhosen- und Biertischinszenierung, werter Gurnemanz, kann mich allerdings nicht begeistern. Was Sie musikalisch berichten, klingt leider nach durchschnittlichem Repertoire, wobei ich Schager höher eingeschätzt hätte. Kenne die aktuelle Serie allerdings nicht.

29. Oktober 2018
15:04
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 58
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Lieber UwePaul! Danke für den Link! Camilla Nylund ist meine Lieblingssängerin (auch wenn ich sie als Elsa nie ganz optimal gefunden habe), und Smirnova habe ich einmal vor Ewigkeiten in Wien gehört und habe einen sehr guten Eindruck gehabt! 

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